The Rolling Stones / Gimme Shelter / 1969
Aug. 18, 2026 Hinter den Kulissen, Rezension
Einleitung:
Die Rolling Stones haben unglaublich viele prägende Songs geschrieben. Wenn ich ihr bester auserkoren müsste, dann wäre die Wahl Gimme Shelter aus dem Jahr 1969. Der Song hat einfach alles, um auch im Jahr 2026 bestehen zu können. Da passt einfach alles zusammen. Songwriting und Atmosphäre bilden eine feste Einheit. Die Eröffnung mit dem düsteren Gitarrenriff, bis hin zum vorwärts treibenden Rhythmus, dieser von Mary Clayton im Chorus kongenial begleitet wird. Der Song erzeugt eine faszinierende Atmosphäre, die einem beim Zuhören einfach packt…! Es ist wie ein „erotischer“ Würgegriff, dieser erst beim letzten Ton ein durchatmen erlaubt!
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Die Entstehung
Gimme Shelter erschien 1969 auf dem Album Let It Bleed. Geschrieben wurde er von Mick Jagger und Keith Richards. Die Geschichte beginnt mit Richards, der in London war und auf seine damalige Freundin Anita Pallenberg wartete. Draußen zog ein Gewitter auf. Richards saß am Fenster und beobachtete den Regen und die Menschen, die Schutz suchten. Daraus entstand die Gitarrenfigur, die den Song praktisch sofort erkennbar macht. Doch während Richards an der Musik arbeitete, veränderte sich die Welt um ihn herum dramatisch. Der Vietnamkrieg eskalierte, die Protestbewegung nahm zu, und die Stones selbst bewegten sich in einer immer düstereren Atmosphäre. Jagger schrieb den Text dazu.
„War, children, it’s just a shot away.“ Der Satz bringt die ganze Stimmung auf den Punkt: Gewalt ist nicht irgendwo weit entfernt – sie ist unmittelbar da. Und dann kam Merry Clayton. Der vielleicht berühmteste Moment des Songs stammt allerdings nicht von den „Glimmer Twins“. Für die weibliche Stimme wurde Merry Clayton, eine damals 20-jährige Soulsängerin aus Los Angeles, ins Studio geholt. Es war mitten in der Nacht. Clayton war schwanger und eigentlich bereits im Bett, als sie angerufen wurde. Trotzdem machte sie sich auf den Weg ins Studio. Dann sollte sie die Zeile „Rape, murder!“ singen. Und sie sang sie nicht einfach. Sie explodierte geradezu. Besonders bei der Wiederholung von „Rape, murder!“ bricht ihre Stimme fast auseinander. Man hört körperliche Anstrengung, Wut und Verzweiflung gleichzeitig. Genau das macht den Song so intensiv. Die eine berühmte Geschichte besagt außerdem, dass Clayton während der Aufnahme so stark sang, dass ihre Stimme anschließend angeschlagen war. Sie soll sich dabei sogar übergeben haben. Die Details dieser Erzählung sind im Laufe der Jahre teilweise widersprüchlich überliefert – aber dass ihre Aufnahme außergewöhnlich körperlich und anstrengend war, steht außer Frage.
Warum der Song so besonders ist
Das Geniale an Gimme Shelter ist für die Kombination aus drei Dingen: Keith Richards Gitarre – dieses unruhige, ständig kreisende Riff klingt wie eine Bedrohung, die niemals verschwindet. Es sind atemberaubende Gitarren-Linien, die den Song ins Finish führen. Mick Jaggers Gesang – er singt nicht wie ein klassischer Protestmusiker. Er klingt eher wie jemand, der mitten im Chaos steht. Er performt intensiv, fast schon Angst einflössend! Merry Clayton – sie macht aus dem Song eine Katastrophe, die gerade passiert. Sie geht ans Limit, nein darüber! Und dann kommt dieser unglaubliche Gegensatz: „Love, sister, it’s just a kiss away.“ Nach Krieg, Mord und Vergewaltigung plötzlich Liebe – nur einen Kuss entfernt. Das ist der Kern des Songs: Die Welt ist kurz davor, auseinanderzufliegen, aber irgendwo existiert noch die Möglichkeit von Schutz und Liebe. Deshalb wird „Gimme Shelter“ bis heute häufig als einer der besten, wenn nicht der beste Stones-Song, bezeichnet. Und vielleicht ist das Faszinierendste: Er handelt nicht wirklich vom Vietnamkrieg. Er handelt von einer Welt, in der das Gefühl von Sicherheit verschwindet. Genau deshalb funktioniert er auch mehr als 50 Jahre später noch.
Besonderes: Der Song wurde nur in🇺🇸als Single auf den Markt gebracht. Auf der B Side von Brown Sugar! Live gehört der Song zum Pflichtprogramm und ist in der Spiellänge gegen 6:00. Lisa Fisher und später Sasha Allen waren bei den Live Auftritten zuständig für den berühmten Gesang neben Mick Jagger. Beiden Sängerinnen kann attestiert werden, dass sie es auf den Tourneen mit ihren Stimmen den Song toll interpretierten. In New York, im Jahr 2012 war Lady Gaga zu Gast auf der Bühne mit den Stones und kam ebenfalls zu Ehren den Song Gimme Shelter zu begleiten! Die tolle Sängerin war emotional extrem „aufgekratzt“, was man unweigerlich auf dem filmisch festgehaltenen Track unschwer erkennen kann!
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Einige der bekanntesten Coverversionen
- Grand Funk Railroad – 1971
Eine deutlich härtere, bluesrockige Version. Sie war kommerziell erfolgreich und machte den Song einem noch größeren Rockpublikum bekannt. - The Sisters of Mercy – 1983
Sehr düster und atmosphärisch. Ihre Version passt hervorragend zum Gothic-/Post-Punk-Sound der Band. - Patti Smith – hat den Song ebenfalls live gespielt und ihm eine sehr eigene, raue Interpretation gegeben.
- Sheryl Crow – eine der bekannteren späteren Versionen. Sie hat „Gimme Shelter“ mehrfach live aufgeführt und auch mit den Stones selbst gesungen.
- U2 – haben den Song ebenfalls live interpretiert, teilweise gemeinsam mit Mick Jagger bzw. in Stones-bezogenen Auftritten.
- The Hellacopters – rockigere Interpretation, passend zu ihrem Garage-Rock-Stil.
- Stone Sour – eine wesentlich härtere Rock-/Metal-Version.
- Merry Clayton selbst – natürlich besonders interessant: Sie hat den Song später auch in ihren eigenen Liveauftritten gesungen. Damit interpretierte sie ihr eigenes legendäres Original neu.
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Song: Gimme Shelter
Time: 4:31
Classic Rock, Unterstützung ChatGBT
Stichwörter: Classic Rock
Doobie Brothers / Walk This Road / 2025 / Nachtrag Rezension
Aug. 10, 2026 Rezension
Irren ist menschlich! Ich muss meine Rezension vom letzten Doobie Brothers Album korrigieren. Ich habe für das Album Walk This Road **** gegeben! Ich habe das Album wieder 2-3 Mal aufgelegt. Nun, wenn ich die „Fanbrille“ ablege und unaufgeregt mich an das Album“anzapfe“, komme ich auf ein anderes Ergebnis! Das Album ist in der Schnittmenge langweilig und ohne Höhepunkte! Gut hörbar, nicht wirklich schlecht aber irgendwie tröge. Mit dem „Rückkehrer“ Michael McDonald, hat sich die musikalische Statik der Doobies verändert! Meine neue Bewertung wäre bei **1/2, was als knapp unter dem Durchschnitt liegt. Das einzige was Weltklasse ist – das Cover! Das Problem sehe ich wie unten beschrieben!
Aus dem Netz
„Auf dem Vorgänger Album Liberté durften Johnston und Simmons einfach Doobie Brothers sein. Bei Walk This Road habe ich dagegen teilweise das Gefühl, dass man unbedingt alle drei Welten gleichberechtigt unter einen Hut bringen wollte. Und dadurch wird das Ganze etwas weichgespült. Das Verrückte ist: McDonald hätte gar nicht so viel Raum gebraucht. Ein paar wirklich starke McDonald-Songs, dazu seine charakteristischen Backing Vocals und vielleicht ein, zwei große Duette – fertig. Stattdessen wirkt manches so, als hätte man beim Arrangement ständig darauf geachtet, niemanden vor den Kopf zu stoßen. Und genau dadurch fehlt dieser „Fuck it, wir rocken jetzt einfach“-Moment, den Liberté (Vorgängeralbum) immer wieder hat. Und auch klar, an die 70iger Grosstaten-Alben kommen die Doobies nicht mehr heran“.
Album: Walk This Road
Neue Bewertung:**1/2

Classic Rock
America / Halcyon Days / 2026
Juli 20, 2026 Rezension, Vinyl
Diese Neuauflage von der Gruppe America ist wirklich grossartig. Ihre bekanntesten Songs wurden neu eingespielt. Der Klang ist hervorragend. Den Angaben zur Folge wurden die Songs bereits 2011 neu eingespielt. Erstmals ist der Song World Of Light sozusagen als Bonus auf diesem Tonträger. Gegenüber den Originalen haben die Songs stimmlich und klanglich eine leichte Veränderung. Alles ist ein bisschen „glatter“ und moderner ausgerichtet, gegenüber ihren 70/80iger Aufnahmen. Es ist nach meinem Empfinden gelungen, diesen „alten“ Songs einen neuen Anstrich zu geben. Man haltet sich aber grundsätzlich an die ursprünglichen Aufnahmen. Somit werden auch die Puristen der Gruppe bedient. Vielleicht müsste man da die Fans der Gruppe fragen, wie sie es empfinden!
Der Tonträger Vinyl kommt mit einem stimmigen Cover daher – sehr schön. Das Vinyl besticht durch ein schönes Orange, was natürlich dem Auge sehr gut gefällt. Man hat da wirklich ihre🔝Songs draufgepackt. Es sind 12 Songs, die uns bei ihrem sanften Folk Rock, sofort an die Landschaften von Arizona und Utah denken lassen. Es ist wie der Soundtrack zu diesen atemberaubenderen Weiten. A Horse White Name als Begleitmusik ist wie geschaffen, diese Traumlandschaften musikalisch zu begleiten. Sister Golden Hair auch so ein bekannter Hit, wo schon bei den ersten Klängen sich ein angenehmes Wohlgefühl einstellt. Das sanfte Ventura Highway geht ebenfalls schnurstracks in die Ohren. Eine sanfte Melodie schleicht sich da in uns ein – toll. Sie können es auch rockiger. Border ist einfach toll gespielt. Es sind alle 12 Songs gut hörbar und ab Seite 2 wird es rockiger.
Side One
A Horse With No Name, I Need You, Sandmann, Ventura Highway, Tin Man, Sister Golden Hair
Side Two
Days Jane, The Border, Survival, All My Life, Paradise, World Of Light
Der Sound ist in der Schnittmenge Eagles, Poco und CSNY. Von all diesen grossartigen Band, findet man gewisse Strukturen. Was America auch ausmacht, sind die tollen Stimmen. Die sind sehr angenehm und harmonisch. Ihr Sound drängt sich unweigerlich auf, einen Road Trip durch Utha und Arizona mit ihrer Musik im Gepäck zu erleben. Die Musik hört sich einfach gut an und assoziiert diese erwähnten Landschaften mit dieser Musik. Wenn man sich dem Backkatalog der Gruppe widmet, darf man feststellen, dass all ihre Tonträger im ähnlichen Stil erbracht worden sind. Somit weiss man genau, auf was man sich einlässt bei dieser Band.
Album: Halycon Day
Music Expert:*****
Beste Songs: A Horse With No Name, Ventura Highway, Sister Golden Hair, The Border, World Of Light

Classic Rock
The Rolling Stones / 25 Studioalben / Ranking Top 10 / Flop 3
Juli 18, 2026 Hinter den Kulissen, Rezension
Die Rolling Stones haben einen umfangreichen Backkatalog. 25 Studioalben, wenn man bei den frühen Alben nur die UK Versionen bewertet. Für den US-Markt wurden die Alben mit anderen Tracks zusammengestellt! Da die „Grösste Rock And Roll Band der Welt“ seit ihrem ersten Sudioalbum 1964 weltweit präsent sind, sollte man eigentlich die jeweiligen Epochen abbilden, denn diese stehen für eine „andere“ musikalische Zeit. Ich werde aber trotzdem für das Ranking die🔝10 Alben aufführen, seit 1964. Ebenfalls die Flop 3👇werden gelistet. Alle anderen nicht erwähnten Alben sind ebenfalls gut bis sehr gut.
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Platz 10👍
Album: Tattoo You 1980 . Nicht nur wegen ihrem letzten grossen Hit Start Me Up, weiss das Album zu gefallen. Waiting On A Friend ist toll und ebenfalls sehr beliebt bei den Fans. Es ist ein sehr stimmiges Album und die zweite Hälfte der LP versprüht eine angenehme Melancholie. Auch das Frontcover ist gelungen.
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Platz 9👍👍
Album: Its Only Rock „n“ Roll 1974. Sehr solides Werk. Gute Mischung der Songs.It’s Only… Ain’t To Beg, Dance Sister Dance, Time Waits For One und Fingerprint File sind tolle Nummern. Die Balance zwischen rockigen Songs und Balladen überzeugt vollumfänglich. Leider war es das letzte Album mit Mick Taylor.
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Platz 8👍👍👍
Album: Goats Head Soup 1973. Ihre bekannteste Ballade Angie, natürlich! Doo, Doo, Doo, Doo (Heartbreaker), Silvertrain und Star Star ziehen voll durch. Der Rest ist ebenfalls guter Stoff. Ein abwechslungsreiches Rockalbum mit einem Übersong und einigen Tracks, die bis heute unterschätzt werden.
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Platz 7👍👍👍👍
Album: Some Girls 1978. Nicht nur wegen dem Hit Miss You ein überzeugender Tonträger. Das ganze Material überzeugt. When The Whip Comes Down, For Away Eyes und Beast Of Burden sind tolle Songs. Das Cover legendär und einfach eine Augenweide. Das Album war wie ein Befreiungsschlag, die Stones waren wieder voll im Geschäft und die ganze Musik Welt sprach von ihnen.
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Platz 6👍👍👍👍👍
Album: Black And Blue 1976. Das erste Album mit Ronnie Wood. Ein unterschätztes und definitiv ihr „schwärzestes“ Werk. Memory Motel, Fool To Cry, Melody und Hot Stuff sind einfach grosse Klasse. Top produziert und die Gäste mit Namen Harvey Mandel und Billy Preston sind erste Sahne. So funkig und heterogen waren sie noch nie. Das Album hat einen unglaublichen Groove. Man spürt es bei jedem Song.
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Platz 5👍👍 👍👍👍👍
Album: Foreign Tongues 2026. Ein Meisterwerk, vermutlich ihr Abschluss Album. Ein Song wie Rough And Twistet hätte bei jedem ihrer 4 Top Alben seinen Platz gefunden. In The Stars ist herrlich in der Nostalgie verankert. Divine Intervention und Ringing Hollow sind ganz stark. Es geht weiter: Some Of Us, Covered In You und Side Effects stehen im nichts nach. Back In Your Life ist einfach toll. Das Gitarrensolo von Ronnie Wood ist einfach gelungen. Grossartiges Album! Ihr vermutlich letztes Studioalbum, wer weiss das schon so genau….!
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Platz 4👍👍👍👍👍👍👍
Album: Beagers Banquet 1968. Nicht nur wegen dem Übersong For The Devil ein ganz starkes Album. Der Sound richtig „erwachsen“ und kompetent. Dear Doctor, Parachute Woman, Street Fighting Man und Prodigal Son und Factory Girl „sackstark„. Der Abschluss mit Salt Of The Earth „irrsinnig“ toll. Text und Melodie, da stimmt alles. Es war das letzte Album mit Brian Jones.
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Platz 3🥉👍👍👍👍👍👍👍👍
Album: Let It Bleed 1969. Das Album mit dem bekanntesten Stones Track. Gimme Shelter ist ein unglaublich intensiver Song. Bedrohlich im Aufbau und kongenial gespielt bis zum Schluss, bietet er so ziemlich alles, um unverkennbar eine Referenz zu setzen. So sollte sich Rock im besten Fall anhören. Midnight Ramber dieser „Kacher“ geizt mit seiner Intensivität ebenfalls nicht. Das sind keine „Zuckerschlecken“ Tracks, nein geballte musikalische Wucht wird da zelebriert. Love In Vain, herrlich dieser schwere Blues Song. You Can’t Always Set What You Want ein Song für die grosse Bühne. Der Rest ist ebenfalls vorzüglich.
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Platz 2🥈👍👍👍👍👍👍👍👍👍
Album: Exile On Main Street 1972. Das Album mit dem wunderbaren Stilmix aus Blues, Boogie, Rock, Gospel und Country. Heute sagt man zu diesem Sound Americano! Der Track Rip This Joint geht in Richtung Hard Rock! Shake Your Hip ist ein Boogie Rock Knaller erster Güte. Tumbeline Dice und und Happy die bekanntesten Tracks auf diesem Album. Sweet Virginia eine tolle Country Rock Nummer. Ventilator Blues, Sweet Black Angel, Let It Loose und Shine ALight sind 🔝 Nummern. Nie waren die Stones heterogener in ihrer Ausrichtung.
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Platz 1🥇🏆👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍
Album: Sticky Fingers 1971. Unangefochten ist dieses Album das Master Album der Band. Das Reißverschluss Cover ist legendär. Der Sound haut einem vom Hocker! Brown Sugar der Rausschmeisser. Wild Horses die zweitbeste Ballade der Stones. Can’t You Hear Me Knocking kann als🔝Track bezeichnet werden. Das Gitarrensolo von Mick Taylor ist Weltklasse und Bobby Keys am Saxophon hört sich fantastisch an. Der Song Bitch hat so viel Power – unglaublich! Sister Morphine wird so intensiv gespielt – Wahnsinn! Auf diesem Album ist einfach alles extrem gut, auch die nicht erwähnten Songs. Es ist definitiv ein Album für die einsame Insel.
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The Rolling Stones und ihre Flop Alben!
Album: Undercover 1983.👇👇👇Mag ja sein, dass dieses Album vielleicht dem schwierigen Zeitgeist der musikalischen 80er Jahren geschuldet ist, trotzdem mehr als 2-3 Tracks die gut sind, kann ich nicht ausmachen. Ich denke da an Undercover Of The Night, She Was Hot und Fell On Baby! Der Rest schweigen im grossen Wald.
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Album: Emotional Rescue 1980. 👇👇Auch da, 2-3 Tracks die genügen. Dance (Pt.1), Send It To Me und Down In The Hole. Emotional Rescue finde ich echt gruselig…Aber eben Geschmacksache! Das verrückte daran, auch dieses Albuhatte gute bis sehr gute Verkaufszahlen. Aber eben, da waren die Stones weit weg von ihrem tollen Sound, die so ihren Sound ausmachten.
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Album: Dirty Work 1986.👇Unter den 3 schlechtesten Alben der Stones noch ihr bestes! Der Song One Hit (To The Body) ist wirklich gut. Fight lassen wir auch noch durch. Harlem Shuffle geht auch gute ins Ohr. Der Rest vergessen wir es einfach…!
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Ranking Rolling Stones Alben
Stichwörter: Classic Rock
The Rolling Stones / Foreign Tongues / 2026
Juli 10, 2026 Rezension, Vinyl
Die Amerikaner haben ihre Freiheitsstatue, die Ägypter ihre Pyramiden, die Franzosen ihren Eiffelturm, die Inder ihr Tay Mahal und die Musikwelt die Rolling Stones! Wir gratulieren der Band zum 25igsten Studioalbum Foreign Tongues. Es ist eigentlich unglaublich, dass Mick Jagger (82), Keith Richards (82) und Ron Wood (79) in diesem Alter noch die Vitalität besitzen ein neues Werk zu erstellen! Ihre Liebe zur Musik ist der einzige erkennbare Grund für ihre bedingungslose Hingabe ein neues Album einzuspielen. Das Album entwickelt eine wuchtige narrative Kraft, wo musikalisch und textlich Geschichten erzählt werden, die über Vergänglichkeit, Liebe, Macht und Lebenserfahrung erzählt. Für uns Zuhörer ist es einfach schön, auf diese musikalische Reise mitzugehen. Es kommt einem alles so wohl vertraut vor. Wer die Band schon seit den 70iger begleitet, schwelgt natürlich auch in Nostalgie und hat einfach ein gutes Gefühl bei diesen Klängen. Gute Vibes nennt man das wohl. Ziemlich alles verändert sich in dieser verrückten Zeit, wo „Spinner“ die Geschicke der Weltlage fahrlässig und äusserst gefährlich lenken! Wir Erdenbürger sind besorgt und hinterfragen den Sinn des Lebens. Genau da tut uns das Vertraute und Beständige einfach richtig gut. Das hat einen Namen – The Rolling Stones. Nach dem letzten Erfolgsalbum (Grammy) Hackney Diamands (2023), ist die ganze Musikwelt gespannt, was die „Glimmer Twins“ uns nun auf dem Plattenteller servieren. Den Aussagen zur Folge, stammen wenige Songs noch aus der 2023 Session. Anfangs Jahr wurde ein Feinschliff vorgenommen, dieser nun erlaubt, diese Songs „herausgeputzt“ zu präsentieren. Im Vergleich zu ihrem Vorgänger Album ist Foreign Tongues griffiger und rauer produziert, was so den typischen und unverkennbaren Stones Sound noch mehr unterstreicht. Das Album hat einen tollen Mix, wo alle Instrumente ihren Platz am richtigen Ort haben. Der Gesang ihres Protagonisten steht natürlich im Zentrum aber so, dass alle Instrumente sich entfalten können. Das nennt man eine ausbalancierte Produktion.
Wieder ist „der Macher“ Andrew Watt als Produzent an Board. Er treibt an, hat ein wachsames Gespür, um den so typischen Stones Sound auch im Jahr 2026 allgegenwärtig frisch klingen zu lassen. Wer hofft die Band trumpfe so gross auf, wie zu ihren grandiosen Ende 60iger, bis tief hinein in die 70iger, ja der wird vielleicht enttäuscht sein. Ihr Vorgänger Album und ihr jetziges, sind aber um Welten besser, als ihre „unsäglichen“ 80er Alben – Ausnahme: Tatoo You! Aber, jetzt kommt es. Dieses 2026 Werk ist grandios und ihr bestes Werk seit Tatoo You! Die Zeiten haben sich verändert, die Stones sind geblieben, leider ohne Charlie Watts. Der Song Rough And Twistet eröffnet das Album fulminant. Es ist ein Blues Rock Kracher mit Gütesiegel. Der 🎸 Riff ist gewaltig und der Übergang famos. Die Mundharmonika wunderbar integriert. Ehrlich, dieser Song ist das Eintrittsgeld alleine wert. Definitiv ein Song, der sich in jedes ihrer grossen Alben problemlos einreihen könnte. In The Stars als zweiter Track, weiss ebenfalls zu gefallen. Eine Melodie die sitzt und einen guten Rocker abgibt. Mit Jealous Lover geht es in die nächste Runde. Mit „Falsett“ Stimme führt Mick Jagger durch diesen Beziehungssong. Ein Track mit dem gewissen Etwas und ziemlich modern gehalten. Dieser hätte auch zum 76er Album Black And Blue oder Emotional Rescue gepasst! Bei Mr Charme muss man unweigerlich an einen gewissen E.M denken. Die reichste Person der Welt. Natürlich kommt dieser kontroverse Mogul nicht besonders gut weg. Einen geilen Refrain und richtig treibende Linien hören wir da. Bei Divine Intervetion wird dann „rotzfrech“ nach vorne gespielt. Höre ich da am Anfang Punk Strukturen, ja! Man könnte meinen Jungspunde wären da am Werk und nicht Herren, die ihrer Alterspension trotzen. Mit dem Song Ringing Hollow, wird es dann textlich kritisch und bissig. Die USA werden da gesellschaftskritisch unter die Lupe genommen! Der in einem Country Gewand gespielter Song, ist herrlich anzuhören🔝. Eine feine Melodie und das Gespür einen Song einzigartig zu spielen, so können es nur die Stones. Dieser Song hätte locker seinen Platz auf dem 1969 Album Let It Bleed gefunden. Nächster Stop👉 Never Wanna Los You. Das ist dann ein Rocker mit hohem Wiedererkennungswert! Mit Hit Me In The Head lassen sie es ordentlich krachen. Ein Song für die grosse Bühne. Im Know I’m So Good der Cover Song ist eine tolle Homage an Amy Winehouse! Mick Jagger singt einfach unglaublich gut. Ohne diesen grossartigen Song zu „verhunzen“, adoptiert er diesen Song zu einem typischen Trademark Stones Song – grossartig! Some Of Us mit Keith Richards am Mikrofon ist ein easy Song und man glaubt es kaum, wirklich schön gesungen. Am Schluss des Songs übernimmt die andere Hälfte der Glimmer Twins den Gesang. Klasse Song mit viel Feeling. Covered In You ist ein ganz starker Track. Der Refrain bohrt sich unweigerlich im Kopf fest. Was für eine Melodie! Side Effects ist ebenfalls grossartig in der Tonspur. Toller Rocker mit allem was dazu gehört und wieder ein Refrain/Chorus der sitzt. Geschätzte Leser, ich weiss jetzt wird es langsam langweilig gell, bei so vielen grossartigen Songs. Die Hitdichte ist einfach unglaublich bei diesem Album. Mit Back In Your Live kommt die obligate Ballade und was für eine! Was für eine Stimme/Stimmung und einem Gitarrensolo von Ronnie Wood am Schluss – muss man hören! Beautiful Deliah ein weiter Cover, diesmal von Chuck Berry, beendet dieses fantastische Album. Ein toll auf „alt“ getrimmter Song. Minimalistisch gespielt, beendet der 14 Song dieses fantastische Album. Die Songs verteilt auf 2 LP:
Side One: Rough And Twisted, in The Stars, Jealous Lover, Mr.Charm
Side Two: Divine Intervention, Ringing Hollow, Never Wanna lose You
Side Three: Hit Me In The Head, You Know I’m No God, Some Of Us
Side Four: Side Effects, Back In Your Life, Beautiful Delilah
Es ist ein tolles Werk geworden. Ein Album mit vielen Höhepunkten und ohne Lückenfüller. Die 14 Songs sind stark und verteilen sich auf 4 Seiten. Herausragend wie Mick Jagger noch bei Stimme ist. Die Gästeliste ist beachtlich. Stevie Winwood, Paul MacGartney, Chad Smith und Bruno Mars werden namentlich erwähnt. Die Aufmachung des Tonträgers Vinyl ist wertig. Aufklappbares Cover und in der Innenseite Fotos von den Studioarbeiten. Das Frontfoto ist speziell. Alle drei Gesichter der Protagonisten in einem Gesicht zusammengeführt. Die einen halten es für gelungen, für die anderen ist es zu skurril. Sollte es wirklich das letzte Album der Band sein, dann wäre es ein toller Abschluss einer einmaligen Karriere der „grössten Rock ’n‘ Roll Band der Welt“. Wer weiss das so genau, das noch kommt…! Eine Welttournee wird für 2027 erwähnt, so Mick Jagger bei seinen vielen Interviews. Dies ist eine Ansage! Ob es dann so kommen wird, da habe ich so meine Zweifel, denn Keith Richards war bei diesem Thema eher defensiv. Das Album durch eine Tour bewerben müssen sie nicht, denn das Album ist so überragend, dass es sich auch ohne Tour extrem gut verkauft. Nur eben, man will die Band sehen – ich wäre dabei!
Album: Foreign Tongues
Music Expert:******
Beste Songs: Rough And Twistet, In The Stars, Mr. Charme, Ringing Hollow, Never Wanna Lose You, You Know I’m No Good, Coverd In You, Back In Your Life

Classic Rock
Stichwörter: Classic Rock
Pink Floyd / Atom Heart Mother / 1970
Juni 15, 2026 Rezension
Pink Floyd mit einem speziellen Album, wo alleine schon das Cover mit einer schön gefleckten schwarz/weiss Kuh ein Hingucker ist! So aussergewöhnlich das Cover ist, so einmalig und surreal ist die gebotene Musik. Als Zuhörer schwankt man bei der Einordnung zwischen genial und diffus! Es hat von allem etwas zu bieten! Mit Atom Heart Mother aus dem Jahr 1970 befanden sich Pink Floyd in einer kreativen Übergangsphase: Die psychedelischen Experimente der frühen Jahre waren noch präsent, gleichzeitig zeichnete sich bereits der Weg zu späteren Meisterwerken wie The Dark Side of the Moon ab. Das Album wurde zum ersten Nummer-eins-Erfolg der Band in Großbritannien und gilt bis heute als eines ihrer ungewöhnlichsten Werke. Der fast 24 Minuten lange Titelsong „Atom Heart Mother“ dominiert die erste Albumhälfte. Gemeinsam mit dem Komponisten Ron Geesin schuf die Band eine monumentale Suite aus Rock, Orchester und Chor. Die Komposition wirkt stellenweise chaotisch und sperrig, entwickelt aber eine faszinierende Atmosphäre zwischen Größenwahn und musikalischer Neugier. Was später auf Echoes oderShine On You Crazy Diamond perfektioniert wurde, erscheint hier noch als mutiger Entwurf.
Die zweite Seite des Albums präsentiert deutlich zugänglichere Stücke. Roger Waters’ „If“ überzeugt durch seine intime Folk-Stimmung, während Richard Wrights „Summer ’68“ mit markanten Bläserarrangements und eingängigen Melodien zu den Höhepunkten der Platte zählt. David Gilmours „Fat Old Sun“ zeigt bereits jene melodische Stärke, die später ein Markenzeichen seines Songwritings werden sollte. Den Abschluss bildet dann „Alan’s Psychedelic Breakfast“, ein eigenwilliges Klangexperiment aus Instrumentalpassagen und Alltagsgeräuschen. Für manche Hörer ist es charmant und humorvoll, für andere wirkt es wie eine überlange Skizze. Gerade diese Uneinheitlichkeit macht jedoch den Reiz des Albums aus. Interessanterweise gehört Atom Heart Mother zu den Pink-Floyd-Alben, die von den Bandmitgliedern selbst später kritisch betrachtet wurden. Roger Waters und David Gilmour bezeichneten das Werk rückblickend sogar als misslungen oder peinlich. Dennoch sehen viele Fans darin einen wichtigen Entwicklungsschritt und schätzen die kompromisslose Experimentierfreude.
Fazit:
Atom Heart Mother ist kein leicht zugängliches Album und erreicht nicht die Geschlossenheit späterer Pink-Floyd-Klassiker. Als dokumentierter Moment kreativer Suche besitzt es jedoch einen besonderen Reiz. Wer einzigartige progressive Rockmusik, orchestrale Experimente und die Entstehungsgeschichte des typischen Pink-Floyd-Sounds verstehen möchte, findet hier ein faszinierendes, wenn auch unausgegorenes Werk. Auf dem Tonträger Vinyl, lassen sich die Songs wie folgt abrufen:
Side One
Atom Hearth Mother
Side Two
If, Summer ’68, Fat Old Song, Alan‘s Psychedelic Breakfast
Es ist ein besonderes Album von der Band und steht irgendwie isoliert da, wenn man das Album in ihrem Backkatalog einordnen will! Die Band stand schon immer für ihren eigenwilligen Sound im Zentrum der progressiven Musiklandschaft. Ihre ganz grosse künstlerische Zeit, stand ihnen nach diesem Album noch bevor. Ihre kommende Musik wandelte sich zu einem massentauglichen Phänomen, ohne aber auf raffinierte Klangcollagen und Spielereien zu verzichten.
Album: Atom Heart Morher
Music Expert:***1/2
Beste Songs: Atom Heart Mother, If, Fat Old Son

Progessive Rock, Psychedelic Rock, Unterstützung ChatGBT
Great White / Ranking Studioalben
Apr. 26, 2026 In eigener Sache, Rezension
Es ist an der Zeit, mal ein „anständiges“ Ranking für Great White, eine südkalifornische Band zu erstellen. Als Kenner und Fan dieser unglaublich guten Band, macht es mich Stolz, diese Bewertungen ihrer Studioalben vorzunehmen. Wichtig🚨! Es werden nur die 11 Alben gelistet, wo ihr Sänger Jack Russell aktiv in der Band war. Die zu vergebene Höchstnote ist die 10!
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Bewertung: Platz 11. Note 3
Album: Rising 2009
US-Charts keine nennenswerte Platzierung

Nicht umsonst floppte das Album. Alles wirkt verkrampft und höchstens durchschnittlich. Die Ausnahme bildet Loveless. Ein starker Song mit Hit Potential. Vielleicht ist da noch I‘don’t Mind und Shine – knapp über den Durchschnitt. Der Stones Cover am Schluss ist peinlich! Das einzig schwache Album von GW in ihrem Backkatalog mit Jack Russell!
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Bewertung: Platz 10. Note 5
Album: Great White 1984
US-Charts Platzierung 144

Ihr Erstling. Ganz dem Metal-Hair-Hardrock geschuldet. Die Songs „voll auf die 12“ ausgerichtet, rocken gnadenlos. Gute Gitarren und ein Sänger hören wir da, der nachhaltig seine tolle Stimme einsetzt. Auch die Melodien unterstreichen das vorhandene Potential. Solcher Sound war damals in L.A voll angesagt. Stick It wurde als Single herausgegeben. Bad Boys und Hold On haben ihren Charme. Der Rest kann sich ebenfalls hören lassen. Man kann das vorhandene Potential der Band durchaus heraushören.
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Bewertung: Platz 9. Note 5.5
Album: Can’t Get There from Here
US-Charts: Platz 192

Ein Album mit einigen ganz starken Songs. Knackige Ausrichtung und 2 tolle Balladen bereichern das Album. Rollin‘ Stoned, Wooden Jesus und Hey Mister sind einfach guter Stoff. Auch sonst alles im gefälligen bis sehr guten Bereich. Das Cover weiss ebenfalls bestens zu gefallen. Es ist ein solides Album der Band.
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Bewertung: Platz 8. Note 6.5
Album: Sail Away 1994
US-Charts Platz 168

Ein feines und ziemlich ruhiges Album auf hohem Niveau. In der Grunge Welle ging dieses Album vollkommen unter. Niemand wollte solche Töne von einer L.A Band hören. Und so gingen Song-Perlen wie Cryin‘,Momma Don’t Stop, Sail Away und Gone With The Wind richtig unter. Das Album hat einen entspannten Grundton. Toll ging die Band ihren eigenen Weg!
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Bewertung: Platz 7. Note 7.0
Album: Back To The Rhythm 1997
US-Charts keine nennenswerte Platzierung

Das Comeback Album nach einer Pause, ist ziemlich gut ausgefallen. Ein feines Rockalbum mit eingängigen Songs und einer Wahnsinns Ballade mit Namen Just Yesderday – was für ein Text! Songs wie Back To The Rhythm, Still Hungry und Standing In The Edge sind einfach grossartig anzuhören. Eine Band mit sich im Reinen, so hört es sich an. Da hört man immer wieder gern rein ins Album.
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Bewertung: Platz 6. Note: 7.5
Album: Let It Rock 1996.
US-Charts keine nennenswerte Platzierung

Sehr atmosphärisch und cool gespielte Tracks. Hard Rock, Rock und besinnliche Titel unterstreichen dieses starke Album ohne Schwachstellen. Tracks wie Li Mama, My World, Man in the Sky und Where Is the Love sind starke Lieder. Keine schwachen Songs sind auszumachen. Ein stimmiges Album mit einem tollen Groove. Leider keine Platzierung in den Charts!
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Bewertung: Platz 5. Note 8.0
Album: Shot In The Dark 1996
US-Charts Platz 82

Ihr Zweitwerk ist ein ausgereiftes Hard Rock Album mit super Titeln. Die Ballade Waiting For Love ist schlicht und ergreifend Weltklasse! Die restlichen Songs ziehen voll durch. Face The Day, Gimme Some Lovin‘, Shot In The Dark „hauen voll raun“ und prägen dieses tolle Album. Es sind einprägsame Songs mit einer gesunden Härte. Das ist US-Hard-Rock der Spitzenklasse. Mit diesem Album begann der Aufstieg der Band.
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Bewertung: Platz 4. Note 8.5
Album: Hooked
US-Charts Platz 18

Das Cover, oh was für ein Blickfang. So etwas würde in der heutigen Zeit nicht mehr gehen. Die Songs sind durchs Band erstklassig. Die Zahnräder greifen ineinander wie ein Schweizer Uhrwerk! Präzise, durchdacht und voller Elan hören sich die Songs an. Purer Rock mit Einflüssen von Southern und ein bisschen Blues Rock Feeling. Call It Rock N‘Roll, Congo Squaire und Desert Moon hören sich fantastisch an. Es ist ein ganz starkes Album. Kompakt und ohne Schwächen.
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Bewertung: Platz 3. Note 9.0
Album: Once Bitten
US- Charts Platz 23

Ein Album gespickt voller Energie. Tolle und treibende Songs durchs Band. Rock Me ist ein sackstarker Rocksong. Die Steigerung innerhalb des Songs ist unglaublich gut. Lady Red Light, All Over Now, Never Change Heart, One The Edge sind Songs die voll durchziehen. Am Schluss die irrsinnig schöne Ballade Save Your Love. Wahrlich ein Tonträger ohne Schwachstelle! Solch ein Album hätten viele Bands gern in ihrem Backkatalog!
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Bewertung: Platz 2. Note 9.5
Album: Twice Shy
US-Charts Platz 9

Ein druckvolles Album auf hohem Niveau. Viel besser geht es fast nicht. Move It, Hiway Nights, Baby‘s On Fire sind tolle Rocksongs. Angel ein wunderschöne Ballade und dann natürlich House Of Broken Love! Was für ein atmosphärischer Knaller! Dazu kommt noch ihr Single Hit Once Bitten Twice Shy. Eine Band auf dem Höhepunkt ihrer Schaffenskraft. Ihre beste Platzierung im US-Markt. Der verdiente Lohn für dieses Album.
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Bewertung: Platz 1. Note 10.0
Album: Psycho City 1992
US-Charts Platz 138

Das ist definitiv ihr Master Album. Hart wie Stahl! Es wird gerockt ohne Ende. Und dann diese epischen Halb-Balladen mit Gefühl und langgezogenen 🎸Solos – Wahnsinn! Jack Russell liefert da sein beste Gesangsleistung ab👉besser gehts nimmer! Old Rose Motel und Love Is A Lie sind Songs zum niederknien! Step On You, Big Goodbye und I Want You sind Hardrocker erster Güte! Ein unglaublich intensives Album – grossartig!
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Band: Great White
Tonträger: 11
Tonträger Live: 6 (mit Jack Russell)
Bestes Live Album: Stage

Ranking Great White Studioalben
Jack Russell / Shelter Me / 1996
Apr. 18, 2026 Rezension, Vinyl
Wenn der Leadsänger Jack Russell von der Hard-Rock-Blues Band Great White ein Soloalbum herausgibt, sind alle gespannt! So geschehen 1996. Seine Band hatte gerade das Album Let It Rock auf den Markt gebracht, als sich der Sänger entschied sein eigenes Ding zwischen einer Pause zu machen. Shelter Me ist eine sehr ordentliche Sache geworden, die sich im ähnlichen Fahrwasser des Sounds von Great White bewegt. Über alle Songs gesehen einen Härtegrad weniger als mit Band und zielgerichtet an ein Publikum, die melodiösen Hard Rock mögen. Keine Blues getränkte Songs werden da geliefert, wer das erwartet, könnte enttäuscht werden. Seine tolle und unverkennbare Stimme, werden in sehr gefälligen Songstrukturen eingebettet. Der Starter und Namensgeber des Album Shelter rockt sofort nach vorne. Nicht auf Anhieb zugänglich, entwickelt sich der Song aber recht gut. Take My Payn geht weiter in die Richtung Hard Rock. Schnell und hart wird da durch den Song gespielt. Die Stimme natürlich richtig toll anzuhören. Mit Leavy My Only kommt nun die erste Ballade. Yes, passt! Gefühsbetont dem Text geschuldet, ist der Song ziemlich gut. Nun folgt der beste Track auf der ersten Seite des Albums. Long Way To Go ist unglaublich gut. Der Song wird getragen von einer tollen Melodie. Der Rocksong geht sofort in die Ohren. Tolles Feeling in der Grundstruktur mit einem Sänger der es einfach kann! Hey Bulldog rundet die erste LP Seite ordentlich ab.
Seite 2 beginnt mit You’ll Lose A Good Thing. Guter Einstieg mit einem Song, eher der ruhigen Art. Jack’s Stimme kommt da bestens zur Geltung. 24/7 ist dann kantig und nahe am Hard Rock orientiert. Sicher ein guter Live Song. Mit The Fault’s All Mine geht es in die nächste Runde. Der Song ist atmosphärisch gehalten und mit einer schönen Melodie versehen. Nicht mehr so hart wie sein Vorgänger aber immer noch knackig, denn die Gitarren ziehen richtig. Roll With The Tide ist dann ganz toller Stoff. Sehr einprägsam und grossartig gesungen. Eine schnittige Halb-Ballade würde ich sagen. Der beste Song auf diesem Album. Yes, Jack Russell du warst einfach ein grossartiger Sänger🙏😔. Mit Save Your Love bediente sich der Sänger noch vom Backkatalog seiner Band. Ein wunderschöner Song, mehr muss man nichts mehr anfügen!
Side One
Shelter Me, Take My Payn, Leave Me Lonley, Long Way To Go
Side Two
You‘ll Lose A Good Thing, 24/7, The Fault‘s All Mine, Roll With The Tide, Save Your Love
Es ist nicht nur ein Album für die Sammlung. In dieser Zeit war JR in voller Schaffenskraft und einfach ein grossartiger Sänger. Für mich einer der besten Sänger im Genre Hard-Rock-Blues-Rock Die Themen auf diesem Tonträger sind aus dem Leben. Einsamkeit und Liebe sind keine Fremdwörter für uns Erdenbürger! Das Album weist auch ein tolles Portraitfoto von Jack Russell auf der Frontseite der LP auf. Ein schönes farbiges Vinyl in blau gehalten, rundet den gelungenen Tonträger ab. Vergleicht man das Album mit dem Backkatalog von Great White, muss sich das Album nicht verstecken! Es wäre im vorderen Mittelfeld anzusiedeln. Wenn man an die letzten 4 Alben denkt sowieso!
Album: Shelter Me
Music Expert:****
Beste Songs: Shelter Me, Leave Me Only, Long Way To Go, 24/7, Roll With The Tide, Save Your Love

Hard Rock
Slade / Slayed ? / 1973
Slade waren eine der erfolgreichsten britischen Band der 70er. 21 Top-Twenty-Hits, davon 6 UK Platz 1 Platzierungen, sagen alles aus über die Band aus Wolferhampton. Ihr drittes Werk mit Namen Slayed? ist ein richtiger Knaller. Die Songs taugen für eine gelungene Rock Party. Die raue Stimme von Noddy Holder verleiht den Songs einen unverkennbaren Touch. Da kommt richtig Partystimmung auf. Die Songs sind relativ kurz gehalten und gefallen auch dadurch, dass sie ziemlich einprägsam sind. Böse Zungen würden den Songs eine zu grosse „Einfachheit“ attestieren. Aber He, die musikalische Kunst ist auch so, dass es relativ schnell „Klick“ machen muss!
Der Starter dieses Tonträger beginnt mit How D‘You Ride. Laut, roh und fast schon Punk! The Whole World‘s Goin‘ Crazee fährt da weiter und ist nicht minder schriller. Die Gitarre von Dave Hill zieht toll durch den Song. Mit Look At Last Nite geht es in die nächste Runde. Die Handbremse wird da merklich angezogen. Eine feine Melodie unterstützt den Rhythmus – toller Song. I‘Wont Let It‘Appen Agen ist ein schriller 70er Rocker der gut in die Gehörgänge einfährt. Mit Move Over wird dann die erste Seite des Tonträger beendet. Der Janis Joplin Cover haut voll rein. Das haben die Jungs toll gemacht. Tolle Bassline von Jim Lea hören wir da. Seite 2 beginnt mit dem Hit Gudbuy Jane. Da muss man einfach mitsingen bei diesem Refrain. Gudbuy Gudbuy hat dann diesen typische 70er London Flair. Mit Mama Weer All Crazy Now hören wir ihren nächsten Hit. Ein knalliger Rocker, dieser alle Register der genialen „Einfachheit“ zieht und wiedergibt. Ja, auch da ist der „Mitgröl“ Effekt ziemlich präsent! I Don‘Mind ist dann eher ruhig gehalten im Vergleich zum vorherigen Song. Ruhig ist aber bei Slade in ihrer Frühphase relativ…! Auf jeden Fall ein starker Song. Der Abschluss bildet dann Let The Good Times Roll. Ein simpler Rocker, nichts bewegendes. Die Songs verteilen sich wie folgt auf der LP:
Side One
How D‘You Ride, The Whole World‘s Goin‘ Crazee, Look At Last Nite, I Won‘t Let It Happen Agen, Move Over
Side Two
Gudbuy T‘Jane, Gudbuy Gudbuy, Mama Weer All Crazee Now, I Don‘ Mind, Let The Good Times Roll
Wahrlich ein schrilles Album von Slade. Es ist keine Aufnahme für Feinschmecker des audiophilen Geschmacks! Man hat den Sound nicht „glatt gebügelt“, nein man wollte die Rauheit behalten und den ursprünglichen Sound direkt dem Zuhörer um „die Birne“ knallen – Vorhaben gelungen! Später, sehr viel später dann wurden ihre Alben moderater und auch Pop lastiger. Auch das beherrschten die Jungs aus Wolferhampton bestens. Ich muss es betonen! Slade waren damals eine „grausam“ unterschätzte Band, trotz ihren vielen Hits! Und man glaubt es kaum, auch Balladen fanden in ihrer Karriere Platz auf vielen Tonträger. Auch da konnten sie voll überzeugen!
Band: Noddy Holder Lead Vocals/Guitar, Dave Hill Lead Guitar / Backing Vocals, James Whild Lea Bass Guitar/Keyboards/Backing Vocals, Don Powell Drums
Album: Slayed
Music Expert:****
Beste Songs: Now D‘You Ride, Look At Last Nite, Move Over, Gudbuy T‘Jane, Mama Weer All Crazy Now, I‘ Dont Mind

Glam Rock, Classic Rock
Stichwörter: Classic Rock
Nazareth / Snakes „N“ Ladders / 1989
Das 17. Album Snackes „N“ Ladders von Nazareth ist ein richtig gutes geworden. Im übrigen das letzte mit Manny Charlton einem ihrer Gründungsmitglieder. Da hat der tolle Gitarrist sich nochmals richtig ins Zeug gelegt! Der Tonträger kann bestens gefallen und hat einige knackige Rocksongs auszuweisen. Animals legt furios los und Lady Luck ist ein Blues Rock Kracher erster Güte. So startet die Band hervorragend in das musikalische Abenteuer Ende der 80er. Beide Songs sind richtig knackig und die Gitarre von Manny Charlton ist irrsinnig kraftvoll gespielt. Hang On A Dream ist sehr atmosphärisch gehalten. Eine der schönsten Balladen, die Nazareth in ihrer langen Karriere je aufgenommen haben. Nie langweilig und ein grandioser Dan McCafferty in Höchstform am🎙️. Mit Piece Of Me Heart geht es dann im ähnlichen Fahrwasser weiter. Nur, die Klasse des vorherigen Song, wird nicht annähernd erreicht. So endet die erste Seite mit ganz starken Tracks.
Seite 2 beginnt mit einem flotten Rocker. Trouble „beisst“ richtig zu. Rhythmus, Gitarren und Chorus passen vorzüglich. Live eine sichere Bank. The Key ist ebenfalls gelungen. Nicht mehr so „zwingend“ zupackend aber immer noch ein guter Rocker. Back To School hat eine fast schon bedrohliche Grundstruktur. Nach vorne rockend, ist der Song einfach prächtig gespielt – tolle🎸. Girls schliesst die LP Seite ab. Ein schnell gespielter Song mit klaren Strukturen, machen diesen Song wirklich spannend. Donna – Get Of The Track eröffnet die neue LP Seite. Was für ein geiler Song hören wir da. Treibend und mit einer grossartigen Melodie unterlegt, haut der Song voll rein. Nächster Rillen halt ist dann See You, See Mee. Auch da ein Song der gut in die Ohren geht. Die Reibeisen Stimme von Dan McCafferty kommt da voll zum tragen. Auch da, richtig tolle Gitarrenarbeit! Helpless bildet dann den Abschluss der regulären Tracks für dieses Album. Eine typische Band Ballade bekommen wir da serviert. Nicht spektakulär gespielt aber mit angenehmer Ausrichtung.
Nun bekommen wir noch eine Bonusseite. Einen Studiosong und 2 live Aufnahmen. Winner Of The Night ist recht „kitschig“ geraten und der seichten Pop Music geschuldet. Na ja, wem es gefällt! Zum Glück schaffte der Song den Sprung nicht auf den offiziellen Tonträger. Die zwei Konzertmitschnitte, Wok Up This Morning und Bad Bad Boy haben dann ein anderes Kaliber vorzuweisen. Da wird gerockt bis sich die Balken biegen – einfach toll. Verteilt auf alle LP Seiten, nummerieren sich die Songs wie folgt:
Side One
Animals, Lady Luck, Hang On To A Dream, Piece Of Me Heart
Side Two
Trouble, The Key, Back To School, Girls
Side Three
Donna – Get Off That Crack, See You See Me, Helpless
Side Four
Winner Of The Night, Woke Up This Morning (live Germany), Bad Bad Boy (live in Germany)
Ich finde auch das Cover sehr gelungen. Die Schlange soll wohl ein bissiges Album assoziieren. So kann man es jedenfalls interpretieren. Da die Anzahl Tracks nicht alle auf einer einzelnen LP ihren Platz gefunden hätten, bekommen wir da ein zusätzliches Vinyl, wo eben auch noch Bonusstücke uns beschenken. Die Aufnahmequalität des Vinyl Tonträger ist sehr gut. Das Album ein würdiger Abschluss von Manny Charlton, der bekanntlich die Gruppe leider verliess. Ich finde ein ganz starkes Rockalbum ist da der Band gelungen. Für mich gehört es definitiv in die🔝10 ihres umfangreichen Backkatalog!
Album: Snakes „N“ Ladders
Music Expert:*****
Beste Songs: Animals, Lady Luck, Hang On The Dream, Trouble, Girls, Donna – Get Of The Track, See You See Me

Classic Rock