Bob Seger / Face De Promise / 2006/2027
Sep. 20, 2026 Rezension, Vinyl

Vinyl 14 Songs. Time: 59:19
3 Top Songs Original Tonträger: Wreck This Heart, Face The Promise, Symplicity. Bonus: (Top) Time, Red Eye To Memphis
Bewertung:👍👍👍👍👍👍
Songs: Side One: Whrek This Heart, Wait For Me, Face To Promisse, No Matter Who You Are
Side Two: Are You, Simplycity, No More, Real Mean Bottle (Duett With Kid Rock), Won‘t Stop
Side Three: Between, The Answer‘s In The Question (Duett With Patty Loveless), The Long Goodbye
Side Four: Expanded Edition Bonus Track, Time, Little Jane, Red Eye To Memphis, Let Me Try
Einleitung:
Bob Seger ist in den Staaten im Genre Heartland Rock eine Institution! Er besitzt ähnlich Kultststus wie Bruce Springsteen. Egal ob er seine Tonträger mit seiner The Silver Bullet Band aufgenommen hat oder unter seinen eigenen Namen ohne Zusatz. Auch da sind Paralellen zu Springsteen fest zu stellen. Erstmals ist nun sein 2006 Tonträger auf Vinyl erhältlich angereichert mit 4 Bonus Tracks. Die LP mit dem tollen Cover ist tadellos ausgestattet. Ein grosses Booklet führt alle Songs auf und das in einer Grösse, wo man keine Lupe zur Hand nehmen muss. Eine ganz feine Sache ist es geworden, diese Doppel Vinyl Ausgabe. Das Klangbild ist klar und erzeugt Freude. Auch die Pressung im traditionellen schwarz gehalten, hält den Qualitätsansprüchen stand – toll!
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Album:
Es ist ein Album geworden, wo alle bekannten Trademarks von Bob Seger zum Zuge kommen. Seine unverwechselbare Stimme steht jederzeit im Zentrum, egal ob härtere oder melancholische Töne angeschlagen werden. Das Album gefällt über alle 14 Songs, da es nie den Pfad des erwartenden Segers Sound verlässt. Wenn man ein Bob Seger Album erwartet, kauft und auflegt, dann will man es einfach spüren diese typische amerikanische, wo Prärie, Freiheit, Landschaften, Sehnsucht und Liebe uns beschallt. Wir machen die Augen zu und sind Trittbrettfahrer auf seiner Reise. Im übrigen gefällt bei einigen Songs der eingesetzte Chorus auf diesem Tonträger. Es gibt den Songs zusätzlich noch einen gehaltvollen Touch. Klar auch, an seine ganz grossen Alben, kommt dieser Tonträger nicht heran. Trotzdem, wo Bob Seger drauf steht, ist Bob Seger drin.
Als herausragende Songs kann sicher auch der Eröffner Wreck This Heart genannt werden. Ein treibender Rocksong. Wait For Me und Face To Promise sind zielsichere Nummern, diese die Anhängerschaft von dem Protagonisten wohlwollend abnicken. Symplicity ist ein knackiger Rocker. Die Duett Versionen mit Kid Rock und Patty Loveless sind nett, mehr aber auch nicht. Die restlichen Songs sind gehobener Durchschnitt. Bei den Bonus Tracks können Time und Red Eye To Memphis voll überzeugen. Themen wie Freiheit, Liebe und Sehnsucht sind bei Bob Seger immer ein beliebtes und gekonntes Songwriting.
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Besetzung: Bob Seger Gesang, Alle Instrumente von diversen Studiomusiker aus Nashville. Produktion Bob Seger and David Cole.
Autor: A.S.

Rezension, Classic Rock
Stichwörter: Classic Rock
Alvin Lee / Let It Rock 1978

Vinyl 10 Songs. Time: 43:50
Songs: Side One: Chemicals, Chemistry, Mystery & More, Love The Way You Rock Me, Ain‘t Nobody, Images Shifting, Little Boy. Side Two: Downhill Lady Racer, World Is Spinning Faster, Trough With Your Lovin‘, Time To Meditate, Let It Rock
3 Top Songs: Chemicals, Chemistry, Mystety & More, Little Boy, Trough With Your Lovin‘
Bewertung:👍👍👍👍
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Einleitung:
Nach dem Kapitel Ten Years After, konnte es für den Woodstock Gitarren-Helden eigentlich nur eine Solokarriere sein! Mit seinem dritten Soloalbum Let It Rock, suggeriert uns der Protagonist, dass ein ziemlich hartes Blues Rock Album zu erwarten ist. Der Titel des Album und die Covergestaltung täuscht! Das Album ist in der Schnittmenge ein würziges Gemisch aus Rock, eine Brise Country und Folk. Das Album verspürt ein angenehmes Gefühl. Als ein ganz entspanntes und unaufgeregtes Album kann man es bezeichnen. Trotzdem hat uns der Meister der schnellen🎸in die Irre geführt! Ziemlich sicher wollte sich Alvin Lee endgültig von seiner TYA DNA befreien. Er blieb also im Fahrwasser seines ersten Soloalbums. Was auf diesem Tonträger fehlt, sind die wirklich überragenden Songs. Alles hört sich ziemlich mittelmässig an, gemässen an dem Potential von Alvin Lee.
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Album:
Was hörbar auffällt, sind die fehlenden zündenden Songs. Solche die richtig „zupacken“ sind Mangelware. Es ist eher ein (zu) entspanntes Album, wo das Zuhören zwar als angenehm empfunden wird aber dem Faktor Langweiligkeit gefährlich nahe kommt. Der Gitarrist machte zu dieser Zeit einfach sein „Ding“. Hauptsache weit weg von seiner ehemaligen Band mit ihrem Blues Rock. Sein enormer Bekanntheitsgrad erlaubte es ihm natürlich, ein solches Album zu bewerkstelligen. Und ja, es ist ja nicht verboten, sich aus seinem zugelegten Image zu befreien. Bei einigen Tracks findet man durchaus Spuren seiner glorreichen Vergangenheit. Seine Gitarren-Linien sind immer ein Hörgenuss, auch wenn längere Solo-Passagen fehlen. Bei diesem Album erhöre ich ein suchender Gitarrist. Neuer Sound? Neues Image? Das Cover ist natürlich super gestaltet aber wie bereits erwähnt, assoziiert es eine „härtere“ musikalische Ausrichtung. Die Aufnahmen auf diesem 180g Remaster Vinyl, lässt keine Wünsche offen. Die Höhen und Tiefen sind gut und druckvoll finalisiert. Wer auf den Tonträger Compact Disc setzt, bekommt noch zusätzlich 2 Bonus Tracks geliefert. Diese Jam Versionen werten aber das Album nicht auf. Im Backkatalog des Protagonisten, würde ich dieses Album im hinteren Drittel seiner Tonträger einreihen!
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Besetzung: Alvin Lee Lead-Gitarre und Gesang. Bass Alan Spenner. Zoot Monay Tasteninstrument. Martin Suswell Schlagzeug. Produzent Alvin Lee.
Autor: A.S

Rezension
Stichwörter: Classic Rock
Gregg Allman Band / Uncle Sam‘s / 1983
Aug. 1, 2026 Vinyl
Es ist ein audentischer und schöner live Tonträger von Gregg Allman und Band. Es untermauert toll die herausragenden Live Qualitäten dieser Südstaaten Ikone. Seine Stimme ist natürlich faszinierend und eine Begleitband, die einfach toll besetzt ist. In Hull Massachusetts, wird gerockt mit tollem Feeling. Die Zutaten von Blues, Rock und Jam-mässigen Passagen, sind einfach grossartig anzuhören. Die Band ist richtig gut eingespielt. Die Stimmung im Saal spürbar ausgelassen. So machen Konzerte Spass! Die Stimme des Sänger und Tastenspieler hörte sich in dieser Zeit richtig kernig und gut an. Es war immer schon ein Markenzeichen seine Stimme, die diesen Südstaaten Songs einfach eine grosse Authentizität vermittelte. Ob bei der Allman Brothers Band oder seiner Band, man nahm im seine verletzliche Leidenschaft einfach ab. Das hängt auch mit seiner Lebensgeschichte zusammen, diese in seinem Buch/Memoiren berührend, ehrlich und schonungslos beschrieben werden. Ein grossartiger Musiker, dieser nicht nur im Süden der USA bis heute verehrt wird. Leider verstarb der Musiker am 27.Mai 2017.
Tracks wie Hot Lanta, Trouble No More, Don‘t Keep… und Statesboro Blues haben so ein Feeling, dass man mit den Songs einfach „mitgehen“ muss! Herrlich auch das schmerzliche Queen Of Hearts und das grossartige 🎸lastige Melissa! Klar auch, dass sich Gregg Allman auch bei „seinen“ Songs bedient, die im Repertoire der Allman Brothers Band verankert sind. Der Protagonist nutzte die Pausen und turbulenten Zeiten seiner Hauptband, um seine eigene Solokarriere zu forcieren. Seine Solo Tonträger können bestens empfohlen werden, dieser live Tonträger sowieso. Verteilt auf 4 LP Seiten:
Side One
Midnight Rider, Dreams
Side Two
Sweet Feelin‘, Hot‘Lanta
Side Three
Queen Yof Hearts, Trouble No More, Don‘t Keep Me Wondering‘
Side Four
Melissa, Statesboro Blues
Es sind aus der Nachlassverwaltung und dem Archiv entwendeten Tonspuren, die so ein tolles Konzert wiedergeben. Die Spielfreude ist allgegenwärtig spürbar. Das Zusammenspiel fühlt sich wie Zahnräder an, die ineinander greifen! Wenn man bedenkt, dass die Aufnahmen über 40 Jahre „auf dem Buckel haben“, erstaunt es doch sehr, wie die Wiedergabe klanglich mit wenig Abstrichen aus kommt. Auf Seite 1 hat es kleinere „Gleichlaufsschwankungen“. Das nennt man wohl jammern auf hohem Niveau…Ich will aber klarstellen, dass sonst alles klar und hörbar angenehm aus den Boxen kommt. Die Aufmachung des Doppel-Tonträger ist gelungen. Gute Pressung, tolles Orange der Scheiben und ein schönes Foto von Gregg Allman auf der Innenseite des Cover. Alles wird ergänzt mit einem Kommentar von diesem Auftritt – toll.
Die Besetzung dieser Tourband war grossartig.
Band: Gregg Allman, Lead Vocals, Hammond B3 und Acoustic Guitar, Dan Tobler Lead Guitar, Frank Tobler Drums, Gregg Voorhees Bass, Bruce Waibel Guitar, Chaz Trippy Petcussion, Donn Finney Sax, Flute, Larry Finney Trumpet
Album: Uncle Sam‘s
Music Expert:****1/2
Beste Songs: Hot‘Lanta, Wueen Of Hearts, Trouble No More, Don‘t Keep Me Wonderin‘ Melissa, Statesboro Blues

Classic Rock
Gilbert O’ Sullivan / I‘m A Writer, Not A Fighter / 1973
Juli 25, 2026 Vinyl
Der irische Songwriter Gilbert O‘Sullivan hatte in den 70er seine grössten Erfolge. In UK und DE war er eine feste Grösse in den Charts. Alone Again, Claire und Get Down bescherten ihm grosse Single Erfolge. Seine Musik kann in der Schnittmenge dem Folk-Rock-Pop zugeordnet werden. Zugängliche Songs mit einprägsamen Melodien ist sein Markenzeichen. Klavier und Keyboard weiss er gekonnt zu bedienen und in seine Songs einzubauen. Gewisse Ähnlichkeiten zu Sir Elton John nach dessen Rockphase sind nicht von der Hand zu weisen. Bei Gilbert O’Sullivan entstanden in seiner besten Zeit Songs, die wie gemacht für die Radiostationen waren. Das „grüne“ Album aus dem Jahr 1973 ist eines seiner bekanntesten. Es hat über 2 LP Seiten eine gute Mischung von Songs vorweisen. Sein Liedergut ist nicht spektakulär aber zum Teil eindringlich und mit guten Texten. Generell lassen sich seine Alben gut durchhören. Man weiss was man bekommt. Seine Stimme ist angenehm und hat einen hohen Wiedererkennungswert.
Der Tonträger hat insgesamt 10 Songs und ihre besten sind A Friend Of Mine, Who Knows, Pephaps Maybe und natürlich sein Hit Get Down. Ganz stark ist auch Ooh Baby – Melodie die sofort ins Ohr geht. Das Album hat einen sogenannten „roten Faden“, was ein durchhören angenehm macht. Textlich geht es um persönliche Beobachtungen, Frieden mit Worten zu lösen und natürlich Liebe und Beziehungen. Es hat aber auch nur durchschnittliche Songs, so ehrlich muss man sein! Die Songs verteilen sich wie folgt auf dem Tonträger:
Side One
I‘m A Writer, Not A Fighter, A Friend Of Mine, They‘Ve Only Themselves To Blame, Who Knows, Perhaps Maybe, Where Peacful Waters Flow
Side Two
Ooh Baby, I Have Never Loved You As Much As I Love, You Today, Not In A Million Years, If You Love Me Like You Love Me, Get Down
Wer mit Al Stewart oder mit Albert Hammond etwas anfangen kann, sollte sich unbedingt auch diesen Songwriter anhören. Ich besitze die 🇯🇵 Vinyl Pressung von diesem Tonträger. Der Ruf der den Asiaten Betreff Mastering, Pressung und Verarbeitung vorauseilt, ist hervorragend! Die Wiedergabe solcher Tonträger sind ausgezeichnet und den Reiz der Sammlung mit meist nummerierten Exemplare nicht unerheblich. Mit den OBI Streifen am Rand der LP versehen, haben diese Tonträger einen besonderen Reiz für Sammler.
Album: I’m Writer, Not A Fighter
Music Expert:***1/2
Beste Songs: Who Knows, Perhaps Mayby, Where Peacful Waters Flow, Oo Baby, Not In A Million Years, Get Down

Songwriter
Stichwörter: Songwriter
America / Halcyon Days / 2026
Juli 20, 2026 Rezension, Vinyl
Diese Neuauflage von der Gruppe America ist wirklich grossartig. Ihre bekanntesten Songs wurden neu eingespielt. Der Klang ist hervorragend. Den Angaben zur Folge wurden die Songs bereits 2011 neu eingespielt. Erstmals ist der Song World Of Light sozusagen als Bonus auf diesem Tonträger. Gegenüber den Originalen haben die Songs stimmlich und klanglich eine leichte Veränderung. Alles ist ein bisschen „glatter“ und moderner ausgerichtet, gegenüber ihren 70/80iger Aufnahmen. Es ist nach meinem Empfinden gelungen, diesen „alten“ Songs einen neuen Anstrich zu geben. Man haltet sich aber grundsätzlich an die ursprünglichen Aufnahmen. Somit werden auch die Puristen der Gruppe bedient. Vielleicht müsste man da die Fans der Gruppe fragen, wie sie es empfinden!
Der Tonträger Vinyl kommt mit einem stimmigen Cover daher – sehr schön. Das Vinyl besticht durch ein schönes Orange, was natürlich dem Auge sehr gut gefällt. Man hat da wirklich ihre🔝Songs draufgepackt. Es sind 12 Songs, die uns bei ihrem sanften Folk Rock, sofort an die Landschaften von Arizona und Utah denken lassen. Es ist wie der Soundtrack zu diesen atemberaubenderen Weiten. A Horse White Name als Begleitmusik ist wie geschaffen, diese Traumlandschaften musikalisch zu begleiten. Sister Golden Hair auch so ein bekannter Hit, wo schon bei den ersten Klängen sich ein angenehmes Wohlgefühl einstellt. Das sanfte Ventura Highway geht ebenfalls schnurstracks in die Ohren. Eine sanfte Melodie schleicht sich da in uns ein – toll. Sie können es auch rockiger. Border ist einfach toll gespielt. Es sind alle 12 Songs gut hörbar und ab Seite 2 wird es rockiger.
Side One
A Horse With No Name, I Need You, Sandmann, Ventura Highway, Tin Man, Sister Golden Hair
Side Two
Days Jane, The Border, Survival, All My Life, Paradise, World Of Light
Der Sound ist in der Schnittmenge Eagles, Poco und CSNY. Von all diesen grossartigen Band, findet man gewisse Strukturen. Was America auch ausmacht, sind die tollen Stimmen. Die sind sehr angenehm und harmonisch. Ihr Sound drängt sich unweigerlich auf, einen Road Trip durch Utha und Arizona mit ihrer Musik im Gepäck zu erleben. Die Musik hört sich einfach gut an und assoziiert diese erwähnten Landschaften mit dieser Musik. Wenn man sich dem Backkatalog der Gruppe widmet, darf man feststellen, dass all ihre Tonträger im ähnlichen Stil erbracht worden sind. Somit weiss man genau, auf was man sich einlässt bei dieser Band.
Album: Halycon Day
Music Expert:*****
Beste Songs: A Horse With No Name, Ventura Highway, Sister Golden Hair, The Border, World Of Light

Classic Rock
The Rolling Stones / Foreign Tongues / 2026
Juli 10, 2026 Rezension, Vinyl
Die Amerikaner haben ihre Freiheitsstatue, die Ägypter ihre Pyramiden, die Franzosen ihren Eiffelturm, die Inder ihr Tay Mahal und die Musikwelt die Rolling Stones! Wir gratulieren der Band zum 25igsten Studioalbum Foreign Tongues. Es ist eigentlich unglaublich, dass Mick Jagger (82), Keith Richards (82) und Ron Wood (79) in diesem Alter noch die Vitalität besitzen ein neues Werk zu erstellen! Ihre Liebe zur Musik ist der einzige erkennbare Grund für ihre bedingungslose Hingabe ein neues Album einzuspielen. Das Album entwickelt eine wuchtige narrative Kraft, wo musikalisch und textlich Geschichten erzählt werden, die über Vergänglichkeit, Liebe, Macht und Lebenserfahrung erzählt. Für uns Zuhörer ist es einfach schön, auf diese musikalische Reise mitzugehen. Es kommt einem alles so wohl vertraut vor. Wer die Band schon seit den 70iger begleitet, schwelgt natürlich auch in Nostalgie und hat einfach ein gutes Gefühl bei diesen Klängen. Gute Vibes nennt man das wohl. Ziemlich alles verändert sich in dieser verrückten Zeit, wo „Spinner“ die Geschicke der Weltlage fahrlässig und äusserst gefährlich lenken! Wir Erdenbürger sind besorgt und hinterfragen den Sinn des Lebens. Genau da tut uns das Vertraute und Beständige einfach richtig gut. Das hat einen Namen – The Rolling Stones. Nach dem letzten Erfolgsalbum (Grammy) Hackney Diamands (2023), ist die ganze Musikwelt gespannt, was die „Glimmer Twins“ uns nun auf dem Plattenteller servieren. Den Aussagen zur Folge, stammen wenige Songs noch aus der 2023 Session. Anfangs Jahr wurde ein Feinschliff vorgenommen, dieser nun erlaubt, diese Songs „herausgeputzt“ zu präsentieren. Im Vergleich zu ihrem Vorgänger Album ist Foreign Tongues griffiger und rauer produziert, was so den typischen und unverkennbaren Stones Sound noch mehr unterstreicht. Das Album hat einen tollen Mix, wo alle Instrumente ihren Platz am richtigen Ort haben. Der Gesang ihres Protagonisten steht natürlich im Zentrum aber so, dass alle Instrumente sich entfalten können. Das nennt man eine ausbalancierte Produktion.
Wieder ist „der Macher“ Andrew Watt als Produzent an Board. Er treibt an, hat ein wachsames Gespür, um den so typischen Stones Sound auch im Jahr 2026 allgegenwärtig frisch klingen zu lassen. Wer hofft die Band trumpfe so gross auf, wie zu ihren grandiosen Ende 60iger, bis tief hinein in die 70iger, ja der wird vielleicht enttäuscht sein. Ihr Vorgänger Album und ihr jetziges, sind aber um Welten besser, als ihre „unsäglichen“ 80er Alben – Ausnahme: Tatoo You! Aber, jetzt kommt es. Dieses 2026 Werk ist grandios und ihr bestes Werk seit Tatoo You! Die Zeiten haben sich verändert, die Stones sind geblieben, leider ohne Charlie Watts. Der Song Rough And Twistet eröffnet das Album fulminant. Es ist ein Blues Rock Kracher mit Gütesiegel. Der 🎸 Riff ist gewaltig und der Übergang famos. Die Mundharmonika wunderbar integriert. Ehrlich, dieser Song ist das Eintrittsgeld alleine wert. Definitiv ein Song, der sich in jedes ihrer grossen Alben problemlos einreihen könnte. In The Stars als zweiter Track, weiss ebenfalls zu gefallen. Eine Melodie die sitzt und einen guten Rocker abgibt. Mit Jealous Lover geht es in die nächste Runde. Mit „Falsett“ Stimme führt Mick Jagger durch diesen Beziehungssong. Ein Track mit dem gewissen Etwas und ziemlich modern gehalten. Dieser hätte auch zum 76er Album Black And Blue oder Emotional Rescue gepasst! Bei Mr Charme muss man unweigerlich an einen gewissen E.M denken. Die reichste Person der Welt. Natürlich kommt dieser kontroverse Mogul nicht besonders gut weg. Einen geilen Refrain und richtig treibende Linien hören wir da. Bei Divine Intervetion wird dann „rotzfrech“ nach vorne gespielt. Höre ich da am Anfang Punk Strukturen, ja! Man könnte meinen Jungspunde wären da am Werk und nicht Herren, die ihrer Alterspension trotzen. Mit dem Song Ringing Hollow, wird es dann textlich kritisch und bissig. Die USA werden da gesellschaftskritisch unter die Lupe genommen! Der in einem Country Gewand gespielter Song, ist herrlich anzuhören🔝. Eine feine Melodie und das Gespür einen Song einzigartig zu spielen, so können es nur die Stones. Dieser Song hätte locker seinen Platz auf dem 1969 Album Let It Bleed gefunden. Nächster Stop👉 Never Wanna Los You. Das ist dann ein Rocker mit hohem Wiedererkennungswert! Mit Hit Me In The Head lassen sie es ordentlich krachen. Ein Song für die grosse Bühne. Im Know I’m So Good der Cover Song ist eine tolle Homage an Amy Winehouse! Mick Jagger singt einfach unglaublich gut. Ohne diesen grossartigen Song zu „verhunzen“, adoptiert er diesen Song zu einem typischen Trademark Stones Song – grossartig! Some Of Us mit Keith Richards am Mikrofon ist ein easy Song und man glaubt es kaum, wirklich schön gesungen. Am Schluss des Songs übernimmt die andere Hälfte der Glimmer Twins den Gesang. Klasse Song mit viel Feeling. Covered In You ist ein ganz starker Track. Der Refrain bohrt sich unweigerlich im Kopf fest. Was für eine Melodie! Side Effects ist ebenfalls grossartig in der Tonspur. Toller Rocker mit allem was dazu gehört und wieder ein Refrain/Chorus der sitzt. Geschätzte Leser, ich weiss jetzt wird es langsam langweilig gell, bei so vielen grossartigen Songs. Die Hitdichte ist einfach unglaublich bei diesem Album. Mit Back In Your Live kommt die obligate Ballade und was für eine! Was für eine Stimme/Stimmung und einem Gitarrensolo von Ronnie Wood am Schluss – muss man hören! Beautiful Deliah ein weiter Cover, diesmal von Chuck Berry, beendet dieses fantastische Album. Ein toll auf „alt“ getrimmter Song. Minimalistisch gespielt, beendet der 14 Song dieses fantastische Album. Die Songs verteilt auf 2 LP:
Side One: Rough And Twisted, in The Stars, Jealous Lover, Mr.Charm
Side Two: Divine Intervention, Ringing Hollow, Never Wanna lose You
Side Three: Hit Me In The Head, You Know I’m No God, Some Of Us
Side Four: Side Effects, Back In Your Life, Beautiful Delilah
Es ist ein tolles Werk geworden. Ein Album mit vielen Höhepunkten und ohne Lückenfüller. Die 14 Songs sind stark und verteilen sich auf 4 Seiten. Herausragend wie Mick Jagger noch bei Stimme ist. Die Gästeliste ist beachtlich. Stevie Winwood, Paul MacGartney, Chad Smith und Bruno Mars werden namentlich erwähnt. Die Aufmachung des Tonträgers Vinyl ist wertig. Aufklappbares Cover und in der Innenseite Fotos von den Studioarbeiten. Das Frontfoto ist speziell. Alle drei Gesichter der Protagonisten in einem Gesicht zusammengeführt. Die einen halten es für gelungen, für die anderen ist es zu skurril. Sollte es wirklich das letzte Album der Band sein, dann wäre es ein toller Abschluss einer einmaligen Karriere der „grössten Rock ’n‘ Roll Band der Welt“. Wer weiss das so genau, das noch kommt…! Eine Welttournee wird für 2027 erwähnt, so Mick Jagger bei seinen vielen Interviews. Dies ist eine Ansage! Ob es dann so kommen wird, da habe ich so meine Zweifel, denn Keith Richards war bei diesem Thema eher defensiv. Das Album durch eine Tour bewerben müssen sie nicht, denn das Album ist so überragend, dass es sich auch ohne Tour extrem gut verkauft. Nur eben, man will die Band sehen – ich wäre dabei!
Album: Foreign Tongues
Music Expert:******
Beste Songs: Rough And Twistet, In The Stars, Mr. Charme, Ringing Hollow, Never Wanna Lose You, You Know I’m No Good, Coverd In You, Back In Your Life

Classic Rock
Stichwörter: Classic Rock
Isaac Hayes / Hot Buttered Soul / 1969
Juli 5, 2026 Vinyl
Butteted Soul ist ein wegweisendes Soul Album von „Black Moses“ Isaac Hayes. Im Genre Soul besitzt es Kultstatus! Die 4 Überlangen Songs mit zum Teil orchestralen Einschlag haben schon etwas spezielles an sich. Alleine schon der Titeltrack Walk On By mit seinem hypnotischen Rhythmus, ist ein gelungener Song, dieser einfach nur fasziniert. Die sonore Stimme von Isaac Hayes fügt sich so was von passend in die Struktur des Songs ein. Hyper…. mit dem unmöglich geschriebenen Zusatzzeilen, ist ein grooviges Soul Monster, wo auch die Gitarren richtig toll eingesetzt werden. Der Song gefällt mir sogar besser als der Eröffnungstrack, weil eine Spur direkter und griffiger. One Woman als nächster Track ist dann eine schöne Soul Ballade. Der Abschluss des Tonträger bildet dann der Track By The Time I Get To Phönix. Ein über 15 Minuten langer Song. Hier hätte man sich mindestens die ersten 8 Minuten schenken können, denn erst spät, sehr spät wird Fahrt aufgenommen. Das monotone Geplänkel bis zum Übergang hat nichts anmutiges an sich! Verteilt auf 2 LP Seiten verteilen sich die Songs wie folgt:
Side One
Walk On By, Hyper…
Side Two
One Woman, By The Time I Get To Phönix
Isaac Hayes wurde zu einer Kultfigur. Er gilt auch als Vorreiter für die Musikkultur Hip-Hop und Rap. Bürgerrechtler und auch Schauspieler, zementierten seinen Ruf als hottest Soul Sänger. Die tolle Melodie zum Genre Film Klassiker Shaft, kennt bis heute jeder, ob Soul affin oder nicht! Hätten die Songs nicht eine „übermässige“ Länge, gemeint kompakter, würde das Album bei mir noch besser wegkommen. Trotzdem, ein spezielles Album und zweifelsohne und ein hörenswertes Album mit Reizfaktor.
Album: Hot Buttered Soul
Music Expert:****
Beste Songs: Walk On By, Hyper…

Soul
Stichwörter: Soul
Allman Brothers Band / Idlewild South / 1970
Juni 27, 2026 In eigener Sache, Vinyl
Die Allman Brothers Band und ihr sehr erfolgreiches Zweitwerk Idlewild South, ist eine Perle im Genre Southern Rock. Der Cocktail aus Blues, Rock und Soul hat es in sich. Die Mischung ist wie gemacht, noch eine Zugabe dieses Gemisch zu konsumieren. Spielerisch auf höchstem Niveau agieren die 6 jungen Musiker 1970 wie aus einem Guss. Man merkte schon da, dass nur so Ausnahmekönner solche Musik wiedergeben können. Mit Revival beginnt der Tonträger drückend gut. Mehr Feeling und Authentizität in diesem Song einzubringen geht eigentlich nicht. Mit Don‘t Keep Me Wonderin‘ geht man den eingeschlagenen Weg weiter. Midnight Rider flockig gespielt und fühlt sich einfach nur gut an. Der Song entwickelte sich mit der Zeit zu ihrem Trademark Song, dieser auch vom Text her immer mehr mit ihrem Sänger und Tastenspieler Gregg Allman assoziiert worden ist. Zum Schluss der ersten LP Seite dann ein weiterer Klassiker mit Namen In Memory Of Elizabeth Reed. Der Studiosong ist schon eine Klasse für sich aber erst die live Version, diese sich gegen 20 Minuten erstrecken kann, lässt einem mit offenen Kinnladen nur staunen über die Jam mässige erhabene Version. Eine Melodie die einfach sitzt und bei all den improvisierenden Abweichungen, sich immer wieder findet!
Die Seite zwei lässt ebenfalls keine Wünsche offen. Der Sound ist weiterhin „heiss“ und mit dem Starter Hoochie Coochie Man von Willi Dixon hat man sich ein toller Song ausgesucht. Please Call Home ist ebenfalls gekonnter Southern Rock. Der Abschluss auf diesem Tonträger erschliesst sich mit Leave My Blues At Home. Wen erstaunt es, auch am Schluss ist kein Füller zu vermelden. Die Marschrichtung bleibt somit im erdigen Southern Rock. So endet leider ein viel zu kurzes Album! Unter 30 Minuten ist wirklich kurz! Na gut, wenn die Qualität stimmt, nehmen wir das gerne so an. Verteilt auf 2 LP Seiten:
Side One:
Revival, Don‘t Keep Me Wonderin‘, Midnight Rider, In Memory Of Elizabeth Reed
Side Two
Hoochie Coochie Man, Please Call Home, Leave My Blues At Home
Was sich schon da bei diesem Tonträger angedeutet hatte, bestätigte sich dann mit dem legendären live Mitschnitt At Filmore East aus dem Jahr 1971. Besser eingespielt kann eine Band nicht agieren. Technisch brillant und mit einer Leichtigkeit durch die Songs gespielt, wie nur ganz wenige Alben dieser Zeit. Die legendäre Besetzung 1970 bei Idlewild Sout muss erwähnt werden:
. Duane Allman Lead/Slide/Acoustic Guitar
. Dickey Betts lead Guitar
. Gregg Allman Organ, Piano, vocals
. Berry Oakley Bass, vocals
. Jai Johanni Johanson Drums, Percussion
. Butch Trucks drums
. Thom Doucette Harmonika (nicht Mitglied), Percussion
Album: Idlewild South
Music Expert:*****
Beste Songs: Revival, Midnight Rider, In Memory Of Elizabeh Reed, Please Call HomeLieferbar

Southern Rock
Jack Russell / Shelter Me / 1996
Apr. 18, 2026 Rezension, Vinyl
Wenn der Leadsänger Jack Russell von der Hard-Rock-Blues Band Great White ein Soloalbum herausgibt, sind alle gespannt! So geschehen 1996. Seine Band hatte gerade das Album Let It Rock auf den Markt gebracht, als sich der Sänger entschied sein eigenes Ding zwischen einer Pause zu machen. Shelter Me ist eine sehr ordentliche Sache geworden, die sich im ähnlichen Fahrwasser des Sounds von Great White bewegt. Über alle Songs gesehen einen Härtegrad weniger als mit Band und zielgerichtet an ein Publikum, die melodiösen Hard Rock mögen. Keine Blues getränkte Songs werden da geliefert, wer das erwartet, könnte enttäuscht werden. Seine tolle und unverkennbare Stimme, werden in sehr gefälligen Songstrukturen eingebettet. Der Starter und Namensgeber des Album Shelter rockt sofort nach vorne. Nicht auf Anhieb zugänglich, entwickelt sich der Song aber recht gut. Take My Payn geht weiter in die Richtung Hard Rock. Schnell und hart wird da durch den Song gespielt. Die Stimme natürlich richtig toll anzuhören. Mit Leavy My Only kommt nun die erste Ballade. Yes, passt! Gefühsbetont dem Text geschuldet, ist der Song ziemlich gut. Nun folgt der beste Track auf der ersten Seite des Albums. Long Way To Go ist unglaublich gut. Der Song wird getragen von einer tollen Melodie. Der Rocksong geht sofort in die Ohren. Tolles Feeling in der Grundstruktur mit einem Sänger der es einfach kann! Hey Bulldog rundet die erste LP Seite ordentlich ab.
Seite 2 beginnt mit You’ll Lose A Good Thing. Guter Einstieg mit einem Song, eher der ruhigen Art. Jack’s Stimme kommt da bestens zur Geltung. 24/7 ist dann kantig und nahe am Hard Rock orientiert. Sicher ein guter Live Song. Mit The Fault’s All Mine geht es in die nächste Runde. Der Song ist atmosphärisch gehalten und mit einer schönen Melodie versehen. Nicht mehr so hart wie sein Vorgänger aber immer noch knackig, denn die Gitarren ziehen richtig. Roll With The Tide ist dann ganz toller Stoff. Sehr einprägsam und grossartig gesungen. Eine schnittige Halb-Ballade würde ich sagen. Der beste Song auf diesem Album. Yes, Jack Russell du warst einfach ein grossartiger Sänger🙏😔. Mit Save Your Love bediente sich der Sänger noch vom Backkatalog seiner Band. Ein wunderschöner Song, mehr muss man nichts mehr anfügen!
Side One
Shelter Me, Take My Payn, Leave Me Lonley, Long Way To Go
Side Two
You‘ll Lose A Good Thing, 24/7, The Fault‘s All Mine, Roll With The Tide, Save Your Love
Es ist nicht nur ein Album für die Sammlung. In dieser Zeit war JR in voller Schaffenskraft und einfach ein grossartiger Sänger. Für mich einer der besten Sänger im Genre Hard-Rock-Blues-Rock Die Themen auf diesem Tonträger sind aus dem Leben. Einsamkeit und Liebe sind keine Fremdwörter für uns Erdenbürger! Das Album weist auch ein tolles Portraitfoto von Jack Russell auf der Frontseite der LP auf. Ein schönes farbiges Vinyl in blau gehalten, rundet den gelungenen Tonträger ab. Vergleicht man das Album mit dem Backkatalog von Great White, muss sich das Album nicht verstecken! Es wäre im vorderen Mittelfeld anzusiedeln. Wenn man an die letzten 4 Alben denkt sowieso!
Album: Shelter Me
Music Expert:****
Beste Songs: Shelter Me, Leave Me Only, Long Way To Go, 24/7, Roll With The Tide, Save Your Love

Hard Rock
Slade / Slayed ? / 1973
Slade waren eine der erfolgreichsten britischen Band der 70er. 21 Top-Twenty-Hits, davon 6 UK Platz 1 Platzierungen, sagen alles aus über die Band aus Wolferhampton. Ihr drittes Werk mit Namen Slayed? ist ein richtiger Knaller. Die Songs taugen für eine gelungene Rock Party. Die raue Stimme von Noddy Holder verleiht den Songs einen unverkennbaren Touch. Da kommt richtig Partystimmung auf. Die Songs sind relativ kurz gehalten und gefallen auch dadurch, dass sie ziemlich einprägsam sind. Böse Zungen würden den Songs eine zu grosse „Einfachheit“ attestieren. Aber He, die musikalische Kunst ist auch so, dass es relativ schnell „Klick“ machen muss!
Der Starter dieses Tonträger beginnt mit How D‘You Ride. Laut, roh und fast schon Punk! The Whole World‘s Goin‘ Crazee fährt da weiter und ist nicht minder schriller. Die Gitarre von Dave Hill zieht toll durch den Song. Mit Look At Last Nite geht es in die nächste Runde. Die Handbremse wird da merklich angezogen. Eine feine Melodie unterstützt den Rhythmus – toller Song. I‘Wont Let It‘Appen Agen ist ein schriller 70er Rocker der gut in die Gehörgänge einfährt. Mit Move Over wird dann die erste Seite des Tonträger beendet. Der Janis Joplin Cover haut voll rein. Das haben die Jungs toll gemacht. Tolle Bassline von Jim Lea hören wir da. Seite 2 beginnt mit dem Hit Gudbuy Jane. Da muss man einfach mitsingen bei diesem Refrain. Gudbuy Gudbuy hat dann diesen typische 70er London Flair. Mit Mama Weer All Crazy Now hören wir ihren nächsten Hit. Ein knalliger Rocker, dieser alle Register der genialen „Einfachheit“ zieht und wiedergibt. Ja, auch da ist der „Mitgröl“ Effekt ziemlich präsent! I Don‘Mind ist dann eher ruhig gehalten im Vergleich zum vorherigen Song. Ruhig ist aber bei Slade in ihrer Frühphase relativ…! Auf jeden Fall ein starker Song. Der Abschluss bildet dann Let The Good Times Roll. Ein simpler Rocker, nichts bewegendes. Die Songs verteilen sich wie folgt auf der LP:
Side One
How D‘You Ride, The Whole World‘s Goin‘ Crazee, Look At Last Nite, I Won‘t Let It Happen Agen, Move Over
Side Two
Gudbuy T‘Jane, Gudbuy Gudbuy, Mama Weer All Crazee Now, I Don‘ Mind, Let The Good Times Roll
Wahrlich ein schrilles Album von Slade. Es ist keine Aufnahme für Feinschmecker des audiophilen Geschmacks! Man hat den Sound nicht „glatt gebügelt“, nein man wollte die Rauheit behalten und den ursprünglichen Sound direkt dem Zuhörer um „die Birne“ knallen – Vorhaben gelungen! Später, sehr viel später dann wurden ihre Alben moderater und auch Pop lastiger. Auch das beherrschten die Jungs aus Wolferhampton bestens. Ich muss es betonen! Slade waren damals eine „grausam“ unterschätzte Band, trotz ihren vielen Hits! Und man glaubt es kaum, auch Balladen fanden in ihrer Karriere Platz auf vielen Tonträger. Auch da konnten sie voll überzeugen!
Band: Noddy Holder Lead Vocals/Guitar, Dave Hill Lead Guitar / Backing Vocals, James Whild Lea Bass Guitar/Keyboards/Backing Vocals, Don Powell Drums
Album: Slayed
Music Expert:****
Beste Songs: Now D‘You Ride, Look At Last Nite, Move Over, Gudbuy T‘Jane, Mama Weer All Crazy Now, I‘ Dont Mind

Glam Rock, Classic Rock
Stichwörter: Classic Rock