Ten Years After / Positive Vibrations / 1974
Sep. 12, 2026 CD-Rezension

CD 10 Songs. Time: 40.28
Songs: Nowhere To Run, Positive Vibrations, Stone Me, With You, Goin Back To Birmingham, It‘s Getting Harder, You‘re Driving Me Crazy, Look Into My Life, Look Me Straight Into The Eyes, I Wanted To Boogie
Bonus Tracks: (previously unreleased): Rock & Roll Music To The World (Live Franfurt), Once There Was A Time (live in Frankfurt), Spoonful (Live in Paris), I‘m Going Home (live in Paris), Standing At The Station (live in Amsterdam), Sweet Little Sixteen (live in Atlanta), Positive Vibrations Radio Advert (1974)
3 Top Songs: Positive Vibrations, It’s Getting Harder, Look Me Straight Into The Eyes
Bewertung:👍👍👍👍👍👍
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Einleitung:
Es war der letzte Tonträger-Akt von Ten Years After in der Originalformation. Das vorliegende Album war der Abschluss einer Epoche mit grossartigen Alben. Alvin Lee war es leid „nur“ immer auf den „schnellsten“ Gitarristen reduziert zu werden. Er wollte sich aus den Fesseln des Blues Rock entziehen und andere Wege gehen. In der Nachbetrachtung ist das 74er Album Positive Vibrations viel besser, als es damals schlecht geredet worden ist. Es ist definitiv kein schlechtes Album. Der Tonträger hat geschmeidige Tracks anzubieten, die zwar nicht mehr so hart und gitarrenlastig waren wie seine Vorgänger aber das Album besitzt Charme und Ausstrahlung. Es ist gut gealtert und man legt es immer wieder gerne auf. Es gib die Original Pressung in Vinyl und eine mit Bonus Tracks angereicherte CD zu erwerben.
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Album CD:
Der Eröffnungstrak Nowhere To Run ist unspektakulär ausgefallen und zeigt schon die Richtung vor. Der Song hat aber etwas, was hängen bleibt, trotz seiner unspektakulären Art. Der Namensgeber des Albums Positive Vibrations ist richtig stark. Der Song hat eine schöne Grundstruktur und feine Gitarrenklänge anzubieten. Dieser Track würde ich als eine „flüssig“ gespielte Ballade aufführen – toller Song. Nächster Halt ist Stone Me. Für mich der einzige Ausfall auf diesem Album. Alles ein bisschen verkrampft gespielt ohne flüssige Melodieführung. Der Song bleibt einfach im „Sumpf“ stecken, trotz eingesetzter Mundharmonika. Da ist dann dann Without You ein ganz anderes Kaliber. Tolle Ballade mit einer flüssigen Melodieführung. Nie langweilig, beseelt von einer eingängigen Struktur erzeugt der Song eine gute Stimmung. Mit Going Back To Birmingham geht es in Spur und dann Richtung Rock“n“ Roll. Das entspringt natürlich aus der DNA der „alten“ Zeiten. It‘s Getting Harder ist ein sehr spannender Rocksong. Eine fein gespielte Gitarre und ein toll eingesetztes Keyboard überzeugen. Toller Rhythmus mit einem Touch von Funk bereichern den Song nachhaltig. Mit You‘re Driving Me Crazy wird dann wieder die Rock“n“ Roll Schiene gefahren. Den Song würde ich als eher durchschnittlich einstufen. Das kann man von Look Into My Live nicht sagen, denn da wird toll gerockt mit einer mehr als soliden Grundstruktur. Da greifen die Zahnräder ineinander. Look Me Straight Into The Eyes ist definitiv der Höhepunkt auf diesem Tonträger. Getragen von der Gitarre des Meisters und den unglaublich tollen und langgezogenen Keyboard-Linien von Chick Churchwill. Der Song ist🔝. Wanted Boogie bildet dann einen guten Abschluss. Wie es der Name schon suggeriert, wird uns da ein Boogie Rock serviert. Solche Sachen konnten sie schon immer. Viel besser als sein Ruf ist dieses Album allemal, wenn man ein Fazit über alle Songs zieht.
Die Bonus CD ist für Fans und Sammler natürlich interessant. Die üblichen live „Verdächtigen“ mit dem selten gespielten Sahnestück Standing At The Station, bereichern den Tonträger. Kenner wissen natürlich, wenn es Ten Years After live Musik gibt, wird man nie enttäuscht! On Stage waren sie schon immer eine musikalische Macht, die nichts anbrennen liessen.!
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Besetzung: Alvin Lee Gitarre und Gesang. Leo Lyons. Bass Ric Lee Schlagzeug. Chick Churchill Tasteninstrument. Produziert TYA.
Autor: A.S

Stichwörter: Classic Rock
Deep Purple / Abandon 1998 / Die Geschichte um einen schwachen Tonträger.
Sep. 8, 2026 CD-Rezension, Hinter den Kulissen

Einleitung:
Abandon (1998) von Deep Purple ist für viele Anhänger und Kritker der Band ihr schwächstes Album – gerade wenn man es gegen die starken Alben der Mk-II-Ära oder auch gegen Purpendicular hält. Wenn man es deftig ausdrücken möchte, ist das Album ein „Griff in den Klo“…! Der Tonträger bietet sehr wenig harmonische Elemente. Der Sound ist gespickt mit zähem Spielfluss, wo feine Melodien gesucht werden müssen. Nicht einmal ein Jon Lord schafft es durch sein Keyboard Spiel Harmonien einfliessen zu lassen.
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Die Geschichte
Abandon erschien 1998 und war nach Purpendicular (1996) das zweite Studioalbum der damaligen Deep-Purple-Besetzung mit Ian Gillan, Ian Paice, Roger Glover, Jon Lord und Steve Morse. Der wichtigste Punkt: Abandon entstand nicht als großes musikalisches Statement, sondern eher als Fortsetzung dessen, was mit Purpendicular eigentlich vielversprechend begonnen hatte. Purpendicular war durch Steve Morses Einstieg überraschend frisch geworden. Auf Abandon wollte die Band diesen neuen Weg weitergehen, allerdings mit deutlich härterem und direkterem Material aber ohne tragenden Melodien!
Warum klingt es so anders?
Die Band war zu dieser Zeit wieder stark als Liveband unterwegs. Das beeinflusste das Songwriting: Viele Stücke sind rifforientiert und funktionierten ordentlich auf der Bühne, wirken auf Platte aber teilweise etwas unfertig oder uninspiriert. Man kann getrost das Wort sperrig oder unausgegoren in den Mund nehmen. Hinzu kam, dass Deep Purple Ende der 90er eben nicht mehr die junge, hungrige Band von Machine Head war. Die Musiker waren Musiker im mittleren Alter – mit sehr unterschiedlichen Vorstellungen davon, wie zeitgemäßer Hard Rock Ende der 90er klingen sollte. Besonders interessant ist Jon Lord: Seine Hammond-Orgel blieb natürlich ein Markenzeichen, aber Steve Morse hatte mittlerweile einen viel größeren Einfluss auf den Bandsound. Dadurch verschob sich das Gleichgewicht innerhalb der Gruppe. Da der Tastenspieler ein Teamplayer war, fügte er sich den Gegebenheiten und ordnete sich neu ein.
Der Titel „Abandon“
Der Titel ist übrigens ein kleines Wortspiel. Er bezieht sich auf die Idee von „abandoning“, also etwas hinter sich zu lassen bzw. aufzugeben. Gleichzeitig klingt „Abandon“ natürlich auch nach „a band on“ – passend zu einer Band, die trotz aller Jahre immer noch weitermachte. Und ja, man muss es dem neuen Gitarristen zu Gute halten, ohne ihn hätte sich vermutlich Deep Purple in den 90er endgültig aufgelöst!
Internationale Kritik Betreff Abandon
Das Album wurde von der Kritik eher gemischt aufgenommen. Kommerziell war es kein großes Ereignis. Trotzdem ging Deep Purple danach weiter auf Tour und blieb eine enorm starke Liveband. Wenn sie eines schon immer konnten, ja dann Live zu überzeugen. Nun ja, da dienten die alten superben Songs immer noch das zahlende Publikum zu begeistern. Die neuen Songs waren da „Beigemüse“ als Dekoration für die Filetstücke gedacht! Und genau darin liegt das Interessante an Abandon: Es dokumentiert eine Übergangsphase. Die klassische Deep-Purple-Identität war noch vorhanden, aber die Band hatte ihren endgültigen Platz in der Rockwelt der 90er noch nicht ganz gefunden. Ihren Status als eine der besten Hard Rock Band zu sein, konnte nicht mehr uneingeschränkt bejaht werden.
Wenn man die Entwicklung betrachtet, ist Abandon deshalb fast ein „Zwischenalbum“: Purpendicular (1996) → Abandon (1998) → Bananas (2003) Und zwischen Purpendicular dem ersten Album mit Steve Morse und Abandon dem zweiten liegen musikalisch Welten, obwohl es praktisch dieselbe Besetzung ist.
Was bei Abandon stört:
- Viele Songs wirken zäh und kommen nicht richtig auf den Punkt.
- Gillans Stimme klingt teilweise ziemlich angestrengt.
- Die Produktion hat diesen etwas matschigen, spät-90er-Hardrock-Sound.
- Es gibt zwar ansprechende Momente – etwa „Any Fule Kno That“ oder „Watching the Sky“ –, aber wenig, was wirklich hängen bleibt.
- Und vor allem fehlt mir dieses gewisse spielerische Feuer, das Purpendicular noch hatte.
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Streng genommen, hatte Steve Morses ab ca.1996 das Zepter an sich gerissen. Nicht im Sinne, dass er durch seine dominante Persönlichkeit einen neuen Weg vorzeichnete, nein der Gitarrist gilt eher als sanft und kameradschaftlich. Sein eingeleiteter Kurswechsel war basierend auf sein gitarrentechnisch komplexer Stil. Er bevorzugt bis heute eher das vertrackte und kopflastige Spiel. Sein Vorgänger Ritchie Blackmore stand zu Deep Purple Zeiten für innovative und mystische Gitarrenklänge. So veränderte sich der Sound der Band immer mehr. Vieles wirkte mit Steve Morse nicht mehr so flüssig und leichtfüssig. Einzug gehalten hatte nun eine gewisse Vertracktheit, die die Songs bestenfalls zwar interessant machten aber ihnen auch ihre Zugänglichkeit erschwerten. Wenn man es „spitz“ formulieren will, ist es nicht abwegig zu sagen, dass sich die Band der Gruppe Rush annäherte! Das mag zwar für viele Musik Fans als Kompliment klingen, bei genaueren Betrachtung ist es aber für DP eine Abkehr ihrer Identität!
Fazit:
Ja, Abandon war der Tiefpunkt im Backkatalog der Tonträger mit Beteiligung von Steve Morse. Da sollte es keine zwei Meinungen geben. Obwohl der Gitarrist unbestritten ein technisch hervorragender Könner ist, passte er für mein Empfinden musikalisch nicht zur Band. Dafür aber menschlich und als integrierender Teil zu seinen Kollegen, die sich von der Regentschaft von Ritchchie Blackmore langsam erholen mussten. Was lehrt uns das: Man kann nie alles haben!
Album: Abandon

Hard Rock, Unterstützung ChatGBT
Whitesnake / Lovehunter 1979
Sep. 1, 2026 CD-Rezension, Rezension

CD 10 Songs. Time: 41:15
Songs: Long Way From Home, Walking In The Shadow Of The Blues, Help Me Thro’The Day, Medicine Man, You „n“ Me, Mean Business, Love Hunter, Outlaw, Rock „n“ Roll Women, We Wish You Well
3 Top Songs: Walking In The Shadow Of The Blues, Medicine Man, Lovehunter
Bewertung:👍👍👍👍👍👍
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Einleitung:
Ihr 2 Album war ganz dem britischen Blues Rock geschuldet. Da war die Band noch weit weg vom kommenden Hard Rock Made in USA. David Coverdale machte nach Beendigung von Deep Purple schon seit einigen Jahren sein „eigenes Ding“, was sich in seiner Band Whitesnake abbildete.
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Album CD:
Der Sound aus dem Jahr 1979 lässt sich auch heute noch gut hören, obwohl eine Entstaubtheit dem Klangbild nicht schaden würde, trotz dem bereits gemachten Remastering. Vielleicht macht genau das den Charme aus, was dieses Ende 1979er Album wiedergibt. Mann pendelt gekonnt zwischen Blues Rock und puren Rock. Die unverkennbare Stimme von David Coverdale omnipräsent und passt hervorragend zu diesem Sound. Sein Kollege Jon Lord aus alten Deep Purple Zeiten war nun festes Mitglied der Band und war natürlich wegen seinem Keyboardspiel eine Bereicherung für diesen Blues getränkten Rock. Walking In The Shadow Of The Blues hat eine sitzenbleibende Melodieführung und ist sozusagen der musikalische Mittelpunkt auf diesem Tonträger. Dicht gefolgt vom „Rocker“ und Titelgeber des Albums Lovehunter. Ebenfalls ist das ultraschnell gespielte Medicine Man ein starker Song. Die Stärke des Albums liegt in der Kompaktheit, was sich erhärtet in der Feststellung, dass über alle 10 Songs kein schwacher Song auszumachen ist. Klar aus heutiger Sicht, kann ein „altbacken“ Vorwurf nicht ganz entkräftet werden. Das gilt aber überhaupt nicht für das Albumcover! Eines der besten seiner Zunft, wie ich finde! Das würde in der heutigen Zeit mit Bestimmtheit nicht mehr gehen! Das Album erreichte Platz 29 in UK.
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Besetzung: David Coverdale Gesang. Bernie Marsden Lead-Gitarre. Mickey Moody Rhythmus-Gitarre. Neil Murray Bass. David Bowle Schlagzeug. Jon Lord Tasteninstrument. Produktion Martin Birch.
Autor: A.S

Rezension
Stichwörter: Classic Rock
Ryan McGarvey / Up From The Ashes / 2026
Aug. 15, 2026 CD-Rezension
Nun ist der neue Tonträger endlich da! Ryan McGarvey mit seinem 5 Studiowerk Up From The Ashes. Der Titel es Album lässt tief blicken. Zuerst die Pandemie, die allen Künstler/innen geschadet hat und dann noch eine schwerwiegende Krankheit, verhinderten ein präsent sein des Gitarristen. Der Blues Rock Gitarrist aus Albuquerque ist zum Glück wieder gesund und hat mit diesem Album top geliefert! Es ist ein reifes und hammerhartes Blues Rock Album geworden. Man kann auch Vergleiche zu den Anfangszeiten von der damaligen UK Band Free herbeiziehen. Ryan McGarvey ist ein absoluter Könner an seinem Arbeitsgerät, was man über die 11 Songs nur unschwer erkennen kann. Er variiert gekonnt zwischen Blues-Linien und harten Rock Attitüden. Der Themenbereich ist sehr persönlich und lässt bei ihm tief in die Seele blicken. Back To Life mit dem Thema zurück zum Leben. Es ist ein fetter Starter und in der Grundstruktur voll auf den harten Rock ausgerichtet. In The Graveyard beschreibt der Protagonist Tod, Vergänglichkeit und das zu sich selber finden. Der Song besticht durch eine feine Grundstruktur, wo seine Gitarren-Passagen wunderbar Platz finden sich zu entfalten. Der Song ist düster, passt aber zum Thema. Der Gitarrist rundet mit seiner tollen Stimme den Song richtig gut ab. Edge Of Eternety mit dem Thema Leben, Ewigkeit und Endlichkeit. Der Song besitzt einen sitzenden Rhythmus. Er gibt seiner Gitarre Zeit, um sich zu entfalten – stark umgesetzt.
Mit Gone Come Morning und dem Text über Dunkelheit, Hoffnung und Zukunft, wird ein treibender Blues Rocker geboten. Die Gitarre galoppiert bis in die Zielrunde! Searching For You geht als Ballade durch. Bevor der Track zu einer Durchschnittsnummer mutiert, übernimmt die vorzüglich gespielte Gitarre den Lead und macht den Song richtig aufregend. Textlich geht es da um Verbundenheit und Nähe. All‘lve Got ist dann wieder ziemlich hart gespielt. Der Saitenzauberer legt das fast schon ein Metal Riff in das Song-Gefüge. Es ist ein knackiger Song mit textlichem Inhalt, Willenskraft und nie aufgeben. Nothin’Worth Living For besticht dann wieder durch seinen coolen Aufbau, bis dann ein durchdachtes und effektives Gitarrensolo den Song prägt. Es macht einfach Spass seinen Songs zu lauschen, obwohl der Text Verzweiflung und Leere zum Ausdruck bringt und somit kein fröhlicher ist. Hey Mercy ist ein knackiger Song! Flehen und Gnade erbitten, geben einen religiösen Anstrich. Bei Cold Prison Cell wird mit Metapher gearbeitet. Gefangen sein ist nie eine Option, in welcher Lage auch immer. Der Song ist richtig catchy gespielt und „haut voll rein“. Ein Lied für jede staubigen Spelunke in Utah über New Mexiko und Arizona. So sollte es aus den Boxen dröhnen bei einem oder mehreren Bieren…! Der zweitletzte Song Filthy Lies, bewegt sich im Thema Täuschungen, Verletzungen und Lügen. Der Abschluss ist der Kracher When The Levees Breaks. Da lässt er nichts mehr anbrennen. Ein richtiges„Brett“ ist dieser Song geworden. Led Zeppelin lassen grüssen! Das hohe Niveau wird also bis zum letzen Song aufrecht erhalten. Der Tonträger im Format Compact Disc:
CD
Back To Life, In The Graveyard, Edge Of Eternity, Gone Come Morning, Searching For You, All I’ve Got, Nothinn‘ Worth Living For, Have Mercy, Cold Prison Cell, Filthy Lies, When The Levee Breaks
Es ist jammerschade! Dieser tolle und tiefsinnige Tonträger wird leider viel zu wenig Beachtung bekommen, was einfach zu bedauern ist – unbegreiflich ist. Es ist ein ausgezeichnetes Werk, dieses sich im Genre Blues Rock bewegt und im übrigen richtig „fett“ produziert worden ist. Da wird einem was geboten! Im übrigen besticht der Gitarrist durch ein sehr persönliches Songwriting. Ebenfalls ist seine schon gute Stimme noch besser geworden! Ich würde mal sagen er und Aynsley Lister, besitzen von den „Neuzeit Blues Rockern“ die beste Stimme, Gut vielleicht noch Joe Bonamasso! Die Band von Ryan McGarvey muss unbedingt erwähnt werden, denn diese leisten da ihren tollen Beitrag. Die Musiker neben Ryan McGarvey sind:
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Tony Franklin – Bass als Gastmusiker auf drei Stücken (Tracks 1, 7 und 11).
Logan Miles Nix – Schlagzeug und Percussion
Artha Meadors – Bass
Brant Leeper – Keyboards
Ken Riley – zusätzliche Backing Vocals
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Album: From The Ashes
Music Expert:*****
Beste Songs: Back To Life, Edge Of Eternity, Searching For You, All l’ve Got, Nothin‘ Worth Living For, When The Levee Breaks

Blues Rock
The Doobie Brothers / The Captain And Me / 1973
Aug. 9, 2026 CD-Rezension
Die Doobie Brothers waren in den 70iger und 80iger eine ganz grosse Nummer in🇺🇸. In Europa wurden sie fast schon beschämend ignoriert! In ihrer Anfangszeit war ihr Sound dem Rock mit West Coast Feeling geschuldet. Ihre Songs haben diese tollen Gesangsharmonien, ähnlich wie bei den Eagles. Der Doobie Sound hatte so ein Westcoast Feeling, was natürlich in den 70iger völlig angesagt war. Das Album The Captain And Me aus dem Jahr 1973, ist für die meisten Hörer und Kritiker ihr Referenz-Album! Natürlich auch wegen ihrem Hit Long Train Runnin‘. Diesen Song hört man auch in den Classic Rock Radios fast jeden Tag! Das ganze Album ist kompakt und🔝. Es ist über alle 11 Songs richtig stark und ohne Schwachstelle. Die 73er Besetzung: Tom Johnston (g,v), Patrick Simmons (g,v), Tiran Porter (b,v), John Hartman (d,p,v), Michael Hossack (d).
Natural Thing eröffnet das Setlist flockig und ist mit einem guten Rhythmus unterlegt. Es folgt nun der Knaller Track Long Train Runnin’. Was für ein toller Song! Die Melodie bleibt sofort in den Gehörgängen haften. Die Gitarre schiebt voran, der Rhythums trägt zum nächsten Taktwechsel, um dann bis zum Schluss dem Song diesen unwiderstehlichen Groove zu geben. Nächster Halt China Groove. Der Song geht fast schon unter Hard Rock. Scharf gespielte Gitarren knallen aus den Boxen. Die Melodie ist knackig und einprägsam. Ein Song der richtig Spass macht. Dark Eyed Cajun Woman ist ein atmosphärischer Song im Midtempo Bereich. Die Gitarren tragen den Song bis ins Finish. Clear As The Driver Snow kann man als Folk Song einordnen. Eine gute Melodie durchdringt den Song. Der Mittelteil ist vorzüglich gespielt. Da wird das Tempo angezogen und mit einem schönen Refrain ergänzt – toller Song. Without You ist dann ein veritabler Rocker mit angreifenden Gitarren. Der Song geht sofort in die Gehörgänge. Mit South City Midnight Lady fahren die Doobies Balladen mässig weiter. Mit einem Touch Country versehen, überzeugt der Song vollumfänglich. Bei Evil Woman wird dann wieder die Rockschiene gefahren. Pustet Down Around Oh’Connelly Corners das Instrumental, ist als Übergang zu dem Song Ukiah. Da werden die West Coust Freunde bestens bedient. Ein flotter Song, wie gemacht für eine Cabriolet Fahrt – toll. The Captain And Me bildet dann den Abschluss auf diesem vorzüglichen Tonträger. Ein Song mit gutem Spielfluss und und Harmonie Gesang. Die Songs auf der Compact Disc, sind wie folgt gelistet:
CD
Natural Thing, Long Train Runnin‘, China Groove, Dark Eyed Cajun Woman, Clear As The Driven Snow, With You, South City Midnight Lady, Evil Woman, Busted Down Around Oh’Connelly Corners, Ukiah, The Captain And Me
In ihrem Backkatalog ist dieses Album ein sehr wichtiges. Es bildet den Höhepunkt ihrer Rock Schaffenskraft. Ihre Karriere lässt sich eigentlich in 3 Zeitfenster abbilden:
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1971 – 1975. 👉5 Alben die dem Genre Rock zugeordnet werden.
1976 – 1980. 👉4 Alben die in der Schnittmenge dem Soul, Pop angehören – mit Michael Mc Donald.
1989 – 2025.👉7 Alben die wieder mehr dem Rock/AOR zugewandt sind. Tom Johnston war wieder an Board und Michael McDonald war wieder weg.
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Der musikalische „Bruch“ kam ab dem krankeitsbedingten Ausscheiden von Tom Johnston, dieser durch Michael McDonald ersetzt worden ist. Da der Keyboarder aus der „Ecke“ Blue-eyed Soul und Pop kam, veränderte sich der Sound der Doobies erheblich! Kommerziell waren sie aber mit der neuen Ausrichtung sehr erfolgreich. Das Album Minute By Minute aus dem Jahr 1978 erreichte Platz 1 in den US-Charts. Auch die anderen Alben in der Neuausrichtung erreichten Top Platzierungen. Dann 2025 die Sensation! Michael McDonald ist wieder bei den Doobies, diesmal mit Tom Johnston.
Album: The Captain And Me
Music Expert*****
Beste Songs: Long Train Runnin‘, China Groove, Dark Eyed Cajun Woman, Clear As The Driven Snow, South City Midnight Lady, Ukiah

Classic Rock
Stichwörter: Classic Rock
The Rolling Stones / Sticky Fingers / 1971 / 🇪🇸 Version / Schon gewusst?
Aug. 3, 2026 CD-Rezension, Hinter den Kulissen
Sticky Fingers aus dem Jahr 1971, ist im Ranking aller Rolling Stones Tonträger nicht nur bei mir auf Platz1! Das berühmte Original Cover mit dem Reisverschluss wurde in der spanischen Version mit dem ikonischen Finger-Dosen-Cover ersetzt. Inzwischen ist diese Version nicht einfach zu bekommen und besitzt Kultstatus bei Sammlern. Es wurde auch ein Song getauscht und die ganze Geschichte um das Album ist spannend! Wenn man dann noch den Tonträger in der japanischen Aufmachung besitzt, ist die Freude um so grösser. Die CD ist vom Cover bis zu dem Büchlein und OBI Streifen einfach nur schick und wertig.
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Besonders daran:
- 🇪🇸 Spanische Originalversion des Albums – mit dem berühmten alternativen Cover (die Finger in der Melassedose statt Andy Warhols Reissverschluss).
- 🎵 Enthält “Let It Rock” (Live aus Leeds 1971) anstelle von “Sister Morphine”, genau wie die seltene spanische Erstpressung.
- 💿 SHM-CD (Super High Material CD) im hochwertigen Mini-LP-Format.
- 📄 Das OBI ist eine Nachbildung des japanischen Reissue-OBIs von 1979 und macht die Ausgabe für Sammler besonders attraktiv.
- Es gibt auch eine LP Version
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Für Stones-Sammler ist diese Veröffentlichung eine der schönsten modernen japanischen Mini-LP-Ausgaben. Sie verbindet exzellente Verarbeitung mit einer der seltensten Varianten von Sticky Fingers. Eine tolle Ergänzung für jede Rolling-Stones-Sammlung! 🎸. Und ja, auch aus technischer Hinsicht, ist dieses Album sehr empfehlungswert. Die Aufnahmen sind glasklar, transparent und richtig gut ausbalanciert!
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Alternatives Cover hatte tatsächlich juristische Gründe:
Als Sticky Fingers 1971 in Spanien erscheinen sollte, stand das Land noch unter der Diktatur von Francisco Franco. Die Zensurbehörden beanstandeten gleich zwei Dinge:
- Das Originalcover mit dem Reißverschluss und dem angedeuteten Schritt galt als zu anstößig.
- “Sister Morphine” wurde wegen ihres offensichtlichen Bezugs zu Morphium und Drogen als nicht akzeptabel eingestuft.
Deshalb musste die spanische Ausgabe geändert werden:
- Das Warhol-Cover wurde durch das heute legendäre Melassedosen-Cover von John Pasche ersetzt.
- “Sister Morphine” wurde gestrichen und durch “Let It Rock” (Live in Leeds 1971) ersetzt.
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Interessanterweise machte gerade diese Zensur die spanische Pressung später zu einer der begehrtesten Varianten von Sticky Fingers. Die japanische Ausgabe, reproduziert diese seltene spanische Version bewusst originalgetreu – inklusive des geänderten Covers und der alternativen Trackliste. Ein nettes Detail: “Sister Morphine” war damals ohnehin ein umstrittener Titel. Die BBC spielte den Song kaum bis gar nicht, und in mehreren Ländern wurde er kritisch gesehen. Heute zählt er für viele Fans zu den stärksten Stücken des Albums – gerade wegen seiner düsteren Atmosphäre und Mick Taylors eindrucksvollem Gitarrenspie. Die Band bewegt sich mühelos zwischen verschiedenen Stilen:
Brown Sugar – roher Rock’n’Roll mit einem der markantesten Riffs überhaupt.
Sway – atmosphärisch und getragen, mit Mick Taylors großartiger Gitarrenarbeit.
Wild Horses , neben Angie – eine der schönsten Balladen der Stones.
Can’t You Hear Me Knocking – beginnt als harter Rocksong und entwickelt sich zu einer fast jazzigen Jam-Session. Das Gitarrenspiel von Mick Taylor ist grandios, so wie der Saxophon Part von Bobby Keys!
You Gotta Move – coole Strukturen, wie es eben nur die Stones können.
Bitch – kompromissloser, von Bläsern angetriebener Rock. Rockten dies Stones schon mal härter – nein!
I Got the Blues – tief im Blues/Soul verwurzelt.
Sister Morphine – düster, beklemmend und einzigartig
*Let It Rock anstatt Sister Morphine, wird auf der spanischen „drauf gepackt“. Es ist eine tolle knackige live Version.
Dead Flowers – lässiger Country-Rock. Locker vom Hocker und toll gespielt.
Moonlight Mile – ein melancholischer, fast orchestraler Abschluss.
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Album: Sticky Fingers
Jahr: 1971
Version: Spanische alternativ Version
Classic Rock, Unterstützung ChatGBT
Stichwörter: Classic Rock
Lynyrd Skynyrd / Edge Of Forever / 1999
Juni 17, 2026 CD-Rezension, In eigener Sache
Mit einer Top Besetzung erstellte die Band 1999 ein ziemlich „hartes“ Album! Der Opener Workin‘ gibt ein volles Brett ab. Nahe am Hard Rock ist dieser Track anzusiedeln. Mit Full Moon Night wird weiter nach vorne gerockt, da aber mit der berühmten Southern Rock Schlagseite! Bei Preacher Man drückt man dann das Gaspedal wieder voll an den Anschlag. Der Song drückt unwiderstehlich. Main Streets zeigt dann die alten 70er Tugenden der Band auf. Viel Charme und eine eloquente Melodieführung, zeichnen diesen Song auf. Mit Tomorrow‘s Goodbye geht es in die nächste Runde. Eine Ballade die zu gefallen weiss. Nicht kitschig, nein angehaucht von Country. Einfach gut gemacht der Song. Der Titeltrack Edge Of Forever ist dann wieder Rock der harten Sorte! Gitarren die die Wände erzittern lassen. Die Melodieführung ist nicht so einprägsam und flüssig, wie bei den vorausgegangen Songs.
Gone Fishing‘ ist dann ein Knaller! Southern Rock verbunden mit den typischen Swamp Rhythmen. Ein sehr atmosphärischer Song der sitzt. Der Song ruft nach einem Glas Bourbon in der Hand, verbunden mit einer Bootsfahrt in den Sümpfen von Lousiana! Trough It All geht eigentlich im ähnlichen Fahrwasser weiter – tolle Melodie. Die Gitarren sind einfach Klasse. Der Gesang von Johnny Van Zant ist grossartig – durch das ganze Album! Money Black Guarantee ist ein gute Laune Song. Ein bisschen simpel und durchaus geeignet eine Bar in Wallung zu bringen! Billy Powell glänzt an den Keys. Mit G.W.T.G.G. wird wieder gerockt, flüssig und ohne Kompromisse! Rough Around The Edges ist dann der„tiefsinnigste“ Song auf diesem Album. Eine schöne Melodie begleitet mit einer grandiosen Rhythmus Abteilung. Der Abschluss bildet dann FLA. Da lassen sich die Jungs den Butter nicht mehr von dem Brot nehmen. Ein richtiger Bar-Rocker für die späten Stunden, wo die Mädels immer schöner werden und die Fäuste nach Bewegung schreien. Die Songs verteilen sich auf dem Tonträger Compact Disc wie folgt:
CD
Workin‘, Full Moon Night, Preacher Man, Mean Streets, Tomorrow‘s Goodbye, Edge Of Forever, Gone Fishin‘, Trough It All, Money Back Guarantee, G.W.T.G.G. Rough Around The Edges, FLA
Es ist ein wuchtiges und insgesamt hartes Album. Die Themen: Liebe, Beziehungen, Freiheit und das Leben. Im Backkatalog ist es vom Härtegrad her klar ihre Nummer 1! Ich finde es ein tolles Album, dieses viel mehr Aufmerksamkeit verdient hätte. Wie oben schon erwähnt, die damalige Besetzung famos. Gary Rosdington (g), Rick Medlocke (g), Hughie Thomasson (g), Leon Wilkinson (b), Billy Powell (k), Kenny Arnoff (d), Johnny Van Zant (v), Michael Cartellone (per) Dale Krantz-Rossington & Carol Chase (back.v). Lynyrd Skynyrd sind natürlich Legenden. Die Abstände zu neuen Alben werden immer länger! Seit vielen Jahren und spätestens seit dem Tod von Garry Rossington, hat man sich auf das Verwalten ihres Backkatalogs konzentriert. Soll heissen, keine neue Songs und Alben. Man tourt durch die Staaten und zelebriert die alten Songs. Die Fans kommen und geniessen es, obwohl kein einziges Originalmitglied mehr in der Band ist. Na gut, Rick Medlocke und Johnny Vann Zant legitimieren schon den Bandnamen – Kenner wissen was ich meine! Und ja, Nostalgie tut eben schon gut,
Darum ist dieses 1999er Album schon wichtig und auch sehr gut, denn es war eine brillante Besetzung, die dieses Album einspielten. Spätere Alben in den 2000iger sind ebenfalls hörenswert und recht gut in der Nachbetrachtung. Wer Southern Rock mag, kommt an dieser Gruppe eh nicht vorbei. Edge Of Forever ist eine Empfehlung, denn es ging irgendwie in der damaligen Zeit ein bisschen unter – zu Unrecht!
Album: Edge Of Forever
Music Expert:*****
Beste Songs: Workin‘, Moon Night, Preacher Man, Tomprrow’s Goodbye, Gone Fishing‘, Rough Around The Edges

Southern Rock
Great White / Sail Away / 1994
Apr. 10, 2026 CD-Rezension
Das Album von Great White kam zur falschen Zeit auf den Markt! Die 90er waren schwierige Jahre für Hard Rock Bands. Great White mussten sich mit der musikalischen Grunge Bewegung messen lassen. Fast alle wollten nur noch diesen Sound hören. Die Band kam aber mit einem eher ruhigen und bluesigen Rock Album „um die Ecke“ und alle dachten sich was soll das? Sie hatten ihren Sound vom reinen Hard Rock in Richtung Blues Rock verschoben. Sie taten das aber ausgezeichnet und in einer hohen Qualtät! Ihr Vorgänger Album Psycho City war richtig knackig und ihr bis dahin härtestes Album, was sich mit Sail Away nicht wiederholen lies und somit kommerziell ebenfalls ein Flop wurde. Zu Unrecht wie ich finde, denn das Album strotzt vor Tiefe und feinen Melodien! Man sollte das Album 2-3 mal durchhören, um so die tollen Songs zu mögen. Die gespielte Abgeklärtheit/Lockerheit und die rhythmischen Strukturen sind zeitlos. Kritiker würden vielleicht den Tonträger Handzahm nennen- nicht ganz zu Unrecht! Ich entgegne nein, denn Gehaltvoll darf auch weniger spektakulär ausfallen!
Der Starter beginnt mit A Short Aveture und ist ein ganz kurz gehaltenes Instrumental, um den Übergang zu Moter‘s Eyes zu gewährleisten. Eine schöne Ballade, die mit der akustischen Gitarre begleitet wird. Sehr gefühlvoll gesungen von Jack Russell. Cryin‘ geht in die selbe Richtung und könnte Teil 2 sein. Mark Kendall zaubert eine schöne Gitarrenlinie zu diesem atmosphärische Song. Mama Don‘t Stop ist dann ein cooler Rocker. Guter Rhythmus und ein Refrain der zu gefallen weiss. Mit Alone geht es in Richtung Ballade. Eine schönen Melodie mit einer schönen Grundstimmung hören wir da. Auch da ein passender Refrain. All Right ist dann ein Klasse Song. Atmosphärisch und mit einem Touch Folk Einschlag – toller Song! Sail Away der Titelgeber des Albums ist grossartig! Jack Russell singt sich fantastisch durch diesen Song. Ein Lied zum aufsaugen. Midetempo mässig ausgerichtet und überzeugend auf der ganzen Linie. Mit Gone With The Wind zelebrieren die Herren eine durchdringende Ballade. Wahnsinnig schön anzuhören, auch weil mit dezenten Saxophon Passagen unterlegt! Mit Livin’ In The U. S. A geht es flockig weiter. Ein leichtes Country Feeling bezirzt den Song. Der Abschluss bildet dann If I Ever Saw A Good Thing. Nicht spektakulär, ziemlich ruhig gehalten und passend zu diesem Album für einen würdigen Abschluss. Die Doppel-CD beglückt die Zuhörer mit einem Live Konzert erster Güte. Verteilt auf dem CD Tonträger nummerieren sich die Songs wie folgt:
CD 1
A Short Overture, Mothers‘s Eyes, Cryin‘, Momma Don‘t Stop, Alone, All Right, Sail Away, Gona With The Wind, Livin‘ In The U. S. A, If I Ever Saw A Good Thing
Disc 2
Call It Rock N‘ Roll, All Over Now, Love Is A Lie, Old Rose Motel, Babe (Im Gonna Leave You), Rock Me, Once Bitten Twice Shy
Es ist ein Album zum geniessen. Obwohl es ziemlich ruhig ist, im direkten Vergleich zum sensationellen Album Psycho City. Auch dieses ging in der Grunge Zeit ziemlich unter! Ich finde es bewundernswert, dass die Band nicht auf den damaligen „Grunge-Train“ aufgesprungen ist! Sie haben ihr Ding einfach durchgezogen – gut so.
Album: Sail Away
Music Expert:****1/2
Beste Songs: Mother‘s Eyes, Momma Don’t Stop, Alone, All Right, Sail Away, Gone With The Wind

Classic Rock
Stichwörter: Classic Rock
Mick Jagger / Wandering Spirit / 1993
März 18, 2026 CD-Rezension
Sein Solo-Studioalbum Nr.3 Wandering Spirit, ist das erfolgreichste von Mick Jagger. In künstlerischer Hinsicht ist dem Frontmann von den Rolling Stones ein hervorragendes Rockalbum gelungen, wo verschiedene Stilarten ihren Platz finden. Der Sänger ist bis heute bekannt dafür, sich den modernen und zeitgenössischen Trends nicht zu verschliessen. Wo sein Kumpel Keith Richards bei seinen Solo Ausflügen auf den traditionellen Blues und Rock setzt, ist bei Sir Mick Jagger die musikalische Vielfalt ein wichtiger Bestandteil im „Ausleben“ seiner musikalischen Ideen. So gesehen sind die 14 Titel auf dem Tonträger Compact Disc abwechslungsreich, ohne aber den berühmten roten Faden zu verlieren!
Der Starter mit Wired All Night ist ein starker Rocksong. Dieser bei jedem Stones Album ab den 90er, seinen Platz gefunden hätte. Sweet Thing ist dann phantastisch anzuhören. Der Song ist ein musikalisch süffiger Cocktail aus Funk und Rock. Der Song hat alles, um die Tanzflächen richtig voll zu machen. Toller Rhythmus und sein famoser Gesang veredeln mit dem eingeschobenen Saxophon diesen Song vollends – grandios! Out Of Focus hat dann Gospel Feeling auszuweisen. Ein sehr stimmiger Song. Mit Don‘t Tear Me Up geht es in die nächste Runde. Der Song geht in Richtung Ballade. Langsamer stimmiger Aufbau, bis dann eine Steigerung erfolgt, die dem Song so einen Spannungsbogen gibt. Es ist ein harmonischer Song mit gut eingesetzter Gitarre. Put Me In The Trasch ist ein moderner Song, dieser ordentlich rockt. Der Chorus ist aber ein bisschen banal ausgefallen. Use Me beginnt mit einprägsamen Jazz Linien. Ein raffinierter Song, wo wieder das Saxophon toll eingesetzt wird. Es ist ein ganz starker Song.
Evening Gown ist eine lockere Country Nummer im modernen Gewand. Mit Mother Of A Men rockt es dann gehörig nach vorne. Gitarren die richtig „kratzen“ und der eingesetzten Mundharmonika des Protagonisten, die diesen tollen Song veredeln. Mit Think geht es „flott“ weiter. Da ist das Gebotene dann wieder eher durchschnittlich. Wir hören da wieder viel Saxophon. Der Titelgeber des Tonträgers Wandering Spirit ist ein toller Song mit Südstaaten Flair. Hang On To The Night ist eine typische Jagger Ballade. Das konnte er schon besser, ohne aber den Song schlecht reden zu wollen. Das „zwingende“ fehlt irgendwie, trotz der eingesetzten Mundharmonika. I‘ve Been Lonley For So Long bleibt irgendwie im Startloch stecken! Ein bescheidener Song, mehr definitiv nicht. Da hat dann Angel In My Heart ein anderes Kaliber auszuweisen. Tolle Ballade mit dramatischen Touch, unterstützt von Streichern – toller Song. Der Abschluss bildet dann Handsome Molly. Ein traditionelles US-Volkslied mit Geige. Textlich geht es um einen Mann in Wehmut, da seine Geliebte in verlassen hat. Mick Jagger singt das eindrucksvoll. Es ist der einzige Song auf diesem Tonträger, der ein bisschen wie ein Fremdkörper wirkt. Die Songs nummerieren sich wie folgt auf diesem Tonträger:
CD
Wired All Night, Sweet Thing, Out Of Focus, Don’t Tear Me Up, Put Me In The Trash, Use Me, Evening Gown, Mother Of A Man, Think, Wandering Spirit, Hang On To Me Tonight, I’ve Been Lonley For So Long, Angel In My Heart, Handsome Molly
Hätte man sich auf max. 10-12 Songs beschränkt, ja dann wäre es ein aussergewöhnliches🔝Album geworden. So mit dieser Überlänge, ist es aber immer noch ein sehr gutes Album mit einigen ganz starken Songs. Hervorragende Studiomusiker unterstützten den Aufnahmeprozess. Die gespielte Mundharmonika ist dem Stones Sänger vorbehalten. Was sagte schon Keith Richards, viele wissen gar nicht wie hervorragend dieser das Blasinstrument beherrscht! Das Album produziert hat im übrigen kein geringerer als Rick Rubin mit der Unterstützung von Mick Jagger. Ja, da kann natürlich wenig schief gehen, bei so viel Kompetenz an den Regeln. Der Klang der CD ist hervorragend und tut gut für die Ohren. Der tolle Tonträger ist schwer im Format Vinyl zu bekommen. Wenn ja, dann zum „unverschämt“ hohen Preis!
Album: Wandering Spirit
Music Expert:****
Beste Songs: Wird All Night, Sweet Thing, Don’t Tear Me Up, Use Me, Mother Of A Men, Wandering Spirit, Angel In My Heart

Classic Rock
Stichwörter: Classic Rock
Bachman-Turner Overdrive / Four Wheel Drive / 1975
März 9, 2026 CD-Rezension
Ihr Vorgängeralbum Not Fragile hat 1974 in den Charts wie „eine Bombe“ eingeschlagen! Nun war die Erwartungshaltung für das neue Album Four Wheel Drive riesengross. Man konnte die Erwartungen nicht erfüllen, trotz einigen starken Songs. Obwohl einige Songs dem Vorgänger ähneln, überzeugt der Tonträger nicht vollumfänglich. Ich denke die Band wollte eine „Kopie“ ihres Erfolgsalbum erstellen. Bekanntlich sind Originale meistens die bessere Variante! In dieser Angelegenheit muss man der Band attestieren, dass sie immer noch ein sehr gutes Album eingespielt haben. Der Bass von Fred Turner ist immer wieder ein Hörerlebnis. Randy Bachman der Mastermind der Band, steht wie ein Fels in der Brandung. Sein Gitarrenspiel ist exzellent und passend zu Blair Thornton, dieser ebenfalls für die Gitarrenlinien zuständig ist. Hinter der „Schiessbude“ hält Robbie Bachman (Bruder von Randy B.) alles zusammen.
Der Starter mit dem Namensgeber des Album Four Wheel Drive ist gelungen. Ein richtig knackiger Rock Song mit gutem Rhythmus und Gitarren, die so richtig ziehen – toll. Song Nr. 2 Sh‘s A Devil fängt langsam an und steigert sich vom Rhythmus her zu einem sehr harten Song.🔝Gitarren und ein Refrain der sitzen bleibt, so lässt sich der Song beschreiben. Der kommende Titel Hey You ist dann flockig gehalten mit einer guten Melodie, die in die Ohren geht. Die Single ging in🇨🇦auf Platz 1 und beim Nachbarn auf Platz 21. Somit ein grosser Erfolg mit Nachklang. Mit dem Kracher Flat Broken Love, legten die Kanadier einen richtig knackigen Song auf die Bretter. Das Gebotene erinnert stark an Not Fragile und das ist wahrlich eine fantastische Referenz! Ich muss sagen, diese ersten 4 Tracks hätten auch auf ihrem Vorgänger Album bestanden. She‘s Keepin‘ Time ist dann ebenfalls noch richtig gut. Wieder diese druckvollen Gitarren. Quik Change Artist ist ein mittelmässiger Song aber immer noch ziemlich druckvoll gespielt. Bei Lowland Fling überzeugt nur der Anfang, bis dann eine eher belanglose Songstruktur den Song definitiv ins Mittelmass absinken lässt. Da können auch die überzeugenden Gitarren nicht mehr viel retten! Der Abschluss mit Don‘t Let The Blues Get You Down zieht dann die Schraube wieder an, ohne aber das gewisse Etwas für sich in Anspruch zu nehmen. Die Songs nummerieren sich wie folgt auf der Disc:
Disc:
Four Wheel Drive, She‘s A Devil, Hey You, Flat Broken Love, She‘s Keepin‘ Time, Quik Change Artist Lowland Fling, Don‘t Let The Blues Get You Down
Es ist irgendwie schon „gemein“ dieses Album im direkten Vergleich mit Not Fragile zu bewerten. Wenn man aber so ein Hammer Album wie der Vorgänger eingespielt hat, muss man als Band mit solchen Vergleichen damit Leben. Betrachtet man Four Wheel Drive völlig „losgelöst“, ja dann kann es nur ein Fazit geben. Das vorliegende Album ist ein🔝Album. Mit dem nächsten Album Head On, waren sie noch einen Tick besser als das hiesige Album. Erst ab Freeyways wurden dann die Alben so richtig mittelmässig! Die ersten 5 Alben der Band sind Pflichtkauf, sofern man mit Classic Rock was anfangen kann.
Album: Four Wheel Drive
Music Expert:****
Beste Songs: Four Wheel Drive, She‘s A Devil, Hey You, Flat Broken Love, She‘s Keepin‘Time

Classic Rock
Stichwörter: Classic Rock