Atlanta Rhythm Section / Die Geschichte einer unterschätzten Band aus Doraville Georgia
Okt. 3, 2026 Hinter den Kulissen, Künstler-Portrait

Einleitung:
Warum die Band Atlanta Rhythm Section so unterschätzt wurde,ist eine spannende Frage und kann nicht nur mit fehlendem Glück beantwortet werden. Natürlich verdienten sie in ihrer besten Phase in den Staaten richtig Geld – 2 Hits! Nur von dem Legendenstatus von Lynyrd Skynyrd oder den Allman Brothers waren sie so weit weg, wie der Eiffelturm von Alaska. Ihnen gelang es vorzüglich den typischen Southern Rock Sound mit geschmeidigen Passagen in ihre Songs einfliessen zu lassen. Das war ein wesentlicher Unterschied zu den anderen Southern Rock Bands zu dieser Zeit. Blackfoot und Molly Hatchet waren bisweilen in ihrer Ausrichtung rauer und nahe am Hard Rock abgesiedelt. Lynyrd Skynyrd und die Outlaws verkörperten den typischen Southern Stil. Die Allman Brothers Band war die universellste von allen. Nicht wenige Songs waren mit Jam Charakter ausgestattet, was sie zu den Avantgardisten des Southern Rock machte. So konnte man viele Southern Rock Bands an ihren Merkmalen zuordnen. Bei Atlanta Rhythm Section war das durch ihre breitere Vielfalt an Stilen schwieriger.
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1. Sie waren zu elegant für den Southern-Rock-Stempel
Bei Lynyrd Skynyrd, Blackfoot, Outlaws oder Molly Hatchet hörte man sofort: Southern Rock – Gitarren, Härte, Blues, Country. ARS waren wesentlich subtiler. Ihre Musik hatte Southern-Rock-Wurzeln, aber ebenso Soul, R&B, Pop, Funk und Westcoast-Einflüsse. Dadurch waren sie schwerer in eine Schublade zu stecken. Und genau das kann kommerziell ein Nachteil sein: Sie waren weder eindeutig Hard Rock, Southern Rock noch Country oder AOR/Pop.
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2. Ihre größte Stärke war ihr Zusammenspiel
ARS waren eine dieser Bands, bei denen einzelne Musiker gar nicht unbedingt im Vordergrund stehen mussten. Barry Bailey an der Gitarre war beispielsweise ein fantastischer, aber erstaunlich wenig gefeierter Gitarrist. Er spielte häufig geschmackvoller als spektakulär. Und Sänger Ronnie Hammond hatte diese unglaublich geschmeidige, leicht soulige Stimme. Das Ergebnis war oft eine fantastische Gesangsleistung, die Balladen-Songs zusätzlich aufwertete. Im Gesamtpaket punktete die Band genau durch ihre Vielfalt. Man konnte hart aber auch eben zart!
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3. „So in to You“ hat sie gleichzeitig berühmt und unterschätzt gemacht
Das ist vielleicht der größte Widerspruch ihrer Karriere.„So in to You“ wurde 1977 ein riesiger Hit. Damit wurden ARS aber für viele Hörer zur Soft-Rock-/Pop-Band.Dabei waren sie viel mehr. Wer nur So in to You kennt und danach etwa „Doraville“, „Back Up Against the Wall“, „Imaginary Lover“,„Champagne Jam“ oder „Large Time“ hört, entdeckt praktisch eine andere Band. Man dachte he, die können auch richtig rocken. Und dann kommt das eigentliche Problem: die Konkurrenz. ARS kamen aus einer musikalisch ganz starken Gegend. Atlanta und das Umfeld👉bis nach Florida hatte in dieser Zeit unter anderem:
- The Allman Brothers Band
- Lynyrd Skynyrd
- The Marshall Tucker Band
- 38 Special
- The Outlaws
- Blackfoot
- Charlie Daniels Band
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Die öffentliche Erzählung über Southern Rock wurde vor allem von Lynyrd Skynyrd und den Allman Brothers geprägt. ARS passten nicht so schön in diese Geschichte . Was ich bei ihnen besonders bemerkenswert finde, ARS hatten etwas, das vielen Southern-Rock-Bands fehlt: Groove! Nicht nur „Gitarren spielen und Southern-Rock sein“, sondern richtiges rhythmisches Fundament. Hör dir beispielsweise „Spooky“ an. Das ist eigentlich eine fantastische Demonstration dafür, was ARS konnten: laid-back, funky, bluesig, unglaublich präzise und trotzdem vollkommen entspannt. Und „Doraville“ ist fast schon eine musikalische Visitenkarte. Dann gibt es noch „Imaginary Lover“ – wieder ein Hit, aber musikalisch deutlich raffinierter, als sein Pop-Label vermuten lässt. Es ist ein geschmeidiger Song mit viel Gefühl, der nie kitschig wirkt. Wenn man sich ihre offizielle Live LP anhört (unten abgebildet), ja dann hört und versteht man, was hier mit Worten versucht wird die Band zu erklären…!
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Tolle 10 Songs:
- Another Man’s Woman – 🔥 unbedingt live hören
- Doraville – Southern-Groove pur
- Angel (What in the World’s Come Over Us) – wunderschön und live sehr wirkungsvoll
- Back Up Against the Wall – deutlich rauer als viele ihrer Hits
- Spooky – perfekter Groove
- Champagne Jam – Instrumental und herrlich locker
- So Into You – der große Hit, live aber wesentlich kräftiger
- Imaginary Lover – Hammond glänzt hier
- Alien – zeigt die experimentellere Seite
- Large Time – richtig guter Abschluss
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Kassischen Besetzung Atlanta Rhythm Section von etwa 1972 bis 1979:
- Ronnie Hammond – Gesang
- Barry Bailey – Leadgitarre
- J.R. Cobb – Rhythmusgitarre, Backgroundgesang
- Dean Daughtry – Keyboards
- Paul Goddard – Bass
- Robert Nix – Schlagzeug
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Studioalben: Atlanta Rhythm Section veröffentlichte 12 Alben zwischen 1972 und 1989/2023.
Die Alben sind:
- Atlanta Rhythm Section (1972)
- Third Annal Pipe Dream (1974)
- Dog Days (1975)
- Red Tape (1976)
- A Rock and Roll Alternative (1976)
- Champagne Jam (1978)
- Underdog (1979)
- Quinella (1981)
- Longing for a Lick (1989)
- Truth in a Structured Form (1989)
- Partly Cloudy (1988)
- Time Machine 2023 (unveröffentlichte Tracks)
Live Album: Are You Ready (1979)
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Southern Rock ist eine grossartige Musikrichtung! Die Hochkonjuktur war in den 70er bis in die 80iger hinein. Heute hat die Wachablösung schon statt gefunden. Junge hungrige Bands tragen diesen Musikstil weiter. Aber so lange von vielen Classic Rock Radios in den Staaten Songs wie Freebird oder Jessica weiterhin unsere Autoradios beschallen, nehmen wir all die Herausforderungen dieser „verrückten“ Welt an. Es lebe der Southern Rock!
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Rocktime-dreams.com / Since 2011 / Das Beste aus 15 Jahren! / In eigener Sache
Aug. 2, 2026 Hinter den Kulissen, In eigener Sache, Künstler-Portrait
Stevie Nicks- eine Legende und ihre spannende Geschichte
👉47‘310 Views zeigen grosses Interesse!
Eintauchen in die faszinierende Geschichte von Stevie Nicks als Solo Künstlerin und Frontfrau von Fleetwood Mac! Teil 2 wird 2027 kommen.
Unter Künstlerindex: S / Stevie Nicks eine Legende und ihre spannende Geschichte.

Classic Rock
Stichwörter: Classic Rock
America / Eine Band im Vergleich!
Juli 21, 2026 Hinter den Kulissen, Künstler-Portrait
Es gibt Bands, diese in den 70/80er sehr bekannt waren aber heute nur noch den etwas älteren Musikfreunde/innen geläufig sind. Obwohl die Band America bei fast jedem spektakulären Landschafts US-Video bei TikTok oder Instagram mit ihrem Song A Horse With No Name betont sind, kennt man sehr wohl den Track aber die Band nicht! Die Band ist stilistisch in einer Art Überschneidungsbereich der Bands CSNY, Eagles und Poco. Also schöne Musik, die mit tollen Bildern und Erinnerungen in Verbindung gebracht werden.. Die Band hat aber auch durchaus auch rockigere Songs auszuweisen! Nur eben diese stehen im Schatten von A Horse Withe No Name, Sister Golden Hair oder Ventura Highway. Vergleiche zu anderen Bands drängen sich da auf. Das sieht dann wie folgt aus:
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- America bringt die sanften, harmonischen Gesangslinien und den akustischen Folk-Einschlag, den man auch von Crosby, Stills, Nash & Young kennt.
- Gleichzeitig haben sie die entspannte, melodische Westcoast-Ästhetik, die später auch Eagles auszeichnete.
- Und sie teilen mit Poco die Wurzeln im Country Rock, allerdings meist ohne dessen ausgeprägte Pedal-Steel- und Honky-Tonk-Elemente.
Man könnte die Gewichtung ungefähr so sehen:
- CSNY → die Vokalharmonien und das akustische Songwriting.
- Poco → die Country-Rock-Grundierung.
- Eagles → die polierte Produktion und der zugängige, radiotaugliche Westcoast-Sound.
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Was America von allen dreien unterscheidet, ist ihre fast traumhafte, schwebende Atmosphäre. Songs wie A Horse with No Name, Ventura Highway oder Tin Man wirken oft luftiger und minimalistischer als die meist erdigeren Eagles oder Poco. Auch der Einfluss britischer Folk-Traditionen (die Bandmitglieder wuchsen teilweise in England auf) verleiht America einen eigenen Klang.
Wenn man ein stilistisches Koordinatensystem zeichnen würde, sähe das ungefähr so aus:Ich würde sogar ergänzen, dass America die fehlende Verbindung zwischen dem eher folkigen Laurel-Canyon-Sound von CSNY und dem kommerzielleren California-Rock der Eagles bildet. Das macht sie zu einer der charakteristischsten Westcoast-Bands der 1970er – obwohl sie stilistisch oft etwas unterschätzt werden.
| Jahr | Album | Kurzcharakteristik |
| 1972 | America | Das Debut mit A Horse with No Name, I Need You; folkig und akustisch. |
| 1972 | Homecoming | Enthält Ventura Highway und weitere Perlen. Alles ist etwas rockiger. |
| 1973 | Hat Trick | Anspruchsvoller, weniger kommerziell, heute von vielen Fans geschätzt. |
| 1974 | Holiday | Beginn der Zusammenarbeit mit George Martin; Tin Man, Lonely People. |
| 1975 | Hearts | Mit Sister Golden Hair und Daisy Jane; für viele eines ihrer stärksten Alben. |
| 1976 | Hideaway | Weicher Westcoast-Sound mit einigen rockigeren Momenten. |
| 1977 | Harbor | Letztes Album mit Dan Peek. |
| 1979 | Silent Letter | Übergang zur Duo-Besetzung; reifer, ruhiger Klang. |
| 1980 | Alibi | AOR- und Softrock-Einflüsse nehmen zu. |
| 1982 | View from the Ground | Comeback mit dem Hit You Can Do Magic. |
| 1983 | Your Move | Stilistisch ähnlich dem Vorgänger; melodischer 80er-Rock. |
| 1984 | Perspective | Synthesizer prägen den Sound stärker. |
| 1994 | Hourglass | Erstes neues Studioalbum nach zehn Jahren. |
| 1998 | Human Nature | Rückkehr zu den akustischen Wurzeln. |
| 2002 | Holiday Harmony | Weihnachtsalbum. |
| 2007 | Here & Now | Gastauftritte u. a. von Gerry Beckley, Dewey Bunnell und prominenten Musikerkollegen; moderner, aber klassischer America-Sound. |
| 2011 | Back Pages | Coverversionen von Songs ihrer musikalischen Vorbilder (Bob Dylan, Simon & Garfunkel, CSN u. a.). |
| 2015 | Lost & Found | Sammlung bislang unveröffentlichter Studioaufnahmen aus verschiedenen Phasen. |
Wer die Band kennenlernen will, fängt am besten mit einer sogenannten Best Of an, denn da kann man sich mal in der Vielfalt ihre Schaffenskraft anhören und für sich beurteilen, ob man noch weitere Tonträger von Ihnen antesten soll!
Band: America
Gründung: 1970
Gründungsmitglieder: Gerry Beckley (g,v), Dewey Bunnell (g,v), Dean Peek (v,g)

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Stichwörter: Classic Rock
Molly Hatchet / Southern Rock / Eine fast vergessene Band
März 16, 2026 Künstler-Portrait
In den „goldigen“ 70iger der Rockmusik war die Southern Rock Band Molly Hatchet ein wichtiger Bestandteil dieses Genre. Die Band war definitiv härter als als ihre Mitstreiter. Sie waren die Schwermetaller mit viel Southern Einflüssen. Am ehesten konnten noch Blackfoot in ihrer frühen Phase in Sachen Härtegrad Paroli bieten. Ansonsten pflegten Molly Hatchet das Bild der Southern Rock Bands aus dieser Zeit. 3 Gitarristen und immer mindestens 2-3 Track auf Lager, wo Gitarrenschlachten zum guten Ton gehörten.
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Molly Hatchet – Karriereüberblick
Molly Hatchet ist eine US-amerikanische Southern-Rock-Band, die in den späten 1970er-Jahren berühmt wurde. Ihr Sound verbindet Southern Rock, Hard Rock und Blues-Rock – oft verglichen mit Bands wie Lynyrd Skynyrd, Outlaws, Blackfoot und The Allman Brothers.
📍 Gründung und frühe Jahre
- Gegründet: 1971
- Ort: Jacksonville / Florida
- Namensherkunft: angeblich von einer legendären Prostituierten aus der Stadt.
In den 1970ern spielte die Band lange in lokalen Clubs, bevor sie einen Plattenvertrag bekam.
🚀 Durchbruch (Ende 1970er)
Der große Erfolg kam mit den ersten Alben:
- Molly Hatchet (1978)
- Flirting‘ With Disaster (1979)
Das zweite Album wurde ihr größter Erfolg. Der Song Flirtin‘ With Disaster gilt bis heute als ihr bekanntester Titel.
Typische Merkmale der Band:
- drei Gitarren gleichzeitig
- harte Riffs + Southern-Rock-Groove
- Fantasy-Coverart (oft von Frank Frazetta)
🎵 1980er Jahre
Weitere bekannte Alben:
- Beatin‘ The Odds
- Take No Prisoners
- No Guts…No Glory
Die Band blieb populär im US-Rockradio, hatte aber mehr Besetzungswechsel.
🔄 Viele Line-up-Wechsel
Ab den 1990ern:
- zahlreiche Mitgliederwechsel
- mehrere Originalmitglieder starben
- die Band tourte weiter mit neuen Musikern
Trotzdem blieb der Name Molly Hatchet aktiv auf Tour.
🎤 Spätere Jahre
Spätere Alben:
- Devil’s Canyon
- Justice
Die Band konzentriert sich heute hauptsächlich auf Live-Touren und klassische Hits.
✅ Kurzfazit:
- Southern-Rock-Legenden aus Jacksonville
- großer Erfolg Ende der 70er
- bekannt für „Flirtin’ with Disaster“
- bis heute eine aktive Touring-Band
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Die heutige aktive Band trägt die Tradition des Southern Rock weiter. Obwohl kein Originalmitglied mehr den Sound bereichern kann, wird immer noch bei Konzerten gerockt, wie wenn es noch die 70er wären! Klar es sind inzwischen kleine Lokalitäten, die für diese leider nicht mehr angesagte Musikrichtung herhalten dürfen. Und doch, Nostalgie tut einfach gut und bei Musik gilt eh nur eine Maxime – berührt sie mich oder nicht…!
Band: Molly Hatchet
Gründung: 1971
Studio Tonträger: 13

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Stichwörter: Southern Rok
Hinter den Kulissen / Welche Macht hat Musik? / DOKU Tipp
Feb. 13, 2026 Künstler-Portrait
Alle kennen den Effekt‼️Musik weckt unsere Emotionen. Klar nicht jeder Song aber die Musikrichtung, die uns am Herzen liegt. Vieles läuft da zuerst im Kopf ab, bevor unsere Seele berieselt wird. In diesem Zusammenhang kann die Arte Dokumetation „Welche Macht hat die Musik?“ bestens empfohlen werden. Diese Doku ist auf YouTube abrufbar.

Die Musik ist ein sehr wichtiger Bestandteil in unserem Leben. Es ruft Erinnerungen ab. Viele Songs begleiten unser Leben, ob traurige oder auch glückliche Momente.
Doku: Welche Macht hat Musik?
Dauer: 29:45
Programm: ARTE

Roy Buchanan / Musikalische Lebenslinie
Feb. 5, 2026 Künstler-Portrait
Es gibt im Musik Business so viele unterschätzte und „vergessene“ Künstler. Im Genre Blues ist es definitiv der in den🇺🇸geborene Roy Buchanan. Leider verstarb der Musiker viel zu früh. Der Gitarrist, der eher wie ein Barkeeper aussah, entsprach so gar nicht den Klischee Vorstellungen eines Blues Stars! Sobald er sich seine Telecaster🎸zu eigen machte, merkte man aber ab dem ersten Ton, dass da ein aussergewöhnlich toller Gitarrist am Werk war. Der Musiker wurde aus mehreren Gründen krass unterschätzt – obwohl ihn Gitarristen selbst fast ehrfürchtig verehrt haben. Kurzfassung: falsche Zeit, falsches Image, null Selbstvermarktung. Etwas ausführlicher:
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🎸 1. Andere Gitarristen
Viele Stars (Clapton, Beck, Page) wussten genau, wie gut er war – aber normales Radio-Publikum hörte das kaum.
Er war mehr Gefühl, Dynamik, Zwischentöne als große Refrains. Das beeindruckt Musiker – verkauft aber nicht automatisch Platten.
🎤 2. Keine starke Stimme, kein Frontman-Charisma
In den 70ern ging es um charismatische Sänger und klare Images.
Roy Buchanan:
- Introvertiert
- Zu bescheiden
- Unsicher auf der Bühne
- Seine Stimme war „okay“, aber kein Verkaufsargument
- Nur die nötigsten Ansagen an das Publikum
Er stand oft da, spielte unfassbar – und wirkte trotzdem wie ein Typ aus der Kneipe.
💿 3. Unglückliches Timing
Er kam groß raus, als Hard Rock, Arena-Rock und später Disco dominierten.
Sein Stil war:
- Tief im Blues
- Emotional, leise/loud
- Nicht „bombastisch genug“ für Stadien
- Wenig spektakulär
Zu bluesig für Rock, zu rockig für Traditionalisten.
🧠 4. Er wollte den Ruhm gar nicht
Ganz wichtig:
Buchanan lehnte große Karrieren bewusst ab (z. B. Angebote von den Rolling Stones oder Jeff Beck).
Er konnte wenig anfangen mit:
- Tourstress
- Medien
- Den Rockstar-Zirkus
Ohne Ehrgeiz zur Selbstvermarktung wird man in der Musikindustrie schnell übersehen.
🍺 5. Persönliche Dämonen
Alkohol, Depressionen, innere Kämpfe – das hat:
- Seine Zuverlässigkeit geschwächt
- Labels abgeschreckt
- Seine Karriere unstetig gemacht
- Kein Publikums Magnet
- Seine Vermarktung schwierig gemacht
Traurig, aber leider typisch für viele unterschätzte Genies. Extrem introvertierte Musiker stehen sich leider oft selber im Weg! Roy Buchanan hatte aber eine sympathische Art von aussen betrachtet. Er wirkte nicht arrogant, noch war sein Gitarrenspiel der „Effekthascherei“ geschuldet. Er sah aus, wie der nette Nachbar von neben an.
🧠 Das Paradox:
Zu gut, zu ehrlich, zu sensibel für den Mainstream. Nicht wirklich fassbar und somit für Entscheidungsträger seiner Laufbahn eher uninteressant! Er machte es Personen, die im Schaltzentrum der Musikindustrie agierten äusserst schwer. Es war ein Risiko mit ihm langfristig zu planen.
Heute gilt er als:
- Einer der größten Telecaster-Spieler aller Zeiten
- Meister von Feedback, Volume-Regler & Dynamik
- Musiker, der mehr sagte mit einem Ton als andere mit 20 Tonlagen
- Mit wenigen Noten konnte er alles ausdrücken
- Kult Gitarrist
- Der bekannteste unbekannte🎸
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Um den Musiker kennenzulernen empfehlen sich seine früheren Tonträger. Meine persönliche Lieblingsplatte von ihm ist You‘re Not Alone aus dem Jahr 1978. Die gespielten Gitarrenlinien sind unglaublich intensiv und zeigen alles auf, wieso der Gitarrist in seiner Zeit zu den 🔝🎸gehörte! Live Stock aus dem Jahr 1975 ist ebenfalls ein Pflichtkauf und macht deutlich, was er live zustande war aus seiner Telecaster heraus zu zaubern – unglaublich!
Roy Buchanan: 23.9.1939 – 24.8.1988
Genre: Blues
Studiotonträger: 12

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Rory Gallagher / Musikalische Lebenslinie
Dez. 15, 2025 In eigener Sache, Künstler-Portrait
Einleitung
Rory Gallagher war sozusagen ein „Anti-Star“. Im Business der Eitelkeiten ist er sich stets treu geblieben. Seine Musik diente nie dem Selbstzweck. Er war auf der Bühne, um seine Zuhörer glücklich zu machen. Wenn er die schnellen Sachen spielte, war er wie ein Vulkan! Bei langsam gespielten Songs spürte man förmlich seine Hingabe für die Melodien. Gesang und Gitarre verschmolzen sozusagen zu einem grossen Ganzen. Bei den akustischen Sachen drang seine irische Identität durch. Als Zuhörer war man voll bei ihm. Man war da auch Ire! Wo Magie sich in die Seele einnistete und für glücksbringende Momente sorgte, spürte man seine Leidenschaft. Ich hatte das grosse Glück an einem dieser Abenden dabei sein zu können! Ich werde dieses Konzert nie vergessen, nie!
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Rory Gallagher gehört zu den wenigen Musiker*innen, deren Anziehungskraft über Generationen hinweg erhalten bleibt. Seine Beliebtheit heute – fast 30 Jahre nach seinem Tod – hat mehrere, sehr besondere Gründe:
🎸
1. Seine außergewöhnliche Authentizität
Rory Gallagher war völlig ohne Starallüren.Keine Show, kein Ego, kein Marketing-Image.Viele Musiker sagen über ihn:„Rory Gallagher war der ehrlichste Musiker, den ich je getroffen habe.“Sein Fokus lag ausschließlich auf der Musik – nicht auf Ruhm, Geld oder Kommerz. Das macht ihn bis heute zum Gegenbild vieler moderner Musikstars.
⚡
2. Unvergleichliche Live-Energie
Seine Konzerte gelten als legendär – von Fans, Musikjournalisten und Musikern gleichermaßen.
Er spielte:
- Bis zu 3 Stunden pro Abend,
- Oft 60–70 Konzerte am Stück,
- Mit einer Intensität, die selbst andere Gitarristen einschüchterte.
Jeder Auftritt war echte Hingabe, nicht Routine. Viele sagen, seine Studioalben seien sehr gut – aber live war er ein Naturereignis.
🎤
3. Musikalische Integrität
Rory weigerte sich:
- Pop-Trends zu folgen
- Seine Musik zu „verwässern“
- Kommerzielle Zugeständnisse zu machen
Er blieb immer:
- Blues
- Folk
- Rock
- Irish Folk
Das schafft eine Zeitlosigkeit, die viele moderne Produktionen verlieren.
🇮🇪
4. Irisches Kulturerbe
In Irland ist Rory Gallagher eine Volksikone. Man verehrt den Musiker.
Er steht für:
- Kulturellen Stolz
- Einen internationalen Durchbruch ohne Kompromisse
- Ein Vorbild für Generationen junger Musiker
Seine Statue in Cork, sein Museum in Ballyshannon und jährliche Festivals zeigen, dass er Teil der irischen Identität wurde.
🎶
5. Einfluss auf andere Weltstars
Viele berühmte Musiker nennen ihn als prägenden Einfluss oder bewunderten ihn:
- The Edge (U2)
- Brian May
- Slash
- Johnny Marr
- Joe Bonamassa
- Alex Lifeson (Rush)
- John Squire
- Dave Mustaine
- Gary Moore
- Van Morrison
- Jimmi Hendrix
Wenn große Gitarristen sagen, er sei einer der größten – dann hören junge Menschen hin. Im Genre Blues Rock gehört der Ire definitiv zu den ganz grossen Künstlern. In der Nachbetrachtung muss man schmunzeln, dass die Rolling Stones mal in Erwägung zogen ihn als Ersatz für Mick Taylor zu verpflichten. Rory und die „Glimmer Twins“ Mick Jagger und Keith Richards, unvorstellbar!
🧡
6. Seine Bescheidenheit macht ihn menschlich
Viele Fans fühlen: Der Ire war nicht nur ein großartiger Musiker – er war ein guter Mensch. Alles an ihm wirkte echt. Er nahm sich Zeit, ob es bei Interview war oder mit seinen Fans. Er war eben wie ein Erdenbürger du und ich.
Er war bekannt für:
- Extreme Freundlichkeit
- Respekt für Fans
- Demut
- Harte, ehrliche Arbeit
- Keine Ausschweifungen mit Drogen oder Skandalen
🎧
7. Seine Musik altert nicht
Ob Blues-Rock, akustische Folk-Stücke, Slide-Gitarren oder rohe Energie. Seine Musik klingt heute immer noch frisch.
Songs (Auswahl) wie:
- A Million Miles Away
- Tattoo’d Lady
- Bad Penny
- Shadow Play
- I Fall Apart
werden nach wie vor entdeckt, gestreamt und gecovert.
8. Seine Schwächen:
Der Ire war trinkfest, was dazu führte, dass er sich 1995 einer Lebertransplantation hingeben musste! Und ja, der Ire war stur! Sein nicht kommerzieller Durchbruch in 🇺🇸ist auf seine Sturheit zurückzuführen. Keine Zugeständnisse an die herrschenden Markt Gegebenheiten ist zwar ehrenhaft aber nicht immer förderlich. Er liess sich auch nie dazu bewegen eine Single herauszugeben. Vorteil aber auch Nachteil war sein Bruder Donal Gallagher als Manager fungieren zu lassen. Zu fest in der Familie die Zügel in der Hand zu halten, trübt den Blick für das Grosse und Ganze. Sein Bruder war aber wichtig, seriös und stets eine Stütze für den Musiker. Als Nachlassverwalter macht er bis heute einen fantastischen Job.
⭐
Kurz gesagt:
Rory Gallagher ist bis heute beliebt, weil er eine seltene Kombination besitzt:
✔ Echte Leidenschaft
✔ Absolute Authentizität
✔ Einzigartige Live-Präsenz
✔ Zeitlose Musik
✔ Menschliche Wärme
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Rory Gallagher ist einer dieser Musiker, die immer im kollektiven Gedächtnis von Musikfreunden, Journalisten und Fans stets seinen verdienten Platz inne hat. Wenn Musik (Blues Rock) mit Leidenschaft deklariert werden muss, ist es ein Name – Rory Gallagher. Der Musiker ist eine Ikone!
Künstler: Rory Gallagher
Studioalben: 11
Live Alben: Irish Tour (wichtigstes!)

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Mick Taylor / Musikalische Lebenslinie
Dez. 9, 2025 Künstler-Portrait
Mick Taylor und die Rolling Stones ist eine besondere Geschichte! Er war der Ersatz für Brian Jones, dieser bei den „Glimmer Twins„ bereits auf der Abschussliste stand, bevor er verunglückte. Der damals junge (20 Jahre) super Gitarrist Mick Taylor übernahm 1969 den Posten an der sogenannten Lead Gitarre, neben dem Rhythmus Gitarristen Keith Richards. In der Nachbetrachtung kann man bescheinigen, dass diese Besetzung vom technischen Standpunkt her, die beste der Band darstellte. Mit Mick Taylor an Board, erspielten die Stones ihre qualitativ besten und wichtigsten Tonträger ein. Es waren insgesamt 4 (ohne Let It Bleed) Studio und 1 Live Album. Bei Let It Bleed aus dem Jahr 1969 war er an einem Track beteiligt – Country Honk! Die restlichen tollen Songs wurden bereits vor seiner Verpflichtung eingespielt. Insbesondere Exile On Main Street und das geniale Sticky Fingers werden bei jedem ernstzunehmenden Musik Fachjournal (Beispiel Rolling Stone) immer in vorderen Spitzenpositionen gelistet! Die Kreativität und die Integration von verschiedenen Spielarten bei Exile On Main Street, steht bis heute im Schaufenster von überragenden Alben der 70er. Das Album Sticky Fingers mit dem ikonischen „Reiverschluss“ Plattencover, ist vermutlich eines der 10 besten Alben aller Zeiten! Und ja, an allen Alben war eben dieser Mick Taylor beteiligt.

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Wer ist Mick Taylor?
- Mick Taylor heißt mit richtigem Namen Michael Kevin Taylor. Er wurde am 17. Januar 1949 in Welwyn Garden City, England geboren.
- Er ist ein britischer Gitarrist, der vor allem durch seine Zeit bei The Rolling Stones berühmt wurde.
📀 Stationen seiner Karriere
- Bevor er zu den Rolling Stones kam, spielte Mick Taylor von 1967 bis 1969 bei John Mayall’s Bluesbreakers — als Nachfolger von Gitarristen wie Peter Green.
- 1969 wechselte er zu den Rolling Stones. Sein Debüt mit der Band war – nach dem Tod von Brian Jones – beim legendären Konzert im Londoner Hyde Park am 5. Juli 1969.
- Er war Mitglied der Stones von 1969 bis Ende 1974.
🎶 Bedeutung und Stil
- Mick Taylor brachte einen deutlich blues- und jazz-geprägten Gitarrenstil mit — mit gefühlvollen Soli, oft im Slide-Guitar-Stil, melodisch und technisch versiert.
- Während seiner Zeit mit den Stones spielte er auf zahlreichen berühmten Alben mit — darunter: Let It Bleed, Sticky Fingers, Exile on Main St., Goats Head Soup und It’s Only Rock ’n Roll.
- Viele Fans und Gitarristen sehen gerade sein Gitarrenspiel auf Songs wie „Sway“, „Can’t You Hear Me Knocking“, „Moonlight Mile“ oder „Love in Vain“ als musikalische Höhepunkte der Stones-Ära.
🧑🎤 Was er nach den Stones machte
- Nach seinem Ausstieg Ende 1974 verfolgte Taylor eine Solokarriere — u.a. erschien 1979 sein selbstbetiteltes Debütalbum, 1998 A Stone’s Throw, 2000 Stranges In This Town.
- Live: 1995 Live At The 100 Club, 2003 The Ring Of Truth
- Er arbeitete auch mit anderen bekannten Künstler:innen zusammen und blieb musikalisch aktiv.
- Ab 2012 trat er gelegentlich wieder mit den Stones bei Jubiläumskonzerten und Touren auf.
- Hier ein Überblick zu Mick Taylor — wer das ist und warum er als Gitarrist bekannt ist:
🌟 Bedeutung & Einfluss
- 2011 wurde Mick Taylor von der Zeitschrift Rolling Stone auf Platz 37 der „100 Greatest Guitarists of All Time“ gewählt.
- Sein fließender, ausdrucksstarker Stil und seine Fähigkeit, Blues, Rock, Jazz und Slide-Gitarre zu verbinden, haben viele spätere Gitarristen beeinflusst.
Wieso verliess er eigentlich die Band? Mick Taylor verliess die Rolling Stones Ende 1974.
Es gibt keinen einzigen offiziellen, eindeutigen Grund, aber aus Interviews mit Mick Taylor und den übrigen Stones ergibt sich ein Bündel von Faktoren, die zusammenspielten:
1. Musikalische Frustration
Mick Taylor war sehr ernsthaft, technisch brillant und wollte sich musikalisch weiterentwickeln – z. B. mehr Jazz- und Blues-orientiertes Material spielen. Die Stones waren dagegen stärker auf Rock-Hits und einen bestimmten Bandsound fixiert. Er fühlte sich unterfordert und hatte das Gefühl, dass seine Kreativität kaum Platz bekam. Er fühlte sich unterfordert und hatte das Gefühl, dass seine Kreativität kaum Platz bekam.
2. Fehlende Anerkennung / Credits
Er sagte mehrfach, dass er an Songs wie “Sway”, “Moonlight Mile”, “Time Waits for No One”entscheidend mitgeschrieben hatte – aber keine Songwriting-Credits und damit auch keine Tantiemen bekam. Das führte zu erheblichem Frust.
3. Drogen- und Lebensstilprobleme in der Band
Die Stones befanden sich in den frühen 70ern in einer sehr wilden Phase. Taylor selbst hatte damals ebenfalls Probleme mit Drogen, und die extrem belastende Bandumgebung machte es nicht besser.Er wollte da „raus“, wie er später sagte.
4. Persönliche Gründe
Der Gitarrist erwähnte später, dass er sein Leben ändern wollte – u. a. für seine Familie.Der Stones-Lebensstil war dafür kaum geeignet
5. Gefühl, nicht zur Band zu gehören
Im Gegensatz zu Keith Richards und Ronnie Wood war Taylor eher introvertiert.Er fühlte sich nie ganz als gleichberechtigtes Bandmitglied in der stark von Jagger & Richards dominierten Gruppe.
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Der Weggang von den Stones war für die Band ein Schock und ein herber Verlust. Obwohl man mit Ron Wood einen guten und von der menschlichen Seite her passenden Gitarristen verpflichten konnte, erreichten sie mit kommenden Alben nie mehr den Status ihrer 70iger Alben, obwohl diese zum Teil immer noch sehr gut waren. Ich denke da an Black And Blue und Tattoo You! Gut, die musikalischen Zeiten änderten sich und es ist schon ein bisschen „gemein“, alles mit dem musikalisch besten Jahrzehnt, die 70er zu vergleichen!
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Musiker: Mick Taylor
Instrument: 🎸
Bands: John Mayall‘s Blues Breaker, Rolling Stones, Solo Tonträger

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Stichwörter: Classic Rock
Ryan McGarvey / Musikalische Lebenslinie
Sep. 15, 2025 In eigener Sache, Künstler-Portrait
Hier sind einige Infos zu Ryan McGarvey dem Blues-Rock-Gitarristen, Sänger und Songwriter. Der Gitarrist aus den vereinigten Staaten, sollte eigentlich anhand seines Können ähnlich erfolgreich unterwegs sein, wie sein Blues Rock Kollege Joe Bonamassa. Leider hat er den so wichtigen Zeitpunkt nicht gefunden, ähnlich wie sein Kollege Bonamassa kommerziell durchzustarten. Woran es schlussendlich liegen könnte, ist ziemlich schwer zu eruieren. Bei Joe Bonamassa ist eine ganze „Maschinerie“ am Werk, was offensichtlich bei ihm zu fehlen scheint.
Unterstützung/Label/Management/Marketing sind sehr wichtige Faktoren. Auch Glück und „der richtige Moment“ zu erwischen, gehört natürlich auch dazu. Bei dem so wichtigen „Drum herum“, kann bei Ryan MacGarvey das geflügelte Wort überschaubar durchaus angewendet werden. 4 ausgezeichnete Studioaufnahmen und eine sehr gute Live Veröffentlichung, zieren seinen Backkatalog. Seine Auftritte finden bis heute eher in Clubs statt. Ebenfalls sind seine Auftritte mehrheitlich in seinem Heimatland USA. Dazu kommt noch, dass im Bereich Blues Rock richtig „Kohle zu machen“, es in der heutigen Zeit einfach schwieriger geworden ist. Das Publikum der Blues Rock Konsumenten sind in der Regel keine jungen Leute. Diese haben eine sehr grosse Hebelwirkung im Kaufverhalten. Das Streaming hat das Erwerben von Tonträger in physischer Form schon lange abgelöst, obwohl die Vinyl und CD Retro-Zeit viel an Boden wieder gutgemacht hat.
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Die Kerndaten des Musiker lesen sich so:
🎯 Ryan McGarvey
- Geboren am 30. Oktober 1986 in Albuquerque, New Mexico, USA.
- Er spielt Gitarre, singt und schreibt eigene Songs – vor allem im Bluesrock-Genre.
🔥 Musikalischer Stil & Einflüsse
- Starke Einflüsse von Joe Bonamassa, Jimi Hendrix und Stevie Ray Vaughan sind hörbar in seinem Gitarrenstil.
- Sein Spiel reicht von ruhigerem Blues über gefühlvolle Balladen bis hin zu kraftvollen Riffs und härteren rockigen Momenten. Er kombiniert technische Elemente (Soli, Dynamik, Slides etc.) mit emotionalem Gesang.
📚 Karriere & Meilensteine
- Erste Aufmerksamkeit schon seit Jugendzeiten: 2006 wurde er in New Mexico „Guitarmaggeddon: Next King Of The Blues“ Champion.
- 2010 wurde er von Eric Clapton ausgewählt, beim Crossroads Guitar Festival aufzutreten (aus über 4.000 Künstlern).
- Er erhielt diverse Auszeichnungen, z. B. „Best New Talent“ vom Guitar Player Magazine (2013), „Best Guitarist“ bei den European Blues Awards (2014) usw.
Ryan McGarvey spielt nicht nur eine Gitarre – er nutzt mehrere. Hier sind 2 konkrete Modelle, die bekannt sind:
🎸 Einige Gitarren, die er benutzt
- Eine 1964 Gibson J-50 (Akustikgitarre).
- Eine rote Gibson ES-335 mit Blockhals (also ein „block neck“) namens „Lucy“.
🧰 Diskographie & Veröffentlichungen
| Jahr | Titel | Hinweise |
| 2007 | Forward in Reverse | Mystic Dream, fantastic Track |
| 2012 | Redefined | Bestätigung des ersten Tonträger! |
| 2014 | The Road Chosen | Tolle Weiter- entwicklung |
| 2018 | Live at Swinghouse | Live eine Wucht |
| 2018 | Heavy Hearted | Reifes und kompaktes Album |
Dieser hervorragender🎸hätte es verdient, vor grosser Kulisse aufzutreten. Live und „ohne doppelten Boden“ gespielt, hört und sieht man alles. Da merkt man schnell, was jemand kann und was eben nicht! Seine Technik🎸ist hervorragend. Ryan McGarvey ist grossartig als Performer und seine Stimme🎤erachte ich als angenehm. Ich erlebte ihn Live! Wer sein Track Mystic Dream mal an einem Konzert gehört hat, der wird es nicht so schnell vergessen. Dieser geniale Track ist in der Live Version gern mal über 15:00 Minuten lang! Glaubt es mir, es ist keine Sekunde zu viel! Die Abstände seiner Tonträger Veröffentlichungen erachte ich als viel zu lang. Sein letzter Tonträger geht auf das Jahr👉 2018 zurück. 2 neue Songs aus dem Jahr 2024, sollen wohl als Übergang zu einem neuen Album helfen, die lange Wartezeit zu überbrücken. Also Ryan McGarvey, wir warten…!

Stichwörter: Blues-Rock
Don Felder / Musikalische Lebenslinie / Eagles & Solo
Sep. 9, 2025 Hinter den Kulissen, Künstler-Portrait
Don Felder ist ein unterschätzter Gitarrist, dieser für die Eagles ab 1974 die Gitarre bediente. Für seine Fingerfertigkeiten an der Slide-Gitarre war kein geringerer als Duane Allman verantwortlich. Bei diesem im Elternhaus, erlernte er diese spezielle Technik, diese er dann bei einigen Tracks bei den Eagles in späteren Jahren zum Besten geben konnte. Einige Beispiele die unten aufgeführt sind, verdeutlichen seine spielerische Präsenz, die den aufgeführten Song zu einem besonderen machen.
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🎸 1.
„Hotel California“ (1976)
- Die berühmte Doppel-Sologitarre am Ende des Songs wurde von Don Felder und Joe Walsh gemeinsam eingespielt.
- Felder schrieb die ursprüngliche Gitarren-Demo (in Moll mit spanisch anmutendem Flair), auf der das ganze Stück basiert.
- Sein Solo ist melodisch, präzise und mit Walsh perfekt verzahnt – ein Klassiker der Rockgeschichte.
🎸 2.
„Good Day in Hell“ (Album On the Border, 1974)
- Eines der ersten Stücke, das Felder mit den Eagles aufnahm.
- Glenn Frey schwärmte: „Von dem Moment an, als er ins Studio kam, hat er uns einfach umgehauen.“
- Felder steuerte hier ein brillantes Slide-Gitarrensolo bei – genau das, was die Band gesucht hatte, um rockiger zu klingen.
🎸 3.
„Victim of Love“ (1976)
- Felder schrieb die Grundidee des Songs und spielte den kraftvollen Rhythmuspart.
- Eigentlich sollte er auch den Leadgesang übernehmen, was aber letztlich nicht geschah – trotzdem bleibt seine Gitarrenarbeit das Herzstück.
🎸 4.
„Those Shoes“ (1979, The Long Run)
- Bekannter für seine Talkbox-Gitarrenarbeit, die damals noch selten im Rock eingesetzt wurde.
- Der Effekt gibt dem Song eine futuristische, „sprechende“ Gitarrenstimme, die sich stark vom typischen Eagles-Sound abhebt.
🎸 5.
„Visions“ (1975, One of These Nights)
- Seltenes Beispiel, wo Don Felder auch den Leadgesang übernahm.
- Der Song zeigt seine Fähigkeit, sowohl als Sänger als auch Gitarrist im Vordergrund zu stehen.
👉 Don Felder war also nicht nur der „zweite Gitarrist“, sondern ein zentrale kreative Kraft bei den Eagles: er brachte technische Raffinesse, Rock-Punch und ungewöhnliche Sounds ein, die die Band vielseitiger machten. Mit Joe Walsh hatte er bei seiner Zeit bei der Band einen kongenialen Partner an der 🎸. Diese 2 tollen Protagonisten waren der Garant dafür, dass die Band sich stärker dem Rock zuwandten, ohne aber ihren Anfängen dem Country Rock sich zu verwehren. Don Felder „überwarf“ sich leider mit Gründungsmitglied Glenn Frey, was dazu führte, dass er im Jahr 2001 die Band verlassen musste! Sein Backkatalog beinhaltet folgendes:
Backkatalog
Hier die Studio- und Live-Alben, auf denen er bei den Eagles offiziell mitspielte:
Studioalben mit Don Felder
- On the Border (1974) – sein erstes Album mit der Band, u. a. Gitarrenarbeit bei Already Gone.
- One of These Nights (1975) – beteiligt an Gitarrenarrangements und einigen Songs.
- Hotel California (1976) – sein bekanntestes Werk mit der Band; die ikonische Gitarrenarbeit im Titeltrack stammt u. a. von ihm.
- The Long Run (1979) – letzte Studioarbeit vor der Auflösung 1980.
- Hell Freezes Over (1994) – Reunion-Album mit neuen Songs und Live-Aufnahmen.
Live-Alben
* Live At The Forum 76‘. Wurde erst im Jahr 2021 freigegeben. Erhältlich als CD und Vinyl.
- Eagles Live (1980) – enthält Mitschnitte der Tourneen von 1976 und 1980, also mit Felder.
- Hell Freezes Over (1994) – halb neues Studio-, halb Livealbum (s. o.).
Er spielte auch auf verschiedenen Kompilationen und Box-Sets mit (z. B. Selected Works 1972–1999), die aber größtenteils Material aus den obigen Alben enthalten. Don Felder hat auch einige Soloalben veröffentlicht, allerdings deutlich weniger erfolgreich als seine Eagles-Kollegen!
Studioalben
- Airborne (1983) – sein erstes Soloalbum, nach dem vorläufigen Ende der Eagles.
- Road to Forever (2012) – sein Comeback-Soloalbum, nach langer Pause, mit neuen eigenen Songs.
- American Rock ’n’ Roll (2019) – das bisher letzte Studioalbum, mit vielen prominenten Gastmusikern (u. a. Slash, Joe Satriani, Sammy Hagar, Mick Fleetwood).
- The Vault 1975 -2025 Fifty Years Of Music
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Ein toller Musiker der leider aus bekannten Gründen nicht mehr bei den Eagles ist. Die Aufarbeitung der „Eagles-Geschichte“ aus seiner Sicht, kann in seiner Geschichte nachgelesen werden. Das Buch von Don Felder heißt „Heaven and Hell: My Life in the Eagles (1974–2001)”. Es erschien im Jahr 2008 und ist seine Autobiografie, in der er seine Zeit bei den Eagles beschreibt- inklusive der kreativen Höhen, Konflikte und schliesslich seines Ausstiegs.
Musiker: Don Felder
Band Eagles 1974 – 2001
Solo: Ab 1983

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Stichwörter: Classic Rock