The Rolling Stones / Gimme Shelter / 1969
Aug. 18, 2026 Hinter den Kulissen, Rezension
Einleitung:
Die Rolling Stones haben unglaublich viele prägende Songs geschrieben. Wenn ich ihr bester auserkoren müsste, dann wäre die Wahl Gimme Shelter aus dem Jahr 1969. Der Song hat einfach alles, um auch im Jahr 2026 bestehen zu können. Da passt einfach alles zusammen. Songwriting und Atmosphäre bilden eine feste Einheit. Die Eröffnung mit dem düsteren Gitarrenriff, bis hin zum vorwärts treibenden Rhythmus, dieser von Mary Clayton im Chorus kongenial begleitet wird. Der Song erzeugt eine faszinierende Atmosphäre, die einem beim Zuhören einfach packt…! Es ist wie ein „erotischer“ Würgegriff, dieser erst beim letzten Ton ein durchatmen erlaubt!
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Die Entstehung
Gimme Shelter erschien 1969 auf dem Album Let It Bleed. Geschrieben wurde er von Mick Jagger und Keith Richards. Die Geschichte beginnt mit Richards, der in London war und auf seine damalige Freundin Anita Pallenberg wartete. Draußen zog ein Gewitter auf. Richards saß am Fenster und beobachtete den Regen und die Menschen, die Schutz suchten. Daraus entstand die Gitarrenfigur, die den Song praktisch sofort erkennbar macht. Doch während Richards an der Musik arbeitete, veränderte sich die Welt um ihn herum dramatisch. Der Vietnamkrieg eskalierte, die Protestbewegung nahm zu, und die Stones selbst bewegten sich in einer immer düstereren Atmosphäre. Jagger schrieb den Text dazu.
„War, children, it’s just a shot away.“ Der Satz bringt die ganze Stimmung auf den Punkt: Gewalt ist nicht irgendwo weit entfernt – sie ist unmittelbar da. Und dann kam Merry Clayton. Der vielleicht berühmteste Moment des Songs stammt allerdings nicht von den „Glimmer Twins“. Für die weibliche Stimme wurde Merry Clayton, eine damals 20-jährige Soulsängerin aus Los Angeles, ins Studio geholt. Es war mitten in der Nacht. Clayton war schwanger und eigentlich bereits im Bett, als sie angerufen wurde. Trotzdem machte sie sich auf den Weg ins Studio. Dann sollte sie die Zeile „Rape, murder!“ singen. Und sie sang sie nicht einfach. Sie explodierte geradezu. Besonders bei der Wiederholung von „Rape, murder!“ bricht ihre Stimme fast auseinander. Man hört körperliche Anstrengung, Wut und Verzweiflung gleichzeitig. Genau das macht den Song so intensiv. Die eine berühmte Geschichte besagt außerdem, dass Clayton während der Aufnahme so stark sang, dass ihre Stimme anschließend angeschlagen war. Sie soll sich dabei sogar übergeben haben. Die Details dieser Erzählung sind im Laufe der Jahre teilweise widersprüchlich überliefert – aber dass ihre Aufnahme außergewöhnlich körperlich und anstrengend war, steht außer Frage.
Warum der Song so besonders ist
Das Geniale an Gimme Shelter ist für die Kombination aus drei Dingen: Keith Richards Gitarre – dieses unruhige, ständig kreisende Riff klingt wie eine Bedrohung, die niemals verschwindet. Es sind atemberaubende Gitarren-Linien, die den Song ins Finish führen. Mick Jaggers Gesang – er singt nicht wie ein klassischer Protestmusiker. Er klingt eher wie jemand, der mitten im Chaos steht. Er performt intensiv, fast schon Angst einflössend! Merry Clayton – sie macht aus dem Song eine Katastrophe, die gerade passiert. Sie geht ans Limit, nein darüber! Und dann kommt dieser unglaubliche Gegensatz: „Love, sister, it’s just a kiss away.“ Nach Krieg, Mord und Vergewaltigung plötzlich Liebe – nur einen Kuss entfernt. Das ist der Kern des Songs: Die Welt ist kurz davor, auseinanderzufliegen, aber irgendwo existiert noch die Möglichkeit von Schutz und Liebe. Deshalb wird „Gimme Shelter“ bis heute häufig als einer der besten, wenn nicht der beste Stones-Song, bezeichnet. Und vielleicht ist das Faszinierendste: Er handelt nicht wirklich vom Vietnamkrieg. Er handelt von einer Welt, in der das Gefühl von Sicherheit verschwindet. Genau deshalb funktioniert er auch mehr als 50 Jahre später noch.
Besonderes: Der Song wurde nur in🇺🇸als Single auf den Markt gebracht. Auf der B Side von Brown Sugar! Live gehört der Song zum Pflichtprogramm und ist in der Spiellänge gegen 6:00. Lisa Fisher und später Sasha Allen waren bei den Live Auftritten zuständig für den berühmten Gesang neben Mick Jagger. Beiden Sängerinnen kann attestiert werden, dass sie es auf den Tourneen mit ihren Stimmen den Song toll interpretierten. In New York, im Jahr 2012 war Lady Gaga zu Gast auf der Bühne mit den Stones und kam ebenfalls zu Ehren den Song Gimme Shelter zu begleiten! Die tolle Sängerin war emotional extrem „aufgekratzt“, was man unweigerlich auf dem filmisch festgehaltenen Track unschwer erkennen kann!
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Einige der bekanntesten Coverversionen
- Grand Funk Railroad – 1971
Eine deutlich härtere, bluesrockige Version. Sie war kommerziell erfolgreich und machte den Song einem noch größeren Rockpublikum bekannt. - The Sisters of Mercy – 1983
Sehr düster und atmosphärisch. Ihre Version passt hervorragend zum Gothic-/Post-Punk-Sound der Band. - Patti Smith – hat den Song ebenfalls live gespielt und ihm eine sehr eigene, raue Interpretation gegeben.
- Sheryl Crow – eine der bekannteren späteren Versionen. Sie hat „Gimme Shelter“ mehrfach live aufgeführt und auch mit den Stones selbst gesungen.
- U2 – haben den Song ebenfalls live interpretiert, teilweise gemeinsam mit Mick Jagger bzw. in Stones-bezogenen Auftritten.
- The Hellacopters – rockigere Interpretation, passend zu ihrem Garage-Rock-Stil.
- Stone Sour – eine wesentlich härtere Rock-/Metal-Version.
- Merry Clayton selbst – natürlich besonders interessant: Sie hat den Song später auch in ihren eigenen Liveauftritten gesungen. Damit interpretierte sie ihr eigenes legendäres Original neu.
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Song: Gimme Shelter
Time: 4:31
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Stichwörter: Classic Rock
Ritchie Blackmore / Deep Purple / 2026
Aug. 14, 2026 Hinter den Kulissen
Einer Sensation gleich kommt der Kurzauftritt von Ritchie Blackmore beim Konzert von Deep Purple in Wantagh, New York. Für den ikonischen Track Smoke One The Water liess er die gute alte Nostalgie aufleben! 33 Jahre später also, nachdem er Deep Purple während einer Tournee verliess, kam es zu diesem einmaligen Erlebnis. Natürlich wurde das Ereignis filmisch festgehalten und ist in unzähligen Versionen auf YouTube abrufbar. Klar kann er es noch, wobei dieser Riff so mancher Hobby Gitarrist ebenfalls zum Besten geben kann.
Nun, die Band hat es gefreut und war gerührt. Man spürte in diesen Minuten eine Verbundenheit, trotz all den verbalen Verletzungen und Anfeindungen vor und nach 1993! Als Musiker war Ritchie Blackmore bei Deep Purple und Rainbow natürlich genial. Als Erdenbürger ein ziemlicher Egomane und Eigenbrötler – so ist der Tenor bei Wegbegleiter und Fans. Was soll‘s, schön wenn Altersmilde für einige Minuten über dem Ego steht!
Spekulationen sind fehl am Platz! Es war ein einmaliges Erlebnis. Und ja, die zwei (ehemaligen) Streithähne Gillan und Blackmore sind im 81igsten und 82igsten Altersjahr angekommen. Also vergesst es einfach…..!

Hard Rock
Ronnie Wood / Tour 2026 / Ticketpreise Zürich
Aug. 6, 2026 Hinter den Kulissen, In eigener Sache
Genauer gesagt heisst es Ronnie Wood And His Band feat.Imelda Mai. Da die Rolling Stones im Jahr 2026 nicht auf Tour gehen, macht es der gute Ronnie mit seiner eigenen Band! Alles gut und schön aber die Preise sind über der Schmerzgrenze! Das Konzert geht ca. 100 Minuten und hat somit keine Überlänge. Siehe unten die Ticketpreise für die Location in Zürich! Aber hallo lieber Ronnie, so kann man es schon machen, sollte man aber nicht! Es sind nicht die Rolling Stones, es ist nicht Keith Richards oder Mick Jagger. Bei seinem geschätzten Vermögen von gegen 200 Millionen Dollar (Quelle aus dem Internet) hat er es sicher nicht nötig solche Preise zu verlangen – Veranstalter!
Klar ist Ronnie Wood ein guter (aber nicht Weltklasse) Gitarrist mit Charisma aber das alleine rechtfertigt solche Preise definitiv nicht, trotz weltbekannten Namen, immer im Verbund mit den Rolling Stones. Also, mich würde es sehr wundern, wenn das Volkshaus am 1.9.2026 mit seinen ca. 2000 Plätzen ausverkauft wäre!
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Ronnie Wood: Tour 2026

The Rolling Stones / Sticky Fingers / 1971 / 🇪🇸 Version / Schon gewusst?
Aug. 3, 2026 CD-Rezension, Hinter den Kulissen
Sticky Fingers aus dem Jahr 1971, ist im Ranking aller Rolling Stones Tonträger nicht nur bei mir auf Platz1! Das berühmte Original Cover mit dem Reisverschluss wurde in der spanischen Version mit dem ikonischen Finger-Dosen-Cover ersetzt. Inzwischen ist diese Version nicht einfach zu bekommen und besitzt Kultstatus bei Sammlern. Es wurde auch ein Song getauscht und die ganze Geschichte um das Album ist spannend! Wenn man dann noch den Tonträger in der japanischen Aufmachung besitzt, ist die Freude um so grösser. Die CD ist vom Cover bis zu dem Büchlein und OBI Streifen einfach nur schick und wertig.
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Besonders daran:
- 🇪🇸 Spanische Originalversion des Albums – mit dem berühmten alternativen Cover (die Finger in der Melassedose statt Andy Warhols Reissverschluss).
- 🎵 Enthält “Let It Rock” (Live aus Leeds 1971) anstelle von “Sister Morphine”, genau wie die seltene spanische Erstpressung.
- 💿 SHM-CD (Super High Material CD) im hochwertigen Mini-LP-Format.
- 📄 Das OBI ist eine Nachbildung des japanischen Reissue-OBIs von 1979 und macht die Ausgabe für Sammler besonders attraktiv.
- Es gibt auch eine LP Version
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Für Stones-Sammler ist diese Veröffentlichung eine der schönsten modernen japanischen Mini-LP-Ausgaben. Sie verbindet exzellente Verarbeitung mit einer der seltensten Varianten von Sticky Fingers. Eine tolle Ergänzung für jede Rolling-Stones-Sammlung! 🎸. Und ja, auch aus technischer Hinsicht, ist dieses Album sehr empfehlungswert. Die Aufnahmen sind glasklar, transparent und richtig gut ausbalanciert!
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Alternatives Cover hatte tatsächlich juristische Gründe:
Als Sticky Fingers 1971 in Spanien erscheinen sollte, stand das Land noch unter der Diktatur von Francisco Franco. Die Zensurbehörden beanstandeten gleich zwei Dinge:
- Das Originalcover mit dem Reißverschluss und dem angedeuteten Schritt galt als zu anstößig.
- “Sister Morphine” wurde wegen ihres offensichtlichen Bezugs zu Morphium und Drogen als nicht akzeptabel eingestuft.
Deshalb musste die spanische Ausgabe geändert werden:
- Das Warhol-Cover wurde durch das heute legendäre Melassedosen-Cover von John Pasche ersetzt.
- “Sister Morphine” wurde gestrichen und durch “Let It Rock” (Live in Leeds 1971) ersetzt.
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Interessanterweise machte gerade diese Zensur die spanische Pressung später zu einer der begehrtesten Varianten von Sticky Fingers. Die japanische Ausgabe, reproduziert diese seltene spanische Version bewusst originalgetreu – inklusive des geänderten Covers und der alternativen Trackliste. Ein nettes Detail: “Sister Morphine” war damals ohnehin ein umstrittener Titel. Die BBC spielte den Song kaum bis gar nicht, und in mehreren Ländern wurde er kritisch gesehen. Heute zählt er für viele Fans zu den stärksten Stücken des Albums – gerade wegen seiner düsteren Atmosphäre und Mick Taylors eindrucksvollem Gitarrenspie. Die Band bewegt sich mühelos zwischen verschiedenen Stilen:
Brown Sugar – roher Rock’n’Roll mit einem der markantesten Riffs überhaupt.
Sway – atmosphärisch und getragen, mit Mick Taylors großartiger Gitarrenarbeit.
Wild Horses , neben Angie – eine der schönsten Balladen der Stones.
Can’t You Hear Me Knocking – beginnt als harter Rocksong und entwickelt sich zu einer fast jazzigen Jam-Session. Das Gitarrenspiel von Mick Taylor ist grandios, so wie der Saxophon Part von Bobby Keys!
You Gotta Move – coole Strukturen, wie es eben nur die Stones können.
Bitch – kompromissloser, von Bläsern angetriebener Rock. Rockten dies Stones schon mal härter – nein!
I Got the Blues – tief im Blues/Soul verwurzelt.
Sister Morphine – düster, beklemmend und einzigartig
*Let It Rock anstatt Sister Morphine, wird auf der spanischen „drauf gepackt“. Es ist eine tolle knackige live Version.
Dead Flowers – lässiger Country-Rock. Locker vom Hocker und toll gespielt.
Moonlight Mile – ein melancholischer, fast orchestraler Abschluss.
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Album: Sticky Fingers
Jahr: 1971
Version: Spanische alternativ Version
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Stichwörter: Classic Rock
Rocktime-dreams.com / Since 2011 / Das Beste aus 15 Jahren! / In eigener Sache
Aug. 2, 2026 Hinter den Kulissen, In eigener Sache, Künstler-Portrait
Stevie Nicks- eine Legende und ihre spannende Geschichte
👉47‘310 Views zeigen grosses Interesse!
Eintauchen in die faszinierende Geschichte von Stevie Nicks als Solo Künstlerin und Frontfrau von Fleetwood Mac! Teil 2 wird 2027 kommen.
Unter Künstlerindex: S / Stevie Nicks eine Legende und ihre spannende Geschichte.

Classic Rock
Stichwörter: Classic Rock
The Rolling Stones / Goin’ Home 1966 / Längster Song! / Schon gewusst?
Juli 26, 2026 Hinter den Kulissen
Wenn man seit 1962 als Band weltbekannt ist, hat es die eine oder andere Geschichte, die bemerkenswert ist. Die Rolling Stones haben unter Jagger/Richards gegen 450 eigene Songs geschrieben! Ihr mit Abstand längster Track heisst Goin’ Home und stammt aus dem 1966er Album Aftermath. Der Song hat eine Länge von 11:18 und ist somit ungewöhnlich lang. So eine Überlänge kannte man bisher eigentlich auch von anderen Bands kaum. Da waren die Stones Vorreiter, bis dann in den 70er Prog Bands wie Yes, ELP, Pink Floyd, Genesis etc. ihre Songs ebenfalls bis zu 20 Minuten vorantrieben.
Bei Goin‘ Home geht es textlich um Nähe, Beziehung, Geborgenheit und eine Anspielung auf die Sexualität. Die musikalische Ausrichtung ist dem Blues Rock mit Jam mässigen Ausflügen geschuldet. Die gespielte Mundharmonika von Mick Jagger ist ein toll integrierender Teil innerhalb dieses Songs. Ein eher behutsamer Aufbau führt spannend durch den ersten Teil, bis dann eine Steigerung in die Zielgeraden führt. Ein allgegenwärtig eingesetzter Refrain hält die Grundstruktur zusammen, um der Überlänge den sogenannten „roten Faden“ zu geben. Die Stones spielten ihren speziellen Song live eher selten. Ab den 70iger wurde er ganz aus dem Seltlist gestrichen – schade. Dieser Song ist ein „Juwel“ und bestimmt kennen nicht Fans der Band diesen eher nicht. Er wird (wegen der Länge) nie im Radio gespielt und hat auch nie auf einer Best Of seinen Platz gefunden! Somit ein Insider Tipp!
Song: Goin‘ Home Jagger/Richards
Jahr: 1966
Album: Aftermath

Blues Rock, Schon gewusst?
Bil Hayley & His Comets / Schon gewusst?
Juli 22, 2026 Hinter den Kulissen
Eine der meistverkauften Single im Genre populärer Musik weltweit, stammt aus dem Jahr 1954. Wer kennt diesen Knaller-Song nicht – wohl niemand! Man kann diesen Song immer wieder hören und staunt über die Energie, diese eine Einladung zum „mitwippen“ mit sich bringt – toller Song!
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Bill Haley & His Comets – Rock Around the Clock (1954)
≈25 Millionen; einer der meistverkauften Rocktitel überhaupt! Genauer gesagt ist es ein Rock „n“ Roll Titel! Es war der Vorbote für den Rock „n“ Roll der 60iger, wo die Beatles, The Rolling Stones etc. diesen Sound weiter populär machten!
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Rock „n“ Roll
America / Eine Band im Vergleich!
Juli 21, 2026 Hinter den Kulissen, Künstler-Portrait
Es gibt Bands, diese in den 70/80er sehr bekannt waren aber heute nur noch den etwas älteren Musikfreunde/innen geläufig sind. Obwohl die Band America bei fast jedem spektakulären Landschafts US-Video bei TikTok oder Instagram mit ihrem Song A Horse With No Name betont sind, kennt man sehr wohl den Track aber die Band nicht! Die Band ist stilistisch in einer Art Überschneidungsbereich der Bands CSNY, Eagles und Poco. Also schöne Musik, die mit tollen Bildern und Erinnerungen in Verbindung gebracht werden.. Die Band hat aber auch durchaus auch rockigere Songs auszuweisen! Nur eben diese stehen im Schatten von A Horse Withe No Name, Sister Golden Hair oder Ventura Highway. Vergleiche zu anderen Bands drängen sich da auf. Das sieht dann wie folgt aus:
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- America bringt die sanften, harmonischen Gesangslinien und den akustischen Folk-Einschlag, den man auch von Crosby, Stills, Nash & Young kennt.
- Gleichzeitig haben sie die entspannte, melodische Westcoast-Ästhetik, die später auch Eagles auszeichnete.
- Und sie teilen mit Poco die Wurzeln im Country Rock, allerdings meist ohne dessen ausgeprägte Pedal-Steel- und Honky-Tonk-Elemente.
Man könnte die Gewichtung ungefähr so sehen:
- CSNY → die Vokalharmonien und das akustische Songwriting.
- Poco → die Country-Rock-Grundierung.
- Eagles → die polierte Produktion und der zugängige, radiotaugliche Westcoast-Sound.
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Was America von allen dreien unterscheidet, ist ihre fast traumhafte, schwebende Atmosphäre. Songs wie A Horse with No Name, Ventura Highway oder Tin Man wirken oft luftiger und minimalistischer als die meist erdigeren Eagles oder Poco. Auch der Einfluss britischer Folk-Traditionen (die Bandmitglieder wuchsen teilweise in England auf) verleiht America einen eigenen Klang.
Wenn man ein stilistisches Koordinatensystem zeichnen würde, sähe das ungefähr so aus:Ich würde sogar ergänzen, dass America die fehlende Verbindung zwischen dem eher folkigen Laurel-Canyon-Sound von CSNY und dem kommerzielleren California-Rock der Eagles bildet. Das macht sie zu einer der charakteristischsten Westcoast-Bands der 1970er – obwohl sie stilistisch oft etwas unterschätzt werden.
| Jahr | Album | Kurzcharakteristik |
| 1972 | America | Das Debut mit A Horse with No Name, I Need You; folkig und akustisch. |
| 1972 | Homecoming | Enthält Ventura Highway und weitere Perlen. Alles ist etwas rockiger. |
| 1973 | Hat Trick | Anspruchsvoller, weniger kommerziell, heute von vielen Fans geschätzt. |
| 1974 | Holiday | Beginn der Zusammenarbeit mit George Martin; Tin Man, Lonely People. |
| 1975 | Hearts | Mit Sister Golden Hair und Daisy Jane; für viele eines ihrer stärksten Alben. |
| 1976 | Hideaway | Weicher Westcoast-Sound mit einigen rockigeren Momenten. |
| 1977 | Harbor | Letztes Album mit Dan Peek. |
| 1979 | Silent Letter | Übergang zur Duo-Besetzung; reifer, ruhiger Klang. |
| 1980 | Alibi | AOR- und Softrock-Einflüsse nehmen zu. |
| 1982 | View from the Ground | Comeback mit dem Hit You Can Do Magic. |
| 1983 | Your Move | Stilistisch ähnlich dem Vorgänger; melodischer 80er-Rock. |
| 1984 | Perspective | Synthesizer prägen den Sound stärker. |
| 1994 | Hourglass | Erstes neues Studioalbum nach zehn Jahren. |
| 1998 | Human Nature | Rückkehr zu den akustischen Wurzeln. |
| 2002 | Holiday Harmony | Weihnachtsalbum. |
| 2007 | Here & Now | Gastauftritte u. a. von Gerry Beckley, Dewey Bunnell und prominenten Musikerkollegen; moderner, aber klassischer America-Sound. |
| 2011 | Back Pages | Coverversionen von Songs ihrer musikalischen Vorbilder (Bob Dylan, Simon & Garfunkel, CSN u. a.). |
| 2015 | Lost & Found | Sammlung bislang unveröffentlichter Studioaufnahmen aus verschiedenen Phasen. |
Wer die Band kennenlernen will, fängt am besten mit einer sogenannten Best Of an, denn da kann man sich mal in der Vielfalt ihre Schaffenskraft anhören und für sich beurteilen, ob man noch weitere Tonträger von Ihnen antesten soll!
Band: America
Gründung: 1970
Gründungsmitglieder: Gerry Beckley (g,v), Dewey Bunnell (g,v), Dean Peek (v,g)

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Stichwörter: Classic Rock
The Rolling Stones / Chart Platzierung / Foreign Tongues 2026
Juli 18, 2026 Hinter den Kulissen
Foreign Tongues“ ist international hervorragend gestartet. Nach der Veröffentlichung vom 10.7.2026, stürmt das Album die internationalen Charts. Es ist aber auch ein hervorragendes Album, dieses bei meinem Ranking aller Stones Alben den hervorragenden Platz 5 eingenommen hat.
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Aktueller Stand 18.7.2026:
- 🇬🇧 Platz 1 der britischen Official Albums Chart – das 15. Nummer-1-Album der Rolling Stones. Damit ziehen sie mit den Beatles gleich.
- 🇩🇪 Platz 1 der Offiziellen Deutschen Albumcharts. Gleichzeitig stellen die Stones einen Rekord auf: Zwischen ihrem ersten deutschen Nummer-1-Album (The Rolling Stones No. 2, 1965) und Foreign Tongues liegen 61 Jahre – so viel Zeit wie bei keinem internationalen Act zuvor. Außerdem ist es ihr 12. Nummer-1-Album in Deutschland.
- 🇫🇷 Frankreich: Platz 1
- 🇳🇱 Niederlande: Platz 1
- 🇦🇹 Österreich: Platz 1
- 🇧🇪 Belgien: Platz 1
- 🇺🇸Voraussichtlicher Einstieg auf Platz 7 der Billboard 200. Erwartet werden etwa 61.000 Alben Einheiten in der ersten Woche.
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Damit knüpft Foreign Tongues nahtlos an den Erfolg von Hackney Diamonds an und gehört zu den erfolgreichsten Albumstarts der Band seit vielen Jahren. Nur in den 🇺🇸 war das Vorgängeralbum Hackney Diamonds mit dem Einstieg auf Platz 3 erfolgreicher.
Nun, die Rolling Stones planen doch tatsächlich für das Jahr 2027 eine Tour. In welcher Form lassen sie noch offen. Mick Jagger würde gerne die grossen „Zeiger drehen“, Keith Richards eher die kleinen…! Schauen wir mal was kommt! Die zwei unten aufgeführten Alben Hackney Diamonds und Foreign Tongues sind absolut zu empfehlen. Erst genanntes konnte einen Grammy gewinnen!


Classic Rock, Alternativ Cover Hackney Diamonds, Daten aus dem Internet
Stichwörter: Classic Rock
The Rolling Stones / 25 Studioalben / Ranking Top 10 / Flop 3
Juli 18, 2026 Hinter den Kulissen, Rezension
Die Rolling Stones haben einen umfangreichen Backkatalog. 25 Studioalben, wenn man bei den frühen Alben nur die UK Versionen bewertet. Für den US-Markt wurden die Alben mit anderen Tracks zusammengestellt! Da die „Grösste Rock And Roll Band der Welt“ seit ihrem ersten Sudioalbum 1964 weltweit präsent sind, sollte man eigentlich die jeweiligen Epochen abbilden, denn diese stehen für eine „andere“ musikalische Zeit. Ich werde aber trotzdem für das Ranking die🔝10 Alben aufführen, seit 1964. Ebenfalls die Flop 3👇werden gelistet. Alle anderen nicht erwähnten Alben sind ebenfalls gut bis sehr gut.
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Platz 10👍
Album: Tattoo You 1980 . Nicht nur wegen ihrem letzten grossen Hit Start Me Up, weiss das Album zu gefallen. Waiting On A Friend ist toll und ebenfalls sehr beliebt bei den Fans. Es ist ein sehr stimmiges Album und die zweite Hälfte der LP versprüht eine angenehme Melancholie. Auch das Frontcover ist gelungen.
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Platz 9👍👍
Album: Its Only Rock „n“ Roll 1974. Sehr solides Werk. Gute Mischung der Songs.It’s Only… Ain’t To Beg, Dance Sister Dance, Time Waits For One und Fingerprint File sind tolle Nummern. Die Balance zwischen rockigen Songs und Balladen überzeugt vollumfänglich. Leider war es das letzte Album mit Mick Taylor.
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Platz 8👍👍👍
Album: Goats Head Soup 1973. Ihre bekannteste Ballade Angie, natürlich! Doo, Doo, Doo, Doo (Heartbreaker), Silvertrain und Star Star ziehen voll durch. Der Rest ist ebenfalls guter Stoff. Ein abwechslungsreiches Rockalbum mit einem Übersong und einigen Tracks, die bis heute unterschätzt werden.
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Platz 7👍👍👍👍
Album: Some Girls 1978. Nicht nur wegen dem Hit Miss You ein überzeugender Tonträger. Das ganze Material überzeugt. When The Whip Comes Down, For Away Eyes und Beast Of Burden sind tolle Songs. Das Cover legendär und einfach eine Augenweide. Das Album war wie ein Befreiungsschlag, die Stones waren wieder voll im Geschäft und die ganze Musik Welt sprach von ihnen.
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Platz 6👍👍👍👍👍
Album: Black And Blue 1976. Das erste Album mit Ronnie Wood. Ein unterschätztes und definitiv ihr „schwärzestes“ Werk. Memory Motel, Fool To Cry, Melody und Hot Stuff sind einfach grosse Klasse. Top produziert und die Gäste mit Namen Harvey Mandel und Billy Preston sind erste Sahne. So funkig und heterogen waren sie noch nie. Das Album hat einen unglaublichen Groove. Man spürt es bei jedem Song.
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Platz 5👍👍 👍👍👍👍
Album: Foreign Tongues 2026. Ein Meisterwerk, vermutlich ihr Abschluss Album. Ein Song wie Rough And Twistet hätte bei jedem ihrer 4 Top Alben seinen Platz gefunden. In The Stars ist herrlich in der Nostalgie verankert. Divine Intervention und Ringing Hollow sind ganz stark. Es geht weiter: Some Of Us, Covered In You und Side Effects stehen im nichts nach. Back In Your Life ist einfach toll. Das Gitarrensolo von Ronnie Wood ist einfach gelungen. Grossartiges Album! Ihr vermutlich letztes Studioalbum, wer weiss das schon so genau….!
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Platz 4👍👍👍👍👍👍👍
Album: Beagers Banquet 1968. Nicht nur wegen dem Übersong For The Devil ein ganz starkes Album. Der Sound richtig „erwachsen“ und kompetent. Dear Doctor, Parachute Woman, Street Fighting Man und Prodigal Son und Factory Girl „sackstark„. Der Abschluss mit Salt Of The Earth „irrsinnig“ toll. Text und Melodie, da stimmt alles. Es war das letzte Album mit Brian Jones.
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Platz 3🥉👍👍👍👍👍👍👍👍
Album: Let It Bleed 1969. Das Album mit dem bekanntesten Stones Track. Gimme Shelter ist ein unglaublich intensiver Song. Bedrohlich im Aufbau und kongenial gespielt bis zum Schluss, bietet er so ziemlich alles, um unverkennbar eine Referenz zu setzen. So sollte sich Rock im besten Fall anhören. Midnight Ramber dieser „Kacher“ geizt mit seiner Intensivität ebenfalls nicht. Das sind keine „Zuckerschlecken“ Tracks, nein geballte musikalische Wucht wird da zelebriert. Love In Vain, herrlich dieser schwere Blues Song. You Can’t Always Set What You Want ein Song für die grosse Bühne. Der Rest ist ebenfalls vorzüglich.
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Platz 2🥈👍👍👍👍👍👍👍👍👍
Album: Exile On Main Street 1972. Das Album mit dem wunderbaren Stilmix aus Blues, Boogie, Rock, Gospel und Country. Heute sagt man zu diesem Sound Americano! Der Track Rip This Joint geht in Richtung Hard Rock! Shake Your Hip ist ein Boogie Rock Knaller erster Güte. Tumbeline Dice und und Happy die bekanntesten Tracks auf diesem Album. Sweet Virginia eine tolle Country Rock Nummer. Ventilator Blues, Sweet Black Angel, Let It Loose und Shine ALight sind 🔝 Nummern. Nie waren die Stones heterogener in ihrer Ausrichtung.
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Platz 1🥇🏆👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍
Album: Sticky Fingers 1971. Unangefochten ist dieses Album das Master Album der Band. Das Reißverschluss Cover ist legendär. Der Sound haut einem vom Hocker! Brown Sugar der Rausschmeisser. Wild Horses die zweitbeste Ballade der Stones. Can’t You Hear Me Knocking kann als🔝Track bezeichnet werden. Das Gitarrensolo von Mick Taylor ist Weltklasse und Bobby Keys am Saxophon hört sich fantastisch an. Der Song Bitch hat so viel Power – unglaublich! Sister Morphine wird so intensiv gespielt – Wahnsinn! Auf diesem Album ist einfach alles extrem gut, auch die nicht erwähnten Songs. Es ist definitiv ein Album für die einsame Insel.
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The Rolling Stones und ihre Flop Alben!
Album: Undercover 1983.👇👇👇Mag ja sein, dass dieses Album vielleicht dem schwierigen Zeitgeist der musikalischen 80er Jahren geschuldet ist, trotzdem mehr als 2-3 Tracks die gut sind, kann ich nicht ausmachen. Ich denke da an Undercover Of The Night, She Was Hot und Fell On Baby! Der Rest schweigen im grossen Wald.
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Album: Emotional Rescue 1980. 👇👇Auch da, 2-3 Tracks die genügen. Dance (Pt.1), Send It To Me und Down In The Hole. Emotional Rescue finde ich echt gruselig…Aber eben Geschmacksache! Das verrückte daran, auch dieses Albuhatte gute bis sehr gute Verkaufszahlen. Aber eben, da waren die Stones weit weg von ihrem tollen Sound, die so ihren Sound ausmachten.
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Album: Dirty Work 1986.👇Unter den 3 schlechtesten Alben der Stones noch ihr bestes! Der Song One Hit (To The Body) ist wirklich gut. Fight lassen wir auch noch durch. Harlem Shuffle geht auch gute ins Ohr. Der Rest vergessen wir es einfach…!
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Ranking Rolling Stones Alben
Stichwörter: Classic Rock