Hinter den Kulissen / Welche Macht hat Musik? / DOKU Tipp

Alle kennen den Effekt‼️Musik weckt unsere Emotionen. Klar nicht jeder Song aber die Musikrichtung, die uns am Herzen liegt. Vieles läuft da zuerst im Kopf ab, bevor unsere Seele berieselt wird. In diesem Zusammenhang kann die Arte DokumetationWelche Macht hat die Musik?“ bestens empfohlen werden. Diese Doku ist auf YouTube abrufbar.

Die Musik ist ein sehr wichtiger Bestandteil in unserem Leben. Es ruft Erinnerungen ab. Viele Songs begleiten unser Leben, ob traurige oder auch glückliche Momente.

Doku: Welche Macht hat Musik?

Dauer: 29:45

Programm: ARTE

Hinter den Kulissen

Roy Buchanan / Musikalische Lebenslinie

Es gibt im Musik Business so viele unterschätzte und „vergessene“ Künstler. Im Genre Blues ist es definitiv der in den🇺🇸geborene Roy Buchanan. Leider verstarb der Musiker viel zu früh. Der Gitarrist, der eher wie ein Barkeeper aussah, entsprach so gar nicht den Klischee Vorstellungen eines Blues Stars! Sobald er sich seine Telecaster🎸zu eigen machte, merkte man aber ab dem ersten Ton, dass da ein aussergewöhnlich toller Gitarrist am Werk war. Der Musiker wurde aus mehreren Gründen krass unterschätzt – obwohl ihn Gitarristen selbst fast ehrfürchtig verehrt haben. Kurzfassung: falsche Zeit, falsches Image, null Selbstvermarktung. Etwas ausführlicher:

_______________________

🎸 1. Andere Gitarristen

Viele Stars (Clapton, Beck, Page) wussten genau, wie gut er war – aber normales Radio-Publikum hörte das kaum.

Er war mehr Gefühl, Dynamik, Zwischentöne als große Refrains. Das beeindruckt Musiker – verkauft aber nicht automatisch Platten.

🎤 2. Keine starke Stimme, kein Frontman-Charisma

In den 70ern ging es um charismatische Sänger und klare Images.

Buchanan:

  • introvertiert
  • zu bescheiden
  • unsicher auf der Bühne
  • seine Stimme war „okay“, aber kein Verkaufsargument
  • Nur die nötigsten Ansagen an das Publikum

Er stand oft da, spielte unfassbar – und wirkte trotzdem wie ein Typ aus der Kneipe.

💿 3. Unglückliches Timing

Er kam groß raus, als Hard Rock, Arena-Rock und später Disco dominierten.

Sein Stil war:

  • tief im Blues
  • emotional, leise/loud
  • nicht „bombastisch genug“ für Stadien
  • wenig spektakulär

Zu bluesig für Rock, zu rockig für Traditionalisten.

🧠 4. Er wollte den Ruhm gar nicht

Ganz wichtig:

Buchanan lehnte große Karrieren bewusst ab (z. B. Angebote von den Rolling Stones oder Jeff Beck).

Er konnte wenig anfangen mit:

  • Tourstress
  • Medien
  • den Rockstar-Zirkus

Ohne Ehrgeiz zur Selbstvermarktung wird man in der Musikindustrie schnell übersehen.

🍺 5. Persönliche Dämonen

Alkohol, Depressionen, innere Kämpfe – das hat:

  • seine Zuverlässigkeit geschwächt
  • Labels abgeschreckt
  • seine Karriere unstetig gemacht
  • kein Publikums Magnet
  • seine Vermarktung schwierig gemacht

Traurig, aber leider typisch für viele unterschätzte Genies. Extrem introvertierte Musiker stehen sich leider oft selber im Weg! Roy Buchanan hatte aber eine sympathische Art von aussen betrachtet. Er wirkte nicht arrogant, noch war sein Gitarrenspiel der „Effekthascherei“ geschuldet. Er sah aus, wie der nette Nachbar von neben an.

🧠 Das Paradox:

Zu gut, zu ehrlich, zu sensibel für den Mainstream. Nicht wirklich fassbar und somit für Entscheidungsträger seiner Laufbahn eher uninteressant! Er machte es Personen, die im Schaltzentrum der Musikindustrie agierten äusserst schwer. Es war ein Risiko mit ihm langfristig zu planen.

Heute gilt er als:

  • einer der größten Telecaster-Spieler aller Zeiten
  • Meister von Feedback, Volume-Regler & Dynamik
  • Musiker, der mehr sagte mit einem Ton als andere mit 20 Tonlagen
  • Im wenigen Noten konnte er alles ausdrücken
  • Kult Gitarrist
  • der bekannteste unbekannte🎸

______________________

Um den Musiker kennenzulernen empfehlen sich seine früheren Tonträger. Meine persönliche Lieblingsplatte von ihm ist You‘re Not Alone aus dem Jahr 1978. Die gespielten Gitarrenlinien sind unglaublich intensiv und zeigen alles auf, wieso der Gitarrist in seiner Zeit zu den 🔝🎸gehörte! Live Stock aus dem Jahr 1975 ist ebenfalls ein Pflichtkauf und macht deutlich, was er live zustande war aus seiner Telecaster heraus zu zaubern – unglaublich!

Roy Buchanan: 23.9.1939 – 24.8.1988

Genre: Blues

Studiotonträger: 12

Blues, Unterstützung ChatGBT

Rory Gallagher / Musikalische Lebenslinie

Einleitung

Rory Gallagher war sozusagen ein „Anti-Star“. Im Business der Eitelkeiten ist er sich stets treu geblieben. Seine Musik diente nie dem Selbstzweck. Er war auf der Bühne, um seine Zuhörer glücklich zu machen. Wenn er die schnellen Sachen spielte, war er wie ein Vulkan! Bei langsam gespielten Songs spürte man förmlich seine Hingabe für die Melodien. Gesang und Gitarre verschmolzen sozusagen zu einem grossen Ganzen. Bei den akustischen Sachen drang seine irische Identität durch. Als Zuhörer war man voll bei ihm. Man war da auch Ire! Wo Magie sich in die Seele einnistete und für glücksbringende Momente sorgte, spürte man seine Leidenschaft. Ich hatte das grosse Glück an einem dieser Abenden dabei sein zu können! Ich werde dieses Konzert nie vergessen, nie!

_______________________

Rory Gallagher gehört zu den wenigen Musiker*innen, deren Anziehungskraft über Generationen hinweg erhalten bleibt. Seine Beliebtheit heute – fast 30 Jahre nach seinem Tod – hat mehrere, sehr besondere Gründe:

🎸 

1. Seine außergewöhnliche Authentizität

Rory war völlig ohne Starallüren.Keine Show, kein Ego, kein Marketing-Image.Viele Musiker sagen über ihn:„Rory Gallagher war der ehrlichste Musiker, den ich je getroffen habe.“Sein Fokus lag ausschließlich auf der Musik – nicht auf Ruhm, Geld oder Kommerz. Das macht ihn bis heute zum Gegenbild vieler moderner Musikstars.

⚡ 

2. Unvergleichliche Live-Energie

Rorys Konzerte gelten legendär – von Fans, Musikjournalisten und Musikern gleichermaßen.

Er spielte:

  • bis zu 3 Stunden pro Abend,
  • oft 60–70 Konzerte am Stück,
  • mit einer Intensität, die selbst andere Gitarristen einschüchterte.

Jeder Auftritt war echte Hingabe, nicht Routine. Viele sagen, seine Studioalben seien sehr gut – aber live war er ein Naturereignis.

🎤 

3. Musikalische Integrität

Rory weigerte sich:

  • Pop-Trends zu folgen
  • seine Musik zu „verwässern“
  • kommerzielle Zugeständnisse zu machen

Er blieb immer:

  • Blues
  • Folk
  • Rock
  • Irish Folk

Das schafft eine Zeitlosigkeit, die viele moderne Produktionen verlieren.

🇮🇪 

4. Irisches Kulturerbe

In Irland ist Rory Gallagher eine Volksikone. Man verehrt den Musiker.

Er steht für:

  • kulturellen Stolz
  • einen internationalen Durchbruch ohne Kompromisse
  • ein Vorbild für Generationen junger Musiker

Seine Statue in Cork, sein Museum in Ballyshannon und jährliche Festivals zeigen, dass er Teil der irischen Identität wurde.

🎶 

5. Einfluss auf andere Weltstars

Viele berühmte Musiker nennen ihn als prägenden Einfluss oder bewunderten ihn:

  • The Edge (U2)
  • Brian May
  • Slash
  • Johnny Marr
  • Joe Bonamassa
  • Alex Lifeson (Rush)
  • John Squire
  • Dave Mustaine
  • Gary Moore
  • Van Morrison
  • Jimmi Hendrix

Wenn große Gitarristen sagen, er sei einer der größten – dann hören junge Menschen hin. Im Genre Blues Rock gehört der Ire definitiv zu den ganz grossen Künstlern. In der Nachbetrachtung muss man schmunzeln, dass die Rolling Stones mal in Erwägung zogen ihn als Ersatz für Mick Taylor zu verpflichten. Rory und die „Glimmer Twins“ Mick Jagger und Keith Richards, unvorstellbar!

🧡 

6. Seine Bescheidenheit macht ihn menschlich

Viele Fans fühlen: Der Ire war nicht nur ein großartiger Musiker – er war ein guter Mensch. Alles an ihm wirk­te echt. Er nahm sich Zeit, ob es bei Interview war oder mit seinen Fans. Er war eben wie ein Erdenbürger du und ich.

Er war bekannt für:

  • extreme Freundlichkeit
  • Respekt für Fans
  • Demut
  • harte, ehrliche Arbeit
  • keine Ausschweifungen mit Drogen oder Skandalen

🎧 

7. Seine Musik altert nicht

Ob Blues-Rock, akustische Folk-Stücke, Slide-Gitarren oder rohe Energie. Seine Musik klingt heute immer noch frisch.

Songs (Auswahl) wie:

  • A Million Miles Away
  • Tattoo’d Lady
  • Bad Penny
  • Shadow Play
  • I Fall Apart

werden nach wie vor entdeckt, gestreamt und gecovert.

8. Seine Schwächen:

Der Ire war trinkfest, was dazu führte, dass er sich 1995 einer Lebertransplantation hingeben musste! Und ja, der Ire war stur! Sein nicht kommerzieller Durchbruch in 🇺🇸ist auf seine Sturheit zurückzuführen. Keine Zugeständnisse an die herrschenden Markt Gegebenheiten ist zwar ehrenhaft aber nicht immer förderlich. Er liess sich auch nie dazu bewegen eine Single herauszugeben. Vorteil aber auch Nachteil war sein Bruder Donal Gallagher als Manager fungieren zu lassen. Zu fest in der Familie die Zügel in der Hand zu halten, trübt den Blick für das Grosse und Ganze. Sein Bruder war aber wichtig, seriös und stets eine Stütze für den Musiker. Als Nachlassverwalter macht er bis heute einen fantastischen Job.

⭐ 

Kurz gesagt:

Rory Gallagher ist bis heute beliebt, weil er eine seltene Kombination besitzt:

✔ Echte Leidenschaft

✔ Absolute Authentizität

✔ Einzigartige Live-Präsenz

✔ Zeitlose Musik

✔ Menschliche Wärme

_________________________

Rory Gallagher ist einer dieser Musiker, die immer im kollektiven Gedächtnis von Musikfreunden, Journalisten und Fans stets seinen verdienten Platz inne hat. Wenn Musik (Blues Rock) mit Leidenschaft deklariert werden muss, ist es ein Name – Rory Gallagher. Der Musiker ist eine Ikone!

Künstler: Rory Gallagher

Studioalben: 11

Live Alben: Irish Tour (wichtigstes!)

Blues Rock, Unterstützung Chat GBT

Mick Taylor / Musikalische Lebenslinie

Mick Taylor und die Rolling Stones ist eine besondere Geschichte! Er war der Ersatz für Brian Jones, dieser bei denGlimmer Twins bereits auf der Abschussliste stand, bevor er verunglückte. Der damals junge (20 Jahre) super Gitarrist Mick Taylor übernahm 1969 den Posten an der sogenannten Lead Gitarre, neben dem Rhythmus Gitarristen Keith Richards. In der Nachbetrachtung kann man bescheinigen, dass diese Besetzung vom technischen Standpunkt her, die beste der Band darstellte. Mit Mick Taylor an Board, erspielten die Stones ihre qualitativ besten und wichtigsten Tonträger ein. Es waren insgesamt 4 (ohne Let It Bleed) Studio und 1 Live Album. Bei Let It Bleed aus dem Jahr 1969 war er an einem Track beteiligt – Country Honk! Die restlichen tollen Songs wurden bereits vor seiner Verpflichtung eingespielt. Insbesondere Exile On Main Street und das geniale Sticky Fingers werden bei jedem ernstzunehmenden Musik Fachjournal (Beispiel Rolling Stone) immer in vorderen Spitzenpositionen gelistet! Die Kreativität und die Integration von verschiedenen Spielarten bei Exile On Main Street, steht bis heute im Schaufenster von überragenden Alben der 70er. Das Album Sticky Fingers mit dem ikonischen „Reiverschluss“ Plattencover, ist vermutlich eines der 10 besten Alben aller Zeiten! Und ja, an allen Alben war eben dieser Mick Taylor beteiligt.

__________________________________

Wer ist Mick Taylor?

  • Mick Taylor heißt mit richtigem Namen Michael Kevin Taylor. Er wurde am 17. Januar 1949 in Welwyn Garden City, England geboren.  
  • Er ist ein britischer Gitarrist, der vor allem durch seine Zeit bei The Rolling Stones berühmt wurde.  

📀 Stationen seiner Karriere

  • Bevor er zu den Rolling Stones kam, spielte Mick Taylor von 1967 bis 1969 bei John Mayall’s Bluesbreakers — als Nachfolger von Gitarristen wie Peter Green.  
  • 1969 wechselte er zu den Rolling Stones. Sein Debüt mit der Band war – nach dem Tod von Brian Jones – beim legendären Konzert im Londoner Hyde Park am 5. Juli 1969.  
  • Er war Mitglied der Stones von 1969 bis Ende 1974.  

🎶 Bedeutung und Stil

  • Mick Taylor brachte einen deutlich blues- und jazz-geprägten Gitarrenstil mit — mit gefühlvollen Soli, oft im Slide-Guitar-Stil, melodisch und technisch versiert.  
  • Während seiner Zeit mit den Stones spielte er auf zahlreichen berühmten Alben mit — darunter: Let It Bleed, Sticky Fingers, Exile on Main St., Goats Head Soup und It’s Only Rock ’n Roll.  
  • Viele Fans und Gitarristen sehen gerade sein Gitarrenspiel auf Songs wie „Sway“, „Can’t You Hear Me Knocking“, „Moonlight Mile“ oder „Love in Vain“ als musikalische Höhepunkte der Stones-Ära.  

🧑‍🎤 Was er nach den Stones machte

  • Nach seinem Ausstieg Ende 1974 verfolgte Taylor eine Solokarriere — u.a. erschien 1979 sein selbstbetiteltes Debütalbum, 1998 A Stone’s Throw, 2000 Stranges In This Town.
  • Live: 1995 Live At The 100 Club, 2003 The Ring Of Truth 
  • Er arbeitete auch mit anderen bekannten Künstler:innen zusammen und blieb musikalisch aktiv.  
  • Ab 2012 trat er gelegentlich wieder mit den Stones bei Jubiläumskonzerten und Touren auf.  
  • Hier ein Überblick zu Mick Taylor — wer das ist und warum er als Gitarrist bekannt ist:

🌟 Bedeutung & Einfluss

  • 2011 wurde Mick Taylor von der Zeitschrift Rolling Stone auf Platz 37 der „100 Greatest Guitarists of All Time“ gewählt.  
  • Sein fließender, ausdrucksstarker Stil und seine Fähigkeit, Blues, Rock, Jazz und Slide-Gitarre zu verbinden, haben viele spätere Gitarristen beeinflusst.

Wieso verliess er eigentlich die Band? Mick Taylor verliess die Rolling Stones Ende 1974.

Es gibt keinen einzigen offiziellen, eindeutigen Grund, aber aus Interviews mit Mick Taylor und den übrigen Stones ergibt sich ein Bündel von Faktoren, die zusammenspielten:

1. Musikalische Frustration

Mick Taylor war sehr ernsthaft, technisch brillant und wollte sich musikalisch weiterentwickeln – z. B. mehr Jazz- und Blues-orientiertes Material spielen. Die Stones waren dagegen stärker auf Rock-Hits und einen bestimmten Bandsound fixiert. Er fühlte sich unterfordert und hatte das Gefühl, dass seine Kreativität kaum Platz bekam. Er fühlte sich unterfordert und hatte das Gefühl, dass seine Kreativität kaum Platz bekam.

2. Fehlende Anerkennung / Credits

Er sagte mehrfach, dass er an Songs wie “Sway”, “Moonlight Mile”, “Time Waits for No One”entscheidend mitgeschrieben hatte – aber keine Songwriting-Credits und damit auch keine Tantiemen bekam. Das führte zu erheblichem Frust.

3. Drogen- und Lebensstilprobleme in der Band

Die Stones befanden sich in den frühen 70ern in einer sehr wilden Phase. Taylor selbst hatte damals ebenfalls Probleme mit Drogen, und die extrem belastende Bandumgebung machte es nicht besser.Er wollte da „raus“, wie er später sagte.

4. Persönliche Gründe

Der Gitarrist erwähnte später, dass er sein Leben ändern wollte – u. a. für seine Familie.Der Stones-Lebensstil war dafür kaum geeignet

5. Gefühl, nicht zur Band zu gehören

Im Gegensatz zu Keith Richards und Ronnie Wood war Taylor eher introvertiert.Er fühlte sich nie ganz als gleichberechtigtes Bandmitglied in der stark von Jagger & Richards dominierten Gruppe.

_______________________________

Der Weggang von den Stones war für die Band ein Schock und ein herber Verlust. Obwohl man mit Ron Wood einen guten und von der menschlichen Seite her passenden Gitarristen verpflichten konnte, erreichten sie mit kommenden Alben nie mehr den Status ihrer 70iger Alben, obwohl diese zum Teil immer noch sehr gut waren. Ich denke da an Black And Blue und Tattoo You! Gut, die musikalischen Zeiten änderten sich und es ist schon ein bisschen „gemein“, alles mit dem musikalisch besten Jahrzehnt, die 70er zu vergleichen!

________________________________

Musiker: Mick Taylor

Instrument: 🎸

Bands: John Mayall‘s Blues Breaker, Rolling Stones, Solo Tonträger

Classic Rock, Unterstützung ChatGBT

Ryan McGarvey / Musikalische Lebenslinie

Hier sind einige Infos zu Ryan McGarvey dem Blues-Rock-Gitarristen, Sänger und Songwriter. Der Gitarrist aus den vereinigten Staaten, sollte eigentlich anhand seines Können ähnlich erfolgreich unterwegs sein, wie sein Blues Rock Kollege Joe Bonamassa. Leider hat er den so wichtigen Zeitpunkt nicht gefunden, ähnlich wie sein Kollege Bonamassa kommerziell durchzustarten. Woran es schlussendlich liegen könnte, ist ziemlich schwer zu eruieren. Bei Joe Bonamassa ist eine ganze „Maschinerie“ am Werk, was offensichtlich bei ihm zu fehlen scheint.


Unterstützung/Label/Management/Marketing sind sehr wichtige Faktoren. Auch Glück und „der richtige Moment“ zu erwischen, gehört natürlich auch dazu. Bei dem so wichtigen „Drum herum“, kann bei Ryan MacGarvey das geflügelte Wort überschaubar durchaus angewendet werden. 4 ausgezeichnete Studioaufnahmen und eine sehr gute Live Veröffentlichung, zieren seinen Backkatalog. Seine Auftritte finden bis heute eher in Clubs statt. Ebenfalls sind seine Auftritte mehrheitlich in seinem Heimatland USA. Dazu kommt noch, dass im Bereich Blues Rock richtig „Kohle zu machen“, es in der heutigen Zeit einfach schwieriger geworden ist. Das Publikum der Blues Rock Konsumenten sind in der Regel keine jungen Leute. Diese haben eine sehr grosse Hebelwirkung im Kaufverhalten. Das Streaming hat das Erwerben von Tonträger in physischer Form schon lange abgelöst, obwohl die Vinyl und CD Retro-Zeit viel an Boden wieder gutgemacht hat.

_____________________________


Die Kerndaten des Musiker lesen sich so:

🎯 Ryan McGarvey

  • Geboren am 30. Oktober 1986 in Albuquerque, New Mexico, USA.  
  • Er spielt Gitarre, singt und schreibt eigene Songs – vor allem im Bluesrock-Genre.  

🔥 Musikalischer Stil & Einflüsse

  • Starke Einflüsse von Joe Bonamassa, Jimi Hendrix und Stevie Ray Vaughan sind hörbar in seinem Gitarrenstil.  
  • Sein Spiel reicht von ruhigerem Blues über gefühlvolle Balladen bis hin zu kraftvollen Riffs und härteren rockigen Momenten. Er kombiniert technische Elemente (Soli, Dynamik, Slides etc.) mit emotionalem Gesang.  

📚 Karriere & Meilensteine

  • Erste Aufmerksamkeit schon seit Jugendzeiten: 2006 wurde er in New Mexico „Guitarmaggeddon: Next King Of The Blues“ Champion.  
  • 2010 wurde er von Eric Clapton ausgewählt, beim Crossroads Guitar Festival aufzutreten (aus über 4.000 Künstlern).  
  • Er erhielt diverse Auszeichnungen, z. B. „Best New Talent“ vom Guitar Player Magazine (2013), „Best Guitarist“ bei den European Blues Awards (2014) usw.

Ryan McGarvey spielt nicht nur eine Gitarre – er nutzt mehrere. Hier sind 2 konkrete Modelle, die bekannt sind:

🎸 Einige Gitarren, die er benutzt

  • Eine 1964 Gibson J-50 (Akustikgitarre).  
  • Eine rote Gibson ES-335 mit Blockhals (also ein „block neck“) namens „Lucy“.   

🧰 Diskographie & Veröffentlichungen

JahrTitelHinweise
2007Forward in ReverseMystic Dream, fantastic Track
2012RedefinedBestätigung des ersten
Tonträger!
2014The Road ChosenTolle Weiter-
entwicklung
2018Live at SwinghouseLive eine Wucht
2018Heavy HeartedReifes und kompaktes Album 

Dieser hervorragender🎸hätte es verdient, vor grosser Kulisse aufzutreten. Live und „ohne doppelten Boden“ gespielt, hört und sieht man alles. Da merkt man schnell, was jemand kann und was eben nicht! Seine Technik🎸ist hervorragend. Ryan McGarvey ist grossartig als Performer und seine Stimme🎤erachte ich als angenehm. Ich erlebte ihn Live! Wer sein Track Mystic Dream mal an einem Konzert gehört hat, der wird es nicht so schnell vergessen. Dieser geniale Track ist in der Live Version gern mal über 15:00 Minuten lang! Glaubt es mir, es ist keine Sekunde zu viel! Die Abstände seiner Tonträger Veröffentlichungen erachte ich als viel zu lang. Sein letzter Tonträger geht auf das Jahr👉 2018 zurück. 2 neue Songs aus dem Jahr 2024, sollen wohl als Übergang zu einem neuen Album helfen, die lange Wartezeit zu überbrücken. Also Ryan McGarvey, wir warten…!

Blues Rock, Unterstützung ChatGBT

Don Felder / Musikalische Lebenslinie / Eagles & Solo

Don Felder ist ein unterschätzter Gitarrist, dieser für die Eagles ab 1974 die Gitarre bediente. Für seine Fingerfertigkeiten an der Slide-Gitarre war kein geringerer als Duane Allman verantwortlich. Bei diesem im Elternhaus, erlernte er diese spezielle Technik, diese er dann bei einigen Tracks bei den Eagles in späteren Jahren zum Besten geben konnte. Einige Beispiele die unten aufgeführt sind, verdeutlichen seine spielerische Präsenz, die den aufgeführten Song zu einem besonderen machen.

______________________________

🎸 1. 

„Hotel California“ (1976)

  • Die berühmte Doppel-Sologitarre am Ende des Songs wurde von Don Felder und Joe Walsh gemeinsam eingespielt.
  • Felder schrieb die ursprüngliche Gitarren-Demo (in Moll mit spanisch anmutendem Flair), auf der das ganze Stück basiert.
  • Sein Solo ist melodisch, präzise und mit Walsh perfekt verzahnt – ein Klassiker der Rockgeschichte.

🎸 2. 

„Good Day in Hell“ (Album On the Border, 1974)

  • Eines der ersten Stücke, das Felder mit den Eagles aufnahm.
  • Glenn Frey schwärmte: „Von dem Moment an, als er ins Studio kam, hat er uns einfach umgehauen.“
  • Felder steuerte hier ein brillantes Slide-Gitarrensolo bei – genau das, was die Band gesucht hatte, um rockiger zu klingen.

🎸 3. 

„Victim of Love“ (1976)

  • Felder schrieb die Grundidee des Songs und spielte den kraftvollen Rhythmuspart.
  • Eigentlich sollte er auch den Leadgesang übernehmen, was aber letztlich nicht geschah – trotzdem bleibt seine Gitarrenarbeit das Herzstück.

🎸 4. 

„Those Shoes“ (1979, The Long Run)

  • Bekannter für seine Talkbox-Gitarrenarbeit, die damals noch selten im Rock eingesetzt wurde.
  • Der Effekt gibt dem Song eine futuristische, „sprechende“ Gitarrenstimme, die sich stark vom typischen Eagles-Sound abhebt.

🎸 5. 

„Visions“ (1975, One of These Nights)

  • Seltenes Beispiel, wo Don Felder auch den Leadgesang übernahm.
  • Der Song zeigt seine Fähigkeit, sowohl als Sänger als auch Gitarrist im Vordergrund zu stehen.

👉 Don Felder war also nicht nur der „zweite Gitarrist“, sondern ein zentrale kreative Kraft bei den Eagles: er brachte technische Raffinesse, Rock-Punch und ungewöhnliche Sounds ein, die die Band vielseitiger machten. Mit Joe Walsh hatte er bei seiner Zeit bei der Band einen kongenialen Partner an der 🎸. Diese 2 tollen Protagonisten waren der Garant dafür, dass die Band sich stärker dem Rock zuwandten, ohne aber ihren Anfängen dem Country Rock sich zu verwehren. Don Felder überwarf“ sich leider mit Gründungsmitglied Glenn Frey, was dazu führte, dass er im Jahr 2001 die Band verlassen musste! Sein Backkatalog beinhaltet folgendes:

Backkatalog

Hier die Studio- und Live-Alben, auf denen er bei den Eagles offiziell mitspielte:

Studioalben mit Don Felder

  • On the Border (1974) – sein erstes Album mit der Band, u. a. Gitarrenarbeit bei Already Gone.
  • One of These Nights (1975) – beteiligt an Gitarrenarrangements und einigen Songs.
  • Hotel California (1976) – sein bekanntestes Werk mit der Band; die ikonische Gitarrenarbeit im Titeltrack stammt u. a. von ihm.
  • The Long Run (1979) – letzte Studioarbeit vor der Auflösung 1980.
  • Hell Freezes Over (1994) – Reunion-Album mit neuen Songs und Live-Aufnahmen.

Live-Alben

* Live At The Forum 76‘. Wurde erst im Jahr 2021 freigegeben. Erhältlich als CD und Vinyl.

  • Eagles Live (1980) – enthält Mitschnitte der Tourneen von 1976 und 1980, also mit Felder.
  • Hell Freezes Over (1994) – halb neues Studio-, halb Livealbum (s. o.).

Er spielte auch auf verschiedenen Kompilationen und Box-Sets mit (z. B. Selected Works 1972–1999), die aber größtenteils Material aus den obigen Alben enthalten. Don Felder hat auch einige Soloalben veröffentlicht, allerdings deutlich weniger erfolgreich als seine Eagles-Kollegen!

Studioalben

  • Airborne (1983) – sein erstes Soloalbum, nach dem vorläufigen Ende der Eagles.
  • Road to Forever (2012) – sein Comeback-Soloalbum, nach langer Pause, mit neuen eigenen Songs.
  • American Rock ’n’ Roll (2019) – das bisher letzte Studioalbum, mit vielen prominenten Gastmusikern (u. a. Slash, Joe Satriani, Sammy Hagar, Mick Fleetwood).
  • The Vault 1975 -2025 Fifty Years Of Music

______________________________

Ein toller Musiker der leider aus bekannten Gründen nicht mehr bei den Eagles ist. Die Aufarbeitung der „Eagles-Geschichte“ aus seiner Sicht, kann in seiner Geschichte nachgelesen werden. Das Buch von Don Felder heißt „Heaven and Hell: My Life in the Eagles (1974–2001)”. Es erschien im Jahr 2008 und ist seine Autobiografie, in der er seine Zeit bei den Eagles beschreibt- inklusive der kreativen Höhen, Konflikte und schliesslich seines Ausstiegs.

Musiker: Don Felder

Band Eagles 1974 – 2001

Solo: Ab 1983

Classic Rock, Unterstützung ChatGBT

Patty Smyth / Don Henley / Sometimes Love Just Ain‘t Enogh / 1992

Ein wunderbares Duett von Patty Smith und Don Henley ist Sometimes Love Just Ain’t Enogh. Der Eagles Mastemind und die bis zu diesem Song mir unbekannte Musikerin Patty Smyth, liefern da eine sentimentale Ballade, die zu keiner Zeit ins „Zuckerwatten-Pop-Gesülze“ abtriftet! Zu gut im Songwriting und glaubwürdig umgesetzt, werden da die grossen Emotionen beim Zuhören ausgeschüttet. Untermalt mit🔝Studiomusikern, hat man da einen anspruchsvollen Song mit einer anmutenden Melodie toll eingespielt. Nach mehrmaligen Hören, weiss ich wieso der Song mich so fasziniert! Die sanften langgezogenen Keyboard-Linien, machen den Song zu etwas ganz besonderem. Diese „schwebenden“ Klänge, führen das Duett Paar magistral bis in den Zieleinlauf – grossartig!

__________________________________

👉 Der Text handelt von einer Beziehung, die trotz intensiver Liebe scheitert.

  • Es geht darum, dass Gefühle allein nicht reichen, wenn Vertrauen, Verständnis oder gemeinsame Ziele fehlen.
  • In den Strophen spürt man die Sehnsucht und den Schmerz, dass Nähe und Liebe zwar da sind, aber nicht ausreichen, um die Beziehung am Leben zu erhalten.
  • Der Refrain betont diese zentrale Botschaft: “Sometimes love just ain’t enough” – also: Manchmal reicht Liebe allein nicht aus.
  • Don Henleys charismatische Stimme ergänzt Patty Smyths kraftvollen Gesang und verstärkt das Gefühl von Dialog und Abschied.

____________________________________

  • 🎶 Mitwirkende Musiker
  • Patty Smyth – Lead Vocals
  • Don Henley – Lead & Harmony Vocals
  • Band / Instrumentalisten auf der Studioaufnahme:
  • Rusty Anderson – Gitarre (später auch Gitarrist bei Paul McCartney)
  • Michael Landau – Gitarre (bekannter L.A.-Session-Gitarrist, spielte u. a. für Michael Jackson, James Taylor)
  • Benmont Tench – Keyboards (Organist/Pianist von Tom Petty & The Heartbreakers)
  • Randy Jackson – Bass (damals gefragter Studio-Bassist, später als Juror bei American Idol bekannt)
  • Jeff Porcaro – Schlagzeug (legendärer Drummer von Toto, u. a. auf „Africa“, „Rosanna“)
  • Produktion:
  • Glen Burtnik – Co-Autor des Songs (Mitglied bei Styx, Songwriter)
  • Jimmy Iovine – Produzent (bekannt durch Arbeiten mit U2, Tom Petty, Bruce Springsteen)
  • Die Single ist auf Vinyl erhältlich und der Studiotonträger von der Sängerin in CD Form.

____________________________________

Bereits in den tiefen 80er agierte Patty Smyth als Background Sängerin bei Don Henley‘s erfolgreichen Solowerken. Man kannte und schätzte sich eben durch musikalische Kooperationen! Musikalisch und aus technischer Sicht, ergänzen sich ihre Stimmen vorzüglich. Man gibt sich Raum, um die unterschiedlichen Stimmen wirken zu lassen. So entsteht ein Spannungsaufbau, dieser sich beim Zuhören fühlbar schön anhört.

Der Eagles Drummer und Sänger ist ein gern gesehener Partner Betreff🎙️Duett. Ob es Stevie „Schätzchen“ Nicks, Dolly Parton, Jimmy Buffet oder eben Patty Smyth ist, der Protagonist mit seiner einzigartigen tollen Stimme ist begehrt! Unverkennbar bei seiner Band agierend und gewinnbringend mit anderen Künstlern, bereichertet seine Stimme einen Song.

Rock/Pop, Unterstützung ChatGBT

Blondie / Debbie Harry / Rückschau Album Parallel Lines 1978

Die Band konnte man musikalisch nie so genau einem Genre zuordnen! Zu vielschichtig und unterschiedlich hören sich ihre Songs an. Bei Pop, Rock, Disco und New Wave bediente man sich musikalisch und hatte so immer eine passende „Kundschaft auf sicher! Das Aushängeschild war ganz klar ihre Sängerin Debbie Harry. Sie sah unglaublich gut aus und war stimmlich auf hohem Niveau. Diese fast schon „irre“ Kombination im Musikgeschäft, bescherte der Band einige grosse Hits. Ihr bekanntestes Album mit dem Gütesiegel Kult, erschien Ende der 70er.

_____________________________

„Parallel Lines“ von Blondie (erschienen im September 1978) gilt als eines der prägendsten New‑Wave‑Alben der Musikgeschichte und wird von Kritik und Fans häufig als Klassiker gefeiert.

🎧 Kritik & Rezeption

📌 Kritikermeinungen:

  • Pitchfork bezeichnete es als „ihr drittes und bestes Album … ein wahres Meisterwerk der Musik, gemacht von und für Erwachsene“ und hob besonders die packenden ersten Songs hervor, die das Album praktisch unsichtbar als „entdeckten Schatz“ im Mainstream machen  .
  • Robert Christgau (Village Voice) lobte die präzise Produktion und sagte, das Album sei „so nah an Gott, wie Pop-Rock-Alben jemals kommen können“  .
  • BBC Music und Spin nannten es den „perfekten Pop‑Rock‑Sound“, essenziell für das Post‑Punk‑/New‑Wave‑Zeitalter  .

🎼 Besondere Songs:

  • Die Eröffnungstracks „Picture This“, „Hanging On The Telephone“, „One Way or Another“ und „Fade Away and Radiate“ bilden laut Pitchfork das Herzstück des Albums – alle extrem einprägsam und stilprägend  .
  • „Heart Of Glass“ verwandelte Blondie durch seine Disco‑Fusion endgültig in Pop-Ikonen und landete weltweit auf Platz 1.

🧠 Produktion & Einfluss:

  • Produzent Mike Chapman brachte mit seinem Perfektionismus den typischen, glatten Sound des Albums hervor. Die Band war während der Sessions stark unter Druck, was aber letztendlich zu einem tighten, rund klingenden Ergebnis führte  .
  • Das Album hat – trotz Band-Ups und internem Konflikt – das New‑Wave‑Genre definiert und später Bands wie The Strokes oder LCD Soundsystem beeinflusst  .

📊 Wertung

Das Album war der kommerzielle Durchbruch. Mit der Platzierung 1 in den UK Charts und 6 US Billboards, konnte man sich in den wichtigen Absatzmärkten ganz vorne positionieren. Wobei man in UK immer die besten Platzierungen vorweisen konnte. Weitere Alben folgten, wurden aber immer an ihrem Tonträger Parallel Lines gemessen. Bis heute geniesst die Band ein tolles Standing, obwohl sie „irrtümlich“ und hartnäckig dem Genre New Wave zugeordnet wird!

_________________________

Band: Blondie

Genre: Rock, Pop, Disco New Wave

Studioalben: 11

Single-Hits: Heart Of Glass, Call Me, Maria

Gründung: 1974 – 1982, 1992

Besetzung 1974: Debbie Harry (v), Christ Stein (g), Fred Smith (b), Billy O’Connor (d), Jimmy Destri (k)

Unterstützung Chat GBT, Classic Rock

Fleetwood Mac / Ranking Studioalben 1975 – 2013

Eine der erfolgreichsten Band ist Fleetwood Mac. Ihren markanten Stilwechsel ab 1975, haben sie dem Duo Stevie Nicks und Lindsey Buckingham zu verdanken. Nur bei mir dieses spezielle Ranking ihrer Studioalben, inklusive ihrem Online Album aus dem Jahr 2013. Demzufolge werden ihre 9 Alben von 1975 – 2013 bewertet. Höchste Punktzahl ist die 10. Es ist die Dekade, wo vom magischen Dreieck Christine McVie, Stevie Nicks und Lindsey Buckingham, immer mindestens eine dieser Personen im Line-up dabei war!

________________________________

Bewertung: Platz 9. Note: 3.

Album: Time 1975

US-Charts: Nicht Top 100

Das Album mit der neuen Sängerin Bekka Barmlett und dem zusätzlichen Personal Dave Mason und Billy Burnette (schon beim Vorgänger dabei), ist schlicht und ergreifend ein schwaches Album! Christine McVie rettet es wenigstens vor dem Totalabsturz mit den Songs I Wonder Why und Nights In Estoril. Die restlichen Songs zünden einfach nicht. Es ist belangloses Liedergut! Das einzige Album ohne Lindsey Buckingham und Stevie Nicks! Das gute daran, die Band „überlebte“ so wenigsten, es ging weiter und wurde zum Glück besser!

_______________________________

Bewertung: Platz 8. Note: 5.8

Album: Behind The Mask 1990

US-Charts: 18

Ein unterschätztes Werk vor dem Ausstieg von Stevie Nicks. Lindsey Buckingham war da schon Solo unterwegs. Zum Teil hören wir da schöne Melodien und Songs die überzeugen können. Save Me und Freedom gesungen von Stevie Nicks, lassen wieder alte Zeiten aufkommen. Das mystische In The Back Of My Mind ist ebenfalls grossartig. Der Rest, Licht und Schatten wechseln sich ab. Die US Gitarristen Billy Burnette und Rick Vito machen insgesamt aber einen guten Job.

_________________________________

Bewertung: Platz 7. Note: 6

Album: Extended Play 2013

US-Charts Platz 48

Nur als Download erhältlich… ! Sehr, sehr schade, denn man hätte viel mehr daraus machen können. Der Geschichte nach hatte Frau Nicks nicht wirklich Lust einen ganzen Tonträger einzuspielen. So müssen wir uns mit 4 Tracks zufrieden geben. Die sind wenigstens ziemlich gut. Sad Angel und Miss Fantasy „schmecken“ definitiv nach mehr! Vielleicht kommt da mal noch eine LP mit nachgereichten Outtakes!

__________________________________

Bewertung: Platz 6. Note: 7.5

Album: Say You Will 2003

US-Charts: 3

Das Album (tolles Cover) leider ohne Christine McVie, diese aus der Band ausgestiegen war – Flugangst/Tourneen waren ihre Argumente! Ein ziemlich komplexes Album, mehr in Richtung Buckingham Solo als Fleetwood Mac. Das Album ist zeitlos und sehr anspruchsvoll. Mit einer Spielzeit von 75:56 extrem lang geraten. Der Song Peacekeeper ist Weltklasse und ein Ohrenfänger – wahnsinnig tolle Melodie! Grossartig ist es die Gitarre bei Come anzuhören. Der Protagonist haut da im Mittelteil „Hard-Rock-mässig“ in die Seiten. Mit Say You Will ist noch ein super Song an Board, der definitiv hängen bleibt. Stevie Nicks singt bei „ihren“ vorgetragenen Songs grossartig! Kein Ausfall ist festzustellen aber ein Album zum genau hinhören!

___________________________________

Bewertung: Platz 5 Note 8.

Album: Mirage 1982

US-Charts Platz 1

Kommerziell gesehen ein sehr erfolgreiches Album. Das „goldige“ Trio, Stevie, Christine und Lindsey haben ein tolles Album mit mehr Pop als Rock aber mit eingängigen Melodien eingespielt. Nach dem komplizierten Album Tusk, machte das Label Druck. Und ja, Lindsey der Taktgeber kann auch solche Alben. Herrlich das von Stevie gesungene Straight Back und Gypsy. Der Song Oh Diane lässt uns in wunderbar vergangene Zeiten eintauchen. Hervorragend gesungen von Mister Buckingham. Hold Me, gesungen von Christine McVie, überzeugt als Pop Song ebenfalls vollumfänglich. Definitiv ein unterschätztes Werk, immer im Schatten ihrer 3 grossen Alben.

_____________________________________

Bewertung Platz 4. Note 8.5

Album Tango In The Night 1987

US-Charts Platz 7

Das perfektes Rock Album mit Pop-Anstrichen! Aufnahmetechnisch hervorragend umgesetzt. Klangerlebnis pur. Songs wie Big Love, Seven Wonders, Everywhere und Little Lies haben ein Hör-Suchtfaktor. Bei Isn‘t Midnight packt der Protagonist an der Gitarre richtig zu und Hallo, dieses langgezogene Gitarrensolo am Schluss ist schlicht und ergreifend Weltklasse! Lindsey Buckingham ist so gut – unglaublich! Auch der Rest ist unfassbar🔝, bis auf das „langweilige Welcome To The Room Sara. Ein „luftiges“ Album ohne Verfallsdatum und mit einem sehr stimmigen Cover. Ein Werk für die Sinne!

_______________________________

Bewertung Platz🥉Note 9.

Album: Fleetwood Mac 1975

US-Charts Platz 1

Stevie Nicks und Lindsey Buckingham neu bei Fleetwood Mac! Der Sound ebenfalls neu, was sich schon aber bei den letzten Alben der Band angedeutet hatte – Neuausrichtung! Blues Rock war gestern, denn Rock mit Folk/Pop Einflüsse traf den damaligen US Zeitgeist. Das bringen die beiden neuen mit! Ein Album mit herausragenden Songs ist es geworden. Rhiannon, Landslide, Crystal, I‘m So Afraid sind alles unglaublich tolle Nummern! Der Rest ebenfalls auf hohem Niveau angesiedelt! Ein phänomenaler Einstieg der „Neuen“! Sie kamen und siegten! Das Gespann Christine McVie/Stevie Nicks am🎤 – unschlagbar!

_____________________________________

Bewertung Platz🥈Note 9.5

Album: Tusk 1979

US-Charts Platz 4

Nach dem Multi-Seller Vorgänger war der Druck auf die Band natürlich riesengross! Das Label wollte nochmals ein solches Album und gab der Band alle Zeit der Welt das Album zu erstellen. Da hatte man die „Rechnung ohne den Wirt gemacht“, soll heissen der Wirt Lindsey Buckingham, steuerte die Band zu einem nicht mehr ganz so zugänglichen Doppelalbum hin. Einflüsse wie New Wave und anderen Klang-Collagen, bereicherten die Rocksongs. Der Sound ist bis heute spannend und vielschichtig anzuhören. Man entdeckt immer wieder neue Nuancen. Das Album ist genial! Sara dieser hypnotische Track ist phantastisch. Sisters Of The Moon emotional tief und ergreifend. Tusk geheimnisvoll und Storms fast schon beklemmend! Nicht zu vergessen die Perlen Beautiful Child, Angel und Brown Eyes! Der Rest ist bis auf wenige Ausnahmen auf Augenhöhe mit den besten Songs auf diesem Tonträger. Künstlerisch das anspruchsvollste Album!

_____________________________________

Bewertung: Platz🥇Note 10

Album: Rumours 1977

US-Charts Platz 1

Das perfekte Album! Die Beziehungsschlachten innerhalb der Band wurden in Songs für die Ewigkeit eingebettet. Ein Soundtrack für das Leben! Herz, Schmerz und Juchhe, alles vereint. The Chain ist grandios geraten! Was für ein erhabener Aufbau und Spannungsbogen mit Bass/Sologitarre und tollem Refrain🤩. Gold Dust Woman ein Sahne Track mit der einmaligen Stevie Nicks. Mystisch🧚 und einprägsam wie ein Gebet. Live unverzichtbar. Go Your Own Way der Klassiker! Mitreissend und Pflicht bei jedem Live Konzert! Songbird, am Piano und Gesang von Christine McVie ist intim und einfühlsam – toll. Da haben wir noch Dreams ein US Nr.1 Single Hit. Wer kennt diesen Song nicht – niemand! Der Song hat etwas magisches an sich. Don’t Stop auch ein Klassiker und „Futter“ für Radiostationen. Oh Daddy, eindringlich gesungen von Christine McVie. Never Going Back Again ist ebenfalls grossartig gespielt. Der Rest passt wie ein superber Rotwein zu einem feinen Essen. Nicht umsonst ist Rumours eines der meistverkauften Alben aller Zeiten. Zum mitschreiben! Gemäss neusten Zahlen wurde das Album um die 40 Millionen mal verkauft weltweit…!

_______________________________________

Es ist schon ein bisschen „gemein“, wenn da nur immer von den oben erwähnten Protagonisten gesprochen wird! Ohne dem grossartigen Bass Player John McVie und dem Mitbegründer, Drummer und Chef der Band Mick Fleetwood, die immer ein ganz starkes Fundament für ihre Stars bereit hielten, wäre der typische Mac Sound nicht möglich gewesen! Bis auf Time und dem Online Album Extended sind alle Tonträger in Form Vinyl erhältlich. Als Einstieg ins Universum Fleetwood Mac, ist neben dem Pflichtkauf Rumours sicher 50 Years Don’t Stop zu empfehlen. Da hat man alle Hits!

Band: Fleetwood Mac

Tonträger: Studio 9

Tonträger Live: Inzwischen gegen 6

Best Of Fleetwood Mac, Classic Rock

Stevie Nicks / Rating Studioalben 1973 – 2014

Die Bewertung ihrer 9 Studioalben der Ikone Stevie Nicks exklusiv nur auf dieser Page! Zusätzlich wird auch ihr gemeinsames Album mit Lindsey Buckingham im Backkatalog berücksichtigt. Eins vornweg, es gibt kein schlechtes oder fragwürdiges Album von Frau Nicks. Die Höchstpunktzahl wird bei mir üblich immer bei Rezensionen mit max. ****** angegeben. Bei dieser Gegenüberstellung ihres Backkatalog, wird neu mit Punktzahlen gewertet. Die Höchstbewertung also 10. Los geht es!

_______________________________

Bewertung: Platz 9. Note: 6.0

Album: In Your Dreams 2011

US-Charts Platz 5

Es ist eine glasklare und feine Produktion. Mehrheitlich dem Genre Rock geschuldet, gehen die Songs gut ins Ohr. Ihre Stimme ist bei einigen Tracks rau und fast schon rauchig. 2 Songs sind überragend! Italian Summer und Moonlight (A Vampire‘s Dream). Das Cover ist gut gelungen! Dave Stewart dieser auf diesem Album auch zu hören ist, hat als Produzent hörenswerte Arbeit geleistet.

_________________________________

Bewertung: Platz 8. Note: 6.5

Album: Rock A Little 1985

US-Charts Platz 12

Kommerziell immerhin noch Platz 12! Ein Album voller Charme. Eine typische 80er Produktion. Stevie ist in dieser Zeit gesundheitlich angeschlagen, merkt man aber gesanglich nicht. I Can‘t Wait und Rock A Little ( Go Ahead Lily) sind herrlich anzuhören. Eine typische 80er Produktion. Die Songs sind ohne Verfallsdatum! Macht Spass ihr zu lauschen.

___________________________________

Bewertung: Platz 7. Note: 7.0

Album: Trouble In Shangri-La 2001

US-Charts: Platz 5

Das Album wird ihrer mystischen Seite gerecht. Durchdachte Songs mit gehaltvollen Themen. Top produziert ist das Album durchgängig hörbar. Tracks wie das Duett mit Sheryl Crow oder das unwiderstehliche (wieder entdeckte) Planets Of The Universe gehen sofort ins Ohr. Die restlichen Songs sind ebenfalls gut – sehr gut. Ja, Stevie hat ihre „innere Mitte“ gefunden!

____________________________________

Bewertung: Platz 6. Note: 7.5

Album: The Other Side Of The Mirror 1989

US-Charts: US Platz 10

Kann eine Frau schöner abgebildet sein als auf diesem Cover – ich glaube nicht! Schaut mal die Rückseite an. Der musikalische Fundus ist stimmig auf diesem Tonträger. Rooms On Fire und das fast schon hardrockige Whole Lotta Trouble sind herausragend. Generell starke und ausdrucksvolle Songs veredeln das Album. Gesanglich bewegt sich Stevie zwischen Rock-Pop und Balladen. Alles gehaltvoll!

______________________________________

Bewertung: Platz 5. Note: 8

Album: Buckingham / Nicks 1973

US-Charts: Keine Platzierung!

Ein bis heute „grausam“ unterschätztes Werk! Mit ihrem damaligen Lebenspartner und späteren Bandmitglied bei Fleetwood Mac, ist dieses Album ikonisch! Die Mischung besteht aus Folk/Rock und einer Brise Melancholie. Der Track Long Distance Winner ist sehr gut. Frozen Love ist gigantisch! Abwechselnder, faszinierender Gesang und dieses fantastische Gitarrensolo machen diesen Song unentbehrlich. Die restlichen Songs versprühen guten 70er Charme. Das Frontcover ist eine 👀 weide. Toller eindringlicher Tonträger und nicht ohne Mühe in Form Vinyl zubekommen!

_______________________________________

Bewertung: Platz 4. Note: 8.3

Album: 24 Karat Gold Songs From The Vault

US-Charts: Platz 7

Ein reifes Album einer geläuterten Sängerin, die wieder zu sich gefunden hat und mit einem feinen Songwriting überzeugen kann! Ihre Stimme ist rauer als zu Anfangszeiten, verleihen den Tracks aber enorme Tiefe und Sinnhaftigkeit. Sie hat da alte Ideen wieder aufgegriffen und vergessene Songs wieder „ausgegraben“ – lies sie verlauten. Starshine, The Dealer, Mabel Normand und Carousel sind herrlich anzuhören. Der Rest gut bis sehr gut.

________________________________________

Bewertung: Platz🥉Note: 8.5

Album: The Wild Heart 1983

US-Charts: Platz 17

Sehr schönes Album mit dem „Monster“ Hit Stand Back und ihrer besten Gesangsleistung „ever“ bei Beauty And The Beast. Der Track geht unter die Haut. Live in Melbourne gesungen, „haut“ es einem um….! Auch sonst, Wild Heart, Enchanted, Nightbird und die restlichen Songs auf hohem künstlerischen Niveau! Sozusagen Frau Nicks in absoluter Bestform.

______________________________________

Bewertung: Platz🥈Note: 9

Album: Street Angel 1994

US-Charts Platz 45

Diese Platzierung ist für viele sicher eine grosse Überraschung! Kommerziell zwar unten durch für ihre Verhältnisse aber…welch Tiefe und Emotionalität. Dazu noch den Radiohit Blue Denim, dieser ein richtiger „Ohrenfänger“ ist. Greta, Street Angel, Kick It und Jane sind grossartig. Der Rest ebenfalls auf gutem Niveau. Das ganze Album ist harmonisch und wie aus einem Guss. Auch das Cover ist Weltklasse!

_____________________________________________

Bewertung: Platz 1🥇Note: 9.5

Album: Bella Donna 1981

US-Charts: Platz 1

Sie hat sich sozusagen 1981 „freigeschwommen“ von der Giganten Band Fleetwood Mac – und wie! Das Album strotzt nur so vor Selbstvertrauen und Eleganz. Der Track Edge Of Seventeen ist die uneingeschränkte Identifizierung mit Stevie Nicks. Hypnotisch, aufgeladen und textlich nicht leicht verständlich, bietet der Song alles, um als zeitlos und ikonisch anerkannt zu sein! Stop Draggin‘ My Heart Around mit Tom Petty ist der zweitbekannteste Song von Frau Nicks. Tolles Duett und eine Melodie, die haften bleibt. Da müssen die anderen Songs fast schon unter gehen! Ist leider bei aller Güte der anderen Songs auch so, obwohl diese sehr interessant sind und mit Bella Donna, How Still My Love und Leather And Lace mit Don Henley von den Eagles ebenfalls voll überzeugen können. Das Album war ein Traumstart ihrer Solokarriere!

______________________________________

Ihre bisherigen 9 Tonträger haben eine Dichte, sprich stehen in ihrer musikalischen Identität sehr nahe beieinander! Es gibt bei ihr tatsächlich kein „schlechtestes“ Album! Zu gut ist sie im Songwriting und im Feeling mit Melodien. Das bei einigen ihrer Songs auch mystische Texte mit den entsprechenden Klangfolgen im Gleichschritt unsere Gehörgänge bezirzen, macht das Zuhören noch spannender und intimer. Gesanglich, rein technisch gesehen, gibt es natürlich „bessere“ Sängerinnen. Aber gemessen an dem „Gesamtpaket“ Stevie Nicks, gibt es ganz wenige solcher Ikonen! Aber Hallo, es gibt nur eine Künstlerin bis heute, die 2x in die Rock And Roll Hall Of Fame aufgenommen worden ist! In der Kategorie Band mit Fleetwood Mac und als Solokünstlerin Stevie Nicks. Ehre wem Ehre gebührt!

___________________________________________

Künstlerin: Stevie Nicks

Tonträger: 9 Studio Tonträger

Tonträger Live: 5, wobei Quellenangabe 3 offizielle!

Rückseite Plattencover von The Other Side Of The Mirror!

Kürzliche Kommentare

Archiv