UFO / Making Contact / 1983

CD 11 Songs: Time: 43:30

3 Top Songs: Blinded By A Lie, When It‘s Time To Rock, All Over You

Bewertung:👍👍👍👍👍

Songs: Blinded By A Lie, Diesel In The Dust, A Fool For Love, You And Me, When It‘s Time To Rock, The Way The Wild Wind Blows, Call My Name, All Over You, No Getaway, Push. It‘s Love, Bonus Track: Everybody Knows

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Einleitung:

UFO konnten leider nie den Ruhm von Deep Purple, Led Zeppelin oder anderen Hard Rock Bands Legenden für sich in Anspruch nehmen. Obwohl UFO ebenfalls einen tollen Hard Rock Sound zum Besten gaben. Natürlich nicht nur! Die ersten 2 Alben kann man dem Space Rock zuordnen. Mit dem Eintritt des Jungspund Michael Schenker an der Gitarre, erbrachte die Band ihre besten Alben. In den 80iger und 90er war ihr Sound nicht mehr so druckvoll. Mehr Keyboard war angesagt und der Sound entwickelte sich mehr in Richtung AOR. Ab den 2000er gab es dann mehr Rock mit Blues Einflüssen. Eines muss auch gesagt sein: Die Band um den Chef und Sänger Phil Mogg hatten immer hervorragende Gitarristen. Auch Paul Chapman war ein überdurchschnittlicher Gitarrenzauberer, dieser Michael Schenker ablöste und super ersetzen konnte. Das vorliegende Album ist ein sogenanntes Übergangsalbum und war für die 80iger bestimmt. Sehr modern produziert mit wenig Ecken und Kanten, hat das Album aber durchaus seine Reize, obwohl es an gewissen Stellen fast schon poppig rüberkommt. Viele eingefleischte Anhänger der Band können mit dem Album nicht viel anfangen. Licht und Schatten wechseln sich auf dem Tonträger freundschaftlich ab….!

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Album:

Wer den Japan Tonträger in Form Compact Disc besitzt, bekommt noch ein Bonus Song serviert. Bei den 11 Songs hat es keinen wirklich schlechten Song zu vermelden. Es ist aber viel Durchschnittsware zu verzeichnen, wo halt eben dieser „zugekleisterte“ 80er Sound den Volumem-trächtigen 70er Sound abgelöst hatte. Zu den besseren Tracks gehören sicher das eingängliche Blinded by a Lie, When It’s Time To Rock zündet recht gut nach einem langen Keyboard Intro. The Way The Wild Wind Blows kommt den alten UFO Sound noch am nächsten. Ein guter Rocker ist es geworden. Aber nicht gut genug um als herausragend bezeichnet zu werden. All Over You ist stark. Geile Gitarren und ein Rhythmus der sitzt. Everybody Knows gefällt ebenfalls. Ein Bonus der wirklich toll ist und Gitarren die richtig ziehen. Die anderen Tracks sind wie schon erwähnt nicht so tolle. Die Balladen ähnlichen Songs ziehen nicht so richtig, sprich bleiben irgendwie in den Startlöchern sitzen. Das Album ist im Backkatalog von UFO natürlich nicht in den vorderen Reihen anzusiedeln aber immer noch mehr Wert, als in der Sammlung Staub anzusetzen. Live war die Band im übrigen immer eine Bank. Pete Way dann am Bass, ja da hatte man eine richtige Bissigkeit vorzuweisen. Vielleicht war die Häufigkeit von Personalwechsel eines der Gründe, wieso die Band immer in ihrem Status als sehr gute Band hängen blieb aber nie als „Supergroup“ gehandelt wurde. Sei es drum, tolle Band mit herausragenden Alben, nur eben nicht dieses!

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Besetzung: Phil Moog Vocals, Paul Chapman Guitar, Neil Carter Keyboards, Andy Parker Drums Andy Parker, Produzent Mike Glossop

Rezension

Gregg Allman / No Stranger To The Dark / 2002

CD 18 Songs. Time: 74:25

3 Top Songs: Evidence Of Love, House Of Blues, Rendezvous With The Blues

Bewertung:👍👍👍👍👍👍👍

Songs: I‘m No Angel, Island, Melissa, Faces Without Names, Evidenze Of Love, Demons, Ocen Wash The Gunwale, House Of Blues, Before The Bullets Fly, The Dark End Of The Street, Slip Away, I‘ve Got News For You, Brother To Brother, The Days, Hopeless Miss You, Bonus Tracks: Love The Poison, Rendezvous With The Blues, Wippin‘ Post

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Einleitung:

Gregg Allman ist eine Legende im Southern Rock. Mitbegründer der legendären Allman Brothers Band und Solokünstler, so kannte man den Tastenspieler. Seine soulige „schwarze“ Stimme war eine der besten in diesem Genre. Der Musiker hatte die ganze🎢des Lebens durchlebt. Drogen, Alkohol, Schicksalsschläge und eine illustere Ehe mit Cher! Im Mittelpunkt stand aber immer die Musik, die durch seine Authentizität spürbar rüberkam. Das Publikum nahm es wohlwollend auf, denn man sah ihn als einen ihrer. Blues und Rock waren die Taktgeber in seinen Songs aber angereichert mit Soul, Southern und gelegentlich ein Schuss Gospel! Midnight Rider, ist wohl sein bekanntester Song. Seine Musik hat etwas zeitloses und schönes an sich und nicht selten umschmeichelt eine Melancholie seine Songs. Vielleicht ist das Geheimnis von Gregg Allman.

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Album

Dieser Tonträger umfasst ein grosser Teil seiner Solokarriere. Die letzten 2 Tonträger sind da nicht abgebildet, da diese Best Of vorgängig erstellt worden ist. Trotzdem, man bekommt einen tollen Einblick in den Backkatalog des Musikers. Gregg Allman deckt in der Schnittmenge gekonnt Blues und Rock ab. Seine unglaublich tolle Stimme geben den Songs die Authentizität für dieses Genre. House Of Blues und Rendezvous Without Blues sind einfach herrlich anzuhören. Wo die Allman Brothers Band mit zum Teil komplexeren oder Jam mässigen Songs glänzten, sind bei ihm die Songs eingänglicher. Und ja, er konnte auch Pop Linien einfließen lassen, was seinem Beliebtheitsgrad bei seinen Harcore-Fans Fans nicht minderte. Er war ihr Mann, einer von ihnen. Man kannte ja all seine Tiefen und Höhen. Der Mann verstellte sich nie! Sein Outfit, seine langen Haare, so war er bis zum Schluss. Er war eben einer von ihnen. Kein Snob mit teuren Klamotten und extrem teuren Autos. Die Themen seiner Songs sprach die Menschen an. Verlustängste und Lebensgeschichten waren seine Geschichten. Der Mann hatte viel zu erzählen. Seine Verletzlichkeit spürte man bei seinen Songs und Themen. Solche Musiker die bodenständig sind, werden vor allem im Süden der USA verehrt. Er war auch Verantwortlich für den Filmtitel eines Hollywood Klassikers mit Namen Black Rain, wo Michael Douglas und Andy Garcia in den Hauptrollen zu sehen waren. Der super Song mit Namen heisst I’ll Be Holding On. Der Text stammt von Will Jennings, komponiert von Hans Zimmer und eingesungen von Gregg Allman. Schwer erhältlich ist dieser Song. Die Rechte verhindern es, dass dieser Song auf einer Best Of des Sängers seinen verdienten Platz findet – leider! Unter grosser Anteilnahme verstarb der Sänger am 27. Mai 2017. Geblieben sind herrliche Alben mit seiner Allman Brothers Band und einigen starken Soloalben.

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Besetzung: Gregg Allman vocal, guitar, keyboards and Studiomusiker. Diverse Produzenten.

Rezension, Southern Rock

Blackfoot / Tomcattin‘ / 1980

CD 10 Songs. Time: 40:08

3 Top Songs: One The Run, Gimme, Gimme, Gimme, Fox Chase

Bewertung:👍👍👍👍👍👍👍

Songs: Warped, On The Run, Dream On, Street Fighter, Gimme, Gimme, Gimme, Every Man Should Know (Queenie), In The Night, Reckless Abandoner, Spendin‘ Cabbage, Fox Chase

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Einleitung:

Dieses Album ebnete der Southern Rock Band Blackfoot den ersten grossen Schritt, der dann mit dem Master Album Marauder noch zum grossen Erfolg kommen sollte. Tomcattin‘ ist ein richtig tolles Rockalbum, wo eine Affinität zum Genre Hard Rock festzustellen ist. Von allen bekannten Southern Rock Bands ist Blackfoot neben Molly Hatchet sicher die Band, die in den 70iger/80er dem traditionellen UK Hard Rock am nächsten zugewandt war. Es wurde aber immer der Southern Einfluss gewahrt und in ihrem Liedergut integriert. Rick Medlocke Gitarrist, Sänger und Leader innerhalb der Band, strahlte seine ganze indigene Persönlichkeit in den Live Auftritten wirkungsvoll aus. Auf der Bühne war die Band immer einen Tick härter als auf ihren Tonträger! So konnte man eine vielschichtiges Rock Publikum um sich scharen. Ein finales Konzertende mit ihrem Highway Song war immer ein Höhepunkt jeder Show. Natürlich ist dieser Song anverwandt an das legendäre Free Bird von Lynyrd Skynyrd. Wie die Geschichte zeigen sollte, wechselte Rick Medlocke nach Beendigung seiner Blackfoot Karriere „wieder zurück“ zur „alten Liebe“, wo er bereits anfangs der 70iger mal kurz ein Bandenmitglied war!

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Album:

Der Beginner mit Warped zeigt auf, wo der Rock Hammer hängt! Ein schnell gespielter Rock mit schneidenden Gitarren. Eigentlich mehr Hard Rock als der typische Southern Sound. On The Run haut dann ebenfalls voll rein. Ein richtig „fetter“ Track, der da aus den Lautsprechern wummert. Da hätten auch ZZTop ihre Freude daran. Und auch der passende Refrain gefällt – toller Song. Dream On nimmt dann zum ersten Mal richtig Southern Einflüsse in sich auf. Die Geschwindigkeit wird gedrosselt, um dem Liedergut neue Akzente zu bescheren. Ein durchdachter Track. Street Fighter ist auch solide, mehr dann aber doch nicht, trotz tollen Gitarren. Gimme,Gimme, Gimme ist dann ein Song, dieser in ihren Live Darbietungen nie fehlen durfte. Einprägsam und knackig ist dieser Southern Rock Klassiker. Ein einfacher Refrain, unterstützt von einer guten Songstruktur mit „ziehenden“ Gitarren. Every Man Should Know (Queenie) fängt mit einem Gitarren Intro an, um dann in die Spur der harten Gangart einzubiegen. Der Mittelteil ist dann kurz ruhiger, um dann wieder gekonnt Fahrt aufzunehmen. Mit In The Night fährt Blackfoot die volle harte Southern Schiene. Ein kurzes Drumm Intro eröffnet den Song, wo auch der Einsatz einer Harp sich wiederfindet und Gitarren angriffslustig zu Werke gehen. Reckless Abandoner wird dann fast schon geschmeidig wiedergegeben. Einprägsam und gute Gitarren-Linien, prägen den Song. Spendin‘ Cabbage setzt den Reigen dieses starken Albums fort. Ein ruhiger Beginn ebnet den Weg zu diesem atmosphärischen Song. Ein Touch von Country macht diesen Song speziell gut. Es ist der ruhigste Song auf diesem Album. Der Abschluss bildet dann Fox Chase – herrlich! Der Beginn mit der Mundharmonika bis zum Übergang zur härteren Spielart ist gelungen.

So endet ein sehr gutes Album. Es ist insgesamt ein ziemlich hartes Album geworden. Tolle Gitarren und der fast schon „wilde“ Gesang von Rick Medlocke drücken bei allen Songs den Stempel auf. Es ist eine kontinuierliche Steigerung einer Band, die von Tonträger zu Tonträger immer stärker geworden ist, ohne ihre Southern Einflüsse fallen zu lassen. Blackfoot waren aber zweifelsohne die „härteste“ und untypischste Southern Rock Band. Immer mindestens einen Tick härter und „wilder“ als ihre Kollegen mit bekannteren Namen! Ihr„Husarenritt“ erfolgte dann mit dem Nachfolgealbum Marauder. Das war dann ihr musikalischer Höhepunkt. Besser geht’s nimmer! Auch in Sachen Gestaltung des Cover, darf man die Band loben. Einfach toll mit diesen Nahaufnahmen von wilden Tieren. Extrem wirkungsvoll bei dem Format Vinyl. Nach Marauder ging es dann kontinuierlich Berg🆎! Die musikalischen Zeiten änderten sich. Southern Rock wollte niemand mehr hören. Ziemlich alles war auf AOR ausgerichtet. Die Plattenbosse wollten einen signifikanten Stilwechsel von Blackfoot. So wurde dann der Ex Uriah Hepp Tastenspieler Ken Hensley für die Band verpflichtet! Das entstandene Album Siogo kann noch einigermassen gefallen, trotz O,O Southern Rock! Das zweite Album Vertical Smile, kann man getrost in die Tonne treten – grausam! Ken Hensley passte einfach nicht zur Band! Der Rest der Geschichte ist weniger Ruhmreich. Im ganzen Backkatalog von Blackfoot sind 3 Tonträger wirklich🔝. Ein ganz tolles Live Album bereichert ebenfalls ihren Backkatalog.

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Besetzung: Rick Medlocke Lead vocals, Lead guitar, Jackson Spires Drums & Vocals, Charlie Hargrett Lead Guitar, Gregg T.Walker Bass Guitar & vocals, Produced Al Nalli and Henry Weck

Rezensionen,, Southern Rock

Atlanta Rhythm Section / Red Tape / 1976.

CD 8 Songs. Time: 31:55

3 Top Songs: Jukin/San Antonio Rose, Free Spirit, Another Man‘s Woman

Bewertung:👍👍👍👍👍👍👍👍

Songs: Jukin / San Antonio Rose, Mixed Emotions, Shanghied, Police! Police!, Beautiful Dreams, Oh What A Feeling, Free Spirit, Another Man‘s Woman

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Einleitung:

Atlanta Rhythm Section ist bis heute eine „grausam“ unterschätzte Band. Inzwischen aber noch mit einem Originalmitglied aktiv, wenn ich nicht daneben liege. Die Band aus Doraville/Georgia, erbrachte in den 70iger herausragende Alben, die dem Genre Southern Rock zugeordnet werden können. Wieso sie immer im grossen Schatten von Lynyrd Skynyrd, Allman Brothers Band und anderen Grössen standen, ist für mich unerklärlich. Eine Erklärung könnte sein, dass auch Elemente aus Pop AOR (spätere Alben) Einzug in ihre Aufnahmen Einzug gehalten haben. Eine gewisse Rauheit, sprich die Ecken und Kanten fehlte ihnen im direkten Vergleich zu den besagten Bands. Aus rein technischer Sicht war die Band mit hervorragenden Könnern bestückt. Die musikalische Mischung, die den typischen Southern Rock in den 70iger ausmachte, hatten sie voll drauf. Ihr 76er Album Rede Tape gehört zu ihren 3 besten Alben. Es ist nahezu ein perfektes Album mit einem tollen Front Cover!

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Album:

Der Eröffner mit Jukin/San Antonio ist ein knackiger Dixie Rocker mit Gitarren, die einem „so richtig in den Arsch treten“ – toller Song und einer Melodie die in den Ohren haften bleibt. Mixed Emotions nimmt die Steilvorlage des ersten Song an. Rock mit knackigem Rhythmus und schneidenden Gitarren, veredeln diesen grossartigen Song. Nun folgt der Song Shanghied. He, es geht so toll weiter. Viel Groove und vorwärtstreibend mit einem gekonnten Rhythmuswechel – toll. Mit Police! Police! erspielen sie einen ebenfalls guten Song, der vor allem mit der Eröffnungssequenz der Police Sirenen überrascht und fast schon bedrohlich wirkt. Mit Beautiful Dreams kommen sie dann mit einer Ballade „um die Ecke“. Gekonnt, geschmeidig und ohne der Attitüde in den Kitsch abzugleiten. Oh Wat A Feeling ist dann wieder ein Abgeh-Rocker mit gutem Chorus und Gitarren die vorantreiben. Nächster Halt Free Spirit. Auch da ein gehaltvoller Rocksong mit viel Feeling. Ein Song total geeignet für einen Road Trip. Der Abschluss bildet dann der Song Another Man‘s Woman – ihr Live Klassiker! Schon der Einlauf mit dem Bass zeigt auf, wohin die Reise geht. Nun, der Übergang und die finale Umsetzung zum Basssolo ist grandios. Grosses Kino nennt man das wohl. Ein super Song hören wir da. Es ist ein unglaublich toller Abschluss eines grossartigen Albums. Gefühle, Beziehungen und das Musikerleben, ist der rote Faden im Themenbereich des Songwriting auf diesem Tonträger.

Ganz klar 8 von möglichen 10 Punkte, ohne wenn und aber! Bei diesem Album stimmt einfach alles. Im Genre Southern Rock ist dieses Album eine Perle. Dieses Album bietet einfach einen tollen Sound. Die Protagonisten spielen merklich auf dem höchstem Nivaeau, genau so wird das Hörerlebnis wahrgenommen. Die Spiellänge ist mit knapp 32 Minuten natürlich viel zu kurz. Dafür hören wir aber 8 „sackstarke“ Songs. Das Remastering ist gelungen. Keine unnötigen Beschneidungen von Höhen und Tiefen zu Gunsten der Lautstärke. Dieses Album ist bestens zu empfehlen. Ein Pflichtkauf für Freunde des Southern Rock. Im übrigen auf Tonträger Vinyl noch gut zu erwerben. Warum das Album nur knapp unter Platz 200 der Billboard kam, ist mir und ganz sicher auch anderen ein Rätsel…

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Besetzung: Ronnie Hammond lead vocals, Dean Daughtry keyboards, Barry Bailey guitar, Robert Nix drums, Paul Goddard bass, J.R Cobb guitar, Productor Buddy Buie.

Rezensionen, Southern Rock

Ten Years After / Positive Vibrations / 1974

CD 10 Songs. Time: 40.28

Songs: Nowhere To Run, Positive Vibrations, Stone Me, With You, Goin Back To Birmingham, It‘s Getting Harder, You‘re Driving Me Crazy, Look Into My Life, Look Me Straight Into The Eyes, I Wanted To Boogie

Bonus Tracks: (previously unreleased): Rock & Roll Music To The World (Live Franfurt), Once There Was A Time (live in Frankfurt), Spoonful (Live in Paris), I‘m Going Home (live in Paris), Standing At The Station (live in Amsterdam), Sweet Little Sixteen (live in Atlanta), Positive Vibrations Radio Advert (1974)

3 Top Songs: Positive Vibrations, It’s Getting Harder, Look Me Straight Into The Eyes

Bewertung:👍👍👍👍👍👍

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Einleitung:

Es war der letzte Tonträger-Akt von Ten Years After in der Originalformation. Das vorliegende Album war der Abschluss einer Epoche mit grossartigen Alben. Alvin Lee war es leid „nur“ immer auf den „schnellsten“ Gitarristen reduziert zu werden. Er wollte sich aus den Fesseln des Blues Rock entziehen und andere Wege gehen. In der Nachbetrachtung ist das 74er Album Positive Vibrations viel besser, als es damals schlecht geredet worden ist. Es ist definitiv kein schlechtes Album. Der Tonträger hat geschmeidige Tracks anzubieten, die zwar nicht mehr so hart und gitarrenlastig waren wie seine Vorgänger aber das Album besitzt Charme und Ausstrahlung. Es ist gut gealtert und man legt es immer wieder gerne auf. Es gib die Original Pressung in Vinyl und eine mit Bonus Tracks angereicherte CD zu erwerben.

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Album CD:

Der Eröffnungstrak Nowhere To Run ist unspektakulär ausgefallen und zeigt schon die Richtung vor. Der Song hat aber etwas, was hängen bleibt, trotz seiner unspektakulären Art. Der Namensgeber des Albums Positive Vibrations ist richtig stark. Der Song hat eine schöne Grundstruktur und feine Gitarrenklänge anzubieten. Dieser Track würde ich als eine „flüssig“ gespielte Ballade aufführen – toller Song. Nächster Halt ist Stone Me. Für mich der einzige Ausfall auf diesem Album. Alles ein bisschen verkrampft gespielt ohne flüssige Melodieführung. Der Song bleibt einfach im „Sumpf“ stecken, trotz eingesetzter Mundharmonika. Da ist dann dann Without You ein ganz anderes Kaliber. Tolle Ballade mit einer flüssigen Melodieführung. Nie langweilig, beseelt von einer eingängigen Struktur erzeugt der Song eine gute Stimmung. Mit Going Back To Birmingham geht es in Spur und dann Richtung Rock“n“ Roll. Das entspringt natürlich aus der DNA der „alten“ Zeiten. It‘s Getting Harder ist ein sehr spannender Rocksong. Eine fein gespielte Gitarre und ein toll eingesetztes Keyboard überzeugen. Toller Rhythmus mit einem Touch von Funk bereichern den Song nachhaltig. Mit You‘re Driving Me Crazy wird dann wieder die Rock“n“ Roll Schiene gefahren. Den Song würde ich als eher durchschnittlich einstufen. Das kann man von Look Into My Live nicht sagen, denn da wird toll gerockt mit einer mehr als soliden Grundstruktur. Da greifen die Zahnräder ineinander. Look Me Straight Into The Eyes ist definitiv der Höhepunkt auf diesem Tonträger. Getragen von der Gitarre des Meisters und den unglaublich tollen und langgezogenen Keyboard-Linien von Chick Churchwill. Der Song ist🔝. Wanted Boogie bildet dann einen guten Abschluss. Wie es der Name schon suggeriert, wird uns da ein Boogie Rock serviert. Solche Sachen konnten sie schon immer. Viel besser als sein Ruf ist dieses Album allemal, wenn man ein Fazit über alle Songs zieht.

Die Bonus CD ist für Fans und Sammler natürlich interessant. Die üblichen live „Verdächtigen“ mit dem selten gespielten Sahnestück Standing At The Station, bereichern den Tonträger. Kenner wissen natürlich, wenn es Ten Years After live Musik gibt, wird man nie enttäuscht! On Stage waren sie schon immer eine musikalische Macht, die nichts anbrennen liessen.!

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Besetzung: Alvin Lee Gitarre und Gesang. Leo Lyons. Bass Ric Lee Schlagzeug. Chick Churchill Tasteninstrument. Produziert TYA.

Autor: A.S

Rezension

Deep Purple / Abandon 1998 / Die Geschichte um einen schwachen Tonträger.

Einleitung:

Abandon (1998) von Deep Purple ist für viele Anhänger und Kritker der Band ihr schwächstes Album – gerade wenn man es gegen die starken Alben der Mk-II-Ära oder auch gegen Purpendicular hält. Wenn man es deftig ausdrücken möchte, ist das Album ein „Griff in den Klo“…! Der Tonträger bietet sehr wenig harmonische Elemente. Der Sound ist gespickt mit zähem Spielfluss, wo feine Melodien gesucht werden müssen. Nicht einmal ein Jon Lord schafft es durch sein Keyboard Spiel Harmonien einfliessen zu lassen.

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Die Geschichte

Abandon erschien 1998 und war nach Purpendicular (1996) das zweite Studioalbum der damaligen Deep-Purple-Besetzung mit Ian Gillan, Ian Paice, Roger Glover, Jon Lord und Steve Morse. Der wichtigste Punkt: Abandon entstand nicht als großes musikalisches Statement, sondern eher als Fortsetzung dessen, was mit Purpendicular eigentlich vielversprechend begonnen hatte. Purpendicular war durch Steve Morses Einstieg überraschend frisch geworden. Auf Abandon wollte die Band diesen neuen Weg weitergehen, allerdings mit deutlich härterem und direkterem Material aber ohne tragenden Melodien!

Warum klingt es so anders?

Die Band war zu dieser Zeit wieder stark als Liveband unterwegs. Das beeinflusste das Songwriting: Viele Stücke sind rifforientiert und funktionierten ordentlich auf der Bühne, wirken auf Platte aber teilweise etwas unfertig oder uninspiriert. Man kann getrost das Wort sperrig oder unausgegoren in den Mund nehmen. Hinzu kam, dass Deep Purple Ende der 90er eben nicht mehr die junge, hungrige Band von Machine Head war. Die Musiker waren Musiker im mittleren Alter – mit sehr unterschiedlichen Vorstellungen davon, wie zeitgemäßer Hard Rock Ende der 90er klingen sollte. Besonders interessant ist Jon Lord: Seine Hammond-Orgel blieb natürlich ein Markenzeichen, aber Steve Morse hatte mittlerweile einen viel größeren Einfluss auf den Bandsound. Dadurch verschob sich das Gleichgewicht innerhalb der Gruppe. Da der Tastenspieler ein Teamplayer war, fügte er sich den Gegebenheiten und ordnete sich neu ein.

Der Titel „Abandon“

Der Titel ist übrigens ein kleines Wortspiel. Er bezieht sich auf die Idee von „abandoning“, also etwas hinter sich zu lassen bzw. aufzugeben. Gleichzeitig klingt „Abandon“ natürlich auch nach „a band on“ – passend zu einer Band, die trotz aller Jahre immer noch weitermachte. Und ja, man muss es dem neuen Gitarristen zu Gute halten, ohne ihn hätte sich vermutlich Deep Purple in den 90er endgültig aufgelöst!

Internationale Kritik Betreff Abandon

Das Album wurde von der Kritik eher gemischt aufgenommen. Kommerziell war es kein großes Ereignis. Trotzdem ging Deep Purple danach weiter auf Tour und blieb eine enorm starke Liveband. Wenn sie eines schon immer konnten, ja dann Live zu überzeugen. Nun ja, da dienten die alten superben Songs immer noch das zahlende Publikum zu begeistern. Die neuen Songs waren da „Beigemüse“ als Dekoration für die Filetstücke gedacht! Und genau darin liegt das Interessante an Abandon: Es dokumentiert eine Übergangsphase. Die klassische Deep-Purple-Identität war noch vorhanden, aber die Band hatte ihren endgültigen Platz in der Rockwelt der 90er noch nicht ganz gefunden. Ihren Status als eine der besten Hard Rock Band zu sein, konnte nicht mehr uneingeschränkt bejaht werden.

Wenn man die Entwicklung betrachtet, ist Abandon deshalb fast ein „Zwischenalbum“: Purpendicular (1996) → Abandon (1998) → Bananas (2003) Und zwischen Purpendicular dem ersten Album mit Steve Morse und Abandon dem zweiten liegen musikalisch Welten, obwohl es praktisch dieselbe Besetzung ist.

Was bei Abandon stört:

  • Viele Songs wirken zäh und kommen nicht richtig auf den Punkt.
  • Gillans Stimme klingt teilweise ziemlich angestrengt.
  • Die Produktion hat diesen etwas matschigen, spät-90er-Hardrock-Sound.
  • Es gibt zwar ansprechende Momente – etwa „Any Fule Kno That“ oder „Watching the Sky“ –, aber wenig, was wirklich hängen bleibt.
  • Und vor allem fehlt mir dieses gewisse spielerische Feuer, das Purpendicular noch hatte.

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Streng genommen, hatte Steve Morses ab ca.1996 das Zepter an sich gerissen. Nicht im Sinne, dass er durch seine dominante Persönlichkeit einen neuen Weg vorzeichnete, nein der Gitarrist gilt eher als sanft und kameradschaftlich. Sein eingeleiteter Kurswechsel war basierend auf sein gitarrentechnisch komplexer Stil. Er bevorzugt bis heute eher das vertrackte und kopflastige Spiel. Sein Vorgänger Ritchie Blackmore stand zu Deep Purple Zeiten für innovative und mystische Gitarrenklänge. So veränderte sich der Sound der Band immer mehr. Vieles wirkte mit Steve Morse nicht mehr so flüssig und leichtfüssig. Einzug gehalten hatte nun eine gewisse Vertracktheit, die die Songs bestenfalls zwar interessant machten aber ihnen auch ihre Zugänglichkeit erschwerten. Wenn man es „spitz“ formulieren will, ist es nicht abwegig zu sagen, dass sich die Band der Gruppe Rush annäherte! Das mag zwar für viele Musik Fans als Kompliment klingen, bei genaueren Betrachtung ist es aber für DP eine Abkehr ihrer Identität!

Fazit:

Ja, Abandon war der Tiefpunkt im Backkatalog der Tonträger mit Beteiligung von Steve Morse. Da sollte es keine zwei Meinungen geben. Obwohl der Gitarrist unbestritten ein technisch hervorragender Könner ist, passte er für mein Empfinden musikalisch nicht zur Band. Dafür aber menschlich und als integrierender Teil zu seinen Kollegen, die sich von der Regentschaft von Ritchchie Blackmore langsam erholen mussten. Was lehrt uns das: Man kann nie alles haben!

Album: Abandon

Hard Rock, Unterstützung ChatGBT

Whitesnake / Lovehunter 1979

Whitesnake - Lovehunter

CD 10 Songs. Time: 41:15

Songs: Long Way From Home, Walking In The Shadow Of The Blues, Help Me Thro’The Day, Medicine Man, You „n“ Me, Mean Business, Love Hunter, Outlaw, Rock „n“ Roll Women, We Wish You Well

3 Top Songs: Walking In The Shadow Of The Blues, Medicine Man, Lovehunter

Bewertung:👍👍👍👍👍👍

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Einleitung:

Ihr 2 Album war ganz dem britischen Blues Rock geschuldet. Da war die Band noch weit weg vom kommenden Hard Rock Made in USA. David Coverdale machte nach Beendigung von Deep Purple schon seit einigen Jahren sein „eigenes Ding“, was sich in seiner Band Whitesnake abbildete.

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Album CD:

Der Sound aus dem Jahr 1979 lässt sich auch heute noch gut hören, obwohl eine Entstaubtheit dem Klangbild nicht schaden würde, trotz dem bereits gemachten Remastering. Vielleicht macht genau das den Charme aus, was dieses Ende 1979er Album wiedergibt. Mann pendelt gekonnt zwischen Blues Rock und puren Rock. Die unverkennbare Stimme von David Coverdale omnipräsent und passt hervorragend zu diesem Sound. Sein Kollege Jon Lord aus alten Deep Purple Zeiten war nun festes Mitglied der Band und war natürlich wegen seinem Keyboardspiel eine Bereicherung für diesen Blues getränkten Rock. Walking In The Shadow Of The Blues hat eine sitzenbleibende Melodieführung und ist sozusagen der musikalische Mittelpunkt auf diesem Tonträger. Dicht gefolgt vom „Rocker“ und Titelgeber des Albums Lovehunter. Ebenfalls ist das ultraschnell gespielte Medicine Man ein starker Song. Die Stärke des Albums liegt in der Kompaktheit, was sich erhärtet in der Feststellung, dass über alle 10 Songs kein schwacher Song auszumachen ist. Klar aus heutiger Sicht, kann ein „altbacken“ Vorwurf nicht ganz entkräftet werden. Das gilt aber überhaupt nicht für das Albumcover! Eines der besten seiner Zunft, wie ich finde! Das würde in der heutigen Zeit mit Bestimmtheit nicht mehr gehen! Das Album erreichte Platz 29 in UK.

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Besetzung: David Coverdale Gesang. Bernie Marsden Lead-Gitarre. Mickey Moody Rhythmus-Gitarre. Neil Murray Bass. David Bowle Schlagzeug. Jon Lord Tasteninstrument. Produktion Martin Birch.

Autor: A.S

Rezension

Ryan McGarvey / Up From The Ashes / 2026

Nun ist der neue Tonträger endlich da! Ryan McGarvey mit seinem 5 Studiowerk Up From The Ashes. Der Titel es Album lässt tief blicken. Zuerst die Pandemie, die allen Künstler/innen geschadet hat und dann noch eine schwerwiegende Krankheit, verhinderten ein präsent sein des Gitarristen. Der Blues Rock Gitarrist aus Albuquerque ist zum Glück wieder gesund und hat mit diesem Album top geliefert! Es ist ein reifes und hammerhartes Blues Rock Album geworden. Man kann auch Vergleiche zu den Anfangszeiten von der damaligen UK Band Free herbeiziehen. Ryan McGarvey ist ein absoluter Könner an seinem Arbeitsgerät, was man über die 11 Songs nur unschwer erkennen kann. Er variiert gekonnt zwischen Blues-Linien und harten Rock Attitüden. Der Themenbereich ist sehr persönlich und lässt bei ihm tief in die Seele blicken. Back To Life mit dem Thema zurück zum Leben. Es ist ein fetter Starter und in der Grundstruktur voll auf den harten Rock ausgerichtet. In The Graveyard beschreibt der Protagonist Tod, Vergänglichkeit und das zu sich selber finden. Der Song besticht durch eine feine Grundstruktur, wo seine Gitarren-Passagen wunderbar Platz finden sich zu entfalten. Der Song ist düster, passt aber zum Thema. Der Gitarrist rundet mit seiner tollen Stimme den Song richtig gut ab. Edge Of Eternety mit dem Thema Leben, Ewigkeit und Endlichkeit. Der Song besitzt einen sitzenden Rhythmus. Er gibt seiner Gitarre Zeit, um sich zu entfalten – stark umgesetzt.

Mit Gone Come Morning und dem Text über Dunkelheit, Hoffnung und Zukunft, wird ein treibender Blues Rocker geboten. Die Gitarre galoppiert bis in die Zielrunde! Searching For You geht als Ballade durch. Bevor der Track zu einer Durchschnittsnummer mutiert, übernimmt die vorzüglich gespielte Gitarre den Lead und macht den Song richtig aufregend. Textlich geht es da um Verbundenheit und Nähe. All‘lve Got ist dann wieder ziemlich hart gespielt. Der Saitenzauberer legt das fast schon ein Metal Riff in das Song-Gefüge. Es ist ein knackiger Song mit textlichem Inhalt, Willenskraft und nie aufgeben. Nothin’Worth Living For besticht dann wieder durch seinen coolen Aufbau, bis dann ein durchdachtes und effektives Gitarrensolo den Song prägt. Es macht einfach Spass seinen Songs zu lauschen, obwohl der Text Verzweiflung und Leere zum Ausdruck bringt und somit kein fröhlicher ist. Hey Mercy ist ein knackiger Song! Flehen und Gnade erbitten, geben einen religiösen Anstrich. Bei Cold Prison Cell wird mit Metapher gearbeitet. Gefangen sein ist nie eine Option, in welcher Lage auch immer. Der Song ist richtig catchy gespielt und „haut voll rein“. Ein Lied für jede staubigen Spelunke in Utah über New Mexiko und Arizona. So sollte es aus den Boxen dröhnen bei einem oder mehreren Bieren…! Der zweitletzte Song Filthy Lies, bewegt sich im Thema Täuschungen, Verletzungen und Lügen. Der Abschluss ist der Kracher When The Levees Breaks. Da lässt er nichts mehr anbrennen. Ein richtiges„Brett“ ist dieser Song geworden. Led Zeppelin lassen grüssen! Das hohe Niveau wird also bis zum letzen Song aufrecht erhalten. Der Tonträger im Format Compact Disc:

CD

Back To Life, In The Graveyard, Edge Of Eternity, Gone Come Morning, Searching For You, All I’ve Got, Nothinn‘ Worth Living For, Have Mercy, Cold Prison Cell, Filthy Lies, When The Levee Breaks

Es ist jammerschade! Dieser tolle und tiefsinnige Tonträger wird leider viel zu wenig Beachtung bekommen, was einfach zu bedauern ist – unbegreiflich ist. Es ist ein ausgezeichnetes Werk, dieses sich im Genre Blues Rock bewegt und im übrigen richtig „fett“ produziert worden ist. Da wird einem was geboten! Im übrigen besticht der Gitarrist durch ein sehr persönliches Songwriting. Ebenfalls ist seine schon gute Stimme noch besser geworden! Ich würde mal sagen er und Aynsley Lister, besitzen von den „Neuzeit Blues Rockern“ die beste Stimme, Gut vielleicht noch Joe Bonamasso! Die Band von Ryan McGarvey muss unbedingt erwähnt werden, denn diese leisten da ihren tollen Beitrag. Die Musiker neben Ryan McGarvey sind:

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Tony Franklin – Bass als Gastmusiker auf drei Stücken (Tracks 1, 7 und 11).

Logan Miles Nix – Schlagzeug und Percussion

Artha Meadors – Bass

Brant Leeper – Keyboards

Ken Riley – zusätzliche Backing Vocals

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Album: From The Ashes

Music Expert:*****

Beste Songs: Back To Life, Edge Of Eternity, Searching For You, All l’ve Got, Nothin‘ Worth Living For, When The Levee Breaks

Blues Rock

The Doobie Brothers / The Captain And Me / 1973

Die Doobie Brothers waren in den 70iger und 80iger eine ganz grosse Nummer in🇺🇸. In Europa wurden sie fast schon beschämend ignoriert! In ihrer Anfangszeit war ihr Sound dem Rock mit West Coast Feeling geschuldet. Ihre Songs haben diese tollen Gesangsharmonien, ähnlich wie bei den Eagles. Der Doobie Sound hatte so ein Westcoast Feeling, was natürlich in den 70iger völlig angesagt war. Das Album The Captain And Me aus dem Jahr 1973, ist für die meisten Hörer und Kritiker ihr Referenz-Album! Natürlich auch wegen ihrem Hit Long Train Runnin‘. Diesen Song hört man auch in den Classic Rock Radios fast jeden Tag! Das ganze Album ist kompakt und🔝. Es ist über alle 11 Songs richtig stark und ohne Schwachstelle. Die 73er Besetzung: Tom Johnston (g,v), Patrick Simmons (g,v), Tiran Porter (b,v), John Hartman (d,p,v), Michael Hossack (d).

Natural Thing eröffnet das Setlist flockig und ist mit einem guten Rhythmus unterlegt. Es folgt nun der Knaller Track Long Train Runnin’. Was für ein toller Song! Die Melodie bleibt sofort in den Gehörgängen haften. Die Gitarre schiebt voran, der Rhythums trägt zum nächsten Taktwechsel, um dann bis zum Schluss dem Song diesen unwiderstehlichen Groove zu geben. Nächster Halt China Groove. Der Song geht fast schon unter Hard Rock. Scharf gespielte Gitarren knallen aus den Boxen. Die Melodie ist knackig und einprägsam. Ein Song der richtig Spass macht. Dark Eyed Cajun Woman ist ein atmosphärischer Song im Midtempo Bereich. Die Gitarren tragen den Song bis ins Finish. Clear As The Driver Snow kann man als Folk Song einordnen. Eine gute Melodie durchdringt den Song. Der Mittelteil ist vorzüglich gespielt. Da wird das Tempo angezogen und mit einem schönen Refrain ergänzt – toller Song. Without You ist dann ein veritabler Rocker mit angreifenden Gitarren. Der Song geht sofort in die Gehörgänge. Mit South City Midnight Lady fahren die Doobies Balladen mässig weiter. Mit einem Touch Country versehen, überzeugt der Song vollumfänglich. Bei Evil Woman wird dann wieder die Rockschiene gefahren. Pustet Down Around Oh’Connelly Corners das Instrumental, ist als Übergang zu dem Song Ukiah. Da werden die West Coust Freunde bestens bedient. Ein flotter Song, wie gemacht für eine Cabriolet Fahrt – toll. The Captain And Me bildet dann den Abschluss auf diesem vorzüglichen Tonträger. Ein Song mit gutem Spielfluss und und Harmonie Gesang. Die Songs auf der Compact Disc, sind wie folgt gelistet:

CD

Natural Thing, Long Train Runnin‘, China Groove, Dark Eyed Cajun Woman, Clear As The Driven Snow, With You, South City Midnight Lady, Evil Woman, Busted Down Around Oh’Connelly Corners, Ukiah, The Captain And Me

In ihrem Backkatalog ist dieses Album ein sehr wichtiges. Es bildet den Höhepunkt ihrer Rock Schaffenskraft. Ihre Karriere lässt sich eigentlich in 3 Zeitfenster abbilden:

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1971 – 1975. 👉5 Alben die dem Genre Rock zugeordnet werden.

1976 – 1980. 👉4 Alben die in der Schnittmenge dem Soul, Pop angehören – mit Michael Mc Donald.

1989 – 2025.👉7 Alben die wieder mehr dem Rock/AOR zugewandt sind. Tom Johnston war wieder an Board und Michael McDonald war wieder weg.

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Der musikalische „Bruch“ kam ab dem krankeitsbedingten Ausscheiden von Tom Johnston, dieser durch Michael McDonald ersetzt worden ist. Da der Keyboarder aus der „Ecke“ Blue-eyed Soul und Pop kam, veränderte sich der Sound der Doobies erheblich! Kommerziell waren sie aber mit der neuen Ausrichtung sehr erfolgreich. Das Album Minute By Minute aus dem Jahr 1978 erreichte Platz 1 in den US-Charts. Auch die anderen Alben in der Neuausrichtung erreichten Top Platzierungen. Dann 2025 die Sensation! Michael McDonald ist wieder bei den Doobies, diesmal mit Tom Johnston.

Album: The Captain And Me

Music Expert*****

Beste Songs: Long Train Runnin‘, China Groove, Dark Eyed Cajun Woman, Clear As The Driven Snow, South City Midnight Lady, Ukiah

Classic Rock

The Rolling Stones / Sticky Fingers / 1971 / 🇪🇸 Version / Schon gewusst?

Sticky Fingers aus dem Jahr 1971, ist im Ranking aller Rolling Stones Tonträger nicht nur bei mir auf Platz1! Das berühmte Original Cover mit dem Reisverschluss wurde in der spanischen Version mit dem ikonischen Finger-Dosen-Cover ersetzt. Inzwischen ist diese Version nicht einfach zu bekommen und besitzt Kultstatus bei Sammlern. Es wurde auch ein Song getauscht und die ganze Geschichte um das Album ist spannend! Wenn man dann noch den Tonträger in der japanischen Aufmachung besitzt, ist die Freude um so grösser. Die CD ist vom Cover bis zu dem Büchlein und OBI Streifen einfach nur schick und wertig.

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Besonders daran:

  • 🇪🇸 Spanische Originalversion des Albums – mit dem berühmten alternativen Cover (die Finger in der Melassedose statt Andy Warhols Reissverschluss).
  • 🎵 Enthält “Let It Rock” (Live aus Leeds 1971) anstelle von “Sister Morphine”, genau wie die seltene spanische Erstpressung. 
  • 💿 SHM-CD (Super High Material CD) im hochwertigen Mini-LP-Format.
  • 📄 Das OBI ist eine Nachbildung des japanischen Reissue-OBIs von 1979 und macht die Ausgabe für Sammler besonders attraktiv. 
  • Es gibt auch eine LP Version

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Für Stones-Sammler ist diese Veröffentlichung eine der schönsten modernen japanischen Mini-LP-Ausgaben. Sie verbindet exzellente Verarbeitung mit einer der seltensten Varianten von Sticky Fingers. Eine tolle Ergänzung für jede Rolling-Stones-Sammlung! 🎸. Und ja, auch aus technischer Hinsicht, ist dieses Album sehr empfehlungswert. Die Aufnahmen sind glasklar, transparent und richtig gut ausbalanciert!

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Alternatives Cover hatte tatsächlich juristische Gründe:

Als Sticky Fingers 1971 in Spanien erscheinen sollte, stand das Land noch unter der Diktatur von Francisco Franco. Die Zensurbehörden beanstandeten gleich zwei Dinge:

  • Das Originalcover mit dem Reißverschluss und dem angedeuteten Schritt galt als zu anstößig.
  • “Sister Morphine” wurde wegen ihres offensichtlichen Bezugs zu Morphium und Drogen als nicht akzeptabel eingestuft.

Deshalb musste die spanische Ausgabe geändert werden:

  • Das Warhol-Cover wurde durch das heute legendäre Melassedosen-Cover von John Pasche ersetzt.
  • “Sister Morphine” wurde gestrichen und durch “Let It Rock” (Live in Leeds 1971) ersetzt.

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Interessanterweise machte gerade diese Zensur die spanische Pressung später zu einer der begehrtesten Varianten von Sticky Fingers. Die japanische Ausgabe, reproduziert diese seltene spanische Version bewusst originalgetreu – inklusive des geänderten Covers und der alternativen Trackliste. Ein nettes Detail: “Sister Morphine” war damals ohnehin ein umstrittener Titel. Die BBC spielte den Song kaum bis gar nicht, und in mehreren Ländern wurde er kritisch gesehen. Heute zählt er für viele Fans zu den stärksten Stücken des Albums – gerade wegen seiner düsteren Atmosphäre und Mick Taylors eindrucksvollem Gitarrenspie. Die Band bewegt sich mühelos zwischen verschiedenen Stilen:

Brown Sugar – roher Rock’n’Roll mit einem der markantesten Riffs überhaupt.

Sway – atmosphärisch und getragen, mit Mick Taylors großartiger Gitarrenarbeit.

Wild Horses , neben Angie – eine der schönsten Balladen der Stones.

Can’t You Hear Me Knocking – beginnt als harter Rocksong und entwickelt sich zu einer fast jazzigen Jam-Session. Das Gitarrenspiel von Mick Taylor ist grandios, so wie der Saxophon Part von Bobby Keys!

You Gotta Move – coole Strukturen, wie es eben nur die Stones können.

Bitch – kompromissloser, von Bläsern angetriebener Rock. Rockten dies Stones schon mal härter – nein!

I Got the Blues – tief im Blues/Soul verwurzelt.

Sister Morphine – düster, beklemmend und einzigartig

*Let It Rock anstatt Sister Morphine, wird auf der spanischen „drauf gepackt“. Es ist eine tolle knackige live Version.

Dead Flowers – lässiger Country-Rock. Locker vom Hocker und toll gespielt.

Moonlight Mile – ein melancholischer, fast orchestraler Abschluss.

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Album: Sticky Fingers

Jahr: 1971

Version: Spanische alternativ Version

The Rolling Stones Sticky Fingers (Spanish Version) SHM-CD

Classic Rock, Unterstützung ChatGBT

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