Atlanta Rhythm Section / Die Geschichte einer unterschätzten Band aus Doraville Georgia

Einleitung:

Warum die Band Atlanta Rhythm Section so unterschätzt wurde,ist eine spannende Frage und kann nicht nur mit fehlendem Glück beantwortet werden. Natürlich verdienten sie in ihrer besten Phase in den Staaten richtig Geld – 2 Hits! Nur von dem Legendenstatus von Lynyrd Skynyrd oder den Allman Brothers waren sie so weit weg, wie der Eiffelturm von Alaska. Ihnen gelang es vorzüglich den typischen Southern Rock Sound mit geschmeidigen Passagen in ihre Songs einfliessen zu lassen. Das war ein wesentlicher Unterschied zu den anderen Southern Rock Bands zu dieser Zeit. Blackfoot und Molly Hatchet waren bisweilen in ihrer Ausrichtung rauer und nahe am Hard Rock abgesiedelt. Lynyrd Skynyrd und die Outlaws verkörperten den typischen Southern Stil. Die Allman Brothers Band war die universellste von allen. Nicht wenige Songs waren mit Jam Charakter ausgestattet, was sie zu den Avantgardisten des Southern Rock machte. So konnte man viele Southern Rock Bands an ihren Merkmalen zuordnen. Bei Atlanta Rhythm Section war das durch ihre breitere Vielfalt an Stilen schwieriger.

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1. Sie waren zu elegant für den Southern-Rock-Stempel

Bei Lynyrd Skynyrd, Blackfoot, Outlaws oder Molly Hatchet hörte man sofort: Southern Rock – Gitarren, Härte, Blues, Country. ARS waren wesentlich subtiler. Ihre Musik hatte Southern-Rock-Wurzeln, aber ebenso Soul, R&B, Pop, Funk und Westcoast-Einflüsse. Dadurch waren sie schwerer in eine Schublade zu stecken. Und genau das kann kommerziell ein Nachteil sein: Sie waren weder eindeutig Hard Rock, Southern Rock noch Country oder AOR/Pop.

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2. Ihre größte Stärke war ihr Zusammenspiel

ARS waren eine dieser Bands, bei denen einzelne Musiker gar nicht unbedingt im Vordergrund stehen mussten. Barry Bailey an der Gitarre war beispielsweise ein fantastischer, aber erstaunlich wenig gefeierter Gitarrist. Er spielte häufig geschmackvoller als spektakulär. Und Sänger Ronnie Hammond hatte diese unglaublich geschmeidige, leicht soulige Stimme. Das Ergebnis war oft eine fantastische Gesangsleistung, die Balladen-Songs zusätzlich aufwertete. Im Gesamtpaket punktete die Band genau durch ihre Vielfalt. Man konnte hart aber auch eben zart!

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3. „So in to You“ hat sie gleichzeitig berühmt und unterschätzt gemacht

Das ist vielleicht der größte Widerspruch ihrer Karriere.„So in to You“ wurde 1977 ein riesiger Hit. Damit wurden ARS aber für viele Hörer zur Soft-Rock-/Pop-Band.Dabei waren sie viel mehr. Wer nur So in to You kennt und danach etwa „Doraville“, „Back Up Against the Wall“, „Imaginary Lover“,„Champagne Jam“ oder „Large Time“ hört, entdeckt praktisch eine andere Band. Man dachte he, die können auch richtig rocken. Und dann kommt das eigentliche Problem: die Konkurrenz. ARS kamen aus einer musikalisch ganz starken Gegend. Atlanta und das Umfeld👉bis nach Florida hatte in dieser Zeit unter anderem:

  • The Allman Brothers Band
  • Lynyrd Skynyrd
  • The Marshall Tucker Band
  • 38 Special
  • The Outlaws
  • Blackfoot
  • Charlie Daniels Band

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Die öffentliche Erzählung über Southern Rock wurde vor allem von Lynyrd Skynyrd und den Allman Brothers geprägt. ARS passten nicht so schön in diese Geschichte . Was ich bei ihnen besonders bemerkenswert finde, ARS hatten etwas, das vielen Southern-Rock-Bands fehlt: Groove! Nicht nur „Gitarren spielen und Southern-Rock sein“, sondern richtiges rhythmisches Fundament. Hör dir beispielsweise „Spooky“ an. Das ist eigentlich eine fantastische Demonstration dafür, was ARS konnten: laid-back, funky, bluesig, unglaublich präzise und trotzdem vollkommen entspannt. Und „Doraville“ ist fast schon eine musikalische Visitenkarte. Dann gibt es noch „Imaginary Lover“ – wieder ein Hit, aber musikalisch deutlich raffinierter, als sein Pop-Label vermuten lässt. Es ist ein geschmeidiger Song mit viel Gefühl, der nie kitschig wirkt. Wenn man sich ihre offizielle Live LP anhört (unten abgebildet), ja dann hört und versteht man, was hier mit Worten versucht wird die Band zu erklären…!

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Tolle 10 Songs:

  1. Another Man’s Woman – 🔥 unbedingt live hören
  2. Doraville – Southern-Groove pur
  3. Angel (What in the World’s Come Over Us) – wunderschön und live sehr wirkungsvoll
  4. Back Up Against the Wall – deutlich rauer als viele ihrer Hits
  5. Spooky – perfekter Groove
  6. Champagne Jam – Instrumental und herrlich locker
  7. So Into You – der große Hit, live aber wesentlich kräftiger
  8. Imaginary Lover – Hammond glänzt hier
  9. Alien – zeigt die experimentellere Seite
  10. Large Time – richtig guter Abschluss

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Kassischen Besetzung Atlanta Rhythm Section von etwa 1972 bis 1979:

  • Ronnie Hammond – Gesang
  • Barry Bailey – Leadgitarre
  • J.R. Cobb – Rhythmusgitarre, Backgroundgesang
  • Dean Daughtry – Keyboards
  • Paul Goddard – Bass
  • Robert Nix – Schlagzeug

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Studioalben: Atlanta Rhythm Section veröffentlichte 12 Alben zwischen 1972 und 1989/2023.

Die Alben sind:

  1. Atlanta Rhythm Section (1972)
  2. Third Annal Pipe Dream (1974)
  3. Dog Days (1975)
  4. Red Tape (1976)
  5. A Rock and Roll Alternative (1976)
  6. Champagne Jam (1978)
  7. Underdog (1979)
  8. Quinella (1981)
  9. Longing for a Lick (1989)
  10. Truth in a Structured Form (1989)
  11. Partly Cloudy (1988)
  12. Time Machine 2023 (unveröffentlichte Tracks)

Live Album: Are You Ready (1979)

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Southern Rock ist eine grossartige Musikrichtung! Die Hochkonjuktur war in den 70er bis in die 80iger hinein. Heute hat die Wachablösung schon statt gefunden. Junge hungrige Bands tragen diesen Musikstil weiter. Aber so lange von vielen Classic Rock Radios in den Staaten Songs wie Freebird oder Jessica weiterhin unsere Autoradios beschallen, nehmen wir all die Herausforderungen dieser „verrückten“ Welt an. Es lebe der Southern Rock!

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Southern Rock, Unterstützung Chat GBT

Bachman-Turner Overdrive / Not Fragile 1974 / die Geschichte dazu!

Bachman-Turner Overdrive Not Fragile 1974

Ich gebe es ja zu, ich bin da schon ein bisschen gefangen in meinen Jugenderinnerungen, wenn es um die 🇨🇦 Band Bachman-Turner Overdrive geht. Was für eine geile unbeschwerte Zeit waren die 70iger und ja, musikalisch im Genre Rock eh die Besten wie ich finde. In dieser Zeit, genau 1974 erspielte die Band BTO ein sagenhaftes Album ein. Not Fragile ist über alle Tracks ein Hit Album ohne wenn und aber! Alle Tracks hätte man als Single auskoppeln können! Ich weiss das tönt borniert und aus meiner „Fanbrille“ betrachtet. Jeder Track hat aber so einen hohen Wiedererkennungswert und steht für die hohe Qusltät des Albums. Die vorherigen Alben der Band waren schon gut aber dieses kapitulierte sie in eine Umlaufbahn, wo Giganten der Rockmusik bereits ihren Platz eingenommen hatten.

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Warum so gut?

Das Entscheidende ist die Besetzung mit Blair Thornton. Dadurch hat BTO plötzlich diesen zweiten Lead-Gitarren-Sound, und Randy Bachman plus Thornton geben den Songs wesentlich mehr Breite. Die Gitarren ziehen voll durch. Der Bass unterstützt die Lead-Gitarren fulminant. Not Fragile war zudem das Album, mit dem BTO in den USA und Kanada auf Platz 1 kam. Im übrigen Europa🔝Platzierungen.

Und die Platte hat eine fantastische Abfolge:

  1. Not Fragile – dieser fette, fast primitive Gitarrenhammer – haut voll rein!
  2. Rock Is My Life, and This Is My Song – unterschätzter toller Road Song
  3. Roll On Down the Highway – wahrscheinlich DER BTO-Roadsong
  4. You Ain’t Seen Nothing Yet – ihr Mega Hit, eingänig mit dem gewissen Etwas!
  5. Free Wheelin’ – tolles Instrumental. Könner am Werk
  6. Sledgehammer – brachial und hart
  7. Blue Moanin’ – Blues-Einschlag aber hart gespielt
  8. Second Hand – schnell gespielt auf den Punkt
  9. Givin’ It All Away – richtig geil

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Und gerade das Album als Ganzes funktioniert so gut. Keine überflüssigen Experimente, keine Balladenorgie, keine Synthesizer – einfach Gitarren, Bass, Schlagzeug und diese unglaubliche Direktheit. AllMusic bewertet und beschreibt genau diese Kombination aus Randy Bachmans Gitarrenarbeit, den knackigen Rhythmusgitarren und dem klaren, nicht überladenen Mix als eine der Stärken des Albums. Roh, Rauh und trotzdem irgendwie charmant rüberkommend. Im übrigen ist das Album erstklassig und druckvoll produziert! Der Sound is alles andere als zerbrechlich! Er kloppt aus den Boxen direkt in die Gehörgänge! Man hört die einzelnen Instrumente extrem differenziert aus den Boxen. Der Mix ist so was von gut. Die Augen geschlossen, meint man die Band spiele im eigenen Wohnzimmer.

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Ihr Mega Hit:

Was besonders interessant ist: „You Ain’t Seen Nothing Yet“ war ursprünglich gar nicht als großer Hit gedacht. Es war ein übriggebliebener Track bzw. eine Art Demo/Guide-Track. Erst das Label Mercury hörte darin die Single. Die Band sah wenig Potential bei diesem Song und musste überredet werden ihn in das Album aufzunehmen. Eine der wenigen Einschätzungen, wo mal die Plattenbosse den richtigen Riecher hatten…! Der Rest der über den Erfolg ist Geschichte!

Und Randy Bachman selbst bezeichnete Not Fragile später sinngemäß als den Moment, in dem bei BTO alles zusammenkam. Es war der musikalische und kommerzielle Höhepunkt der Band. Nachher konnte es eigentlich nur noch bergab gehen. Es folgten aber noch „anständige“ Alben, die aber immer an ihrem Nr.1 Album gemessen wurden. Not Fragile hatte unerreichte Maßstäbe gesetzt. Wie „ungerecht“ ist die Welt in der Musikbranche…! In ihrem Backkatalog ist ohne wenn und aber dieses 74er Album gegenüber ihren anderen tollen Tonträgern definitiv Konkurrenz los!

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Die Single 1974

Classic Rock, Unterstützung ChatGBT

Deep Purple / Abandon 1998 / Die Geschichte um einen schwachen Tonträger.

Einleitung:

Abandon (1998) von Deep Purple ist für viele Anhänger und Kritker der Band ihr schwächstes Album – gerade wenn man es gegen die starken Alben der Mk-II-Ära oder auch gegen Purpendicular hält. Wenn man es deftig ausdrücken möchte, ist das Album ein „Griff in den Klo“…! Der Tonträger bietet sehr wenig harmonische Elemente. Der Sound ist gespickt mit zähem Spielfluss, wo feine Melodien gesucht werden müssen. Nicht einmal ein Jon Lord schafft es durch sein Keyboard Spiel Harmonien einfliessen zu lassen.

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Die Geschichte

Abandon erschien 1998 und war nach Purpendicular (1996) das zweite Studioalbum der damaligen Deep-Purple-Besetzung mit Ian Gillan, Ian Paice, Roger Glover, Jon Lord und Steve Morse. Der wichtigste Punkt: Abandon entstand nicht als großes musikalisches Statement, sondern eher als Fortsetzung dessen, was mit Purpendicular eigentlich vielversprechend begonnen hatte. Purpendicular war durch Steve Morses Einstieg überraschend frisch geworden. Auf Abandon wollte die Band diesen neuen Weg weitergehen, allerdings mit deutlich härterem und direkterem Material aber ohne tragenden Melodien!

Warum klingt es so anders?

Die Band war zu dieser Zeit wieder stark als Liveband unterwegs. Das beeinflusste das Songwriting: Viele Stücke sind rifforientiert und funktionierten ordentlich auf der Bühne, wirken auf Platte aber teilweise etwas unfertig oder uninspiriert. Man kann getrost das Wort sperrig oder unausgegoren in den Mund nehmen. Hinzu kam, dass Deep Purple Ende der 90er eben nicht mehr die junge, hungrige Band von Machine Head war. Die Musiker waren Musiker im mittleren Alter – mit sehr unterschiedlichen Vorstellungen davon, wie zeitgemäßer Hard Rock Ende der 90er klingen sollte. Besonders interessant ist Jon Lord: Seine Hammond-Orgel blieb natürlich ein Markenzeichen, aber Steve Morse hatte mittlerweile einen viel größeren Einfluss auf den Bandsound. Dadurch verschob sich das Gleichgewicht innerhalb der Gruppe. Da der Tastenspieler ein Teamplayer war, fügte er sich den Gegebenheiten und ordnete sich neu ein.

Der Titel „Abandon“

Der Titel ist übrigens ein kleines Wortspiel. Er bezieht sich auf die Idee von „abandoning“, also etwas hinter sich zu lassen bzw. aufzugeben. Gleichzeitig klingt „Abandon“ natürlich auch nach „a band on“ – passend zu einer Band, die trotz aller Jahre immer noch weitermachte. Und ja, man muss es dem neuen Gitarristen zu Gute halten, ohne ihn hätte sich vermutlich Deep Purple in den 90er endgültig aufgelöst!

Internationale Kritik Betreff Abandon

Das Album wurde von der Kritik eher gemischt aufgenommen. Kommerziell war es kein großes Ereignis. Trotzdem ging Deep Purple danach weiter auf Tour und blieb eine enorm starke Liveband. Wenn sie eines schon immer konnten, ja dann Live zu überzeugen. Nun ja, da dienten die alten superben Songs immer noch das zahlende Publikum zu begeistern. Die neuen Songs waren da „Beigemüse“ als Dekoration für die Filetstücke gedacht! Und genau darin liegt das Interessante an Abandon: Es dokumentiert eine Übergangsphase. Die klassische Deep-Purple-Identität war noch vorhanden, aber die Band hatte ihren endgültigen Platz in der Rockwelt der 90er noch nicht ganz gefunden. Ihren Status als eine der besten Hard Rock Band zu sein, konnte nicht mehr uneingeschränkt bejaht werden.

Wenn man die Entwicklung betrachtet, ist Abandon deshalb fast ein „Zwischenalbum“: Purpendicular (1996) → Abandon (1998) → Bananas (2003) Und zwischen Purpendicular dem ersten Album mit Steve Morse und Abandon dem zweiten liegen musikalisch Welten, obwohl es praktisch dieselbe Besetzung ist.

Was bei Abandon stört:

  • Viele Songs wirken zäh und kommen nicht richtig auf den Punkt.
  • Gillans Stimme klingt teilweise ziemlich angestrengt.
  • Die Produktion hat diesen etwas matschigen, spät-90er-Hardrock-Sound.
  • Es gibt zwar ansprechende Momente – etwa „Any Fule Kno That“ oder „Watching the Sky“ –, aber wenig, was wirklich hängen bleibt.
  • Und vor allem fehlt mir dieses gewisse spielerische Feuer, das Purpendicular noch hatte.

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Streng genommen, hatte Steve Morses ab ca.1996 das Zepter an sich gerissen. Nicht im Sinne, dass er durch seine dominante Persönlichkeit einen neuen Weg vorzeichnete, nein der Gitarrist gilt eher als sanft und kameradschaftlich. Sein eingeleiteter Kurswechsel war basierend auf sein gitarrentechnisch komplexer Stil. Er bevorzugt bis heute eher das vertrackte und kopflastige Spiel. Sein Vorgänger Ritchie Blackmore stand zu Deep Purple Zeiten für innovative und mystische Gitarrenklänge. So veränderte sich der Sound der Band immer mehr. Vieles wirkte mit Steve Morse nicht mehr so flüssig und leichtfüssig. Einzug gehalten hatte nun eine gewisse Vertracktheit, die die Songs bestenfalls zwar interessant machten aber ihnen auch ihre Zugänglichkeit erschwerten. Wenn man es „spitz“ formulieren will, ist es nicht abwegig zu sagen, dass sich die Band der Gruppe Rush annäherte! Das mag zwar für viele Musik Fans als Kompliment klingen, bei genaueren Betrachtung ist es aber für DP eine Abkehr ihrer Identität!

Fazit:

Ja, Abandon war der Tiefpunkt im Backkatalog der Tonträger mit Beteiligung von Steve Morse. Da sollte es keine zwei Meinungen geben. Obwohl der Gitarrist unbestritten ein technisch hervorragender Könner ist, passte er für mein Empfinden musikalisch nicht zur Band. Dafür aber menschlich und als integrierender Teil zu seinen Kollegen, die sich von der Regentschaft von Ritchchie Blackmore langsam erholen mussten. Was lehrt uns das: Man kann nie alles haben!

Album: Abandon

Hard Rock, Unterstützung ChatGBT

Dolly Parton / Hommage an eine Ikone

Einleitung:

Dolly Parton ist leider am 25.8 2026 verstorben. Sie wird ihren Status als Ikone noch weitere Generationen beibehalten. Eine Persönlichkeit, deren man einfach grossen Respekt zollen muss. Man muss nicht unbedingt ein Country Fan sein, um ihr aussergewöhnliches Talent zu würdigen. Von Country👉Pop👉Bluegrass bis hin zu👉Rock, zeigte die zierliche, auffällig geschminkte und schillernde Persönlichkeit ihr Wesen ohne Scham der Öffentlichkeit. Dolly war so, schon seit anfangs ihrer Karriere. Sie war ehrlich und konnte über sich selber lachen. Sie war eine begnadete Songwriterin und hat gegen 3000 Songs geschrieben. Ihr zweit letztes Studioalbum Rockstar mit 30 Titeln aus dem Jahr 2023 ist ganz grosses Kino. Ein Rockalbum mit vielen Duetten und grossartig vorgetragenen Tracks, die bis in die 60iger zurückgehen. Kein Wunder kamen alle grossen Künstler/innen, wenn es ihnen möglich war! Eine beeindruckende Doku auf ARTE über Dolly hat mich persönlich tief berührt. Auch diese Strahlefrau hatte nicht nur Höhen in ihrem Leben! Und ja, für mich ist ihr Song Jolene mein ganz persönlicher Favorit! Die Melodie und das Songwriting – was für die Seele!

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Dolly Parton wurde genreübergreifend so geschätzt, weil sie weit mehr als nur eine Country-Sängerin war. Sie verband mehrere Dinge, die selten gemeinsam vorkommen:

  • Außergewöhnliches Songwriting: Sie schrieb Stücke, die musikalisch aus der Country-Tradition kamen, aber universelle Themen behandelten – Liebe, Verlust, Armut, Sehnsucht, Würde und Neuanfang. Songs wie „Jolene“, „I Will Always Love You“ oder „9 to 5“ funktionieren deshalb auch außerhalb des Country-Kontexts.
  • Eine sehr erkennbare Stimme: Ihr heller, hoher, leicht nasaler Klang ist sofort identifizierbar. Gleichzeitig konnte sie damit sowohl verletzlich als auch kraftvoll wirken. Das machte sie für Country, Pop, Folk und sogar Rockpublikum interessant.
  • Sie konnte Genres bedienen, ohne ihre Identität zu verlieren. Ihre Musik bewegte sich zwischen Country, Bluegrass, Folk, Pop und Gospel. Bemerkenswert ist, dass sie bei Crossover-Projekten selten so wirkte, als würde sie sich einer anderen Szene anbiedern.
  • Andere Künstler machten ihre Songs zu ihren eigenen Hits. Das ist ein wichtiger Teil ihres Einflusses. Whitney Houstons Version von „I Will Always Love You“ machte einen ursprünglich sehr persönlichen Country-Song zu einem weltweiten Pop-Klassiker. Auch Künstler aus völlig unterschiedlichen musikalischen Welten haben ihre Stücke aufgenommen.
  • Sie wurde als außergewöhnlich gute Musikerin und Autorin respektiert – nicht nur als Entertainerin. Hinter dem glamourösen Image steckt eine sehr präzise Beobachterin menschlicher Situationen. Ihre besten Songs erzählen in wenigen Minuten kleine Geschichten mit klaren Figuren und starken emotionalen Wendepunkten.
  • Ihr Humor und ihre Selbstironie entwaffneten. Parton spielte bewusst mit ihrem Image – blond, stark geschminkt, auffällige Kleidung, große Persönlichkeit – und machte daraus eine Form von Selbstbestimmung. Sie ließ andere nicht entscheiden, ob dieses Image „seriös“ genug war.
  • Sie war ungewöhnlich großzügig gegenüber anderen Künstlern. Sie konnte anerkennen, wenn jemand einen ihrer Songs anders oder sogar erfolgreicher interpretierte. Dadurch wurde sie nicht als jemand wahrgenommen, der sein musikalisches Erbe eifersüchtig verteidigt.
  • Sie überschritt auch kulturelle und soziale Grenzen. Ihre öffentliche Persönlichkeit war warmherzig, humorvoll und zugänglich. Menschen, die mit Country eigentlich wenig anfangen konnten, konnten Dolly Parton trotzdem als Persönlichkeit schätzen.

Und vielleicht der entscheidende Punkt: Bei Dolly Parton fallen Kunstfigur und Mensch nicht einfach auseinander. Das extravagante Äußere, der Humor, die Geschäftstüchtigkeit, die emotionale Offenheit und das handwerkliche Können gehören alle zu derselben Persönlichkeit. Sie konnte gleichzeitig camp, kommerziell, sentimental, intelligent und musikalisch anspruchsvoll sein.

Deshalb konnte man sie als Country-Fan wegen ihrer Musik lieben, als Popfan wegen ihrer Songs kennen, als Songwriter wegen ihres Handwerks bewundern und als Nicht-Musikfan einfach Dolly Parton mögen. Das ist eine seltene Form von genreübergreifender kultureller Anerkennung. Nun, Dolly Parton gehört in den USA in einer Reihe mit den musikalischen Ikonen Elvis Presley, Frank Sinatra und Johnny Cash.

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Hommage, Unterstützung ChatGBT

Johnny Hallyday / schon gewusst?

Vorwort:

Praktisch jedes Land hat seine Musikhelden. In Frankreich ist es Johnny Hallyday. Dieser mit seiner Musik, die am Anfang seiner Karriere ganz dem amerikanischen Rock „n“ Roll geschuldet, war so quasi ihr Elvis Presley. Später in seiner Ausrichtung immer mehr in der Tradition der 🇫🇷Musik ausgerichtet, waren seine Konzerte grosse Ereignisse. Die Fans liebten ihren Johnny, dieser ein freies, rebellische und leidenschaftliche Statement verkörperte. Da waren seine Fans voll dabei, denn sie liebten diesen wilden, unangepassten und leidenschaftlichen Musiker. Er war ihr Rockstar, dieser das Gegenteil des gesellschaftlichen Spiessertum verkörperte! Sein Tod im Jahr 2017 war für ganz Frankreich ein schlimmes Ereignis. Zu seinen Ehren gab es ein Staatsbegräbnis. Man schätzte, dass gegen. 1 Million Menschen Abschied von ihrem Idol nahmen.

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Warum blieb Johnny Hallyday international relativ unbekannt?

1. Er sang fast ausschließlich Französisch.
Das war wahrscheinlich der wichtigste Grund. In Frankreich war das überhaupt kein Hindernis – im Gegenteil. Aber in den USA und Großbritannien, wo Rockmusik besonders stark von englischsprachigen Künstlern geprägt wurde, war es sehr schwer, mit französischen Liedern ein Massenpublikum zu erreichen.

2. Sein Stil war für Frankreich revolutionär, international aber nicht völlig neu.
Johnny brachte Rock’n’Roll, Elvis, amerikanischen Blues und Country nach Frankreich. Für das französische Publikum war das Anfang der 1960er etwas Neues und Aufregendes. Für das amerikanische Publikum war er dagegen ein französischer Sänger, der Musik machte, die sie bereits von amerikanischen Künstlern kannten.

3. Er wurde in Frankreich zu groß, um seine Karriere komplett neu aufzubauen.
In Frankreich war Johnny bereits ein Superstar. Er konnte dort riesige Stadien füllen und Millionen Platten verkaufen. Es gab deshalb weniger wirtschaftlichen Druck, jahrelang in den USA oder Großbritannien Fuß zu fassen.

4. Es gab durchaus Versuche.
Johnny arbeitete mit amerikanischen Musikern und Produzenten und trat mehrfach in den USA auf. Besonders interessant ist seine Zusammenarbeit mit Jimi Hendrix’ Umfeld und amerikanischen Rockmusikern sowie seine Aufnahmen in Nashville. Er wollte durchaus zeigen, dass er musikalisch international mithalten konnte.

5. Seine Persönlichkeit war sehr französisch geprägt.
Das klingt banal, ist aber wichtig: Johnny war nicht nur Sänger. Er war in Frankreich eine kulturelle Figur – seine Stimme, sein Auftreten, seine Motorrad-/Western-Ästhetik, seine Filme und sein Privatleben gehörten zum Mythos „Johnny“. Dieser Mythos ließ sich nicht einfach in ein anderes Land exportieren.

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Und trotzdem: Er war kein „unbekannter“ Sänger im Ausland. Das sollte man nicht unterschätzen. In Belgien, der Schweiz und Teilen Kanadas war er ein großer Star. Und auch in anderen Ländern gab es Menschen, die ihn kannten – insbesondere frankophone Rockfans. Sein Problem war eher: Er wurde nie zu einem globalen Superstar. Man könnte es ungefähr so zusammenfassen:

In Frankreich war Johnny Hallyday ein Phänomen und ihr Superstar. Im französischsprachigen Ausland war er eingroßer Star. Im Rest der Welt war er vor allem ein Geheimtipp. Und das Kuriose daran: Er war wahrscheinlich einer der erfolgreichsten Rockstars der Welt, von denen außerhalb des eigenen Sprachraumsvergleichsweise wenige Menschen gehört hatten. Klar. Johnny Hallyday hatte über Jahrzehnte sehr viele Hits. Zu seinen größten und bekanntesten Liedern gehören vor allem:

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Gabrielle (1976) – gehört unbedingt zu den Liedern, die man mit Johnny verbindet.

Que je t’aime (1969) – wahrscheinlich einer seiner ikonischsten Songs überhaupt.

Allumer le feu (1998) – ein riesiger späterer Hit und besonders berühmt für seine Live-Auftritte.

Je te promets (1986) – eine seiner bekanntesten Balladen.

L’envie (1986) – sehr kraftvoll, ebenfalls ein Klassiker.

Quelque chose de Tennessee (1985) – Hommage an Tennessee Williams.

Gabrielle (1976) – einer seiner großen 1970er-Jahre-Hits.

Le pénitencier (1964) – seine französische Version von The House of the Rising Sun.

Retiens la nuit (1961) – einer seiner frühen großen Erfolge.

Souvenirs, souvenirs (1960) – ein früher Klassiker.

Ma gueule (1979) – besonders charakteristisch für Johnnys Image und Persönlichkeit.

Marie (2002) – großer Erfolg aus seiner späteren Karriere.

Je suis né dans la rue (1969) – ein wichtiger Rock-Klassiker von ihm.

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Mick Jagger anerkannte ebenfalls die Vormachtstellung des Musikers in Frankreich. In Frankreich kommt immer zuerst ihr Johnny, da müssen alle internationalen Stars hinten anstehen, da ist nichts mehr anzufügen.

Hinter den Kulissen, Unterstützung ChatGBT

Frank Beard 11.6.1949 – 17.8. 2026

Traurig! Leider ist der Langzeit-Drummer von ZZtop Frank Beard in Folge Krankheit am 17.8.2026 verstorben. Er war ein top Schlagzeuger und der Fels in der Brandung der Band und an allen Alben beteiligt! Neben seinem musikalischen Vermächtnis, bleibt er uns stets in Erinnerung, als einziger der Band nie den „langen Bart“ seiner Kumpels (mit) getragen zu haben.

Frank Beard

The Rolling Stones / Gimme Shelter / 1969

Einleitung:

Die Rolling Stones haben unglaublich viele prägende Songs geschrieben. Wenn ich ihr bester auserkoren müsste, dann wäre die Wahl Gimme Shelter aus dem Jahr 1969. Der Song hat einfach alles, um auch im Jahr 2026 bestehen zu können. Da passt einfach alles zusammen. Songwriting und Atmosphäre bilden eine feste Einheit. Die Eröffnung mit dem düsteren Gitarrenriff, bis hin zum vorwärts treibenden Rhythmus, dieser von Mary Clayton im Chorus kongenial begleitet wird. Der Song erzeugt eine faszinierende Atmosphäre, die einem beim Zuhören einfach packt…! Es ist wie ein „erotischer“ Würgegriff, dieser erst beim letzten Ton ein durchatmen erlaubt!

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Die Entstehung

Gimme Shelter erschien 1969 auf dem Album Let It Bleed. Geschrieben wurde er von Mick Jagger und Keith Richards. Die Geschichte beginnt mit Richards, der in London war und auf seine damalige Freundin Anita Pallenberg wartete. Draußen zog ein Gewitter auf. Richards saß am Fenster und beobachtete den Regen und die Menschen, die Schutz suchten. Daraus entstand die Gitarrenfigur, die den Song praktisch sofort erkennbar macht. Doch während Richards an der Musik arbeitete, veränderte sich die Welt um ihn herum dramatisch. Der Vietnamkrieg eskalierte, die Protestbewegung nahm zu, und die Stones selbst bewegten sich in einer immer düstereren Atmosphäre. Jagger schrieb den Text dazu.

„War, children, it’s just a shot away.“ Der Satz bringt die ganze Stimmung auf den Punkt: Gewalt ist nicht irgendwo weit entfernt – sie ist unmittelbar da. Und dann kam Merry Clayton. Der vielleicht berühmteste Moment des Songs stammt allerdings nicht von den „Glimmer Twins“. Für die weibliche Stimme wurde Merry Clayton, eine damals 20-jährige Soulsängerin aus Los Angeles, ins Studio geholt. Es war mitten in der Nacht. Clayton war schwanger und eigentlich bereits im Bett, als sie angerufen wurde. Trotzdem machte sie sich auf den Weg ins Studio. Dann sollte sie die Zeile „Rape, murder!“ singen. Und sie sang sie nicht einfach. Sie explodierte geradezu. Besonders bei der Wiederholung von „Rape, murder!“ bricht ihre Stimme fast auseinander. Man hört körperliche Anstrengung, Wut und Verzweiflung gleichzeitig. Genau das macht den Song so intensiv. Die eine berühmte Geschichte besagt außerdem, dass Clayton während der Aufnahme so stark sang, dass ihre Stimme anschließend angeschlagen war. Sie soll sich dabei sogar übergeben haben. Die Details dieser Erzählung sind im Laufe der Jahre teilweise widersprüchlich überliefert – aber dass ihre Aufnahme außergewöhnlich körperlich und anstrengend war, steht außer Frage.

Warum der Song so besonders ist

Das Geniale an Gimme Shelter ist für die Kombination aus drei Dingen: Keith Richards Gitarre – dieses unruhige, ständig kreisende Riff klingt wie eine Bedrohung, die niemals verschwindet. Es sind atemberaubende Gitarren-Linien, die den Song ins Finish führen. Mick Jaggers Gesang – er singt nicht wie ein klassischer Protestmusiker. Er klingt eher wie jemand, der mitten im Chaos steht. Er performt intensiv, fast schon Angst einflössend! Merry Clayton – sie macht aus dem Song eine Katastrophe, die gerade passiert. Sie geht ans Limit, nein darüber! Und dann kommt dieser unglaubliche Gegensatz: „Love, sister, it’s just a kiss away.“ Nach Krieg, Mord und Vergewaltigung plötzlich Liebe – nur einen Kuss entfernt. Das ist der Kern des Songs: Die Welt ist kurz davor, auseinanderzufliegen, aber irgendwo existiert noch die Möglichkeit von Schutz und Liebe. Deshalb wird „Gimme Shelter“ bis heute häufig als einer der besten, wenn nicht der beste Stones-Song, bezeichnet. Und vielleicht ist das Faszinierendste: Er handelt nicht wirklich vom Vietnamkrieg. Er handelt von einer Welt, in der das Gefühl von Sicherheit verschwindet. Genau deshalb funktioniert er auch mehr als 50 Jahre später noch.

Besonderes: Der Song wurde nur in🇺🇸als Single auf den Markt gebracht. Auf der B Side von Brown Sugar! Live gehört der Song zum Pflichtprogramm und ist in der Spiellänge gegen 6:00. Lisa Fisher und später Sasha Allen waren bei den Live Auftritten zuständig für den berühmten Gesang neben Mick Jagger. Beiden Sängerinnen kann attestiert werden, dass sie es auf den Tourneen mit ihren Stimmen den Song toll interpretierten. In New York, im Jahr 2012 war Lady Gaga zu Gast auf der Bühne mit den Stones und kam ebenfalls zu Ehren den Song Gimme Shelter zu begleiten! Die tolle Sängerin war emotional extrem „aufgekratzt“, was man unweigerlich auf dem filmisch festgehaltenen Track unschwer erkennen kann!

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Einige der bekanntesten Coverversionen

  • Grand Funk Railroad – 1971
    Eine deutlich härtere, bluesrockige Version. Sie war kommerziell erfolgreich und machte den Song einem noch größeren Rockpublikum bekannt.
  • The Sisters of Mercy – 1983
    Sehr düster und atmosphärisch. Ihre Version passt hervorragend zum Gothic-/Post-Punk-Sound der Band.
  • Patti Smith – hat den Song ebenfalls live gespielt und ihm eine sehr eigene, raue Interpretation gegeben.
  • Sheryl Crow – eine der bekannteren späteren Versionen. Sie hat „Gimme Shelter“ mehrfach live aufgeführt und auch mit den Stones selbst gesungen.
  • U2 – haben den Song ebenfalls live interpretiert, teilweise gemeinsam mit Mick Jagger bzw. in Stones-bezogenen Auftritten.
  • The Hellacopters – rockigere Interpretation, passend zu ihrem Garage-Rock-Stil.
  • Stone Sour – eine wesentlich härtere Rock-/Metal-Version.
  • Merry Clayton selbst – natürlich besonders interessant: Sie hat den Song später auch in ihren eigenen Liveauftritten gesungen. Damit interpretierte sie ihr eigenes legendäres Original neu.

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Song: Gimme Shelter

Time: 4:31

Album: Let It Bleed

The Rolling Stones Gimme Shelter French 7" vinyl — RareVinyl.com

Classic Rock, Unterstützung ChatGBT

Ritchie Blackmore / Deep Purple / 2026

Einer Sensation gleich kommt der Kurzauftritt von Ritchie Blackmore beim Konzert von Deep Purple in Wantagh, New York. Für den ikonischen Track Smoke One The Water liess er die gute alte Nostalgie aufleben! 33 Jahre später also, nachdem er Deep Purple während einer Tournee verliess, kam es zu diesem einmaligen Erlebnis. Natürlich wurde das Ereignis filmisch festgehalten und ist in unzähligen Versionen auf YouTube abrufbar. Klar kann er es noch, wobei dieser Riff so mancher Hobby Gitarrist ebenfalls zum Besten geben kann.

Nun, die Band hat es gefreut und war gerührt. Man spürte in diesen Minuten eine Verbundenheit, trotz all den verbalen Verletzungen und Anfeindungen vor und nach 1993! Als Musiker war Ritchie Blackmore bei Deep Purple und Rainbow natürlich genial. Als Erdenbürger ein ziemlicher Egomane und Eigenbrötler – so ist der Tenor bei Wegbegleiter und Fans. Was soll‘s, schön wenn Altersmilde für einige Minuten über dem Ego steht!

Spekulationen sind fehl am Platz! Es war ein einmaliges Erlebnis. Und ja, die zwei (ehemaligen) Streithähne Gillan und Blackmore sind im 81igsten und 82igsten Altersjahr angekommen. Also vergesst es einfach…..!

Hard Rock

Ronnie Wood / Tour 2026 / Ticketpreise Zürich

Genauer gesagt heisst es Ronnie Wood And His Band feat.Imelda Mai. Da die Rolling Stones im Jahr 2026 nicht auf Tour gehen, macht es der gute Ronnie mit seiner eigenen Band! Alles gut und schön aber die Preise sind über der Schmerzgrenze! Das Konzert geht ca. 100 Minuten und hat somit keine Überlänge. Siehe unten die Ticketpreise für die Location in Zürich! Aber hallo lieber Ronnie, so kann man es schon machen, sollte man aber nicht! Es sind nicht die Rolling Stones, es ist nicht Keith Richards oder Mick Jagger. Bei seinem geschätzten Vermögen von gegen 200 Millionen Dollar (Quelle aus dem Internet) hat er es sicher nicht nötig solche Preise zu verlangen – Veranstalter!

Klar ist Ronnie Wood ein guter (aber nicht Weltklasse) Gitarrist mit Charisma aber das alleine rechtfertigt solche Preise definitiv nicht, trotz weltbekannten Namen, immer im Verbund mit den Rolling Stones. Also, mich würde es sehr wundern, wenn das Volkshaus am 1.9.2026 mit seinen ca. 2000 Plätzen ausverkauft wäre!

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Ronnie Wood: Tour 2026

Konzert

The Rolling Stones / Sticky Fingers / 1971 / 🇪🇸 Version / Schon gewusst?

Sticky Fingers aus dem Jahr 1971, ist im Ranking aller Rolling Stones Tonträger nicht nur bei mir auf Platz1! Das berühmte Original Cover mit dem Reisverschluss wurde in der spanischen Version mit dem ikonischen Finger-Dosen-Cover ersetzt. Inzwischen ist diese Version nicht einfach zu bekommen und besitzt Kultstatus bei Sammlern. Es wurde auch ein Song getauscht und die ganze Geschichte um das Album ist spannend! Wenn man dann noch den Tonträger in der japanischen Aufmachung besitzt, ist die Freude um so grösser. Die CD ist vom Cover bis zu dem Büchlein und OBI Streifen einfach nur schick und wertig.

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Besonders daran:

  • 🇪🇸 Spanische Originalversion des Albums – mit dem berühmten alternativen Cover (die Finger in der Melassedose statt Andy Warhols Reissverschluss).
  • 🎵 Enthält “Let It Rock” (Live aus Leeds 1971) anstelle von “Sister Morphine”, genau wie die seltene spanische Erstpressung. 
  • 💿 SHM-CD (Super High Material CD) im hochwertigen Mini-LP-Format.
  • 📄 Das OBI ist eine Nachbildung des japanischen Reissue-OBIs von 1979 und macht die Ausgabe für Sammler besonders attraktiv. 
  • Es gibt auch eine LP Version

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Für Stones-Sammler ist diese Veröffentlichung eine der schönsten modernen japanischen Mini-LP-Ausgaben. Sie verbindet exzellente Verarbeitung mit einer der seltensten Varianten von Sticky Fingers. Eine tolle Ergänzung für jede Rolling-Stones-Sammlung! 🎸. Und ja, auch aus technischer Hinsicht, ist dieses Album sehr empfehlungswert. Die Aufnahmen sind glasklar, transparent und richtig gut ausbalanciert!

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Alternatives Cover hatte tatsächlich juristische Gründe:

Als Sticky Fingers 1971 in Spanien erscheinen sollte, stand das Land noch unter der Diktatur von Francisco Franco. Die Zensurbehörden beanstandeten gleich zwei Dinge:

  • Das Originalcover mit dem Reißverschluss und dem angedeuteten Schritt galt als zu anstößig.
  • “Sister Morphine” wurde wegen ihres offensichtlichen Bezugs zu Morphium und Drogen als nicht akzeptabel eingestuft.

Deshalb musste die spanische Ausgabe geändert werden:

  • Das Warhol-Cover wurde durch das heute legendäre Melassedosen-Cover von John Pasche ersetzt.
  • “Sister Morphine” wurde gestrichen und durch “Let It Rock” (Live in Leeds 1971) ersetzt.

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Interessanterweise machte gerade diese Zensur die spanische Pressung später zu einer der begehrtesten Varianten von Sticky Fingers. Die japanische Ausgabe, reproduziert diese seltene spanische Version bewusst originalgetreu – inklusive des geänderten Covers und der alternativen Trackliste. Ein nettes Detail: “Sister Morphine” war damals ohnehin ein umstrittener Titel. Die BBC spielte den Song kaum bis gar nicht, und in mehreren Ländern wurde er kritisch gesehen. Heute zählt er für viele Fans zu den stärksten Stücken des Albums – gerade wegen seiner düsteren Atmosphäre und Mick Taylors eindrucksvollem Gitarrenspie. Die Band bewegt sich mühelos zwischen verschiedenen Stilen:

Brown Sugar – roher Rock’n’Roll mit einem der markantesten Riffs überhaupt.

Sway – atmosphärisch und getragen, mit Mick Taylors großartiger Gitarrenarbeit.

Wild Horses , neben Angie – eine der schönsten Balladen der Stones.

Can’t You Hear Me Knocking – beginnt als harter Rocksong und entwickelt sich zu einer fast jazzigen Jam-Session. Das Gitarrenspiel von Mick Taylor ist grandios, so wie der Saxophon Part von Bobby Keys!

You Gotta Move – coole Strukturen, wie es eben nur die Stones können.

Bitch – kompromissloser, von Bläsern angetriebener Rock. Rockten dies Stones schon mal härter – nein!

I Got the Blues – tief im Blues/Soul verwurzelt.

Sister Morphine – düster, beklemmend und einzigartig

*Let It Rock anstatt Sister Morphine, wird auf der spanischen „drauf gepackt“. Es ist eine tolle knackige live Version.

Dead Flowers – lässiger Country-Rock. Locker vom Hocker und toll gespielt.

Moonlight Mile – ein melancholischer, fast orchestraler Abschluss.

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Album: Sticky Fingers

Jahr: 1971

Version: Spanische alternativ Version

The Rolling Stones Sticky Fingers (Spanish Version) SHM-CD

Classic Rock, Unterstützung ChatGBT

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