Gregg Allman / No Stranger To The Dark / 2002
Okt. 13, 2026 CD-Rezension

CD 18 Songs. Time: 74:25
3 Top Songs: Evidence Of Love, House Of Blues, Rendezvous With The Blues
Bewertung:đđđđđđđ
Songs: Iâm No Angel, Island, Melissa, Faces Without Names, Evidenze Of Love, Demons, Ocen Wash The Gunwale, House Of Blues, Before The Bullets Fly, The Dark End Of The Street, Slip Away, Iâve Got News For You, Brother To Brother, The Days, Hopeless Miss You, Bonus Tracks: Love The Poison, Rendezvous With The Blues, Wippinâ Post
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Einleitung:
Gregg Allman ist eine Legende im Southern Rock. MitbegrĂŒnder der legendĂ€ren Allman Brothers Band und SolokĂŒnstler, so kannte man den Tastenspieler. Seine soulige âschwarzeâ Stimme war eine der besten in diesem Genre. Der Musiker hatte die ganzeđądes Lebens durchlebt. Drogen, Alkohol, SchicksalsschlĂ€ge und eine illustere Ehe mit Cher! Im Mittelpunkt stand aber immer die Musik, die durch seine AuthentizitĂ€t spĂŒrbar rĂŒberkam. Das Publikum nahm es wohlwollend auf, denn man sah ihn als einen ihrer. Blues und Rock waren die Taktgeber in seinen Songs aber angereichert mit Soul, Southern und gelegentlich ein Schuss Gospel! Midnight Rider, ist wohl sein bekanntester Song. Seine Musik hat etwas zeitloses und schönes an sich und nicht selten umschmeichelt eine Melancholie seine Songs. Vielleicht ist das Geheimnis von Gregg Allman.
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Album
Dieser TontrĂ€ger umfasst ein grosser Teil seiner Solokarriere. Die letzten 2 TontrĂ€ger sind da nicht abgebildet, da diese Best Of vorgĂ€ngig erstellt worden ist. Trotzdem, man bekommt einen tollen Einblick in den Backkatalog des Musikers. Gregg Allman deckt in der Schnittmenge gekonnt Blues und Rock ab. Seine unglaublich tolle Stimme geben den Songs die AuthentizitĂ€t fĂŒr dieses Genre. House Of Blues und Rendezvous Without Blues sind einfach herrlich anzuhören. Wo die Allman Brothers Band mit zum Teil komplexeren oder Jam mĂ€ssigen Songs glĂ€nzten, sind bei ihm die Songs eingĂ€nglicher. Und ja, er konnte auch Pop Linien einflieĂen lassen, was seinem Beliebtheitsgrad bei seinen Harcore-Fans Fans nicht minderte. Er war ihr Mann, einer von ihnen. Man kannte ja all seine Tiefen und Höhen. Der Mann verstellte sich nie! Sein Outfit, seine langen Haare, so war er bis zum Schluss. Er war eben einer von ihnen. Kein Snob mit teuren Klamotten und extrem teuren Autos. Die Themen seiner Songs sprach die Menschen an. VerlustĂ€ngste und Lebensgeschichten waren seine Geschichten. Der Mann hatte viel zu erzĂ€hlen. Seine Verletzlichkeit spĂŒrte man bei seinen Songs und Themen. Solche Musiker die bodenstĂ€ndig sind, werden vor allem im SĂŒden der USA verehrt. Er war auch Verantwortlich fĂŒr den Filmtitel eines Hollywood Klassikers mit Namen Black Rain, wo Michael Douglas und Andy Garcia in den Hauptrollen zu sehen waren. Der super Song mit Namen heisst I’ll Be Holding On. Der Text stammt von Will Jennings, komponiert von Hans Zimmer und eingesungen von Gregg Allman. Schwer erhĂ€ltlich ist dieser Song. Die Rechte verhindern es, dass dieser Song auf einer Best Of des SĂ€ngers seinen verdienten Platz findet – leider! Unter grosser Anteilnahme verstarb der SĂ€nger am 27. Mai 2017. Geblieben sind herrliche Alben mit seiner Allman Brothers Band und einigen starken Soloalben.
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Besetzung: Gregg Allman vocal, guitar, keyboards and Studiomusiker. Diverse Produzenten.

Rezension, Southern Rock
Stichwörter: Southern Rok
Atlanta Rhythm Section / Red Tape / 1976.
Okt. 1, 2026 CD-Rezension

CD 8 Songs. Time: 31:55
3 Top Songs: Jukin/San Antonio Rose, Free Spirit, Another Manâs Woman
Bewertung:đđđđđđđđ
Songs: Jukin / San Antonio Rose, Mixed Emotions, Shanghied, Police! Police!, Beautiful Dreams, Oh What A Feeling, Free Spirit, Another Manâs Woman
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Einleitung:
Atlanta Rhythm Section ist bis heute eine âgrausamâ unterschĂ€tzte Band. Inzwischen aber noch mit einem Originalmitglied aktiv, wenn ich nicht daneben liege. Die Band aus Doraville/Georgia, erbrachte in den 70iger herausragende Alben, die dem Genre Southern Rock zugeordnet werden können. Wieso sie immer im grossen Schatten von Lynyrd Skynyrd, Allman Brothers Band und anderen Grössen standen, ist fĂŒr mich unerklĂ€rlich. Eine ErklĂ€rung könnte sein, dass auch Elemente aus Pop AOR (spĂ€tere Alben) Einzug in ihre Aufnahmen Einzug gehalten haben. Eine gewisse Rauheit, sprich die Ecken und Kanten fehlte ihnen im direkten Vergleich zu den besagten Bands. Aus rein technischer Sicht war die Band mit hervorragenden Könnern bestĂŒckt. Die musikalische Mischung, die den typischen Southern Rock in den 70iger ausmachte, hatten sie voll drauf. Ihr 76er Album Rede Tape gehört zu ihren 3 besten Alben. Es ist nahezu ein perfektes Album mit einem tollen Front Cover!
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Album:
Der Eröffner mit Jukin/San Antonio ist ein knackiger Dixie Rocker mit Gitarren, die einem âso richtig in den Arsch tretenâ – toller Song und einer Melodie die in den Ohren haften bleibt. Mixed Emotions nimmt die Steilvorlage des ersten Song an. Rock mit knackigem Rhythmus und schneidenden Gitarren, veredeln diesen grossartigen Song. Nun folgt der Song Shanghied. He, es geht so toll weiter. Viel Groove und vorwĂ€rtstreibend mit einem gekonnten Rhythmuswechel – toll. Mit Police! Police! erspielen sie einen ebenfalls guten Song, der vor allem mit der Eröffnungssequenz der Police Sirenen ĂŒberrascht und fast schon bedrohlich wirkt. Mit Beautiful Dreams kommen sie dann mit einer Ballade âum die Eckeâ. Gekonnt, geschmeidig und ohne der AttitĂŒde in den Kitsch abzugleiten. Oh Wat A Feeling ist dann wieder ein Abgeh-Rocker mit gutem Chorus und Gitarren die vorantreiben. NĂ€chster Halt Free Spirit. Auch da ein gehaltvoller Rocksong mit viel Feeling. Ein Song total geeignet fĂŒr einen Road Trip. Der Abschluss bildet dann der Song Another Manâs Woman – ihr Live Klassiker! Schon der Einlauf mit dem Bass zeigt auf, wohin die Reise geht. Nun, der Ăbergang und die finale Umsetzung zum Basssolo ist grandios. Grosses Kino nennt man das wohl. Ein super Song hören wir da. Es ist ein unglaublich toller Abschluss eines grossartigen Albums. GefĂŒhle, Beziehungen und das Musikerleben, ist der rote Faden im Themenbereich des Songwriting auf diesem TontrĂ€ger.
Ganz klar 8 von möglichen 10 Punkte, ohne wenn und aber! Bei diesem Album stimmt einfach alles. Im Genre Southern Rock ist dieses Album eine Perle. Dieses Album bietet einfach einen tollen Sound. Die Protagonisten spielen merklich auf dem höchstem Nivaeau, genau so wird das Hörerlebnis wahrgenommen. Die SpiellĂ€nge ist mit knapp 32 Minuten natĂŒrlich viel zu kurz. DafĂŒr hören wir aber 8 âsackstarkeâ Songs. Das Remastering ist gelungen. Keine unnötigen Beschneidungen von Höhen und Tiefen zu Gunsten der LautstĂ€rke. Dieses Album ist bestens zu empfehlen. Ein Pflichtkauf fĂŒr Freunde des Southern Rock. Im ĂŒbrigen auf TontrĂ€ger Vinyl noch gut zu erwerben. Warum das Album nur knapp unter Platz 200 der Billboard kam, ist mir und ganz sicher auch anderen ein RĂ€tselâŠ
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Besetzung: Ronnie Hammond lead vocals, Dean Daughtry keyboards, Barry Bailey guitar, Robert Nix drums, Paul Goddard bass, J.R Cobb guitar, Productor Buddy Buie.

Stichwörter: Southern Rok
Southern Rock / Auswahl 16 Tracks
Sep. 27, 2026 Streaming
Das Genre Southern Rock bietet unzĂ€hlige tolle Classic Rock Tracks. In den 70iger bis in die 80iger hinein, hatte diese gitarrenlastige Stilrichtung seine Hochkonjunktur. Eine Empfehlung meinerseits sind diese 16 Tracks, die sich auf Streaming-Dienste problemlos zusammenstellen lassen! Typisch fĂŒr diese Musik sind eine Mischung aus:
đŁïž Texte ĂŒber den amerikanischen SĂŒden, Freiheit, StraĂen, KleinstĂ€dte und das Leben dort
đž Blues-Rock â Grundlage vieler Riffs und Soli
đ„ Boogie & Southern Groove
đ” Country-/Folk-EinflĂŒsse
đč Soul, R&B und teilweise Funk
đž hĂ€ufig zwei oder mehrere Gitarren
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- Lynyrd Skynyrd â Free Bird
- The Allman Brothers Band â Ramblinâ Man
- Marshall Tucker Band â Canât You See
- ZZ Top â La Grange
- Molly Hatchet â Flirtinâ with Disaster
- Blackfoot â Highway Song
- 38 Special â Hold On Loosely
- Blackberry Smoke â Ainât Got the Blues
- Govât Mule â Soulshine
- The Outlaws â Green Grass & High Tides
- Charlie Daniels Band â The Southâs Gonna Do It Again
- Little Feat â Dixie Chicken
- Georgia Satellites â Keep Your Hands to Yourself
- Dr. John â Right Place, Wrong Time
- Atlanta Rhythmen Section – Spooky
- Gregg Allman – House Of Blues
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Es ist einfach tolle Musik, diese bis heute immer wieder gern gehört wird. Neue Bands kommen, die dieses Genre neu beleben und natĂŒrlich von den alten bekannten Songs sich verneigen. Southern Rock lebt!

Southern Rock, UnterstĂŒtzung ChatGBT
Stichwörter: Southern Rok
Molly Hatchet / Southern Rock / Eine fast vergessene Band
MĂ€rz 16, 2026 KĂŒnstler-Portrait
In den âgoldigenâ 70iger der Rockmusik war die Southern Rock Band Molly Hatchet ein wichtiger Bestandteil dieses Genre. Die Band war definitiv hĂ€rter als als ihre Mitstreiter. Sie waren die Schwermetaller mit viel Southern EinflĂŒssen. Am ehesten konnten noch Blackfoot in ihrer frĂŒhen Phase in Sachen HĂ€rtegrad Paroli bieten. Ansonsten pflegten Molly Hatchet das Bild der Southern Rock Bands aus dieser Zeit. 3 Gitarristen und immer mindestens 2-3 Track auf Lager, wo Gitarrenschlachten zum guten Ton gehörten.
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Molly Hatchet â KarriereĂŒberblick
Molly Hatchet ist eine US-amerikanische Southern-Rock-Band, die in den spĂ€ten 1970er-Jahren berĂŒhmt wurde. Ihr Sound verbindet Southern Rock, Hard Rock und Blues-Rock â oft verglichen mit Bands wie Lynyrd Skynyrd, Outlaws, Blackfoot und The Allman Brothers.
đ GrĂŒndung und frĂŒhe Jahre
- GegrĂŒndet: 1971
- Ort: Jacksonville / Florida
- Namensherkunft: angeblich von einer legendÀren Prostituierten aus der Stadt.
In den 1970ern spielte die Band lange in lokalen Clubs, bevor sie einen Plattenvertrag bekam.
đ Durchbruch (Ende 1970er)
Der groĂe Erfolg kam mit den ersten Alben:
- Molly Hatchet (1978)
- Flirting‘ With Disaster (1979)
Das zweite Album wurde ihr gröĂter Erfolg. Der Song Flirtin‘ With Disaster gilt bis heute als ihr bekanntester Titel.
Typische Merkmale der Band:
- drei Gitarren gleichzeitig
- harte Riffs + Southern-Rock-Groove
- Fantasy-Coverart (oft von Frank Frazetta)
đ” 1980er Jahre
Weitere bekannte Alben:
- Beatin‘ The Odds
- Take No Prisoners
- No Guts…No Glory
Die Band blieb populÀr im US-Rockradio, hatte aber mehr Besetzungswechsel.
đ Viele Line-up-Wechsel
Ab den 1990ern:
- zahlreiche Mitgliederwechsel
- mehrere Originalmitglieder starben
- die Band tourte weiter mit neuen Musikern
Trotzdem blieb der Name Molly Hatchet aktiv auf Tour.
đ€ SpĂ€tere Jahre
SpÀtere Alben:
- Devil’s Canyon
- Justice
Die Band konzentriert sich heute hauptsÀchlich auf Live-Touren und klassische Hits.
â Kurzfazit:
- Southern-Rock-Legenden aus Jacksonville
- groĂer Erfolg Ende der 70er
- bekannt fĂŒr âFlirtinâ with Disasterâ
- bis heute eine aktive Touring-Band
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Die heutige aktive Band trĂ€gt die Tradition des Southern Rock weiter. Obwohl kein Originalmitglied mehr den Sound bereichern kann, wird immer noch bei Konzerten gerockt, wie wenn es noch die 70er wĂ€ren! Klar es sind inzwischen kleine LokalitĂ€ten, die fĂŒr diese leider nicht mehr angesagte Musikrichtung herhalten dĂŒrfen. Und doch, Nostalgie tut einfach gut und bei Musik gilt eh nur eine Maxime – berĂŒhrt sie mich oder nichtâŠ!
Band: Molly Hatchet
GrĂŒndung: 1971
Studio TontrÀger: 13

Southern Rock, UnterstĂŒtzung ChatGBT
Stichwörter: Southern Rok
Lynyrd Skynyrd / Celebrating 50 Years / Live At The Rhyman / 2022 / Erscheinungsdatum 2025
Juni 30, 2025 Rezension, Vinyl
Die Legenden des Southern Rock mit einem weiteren Live Album. Diesmal zum JubilĂ€um, wie es der Titel schon suggeriert! Rein schon historisch betrachtet, muss man diesen 2022er TontrĂ€ger sein Eigen nennen, denn da spielte noch GrĂŒndungsmitglied Garry Rossington zu grossen Teilen mit. Leider verstarb er im Jahr 2023. Es ist ein herrlich authentisches Live-Zeit-Dokument, was einem in musikalisch tollen Zeiten zurĂŒckversetzt. Nostalgie pur, ohne aber âalbackenâ zu wirken. Alle ihre Hits aus den 70er gespickt mit einem 2003 Song, rocken sie in Nashville ab, bis die âHĂŒtte brenntâ. Man ist gekommen, um die Band abzufeiern, denn 50 Jahre Bandgeschichte âschreitâ nach einem speziellen Konzert mit ihren unzĂ€hligen Hits.
Man wird definitiv nicht enttĂ€uscht, denn im âMaschinenraumâ von Lynyrd Skynyrd wird geschuftet, geschwitzt, um ihren Southern Rock Sound authentisch dem zahlenden Publikum zu prĂ€sentieren. Nie dem Selbstzweck dienend, agiert die Band gekonnt mit Pathos und Energie, dass man sich fĂŒhlt in der ersten Reihe zu stehen. Bisweilen wĂ€re man gerne bei der Band auf der BĂŒhne, um ja nichts zu verpassen. Einfach um die Magie einzuatmen. Die Gitarren agieren einfach grossartig und verzahnen sich Nahe an der Perfektion. Johnny Van Zant singt fantastisch! Sein grosser Bruder Ronnie schaut sicher vom Himmel aus entzĂŒckt auf ihn herab. Rick Medlocke steht wie ein Fels in der Brandung auf der BĂŒhne. Er ist quasi der Dirigent âseinesâ Gitarren-Orchesters. Er sucht immer wieder die NĂ€he zu Gary Rossington, dem noch einzig verbliebenen Originalmitglied. Gary Rossington und seine Slide-Gitarren EinsĂ€tze, sind zum âheulenâ schön. Die ganze Rhythmus Fraktion ist so toll eingespielt, dass jeder sich auf den anderen verlassen kann. Das Konzert lĂ€uft wie ein Schweizer Uhrwerk. Konzentriert und spielfreudig agieren die Musiker/innen. Das ergibt dann ein kompakter und stilsicherer Gesamtsound. Da lebt man als Zuhörer mit jeder Faser des Körpers mit. Wer dabei sein konnte – Gratulation!
Auf die einzelnen Songs einzugehen, spottet fast schon ihren Fundus von grossartigen Songs. Trotzdem! Hört man Simple Man, muss man sich keinesfalls schĂ€men ĂŒber feuchte Augen. Ich denke mir immer wieder, was fĂŒr ein grossartiger Song und was fĂŒr ein tolles Songwriting. Freebird – ihre Rockhymne! Ein SeelenfĂ€nger am Anfang und eine Urgewalt in der Vollendung. Die Gitarren âschĂŒttenâ mit ihrem Schluss-Gewitter die Hölle zu. Gemacht ist der brillante Track fĂŒr all ihre verstorbenen Helden zu ehren! Auf der Leinwand sind ihre verstorbenen Kollegen abgebildet – bewegend wenn man das Video dazu anschaut. Die Doppel LP ist wie folgt aufgeteilt:
Side One
Whats Your Name, WorkinâFor MCA, You Got Thst Right, I Know A Little, Down South Juckin, That Smell, Cry For The Bad Man, Saturday Night Spezial, Tuesdaâs Gone
Side Two
Red White Blue, Simple Man, Three Steps, Call Me The Breeze, Sweet Home Alabama, Freebird
Die Band: Gary Rossington (g), Rick Medlocke (g), Mark Mateyka (g),Damon Johnson (g) Keith Christopher (b), Johnny Van Zant (v), Peter Keys (k), Carol Chase (vb), Stacie Michelle (vb), Dale Krantz-Rossington (vb) Stevie Boxcar (m)
Fogende Gastmusiker bereichern diesen denkwĂŒrdigen Abend in Nashville:
. Jelly Roll đ€ bei Tuesdayâs
. Marcus King đžbei Saturday Night Special
. John Osbourneđžbei WorkinâMCA
. Brent Smithđ€bei Simple Man
. Donnie Van Zantđ€bei Red White And Blue
Unbedingt erwĂ€hnenswert ist, dass Gary Rossington erst ab Track 6 mit That Smell auf die BĂŒhne gekommen ist. Er hatte bekanntlich aus gesundheitlichen GrĂŒnden die Band schon verlassen und kam fĂŒr dieses JubilĂ€umskonzert auf die BĂŒhne. Das sind leider seine letzten live AktivitĂ€ten und somit ist der TontrĂ€ger etwas ganz besonderes! Nur schon ehrenhalber und an sein Gedenken, sollte man sich diesen TontrĂ€ger zulegen! Auch aus technischer Sicht ist das Album gelungen. Toller Klang und alles am richtigen Ort eingesetzt. Dieser famose TontrĂ€ger gibt es in Form Vinyl, CD und was fĂŒrs Auge – DVD.
Album: Celebrating 50 Years: Live At The Ryman
Music Expert:*****
Beste Songs: Bei diesem Live Best of erĂŒbrigt sich eine Auswahl! Aber, Gimme Back My Bullets und T For Texas wĂ€re schon Nice gewesen! Man kann nicht alles haben….

Classic Rock, Southern Rock
Stichwörter: Classic Rock, Southern Rok
Outlaws Itâs About Pride / 2012
Okt. 22, 2024 Rezension, Vinyl
Was fĂŒr ein Klasse Album von den Outlaws. In ihrem Backkatalog ganz sicher in den Top 3. anzusiedeln. Southern Rock der Spitzenklasse wird uns da geboten! Textlich werden Themen bedient wie Heimat, Sehnsucht, Einsamkeit und Liebe. Musikalisch werden die 11 Songs von Paul Henry (Originalmitglied) und seinen tollen Bandkollegen sehr songdienlich umgesetzt. Mehrstimmiger Gesang und âbratendeâ Gitarren, die wie eine SĂ€ge ins Holz frĂ€st. Jeder einzelne Song eine Geschichte fĂŒr sich und mit Melodien getragen, die haften bleiben. Das wunderbare daran ist, dass die Reihenfolge der Songs einem Steigerungslauf gleich kommt. Keine SchwĂ€chen, keine FĂŒller!
Mit Tomorrowâs Another Night und Hidinâ Out In Tennessee beginnt der TontrĂ€ger sehr gut. Erst genannter Song ist Southern Rock pur. Der zweite Song wird durch tolle Gitarren veredelt und immer mit diesen traumhaft schönen Melodien! Mit dem Song Itâs About Pride ist der Band eine richtige Weltklasse Nummer gelungen. Was fĂŒr ein eindringlicher Aufbau und dann diese knackigen Gitarren, die den Song ins Ziel fĂŒhren – herrlich! Eine Verschnaufspause gefĂ€llig – nein! Mit Born To Be Bad wir grandios gerockt. Mensch was fĂŒr einđžRiff! Dieser Song wĂŒrde auf jedes ZZTop Album passen. Es ist ein Song, der die BĂ€rte aus Texas noch nicht geschrieben haben. Last Ghost Town beendet die erste Seite. Was dann auf Seite 2 folgt, ist in der Summe noch besser als die erste Seite. Ob es nun Nothinâ Main About Main Street oder das grossartige The Flame ist, einfach famos. Alexâs Song und Trouble Rides A Fast Horse setzen den Reigen von erstklassigen Songs fort. Man trĂ€umt von unendlich schöner Landschaft und SonnenaufgĂ€nge. Und dann dieser Abschluss mit So Long! Besser gehts nimmer! Behutsamer Aufbau, eindringlicher Gesang und langgezogene GitarrenlĂ€ufe fĂŒr alle Luftgitarren Freaks bestens geeignet. Die Songs verteilt auf dem TontrĂ€ger:
Side One
Tommrow’s another Land, Hidden? Out In Tennessee, It’s About Pride, Born To Be Bad, Last Ghost Town
Side Two
Nothin‘ Main About Main Street, The Flame, Alex’s Song, Trouble Rides A Fast Horse, So Long
Ein wahrlich grossartiges Album wird uns da geboten. Recht wenig bis gar keine Country Anleihen, sondern eher Heartland Musik mit einem gehörigen Anteil von viel Rockgitarren. Das Album ist den verstorbenden ehemaligen Bandmitglieder gewidmet. Hughie Tomasson, Billy Jones und Frank O’Keefe, waren lange ein fester Bestandteil von dieser Band. Es waren grossartige Musiker, die den Southern Rock mitbestimmt und lange mitgetragen haben.
Album: It’s About Pride
Music Expert:*****
Beste Songs: Hidin‘ Out In Tennessee, It’s About Pride, Born To Be Bad, The Flame, Alex’s Song, So Long

Southern Rock
Stichwörter: Southern Rok
Outlaws / 1975
Okt. 11, 2024 Rezension, Vinyl
Was fĂŒr ein grossartiges Erstwerk der Southern Rock Band aus Florida – genannt đžArmy! Ein Meisterwerk in diesem Genre. Kerniger Sound mit zum Teil leichten Country Anleihen. Ein sehr durchdachtes und harmonisches Album mit einigen tollen mehrstimmigen Vocals von fast allen Beteiligten. Top aufgenommen mit einer kristallklaren Wiedergabe. So macht Musik einfach Spass! Das absolute âSahnestĂŒckâ ist natĂŒrlich ihr Trademark Song Green Grass & High Tides. Das GegenstĂŒck zu Lynyrd Skynyrdâs Free Bird oder Blackfootâs Highway Song! Was da die Herren in Sachen Melodie, Rhythmus und đžbieten, ist als unverschĂ€mt gut einzustufen. Im Songwriting kommen lĂ€ndliche Themen und auch âHerz-Schmerzâ Geschichten zum tragen.
Und ja, auch die restlichen Songs reihen sich glanzvoll, wie an einer Perlenkette aufgezogen in dieses famose Gesamtwerk ein! Kein FĂŒller ist auszumachen. Man hört dem Gebotenen bis zum letzten Ton gern zu. Yes, da war die Welt noch ziemlich in Ordnung 1975. Und ja, es war auch die Zeit, wo Southern Rock Hochkonjuktur hatte. Die Songs verteilen sich wie folgt:
Side One
There Goes Another Love Song, Song For You, Song In The Breeze, It Follows From Your Heart, Cry No More
Side Two
Waterhole, Stay With Me, Keep Prayinâ, Knoxville Girl, Green Grass & High Tides
Weitere tolle Alben folgten noch von dieser tollen Band. Wer sich aber ein Bild ĂŒber die đžArmy machen will, kommt an diesem Album definitiv nicht vorbei! Die Besetzung bei diesem Knaller Album: Hughie Thomasson Lead Guitar & Vovals, Monte Yoho Drums, Billy Jones Lead Guitar & Vocals, Frank oâKeefe Bass Guitar, Henry Paul Electric & Acoustic Guitar & Vocals.
Album: The Ourlaws
Music Expert:*****
Beste Songs: There Goes Another Love Song, Song For You, Song In The Breeze, Stay With Me, Green Grass & High Tides

Southern Rock
Stichwörter: Southern Rok
Outlaws / Lady In Waiting / 1976
Die Gruppe Outlaws ist bis heute immer noch aktiv und wird im Genre Southern Rock gelistet. Ihr zweites Album Lady In Waiting ist ein tolles Album, dieses zwar eine gehörige Schlagseite Country Rock auszuweisen hat und trotzdem in ihrer Gesamtheit ĂŒberzeugen kann. Die tollen Gitarren und die schmeidigen Vocals bezirzen unsere GehörgĂ€nge. Das Album erinnert auch an die ersten zwei Alben von den Eagles. Also mehr West Coast Country Rock als Southern Rock! In den 70er hatte der Southern Rock Hochkonjunktur. Bands wie Lynyrd Skynyrd, Blackfoot, Molly Hatchet, Atlanta Rhythm Section und eben Outlaws etc. befanden sich in der „Hochdruckphase“ ihrer Schaffenskraft.
Tolle Tracks sind auf der ersten Seite sicher Breaker Breaker und South Carolina. Ganz stark auch Freeborn Man. Feine Gitarren verbunden mit einer durchdachten Songstruktur, machen den Song zu einem Hörerlebnis. Ainât So Bad ist okay, mehr aber nicht! Ebenfalls gefĂ€llt Girl From Ohio mit seinem Country Flair. Auf Seite zwei hat das âeinfacheâ Lover Boy durchaus seine Reize, obwohl nicht gerade spektakulĂ€r anzuhören. Das gilt im Grundsatz auch fĂŒr das harmonische Just For You aber auch dieser Song geht gut in die GehörgĂ€nge. Mit Prisoner legen sie dann einen âbutterweichenâ Song hin. Zuerst ein bisschen âschmalzigâ rĂŒberkommend, retten die famos gespielten đž den Song ĂŒber die Ziellinie. Der Abschluss bildet der Track Stick Around For Rock & Roll. Yes, richtig rocken können sie auch. Richtig gut zĂŒndet der Rock! Verteilt auf LP Seiten verteilen sich die Songs wie folgt:
Side One
Breaker, Breaker, South Carolina, Ainât So Bad, Freeborn Man, Girl From Ohio
Side Two
Lover Boy, Just For You, Prisoner, Stick Around For Rock & Roll
Einige Besetzungswechsel im Lauf der Jahre und bis heute, bestimmen die DNA dieser Band. Live immer mit viel Gitarren unterwegs, zĂ€hlen sie unbestritten zu den bekannten Grössen im Southern Rock, die immer ausgewiesene tolle Gitarristen in ihren eigenen Reihen vereinen konnten. Die Herren Henry Paul und Huy Thomasson sind in den đșđž ziemlich bekannt im inneren Circle Southern Rock! Und ja, das hier rezensierte Album hat ein wunderbares Cover! Da punktet Vinyl natĂŒrlich zu 100%. Lady In Waiting kann man sehr gut durchhören. Es eignet sich auch bestens fĂŒr die Beschallung eines Barbecue oder sonstiger Autofahrt – am besten im SĂŒden der Staaten!
Album: Lady In Waiting
Music Expert:****
Beste Songs: Breaker, Breaker, Freeborn Man, Girl From Ohio, Prisoner, Stick Around For Rock & Roll

Southern Rock
Stichwörter: Southern Rok
Robert Jon & The Wreck / Red Moon Rising / 2024
Juli 8, 2024 Vinyl
Southern Rock lebt! Lange musste man bangen, ob nach den Legenden Lynyrd Skynyrd ĂŒberhaupt noch andere Bands diese aufregende Spielart weiter tragen können. Oh ja, eine dieser Bands sind Robert Jon & The Werk. Ihr musikalisch sĂŒffiger Cocktail aus Rock, Country, Blues und Swamp, machen eben genau diesen definierten SĂŒdstaaten Rock aus. Dazu nehmen wir noch knackige GitarrenlĂ€ufe, die dann dem Sound den richtigen Schub geben. Robert Jon & The Wreck haben ihre Home Base in Kalifornien und können bis heute schon einige TontrĂ€ger ihr Eigen nennen.
Red Moon Rising und deren 10 Tracks, ĂŒberzeugen auf der ersten LP Seite vollumfĂ€nglich. Ein bisschen mehr „Gitarrenschlachten“ hĂ€tte ich mir aber schon gewĂŒnscht. Ansonsten genau der Sound fĂŒr schwĂŒle NĂ€chte. Mit Stone Cold Killer legt die Band furios los, als gebe es keinen morgigen Tag mehr. Tolle Gitarren und einen Refrain zum mitsingen. Bei dem nĂ€chsten Song mit Namen Trouble wird weiterhin voll auf die „Hupe“ gedrĂŒckt! Rock Futter fĂŒr alle Freunde des tiefen SĂŒdens. Bei Ballad Of A Broken Hearted Man wird singemĂ€ss des Titel und Text die Schwermut musikalisch ausgelebt. Der Namensgeber des hiesigen Album Red Moon Rising, ist ein Rocksong erster GĂŒte. Guter Rhythmus und zupackende Gitarren. Ab Track 5 und dem Song Dragging Me Down, wird es dann ein bisschen „seichter“, sprich nicht mehr so unwiderstehlich gut. Sagen wir es mal mal so, austauschbarer! Hold On und Down No More erreichen das bis jetzt dargebotene Niveau nicht mehr, ohne aber ganz abzufallen. Mit Help Yourself geht es dann auf eine Country Rock Reise, nicht spektakulĂ€r aber auch nicht beschĂ€mend. Bei Worried Mind wird wird weiterhin der US Country Rock gepflegt. Der Abschluss wird mit dem Song Give Love gestaltet. Da geht man mit einer Ballade auf Seelenfang. Die Gitarren sind famos! Nicht zwingend der Song aber gut annehmbar fĂŒr Freunde der gepflegten Balladen. Verteilt auf 2 LP Seiten lassen sich sich die Songs wie folgt einreihen:
Side One
Stone Cold Killer, Trouble, Ballad Of A Brocken Hearted Man, Red Moon Rising, Dragging Me Down
Side Two
Holde On, Down No More, Help Yourself, Worried Mind, Give Love
Wirklich schade, kann die Band in der zweiten HĂ€lfte das gebotenen Niveau nicht mehr halten. Trotzdem, insgesamt ein knapp ĂŒberdurchschnittliches Album. Live seien sie richtig knackig, habe ich mir sagen lassen. Ja, wenn man den Song Stone Cold Killer als Messlatte nimmt, glaube ich es sofort. Wer auf den „guten alten“ Southern Rock steht, sollte sich diesen TontrĂ€ger unbedingt mal anhören. Die Produktion lĂ€sst keine WĂŒnsche ĂŒbrig und der Sound kommt ungefiltert und toll aus den Boxen. Das Cover ist ebenfalls gelungen – toller Hingucker!
Album: Red Moon Rising
Musik Expert:***1/2
Beste Songs: Stone Cold Killer, Trouble, Ballad Of A Broken Hearted Man, Red Moon Rising, Give Love

Southern Rock
Stichwörter: Southern Rok
Elvin Bishop / Let It Flow / 1974
MĂ€rz 6, 2024 Rezension, Vinyl
Mal wieder was aus der âSchatztruheâ liebe Musikfreunde. Elvin Bishop ist bis heute im Southern Rock und Blues Rock zu Hause. 1974 erspielte er mit seiner famosen Band ein ganz cooles Album. Let It Flow heisst der TontrĂ€ger und erschliesst in den 11 Songs in bester Manier den Southern Rock. Bisweilen richtig flockig und mit einem tollen groove ausgestattet, ĂŒberzeugt der 74er TontrĂ€ger vor allem auf der ersten Seite, sprich 5 Songs. Der Sound ist anverwandt zu Lynyrd Skynyrd, Allman Brothers Band und Atlanta Rhythmen Section. Interessant auch, dass kein geringerer als ein gewisser Richard Betts von der Allman Brothers Band mit seinen famosen Gitarrenlinien als Guest Artist zu hören ist.
Ebenfalls ist ein Charlie Daniels mit von der Partie, dieser im Southern Rock Lager einen grossen Namen besitzt. Der Track Travelinâ Shoes mit einer LĂ€nge von 7:10 ist der Master Song auf diesem Album. Der könnte schlicht weg von der Allman Brothers Band stammen. Bedingt natĂŒrlich auch durch die toll gespielte Gitarre von Richards Bett. Es ist ein richtig knackiger Southern Rock Song. Oh, was fĂŒr ein toll ins Ohr gehender Knaller. Verteilt auf zwei LP Seiten sind die Songs wie folgt gesetzt:
Side One
Sunshine Special, Ground Houg, Honey Babe, Stealin Watermelons, Travelinâ Shoes
Side Two
Let It Flow, Hey Good Lookinâ, Fishinâ, Canât Go Back, I Canât Hold Myself In Line, Bourbon Street
Man muss festhalten, dass Abseits der grossen Southern Rock Bands auch KĂŒnstler ihren Platz inne haben, die zwar in Europa wenig bis gar nicht bekannt sind aber in den Staaten ihren festen Platz einnehmen. Dieser TontrĂ€ger ist fĂŒr uns EuropĂ€er so zusagen ein Geheimtipp, also zulegen Freunde des guten Geschmacks!
Album: Let It Flow
Music Expert:****
Beste Songs: Sunshine Special, Ground Houg, Hobey Babe, Travelin Shoes, Let It Flow, Hey Good Looking

Southern Rock
Stichwörter: Southern Rok