Gregg Allman / No Stranger To The Dark / 2002

CD 18 Songs. Time: 74:25

3 Top Songs: Evidence Of Love, House Of Blues, Rendezvous With The Blues

Bewertung:👍👍👍👍👍👍👍

Songs: I‘m No Angel, Island, Melissa, Faces Without Names, Evidenze Of Love, Demons, Ocen Wash The Gunwale, House Of Blues, Before The Bullets Fly, The Dark End Of The Street, Slip Away, I‘ve Got News For You, Brother To Brother, The Days, Hopeless Miss You, Bonus Tracks: Love The Poison, Rendezvous With The Blues, Wippin‘ Post

______________________

Einleitung:

Gregg Allman ist eine Legende im Southern Rock. MitbegrĂŒnder der legendĂ€ren Allman Brothers Band und SolokĂŒnstler, so kannte man den Tastenspieler. Seine soulige „schwarze“ Stimme war eine der besten in diesem Genre. Der Musiker hatte die ganze🎱des Lebens durchlebt. Drogen, Alkohol, SchicksalsschlĂ€ge und eine illustere Ehe mit Cher! Im Mittelpunkt stand aber immer die Musik, die durch seine AuthentizitĂ€t spĂŒrbar rĂŒberkam. Das Publikum nahm es wohlwollend auf, denn man sah ihn als einen ihrer. Blues und Rock waren die Taktgeber in seinen Songs aber angereichert mit Soul, Southern und gelegentlich ein Schuss Gospel! Midnight Rider, ist wohl sein bekanntester Song. Seine Musik hat etwas zeitloses und schönes an sich und nicht selten umschmeichelt eine Melancholie seine Songs. Vielleicht ist das Geheimnis von Gregg Allman.

____________________

Album

Dieser TontrĂ€ger umfasst ein grosser Teil seiner Solokarriere. Die letzten 2 TontrĂ€ger sind da nicht abgebildet, da diese Best Of vorgĂ€ngig erstellt worden ist. Trotzdem, man bekommt einen tollen Einblick in den Backkatalog des Musikers. Gregg Allman deckt in der Schnittmenge gekonnt Blues und Rock ab. Seine unglaublich tolle Stimme geben den Songs die AuthentizitĂ€t fĂŒr dieses Genre. House Of Blues und Rendezvous Without Blues sind einfach herrlich anzuhören. Wo die Allman Brothers Band mit zum Teil komplexeren oder Jam mĂ€ssigen Songs glĂ€nzten, sind bei ihm die Songs eingĂ€nglicher. Und ja, er konnte auch Pop Linien einfließen lassen, was seinem Beliebtheitsgrad bei seinen Harcore-Fans Fans nicht minderte. Er war ihr Mann, einer von ihnen. Man kannte ja all seine Tiefen und Höhen. Der Mann verstellte sich nie! Sein Outfit, seine langen Haare, so war er bis zum Schluss. Er war eben einer von ihnen. Kein Snob mit teuren Klamotten und extrem teuren Autos. Die Themen seiner Songs sprach die Menschen an. VerlustĂ€ngste und Lebensgeschichten waren seine Geschichten. Der Mann hatte viel zu erzĂ€hlen. Seine Verletzlichkeit spĂŒrte man bei seinen Songs und Themen. Solche Musiker die bodenstĂ€ndig sind, werden vor allem im SĂŒden der USA verehrt. Er war auch Verantwortlich fĂŒr den Filmtitel eines Hollywood Klassikers mit Namen Black Rain, wo Michael Douglas und Andy Garcia in den Hauptrollen zu sehen waren. Der super Song mit Namen heisst I’ll Be Holding On. Der Text stammt von Will Jennings, komponiert von Hans Zimmer und eingesungen von Gregg Allman. Schwer erhĂ€ltlich ist dieser Song. Die Rechte verhindern es, dass dieser Song auf einer Best Of des SĂ€ngers seinen verdienten Platz findet – leider! Unter grosser Anteilnahme verstarb der SĂ€nger am 27. Mai 2017. Geblieben sind herrliche Alben mit seiner Allman Brothers Band und einigen starken Soloalben.

___________________________

Besetzung: Gregg Allman vocal, guitar, keyboards and Studiomusiker. Diverse Produzenten.

Rezension, Southern Rock

Atlanta Rhythm Section / Red Tape / 1976.

CD 8 Songs. Time: 31:55

3 Top Songs: Jukin/San Antonio Rose, Free Spirit, Another Man‘s Woman

Bewertung:👍👍👍👍👍👍👍👍

Songs: Jukin / San Antonio Rose, Mixed Emotions, Shanghied, Police! Police!, Beautiful Dreams, Oh What A Feeling, Free Spirit, Another Man‘s Woman

________________________

Einleitung:

Atlanta Rhythm Section ist bis heute eine „grausam“ unterschĂ€tzte Band. Inzwischen aber noch mit einem Originalmitglied aktiv, wenn ich nicht daneben liege. Die Band aus Doraville/Georgia, erbrachte in den 70iger herausragende Alben, die dem Genre Southern Rock zugeordnet werden können. Wieso sie immer im grossen Schatten von Lynyrd Skynyrd, Allman Brothers Band und anderen Grössen standen, ist fĂŒr mich unerklĂ€rlich. Eine ErklĂ€rung könnte sein, dass auch Elemente aus Pop AOR (spĂ€tere Alben) Einzug in ihre Aufnahmen Einzug gehalten haben. Eine gewisse Rauheit, sprich die Ecken und Kanten fehlte ihnen im direkten Vergleich zu den besagten Bands. Aus rein technischer Sicht war die Band mit hervorragenden Könnern bestĂŒckt. Die musikalische Mischung, die den typischen Southern Rock in den 70iger ausmachte, hatten sie voll drauf. Ihr 76er Album Rede Tape gehört zu ihren 3 besten Alben. Es ist nahezu ein perfektes Album mit einem tollen Front Cover!

________________________

Album:

Der Eröffner mit Jukin/San Antonio ist ein knackiger Dixie Rocker mit Gitarren, die einem „so richtig in den Arsch treten“ – toller Song und einer Melodie die in den Ohren haften bleibt. Mixed Emotions nimmt die Steilvorlage des ersten Song an. Rock mit knackigem Rhythmus und schneidenden Gitarren, veredeln diesen grossartigen Song. Nun folgt der Song Shanghied. He, es geht so toll weiter. Viel Groove und vorwĂ€rtstreibend mit einem gekonnten Rhythmuswechel – toll. Mit Police! Police! erspielen sie einen ebenfalls guten Song, der vor allem mit der Eröffnungssequenz der Police Sirenen ĂŒberrascht und fast schon bedrohlich wirkt. Mit Beautiful Dreams kommen sie dann mit einer Ballade „um die Ecke“. Gekonnt, geschmeidig und ohne der AttitĂŒde in den Kitsch abzugleiten. Oh Wat A Feeling ist dann wieder ein Abgeh-Rocker mit gutem Chorus und Gitarren die vorantreiben. NĂ€chster Halt Free Spirit. Auch da ein gehaltvoller Rocksong mit viel Feeling. Ein Song total geeignet fĂŒr einen Road Trip. Der Abschluss bildet dann der Song Another Man‘s Woman – ihr Live Klassiker! Schon der Einlauf mit dem Bass zeigt auf, wohin die Reise geht. Nun, der Übergang und die finale Umsetzung zum Basssolo ist grandios. Grosses Kino nennt man das wohl. Ein super Song hören wir da. Es ist ein unglaublich toller Abschluss eines grossartigen Albums. GefĂŒhle, Beziehungen und das Musikerleben, ist der rote Faden im Themenbereich des Songwriting auf diesem TontrĂ€ger.

Ganz klar 8 von möglichen 10 Punkte, ohne wenn und aber! Bei diesem Album stimmt einfach alles. Im Genre Southern Rock ist dieses Album eine Perle. Dieses Album bietet einfach einen tollen Sound. Die Protagonisten spielen merklich auf dem höchstem Nivaeau, genau so wird das Hörerlebnis wahrgenommen. Die SpiellĂ€nge ist mit knapp 32 Minuten natĂŒrlich viel zu kurz. DafĂŒr hören wir aber 8 „sackstarke“ Songs. Das Remastering ist gelungen. Keine unnötigen Beschneidungen von Höhen und Tiefen zu Gunsten der LautstĂ€rke. Dieses Album ist bestens zu empfehlen. Ein Pflichtkauf fĂŒr Freunde des Southern Rock. Im ĂŒbrigen auf TontrĂ€ger Vinyl noch gut zu erwerben. Warum das Album nur knapp unter Platz 200 der Billboard kam, ist mir und ganz sicher auch anderen ein RĂ€tsel


__________________________

Besetzung: Ronnie Hammond lead vocals, Dean Daughtry keyboards, Barry Bailey guitar, Robert Nix drums, Paul Goddard bass, J.R Cobb guitar, Productor Buddy Buie.

Rezensionen, Southern Rock

Southern Rock / Auswahl 16 Tracks

Das Genre Southern Rock bietet unzĂ€hlige tolle Classic Rock Tracks. In den 70iger bis in die 80iger hinein, hatte diese gitarrenlastige Stilrichtung seine Hochkonjunktur. Eine Empfehlung meinerseits sind diese 16 Tracks, die sich auf Streaming-Dienste problemlos zusammenstellen lassen! Typisch fĂŒr diese Musik sind eine Mischung aus:

đŸ›Łïž Texte ĂŒber den amerikanischen SĂŒden, Freiheit, Straßen, KleinstĂ€dte und das Leben dort

🎾 Blues-Rock – Grundlage vieler Riffs und Soli

đŸ„ Boogie & Southern Groove

đŸŽ” Country-/Folk-EinflĂŒsse

đŸŽč Soul, R&B und teilweise Funk

🎾 hĂ€ufig zwei oder mehrere Gitarren

______________________

  1. Lynyrd Skynyrd – Free Bird
  2. The Allman Brothers Band – Ramblin’ Man
  3. Marshall Tucker Band – Can’t You See
  4. ZZ Top – La Grange
  5. Molly Hatchet – Flirtin’ with Disaster
  6. Blackfoot – Highway Song
  7. 38 Special – Hold On Loosely
  8. Blackberry Smoke – Ain’t Got the Blues
  9. Gov’t Mule – Soulshine
  10. The Outlaws – Green Grass & High Tides
  11. Charlie Daniels Band – The South’s Gonna Do It Again
  12. Little Feat – Dixie Chicken
  13. Georgia Satellites – Keep Your Hands to Yourself
  14. Dr. John – Right Place, Wrong Time
  15. Atlanta Rhythmen Section – Spooky
  16. Gregg Allman – House Of Blues

_________________________

Es ist einfach tolle Musik, diese bis heute immer wieder gern gehört wird. Neue Bands kommen, die dieses Genre neu beleben und natĂŒrlich von den alten bekannten Songs sich verneigen. Southern Rock lebt!

Southern Rock, UnterstĂŒtzung ChatGBT

Molly Hatchet / Southern Rock / Eine fast vergessene Band

In den „goldigen“ 70iger der Rockmusik war die Southern Rock Band Molly Hatchet ein wichtiger Bestandteil dieses Genre. Die Band war definitiv hĂ€rter als als ihre Mitstreiter. Sie waren die Schwermetaller mit viel Southern EinflĂŒssen. Am ehesten konnten noch Blackfoot in ihrer frĂŒhen Phase in Sachen HĂ€rtegrad Paroli bieten. Ansonsten pflegten Molly Hatchet das Bild der Southern Rock Bands aus dieser Zeit. 3 Gitarristen und immer mindestens 2-3 Track auf Lager, wo Gitarrenschlachten zum guten Ton gehörten.

________________________

 Molly Hatchet – KarriereĂŒberblick

Molly Hatchet ist eine US-amerikanische Southern-Rock-Band, die in den spĂ€ten 1970er-Jahren berĂŒhmt wurde. Ihr Sound verbindet Southern Rock, Hard Rock und Blues-Rock – oft verglichen mit Bands wie Lynyrd Skynyrd, Outlaws, Blackfoot und The Allman Brothers.

📍 GrĂŒndung und frĂŒhe Jahre

  • GegrĂŒndet: 1971
  • Ort: Jacksonville / Florida
  • Namensherkunft: angeblich von einer legendĂ€ren Prostituierten aus der Stadt.

In den 1970ern spielte die Band lange in lokalen Clubs, bevor sie einen Plattenvertrag bekam.

🚀 Durchbruch (Ende 1970er)

Der große Erfolg kam mit den ersten Alben:

  • Molly Hatchet (1978)
  • Flirting‘ With Disaster (1979)

Das zweite Album wurde ihr grĂ¶ĂŸter Erfolg. Der Song Flirtin‘ With Disaster gilt bis heute als ihr bekanntester Titel.

Typische Merkmale der Band:

  • drei Gitarren gleichzeitig
  • harte Riffs + Southern-Rock-Groove
  • Fantasy-Coverart (oft von Frank Frazetta)

đŸŽ” 1980er Jahre

Weitere bekannte Alben:

  • Beatin‘ The Odds
  • Take No Prisoners
  • No Guts…No Glory

Die Band blieb populÀr im US-Rockradio, hatte aber mehr Besetzungswechsel.

🔄 Viele Line-up-Wechsel

Ab den 1990ern:

  • zahlreiche Mitgliederwechsel
  • mehrere Originalmitglieder starben
  • die Band tourte weiter mit neuen Musikern

Trotzdem blieb der Name Molly Hatchet aktiv auf Tour.

đŸŽ€ SpĂ€tere Jahre

SpÀtere Alben:

  • Devil’s Canyon
  • Justice

Die Band konzentriert sich heute hauptsÀchlich auf Live-Touren und klassische Hits.

✅ Kurzfazit:

  • Southern-Rock-Legenden aus Jacksonville
  • großer Erfolg Ende der 70er
  • bekannt fĂŒr „Flirtin’ with Disaster“
  • bis heute eine aktive Touring-Band

_________________________

Die heutige aktive Band trĂ€gt die Tradition des Southern Rock weiter. Obwohl kein Originalmitglied mehr den Sound bereichern kann, wird immer noch bei Konzerten gerockt, wie wenn es noch die 70er wĂ€ren! Klar es sind inzwischen kleine LokalitĂ€ten, die fĂŒr diese leider nicht mehr angesagte Musikrichtung herhalten dĂŒrfen. Und doch, Nostalgie tut einfach gut und bei Musik gilt eh nur eine Maxime – berĂŒhrt sie mich oder nicht
!

Band: Molly Hatchet

GrĂŒndung: 1971

Studio TontrÀger: 13

Southern Rock, UnterstĂŒtzung ChatGBT

Lynyrd Skynyrd / Celebrating 50 Years / Live At The Rhyman / 2022 / Erscheinungsdatum 2025

Die Legenden des Southern Rock mit einem weiteren Live Album. Diesmal zum JubilĂ€um, wie es der Titel schon suggeriert! Rein schon historisch betrachtet, muss man diesen 2022er TontrĂ€ger sein Eigen nennen, denn da spielte noch GrĂŒndungsmitglied Garry Rossington zu grossen Teilen mit. Leider verstarb er im Jahr 2023. Es ist ein herrlich authentisches Live-Zeit-Dokument, was einem in musikalisch tollen Zeiten zurĂŒckversetzt. Nostalgie pur, ohne aber „albacken“ zu wirken. Alle ihre Hits aus den 70er gespickt mit einem 2003 Song, rocken sie in Nashville ab, bis die „HĂŒtte brennt“. Man ist gekommen, um die Band abzufeiern, denn 50 Jahre Bandgeschichte „schreit“ nach einem speziellen Konzert mit ihren unzĂ€hligen Hits.

Man wird definitiv nicht enttĂ€uscht, denn im „Maschinenraum“ von Lynyrd Skynyrd wird geschuftet, geschwitzt, um ihren Southern Rock Sound authentisch dem zahlenden Publikum zu prĂ€sentieren. Nie dem Selbstzweck dienend, agiert die Band gekonnt mit Pathos und Energie, dass man sich fĂŒhlt in der ersten Reihe zu stehen. Bisweilen wĂ€re man gerne bei der Band auf der BĂŒhne, um ja nichts zu verpassen. Einfach um die Magie einzuatmen. Die Gitarren agieren einfach grossartig und verzahnen sich Nahe an der Perfektion. Johnny Van Zant singt fantastisch! Sein grosser Bruder Ronnie schaut sicher vom Himmel aus entzĂŒckt auf ihn herab. Rick Medlocke steht wie ein Fels in der Brandung auf der BĂŒhne. Er ist quasi der Dirigent „seines“ Gitarren-Orchesters. Er sucht immer wieder die NĂ€he zu Gary Rossington, dem noch einzig verbliebenen Originalmitglied. Gary Rossington und seine Slide-Gitarren EinsĂ€tze, sind zum „heulen“ schön. Die ganze Rhythmus Fraktion ist so toll eingespielt, dass jeder sich auf den anderen verlassen kann. Das Konzert lĂ€uft wie ein Schweizer Uhrwerk. Konzentriert und spielfreudig agieren die Musiker/innen. Das ergibt dann ein kompakter und stilsicherer Gesamtsound. Da lebt man als Zuhörer mit jeder Faser des Körpers mit. Wer dabei sein konnte – Gratulation!

Auf die einzelnen Songs einzugehen, spottet fast schon ihren Fundus von grossartigen Songs. Trotzdem! Hört man Simple Man, muss man sich keinesfalls schĂ€men ĂŒber feuchte Augen. Ich denke mir immer wieder, was fĂŒr ein grossartiger Song und was fĂŒr ein tolles Songwriting. Freebird – ihre Rockhymne! Ein SeelenfĂ€nger am Anfang und eine Urgewalt in der Vollendung. Die Gitarren „schĂŒtten“ mit ihrem Schluss-Gewitter die Hölle zu. Gemacht ist der brillante Track fĂŒr all ihre verstorbenen Helden zu ehren! Auf der Leinwand sind ihre verstorbenen Kollegen abgebildet – bewegend wenn man das Video dazu anschaut. Die Doppel LP ist wie folgt aufgeteilt:

Side One

Whats Your Name, Workin‘For MCA, You Got Thst Right, I Know A Little, Down South Juckin, That Smell, Cry For The Bad Man, Saturday Night Spezial, Tuesda‘s Gone

Side Two

Red White Blue, Simple Man, Three Steps, Call Me The Breeze, Sweet Home Alabama, Freebird

Die Band: Gary Rossington (g), Rick Medlocke (g), Mark Mateyka (g),Damon Johnson (g) Keith Christopher (b), Johnny Van Zant (v), Peter Keys (k), Carol Chase (vb), Stacie Michelle (vb), Dale Krantz-Rossington (vb) Stevie Boxcar (m)

Fogende Gastmusiker bereichern diesen denkwĂŒrdigen Abend in Nashville:

. Jelly Roll đŸŽ€ bei Tuesday‘s

. Marcus King 🎾bei Saturday Night Special

. John Osbourne🎾bei Workin‘MCA

. Brent SmithđŸŽ€bei Simple Man

. Donnie Van ZantđŸŽ€bei Red White And Blue

Unbedingt erwĂ€hnenswert ist, dass Gary Rossington erst ab Track 6 mit That Smell auf die BĂŒhne gekommen ist. Er hatte bekanntlich aus gesundheitlichen GrĂŒnden die Band schon verlassen und kam fĂŒr dieses JubilĂ€umskonzert auf die BĂŒhne. Das sind leider seine letzten live AktivitĂ€ten und somit ist der TontrĂ€ger etwas ganz besonderes! Nur schon ehrenhalber und an sein Gedenken, sollte man sich diesen TontrĂ€ger zulegen! Auch aus technischer Sicht ist das Album gelungen. Toller Klang und alles am richtigen Ort eingesetzt. Dieser famose TontrĂ€ger gibt es in Form Vinyl, CD und was fĂŒrs Auge – DVD.

Album: Celebrating 50 Years: Live At The Ryman

Music Expert:*****

Beste Songs: Bei diesem Live Best of erĂŒbrigt sich eine Auswahl! Aber, Gimme Back My Bullets und T For Texas wĂ€re schon Nice gewesen! Man kann nicht alles haben….

Classic Rock, Southern Rock

Outlaws It‘s About Pride / 2012

Was fĂŒr ein Klasse Album von den Outlaws. In ihrem Backkatalog ganz sicher in den Top 3. anzusiedeln. Southern Rock der Spitzenklasse wird uns da geboten! Textlich werden Themen bedient wie Heimat, Sehnsucht, Einsamkeit und Liebe. Musikalisch werden die 11 Songs von Paul Henry (Originalmitglied) und seinen tollen Bandkollegen sehr songdienlich umgesetzt. Mehrstimmiger Gesang und „bratende“ Gitarren, die wie eine SĂ€ge ins Holz frĂ€st. Jeder einzelne Song eine Geschichte fĂŒr sich und mit Melodien getragen, die haften bleiben. Das wunderbare daran ist, dass die Reihenfolge der Songs einem Steigerungslauf gleich kommt. Keine SchwĂ€chen, keine FĂŒller!

Mit Tomorrow‘s Another Night und Hidin‘ Out In Tennessee beginnt der TontrĂ€ger sehr gut. Erst genannter Song ist Southern Rock pur. Der zweite Song wird durch tolle Gitarren veredelt und immer mit diesen traumhaft schönen Melodien! Mit dem Song It‘s About Pride ist der Band eine richtige Weltklasse Nummer gelungen. Was fĂŒr ein eindringlicher Aufbau und dann diese knackigen Gitarren, die den Song ins Ziel fĂŒhren – herrlich! Eine Verschnaufspause gefĂ€llig – nein! Mit Born To Be Bad wir grandios gerockt. Mensch was fĂŒr ein🎾Riff! Dieser Song wĂŒrde auf jedes ZZTop Album passen. Es ist ein Song, der die BĂ€rte aus Texas noch nicht geschrieben haben. Last Ghost Town beendet die erste Seite. Was dann auf Seite 2 folgt, ist in der Summe noch besser als die erste Seite. Ob es nun Nothin‘ Main About Main Street oder das grossartige The Flame ist, einfach famos. Alex‘s Song und Trouble Rides A Fast Horse setzen den Reigen von erstklassigen Songs fort. Man trĂ€umt von unendlich schöner Landschaft und SonnenaufgĂ€nge. Und dann dieser Abschluss mit So Long! Besser gehts nimmer! Behutsamer Aufbau, eindringlicher Gesang und langgezogene GitarrenlĂ€ufe fĂŒr alle Luftgitarren Freaks bestens geeignet. Die Songs verteilt auf dem TontrĂ€ger:

Side One

Tommrow’s another Land, Hidden? Out In Tennessee, It’s About Pride, Born To Be Bad, Last Ghost Town

Side Two

Nothin‘ Main About Main Street, The Flame, Alex’s Song, Trouble Rides A Fast Horse, So Long

Ein wahrlich grossartiges Album wird uns da geboten. Recht wenig bis gar keine Country Anleihen, sondern eher Heartland Musik mit einem gehörigen Anteil von viel Rockgitarren. Das Album ist den verstorbenden ehemaligen Bandmitglieder gewidmet. Hughie Tomasson, Billy Jones und Frank O’Keefe, waren lange ein fester Bestandteil von dieser Band. Es waren grossartige Musiker, die den Southern Rock mitbestimmt und lange mitgetragen haben.

Album: It’s About Pride

Music Expert:*****

Beste Songs: Hidin‘ Out In Tennessee, It’s About Pride, Born To Be Bad, The Flame, Alex’s Song, So Long

Southern Rock

Outlaws / 1975

Was fĂŒr ein grossartiges Erstwerk der Southern Rock Band aus Florida – genannt 🎾Army! Ein Meisterwerk in diesem Genre. Kerniger Sound mit zum Teil leichten Country Anleihen. Ein sehr durchdachtes und harmonisches Album mit einigen tollen mehrstimmigen Vocals von fast allen Beteiligten. Top aufgenommen mit einer kristallklaren Wiedergabe. So macht Musik einfach Spass! Das absolute „SahnestĂŒck“ ist natĂŒrlich ihr Trademark Song Green Grass & High Tides. Das GegenstĂŒck zu Lynyrd Skynyrd‘s Free Bird oder Blackfoot‘s Highway Song! Was da die Herren in Sachen Melodie, Rhythmus und 🎾bieten, ist als unverschĂ€mt gut einzustufen. Im Songwriting kommen lĂ€ndliche Themen und auch „Herz-Schmerz“ Geschichten zum tragen.

Und ja, auch die restlichen Songs reihen sich glanzvoll, wie an einer Perlenkette aufgezogen in dieses famose Gesamtwerk ein! Kein FĂŒller ist auszumachen. Man hört dem Gebotenen bis zum letzten Ton gern zu. Yes, da war die Welt noch ziemlich in Ordnung 1975. Und ja, es war auch die Zeit, wo Southern Rock Hochkonjuktur hatte. Die Songs verteilen sich wie folgt:

Side One

There Goes Another Love Song, Song For You, Song In The Breeze, It Follows From Your Heart, Cry No More

Side Two

Waterhole, Stay With Me, Keep Prayin‘, Knoxville Girl, Green Grass & High Tides

Weitere tolle Alben folgten noch von dieser tollen Band. Wer sich aber ein Bild ĂŒber die 🎾Army machen will, kommt an diesem Album definitiv nicht vorbei! Die Besetzung bei diesem Knaller Album: Hughie Thomasson Lead Guitar & Vovals, Monte Yoho Drums, Billy Jones Lead Guitar & Vocals, Frank o‘Keefe Bass Guitar, Henry Paul Electric & Acoustic Guitar & Vocals.

Album: The Ourlaws

Music Expert:*****

Beste Songs: There Goes Another Love Song, Song For You, Song In The Breeze, Stay With Me, Green Grass & High Tides

Southern Rock

Outlaws / Lady In Waiting / 1976

Die Gruppe Outlaws ist bis heute immer noch aktiv und wird im Genre Southern Rock gelistet. Ihr zweites Album Lady In Waiting ist ein tolles Album, dieses zwar eine gehörige Schlagseite Country Rock auszuweisen hat und trotzdem in ihrer Gesamtheit ĂŒberzeugen kann. Die tollen Gitarren und die schmeidigen Vocals bezirzen unsere GehörgĂ€nge. Das Album erinnert auch an die ersten zwei Alben von den Eagles. Also mehr West Coast Country Rock als Southern Rock! In den 70er hatte der Southern Rock Hochkonjunktur. Bands wie Lynyrd Skynyrd, Blackfoot, Molly Hatchet, Atlanta Rhythm Section und eben Outlaws etc. befanden sich in der „Hochdruckphase“ ihrer Schaffenskraft.

Tolle Tracks sind auf der ersten Seite sicher Breaker Breaker und South Carolina. Ganz stark auch Freeborn Man. Feine Gitarren verbunden mit einer durchdachten Songstruktur, machen den Song zu einem Hörerlebnis. Ain’t So Bad ist okay, mehr aber nicht! Ebenfalls gefĂ€llt Girl From Ohio mit seinem Country Flair. Auf Seite zwei hat das „einfache“ Lover Boy durchaus seine Reize, obwohl nicht gerade spektakulĂ€r anzuhören. Das gilt im Grundsatz auch fĂŒr das harmonische Just For You aber auch dieser Song geht gut in die GehörgĂ€nge. Mit Prisoner legen sie dann einen „butterweichen“ Song hin. Zuerst ein bisschen „schmalzig“ rĂŒberkommend, retten die famos gespielten 🎾 den Song ĂŒber die Ziellinie. Der Abschluss bildet der Track Stick Around For Rock & Roll. Yes, richtig rocken können sie auch. Richtig gut zĂŒndet der Rock! Verteilt auf LP Seiten verteilen sich die Songs wie folgt:

Side One

Breaker, Breaker, South Carolina, Ain‘t So Bad, Freeborn Man, Girl From Ohio

Side Two

Lover Boy, Just For You, Prisoner, Stick Around For Rock & Roll

Einige Besetzungswechsel im Lauf der Jahre und bis heute, bestimmen die DNA dieser Band. Live immer mit viel Gitarren unterwegs, zĂ€hlen sie unbestritten zu den bekannten Grössen im Southern Rock, die immer ausgewiesene tolle Gitarristen in ihren eigenen Reihen vereinen konnten. Die Herren Henry Paul und Huy Thomasson sind in den đŸ‡ș🇾 ziemlich bekannt im inneren Circle Southern Rock! Und ja, das hier rezensierte Album hat ein wunderbares Cover! Da punktet Vinyl natĂŒrlich zu 100%. Lady In Waiting kann man sehr gut durchhören. Es eignet sich auch bestens fĂŒr die Beschallung eines Barbecue oder sonstiger Autofahrt – am besten im SĂŒden der Staaten!

Album: Lady In Waiting

Music Expert:****

Beste Songs: Breaker, Breaker, Freeborn Man, Girl From Ohio, Prisoner, Stick Around For Rock & Roll

Southern Rock

Robert Jon & The Wreck / Red Moon Rising / 2024

Southern Rock lebt! Lange musste man bangen, ob nach den Legenden Lynyrd Skynyrd ĂŒberhaupt noch andere Bands diese aufregende Spielart weiter tragen können. Oh ja, eine dieser Bands sind Robert Jon & The Werk. Ihr musikalisch sĂŒffiger Cocktail aus Rock, Country, Blues und Swamp, machen eben genau diesen definierten SĂŒdstaaten Rock aus. Dazu nehmen wir noch knackige GitarrenlĂ€ufe, die dann dem Sound den richtigen Schub geben. Robert Jon & The Wreck haben ihre Home Base in Kalifornien und können bis heute schon einige TontrĂ€ger ihr Eigen nennen.

Red Moon Rising und deren 10 Tracks, ĂŒberzeugen auf der ersten LP Seite vollumfĂ€nglich. Ein bisschen mehr „Gitarrenschlachten“ hĂ€tte ich mir aber schon gewĂŒnscht. Ansonsten genau der Sound fĂŒr schwĂŒle NĂ€chte. Mit Stone Cold Killer legt die Band furios los, als gebe es keinen morgigen Tag mehr. Tolle Gitarren und einen Refrain zum mitsingen. Bei dem nĂ€chsten Song mit Namen Trouble wird weiterhin voll auf die „Hupe“ gedrĂŒckt! Rock Futter fĂŒr alle Freunde des tiefen SĂŒdens. Bei Ballad Of A Broken Hearted Man wird singemĂ€ss des Titel und Text die Schwermut musikalisch ausgelebt. Der Namensgeber des hiesigen Album Red Moon Rising, ist ein Rocksong erster GĂŒte. Guter Rhythmus und zupackende Gitarren. Ab Track 5 und dem Song Dragging Me Down, wird es dann ein bisschen „seichter“, sprich nicht mehr so unwiderstehlich gut. Sagen wir es mal mal so, austauschbarer! Hold On und Down No More erreichen das bis jetzt dargebotene Niveau nicht mehr, ohne aber ganz abzufallen. Mit Help Yourself geht es dann auf eine Country Rock Reise, nicht spektakulĂ€r aber auch nicht beschĂ€mend. Bei Worried Mind wird wird weiterhin der US Country Rock gepflegt. Der Abschluss wird mit dem Song Give Love gestaltet. Da geht man mit einer Ballade auf Seelenfang. Die Gitarren sind famos! Nicht zwingend der Song aber gut annehmbar fĂŒr Freunde der gepflegten Balladen. Verteilt auf 2 LP Seiten lassen sich sich die Songs wie folgt einreihen:

Side One

Stone Cold Killer, Trouble, Ballad Of A Brocken Hearted Man, Red Moon Rising, Dragging Me Down

Side Two

Holde On, Down No More, Help Yourself, Worried Mind, Give Love

Wirklich schade, kann die Band in der zweiten HĂ€lfte das gebotenen Niveau nicht mehr halten. Trotzdem, insgesamt ein knapp ĂŒberdurchschnittliches Album. Live seien sie richtig knackig, habe ich mir sagen lassen. Ja, wenn man den Song Stone Cold Killer als Messlatte nimmt, glaube ich es sofort. Wer auf den „guten alten“ Southern Rock steht, sollte sich diesen TontrĂ€ger unbedingt mal anhören. Die Produktion lĂ€sst keine WĂŒnsche ĂŒbrig und der Sound kommt ungefiltert und toll aus den Boxen. Das Cover ist ebenfalls gelungen – toller Hingucker!

Album: Red Moon Rising

Musik Expert:***1/2

Beste Songs: Stone Cold Killer, Trouble, Ballad Of A Broken Hearted Man, Red Moon Rising, Give Love

Southern Rock

Elvin Bishop / Let It Flow / 1974

Mal wieder was aus der „Schatztruhe“ liebe Musikfreunde. Elvin Bishop ist bis heute im Southern Rock und Blues Rock zu Hause. 1974 erspielte er mit seiner famosen Band ein ganz cooles Album. Let It Flow heisst der TontrĂ€ger und erschliesst in den 11 Songs in bester Manier den Southern Rock. Bisweilen richtig flockig und mit einem tollen groove ausgestattet, ĂŒberzeugt der 74er TontrĂ€ger vor allem auf der ersten Seite, sprich 5 Songs. Der Sound ist anverwandt zu Lynyrd Skynyrd, Allman Brothers Band und Atlanta Rhythmen Section. Interessant auch, dass kein geringerer als ein gewisser Richard Betts von der Allman Brothers Band mit seinen famosen Gitarrenlinien als Guest Artist zu hören ist.

Ebenfalls ist ein Charlie Daniels mit von der Partie, dieser im Southern Rock Lager einen grossen Namen besitzt. Der Track Travelin‘ Shoes mit einer LĂ€nge von 7:10 ist der Master Song auf diesem Album. Der könnte schlicht weg von der Allman Brothers Band stammen. Bedingt natĂŒrlich auch durch die toll gespielte Gitarre von Richards Bett. Es ist ein richtig knackiger Southern Rock Song. Oh, was fĂŒr ein toll ins Ohr gehender Knaller. Verteilt auf zwei LP Seiten sind die Songs wie folgt gesetzt:

Side One

Sunshine Special, Ground Houg, Honey Babe, Stealin Watermelons, Travelin‘ Shoes

Side Two

Let It Flow, Hey Good Lookin‘, Fishin‘, Can‘t Go Back, I Can‘t Hold Myself In Line, Bourbon Street

Man muss festhalten, dass Abseits der grossen Southern Rock Bands auch KĂŒnstler ihren Platz inne haben, die zwar in Europa wenig bis gar nicht bekannt sind aber in den Staaten ihren festen Platz einnehmen. Dieser TontrĂ€ger ist fĂŒr uns EuropĂ€er so zusagen ein Geheimtipp, also zulegen Freunde des guten Geschmacks!

Album: Let It Flow

Music Expert:****

Beste Songs: Sunshine Special, Ground Houg, Hobey Babe, Travelin Shoes, Let It Flow, Hey Good Looking

Southern Rock

Kürzliche Kommentare

Archiv