The Rolling Stones / Foreign Tongues / 2026
Juli 10, 2026 Rezension, Vinyl
Die Amerikaner haben ihre Freiheitsstatue, die Ägypter ihre Pyramiden, die Franzosen ihren Eiffelturm, die Inder ihr Tay Mahal und die Musikwelt die Rolling Stones! Wir gratulieren der Band zum 25igsten Studioalbum Foreign Tongues. Es ist eigentlich unglaublich, dass Mick Jagger (82), Keith Richards (82) und Ron Wood (79) in diesem Alter noch die Vitalität besitzen ein neues Werk zu erstellen! Ihre Liebe zur Musik ist der einzige erkennbare Grund für ihre bedingungslose Hingabe ein neues Album einzuspielen. Das Album entwickelt eine wuchtige narrative Kraft, wo musikalisch und textlich Geschichten erzählt werden, die über Vergänglichkeit, Liebe, Macht und Lebenserfahrung erzählt. Für uns Zuhörer ist es einfach schön, auf diese musikalische Reise mitzugehen. Es kommt einem alles so wohl vertraut vor. Wer die Band schon seit den 70iger begleitet, schwelgt natürlich auch in Nostalgie und hat einfach ein gutes Gefühl bei diesen Klängen. Gute Vibes nennt man das wohl. Ziemlich alles verändert sich in dieser verrückten Zeit, wo „Spinner“ die Geschicke der Weltlage fahrlässig und äusserst gefährlich lenken! Wir Erdenbürger sind besorgt und hinterfragen den Sinn des Lebens. Genau da tut uns das Vertraute und Beständige einfach richtig gut. Das hat einen Namen – The Rolling Stones. Nach dem letzten Erfolgsalbum (Grammy) Hackney Diamands (2023), ist die ganze Musikwelt gespannt, was die „Glimmer Twins“ uns nun auf dem Plattenteller servieren. Den Aussagen zur Folge, stammen wenige Songs noch aus der 2023 Session. Anfangs Jahr wurde ein Feinschliff vorgenommen, dieser nun erlaubt, diese Songs „herausgeputzt“ zu präsentieren. Im Vergleich zu ihrem Vorgänger Album ist Foreign Tongues griffiger und rauer produziert, was so den typischen und unverkennbaren Stones Sound noch mehr unterstreicht. Das Album hat einen tollen Mix, wo alle Instrumente ihren Platz am richtigen Ort haben. Der Gesang ihres Protagonisten steht natürlich im Zentrum aber so, dass alle Instrumente sich entfalten können. Das nennt man eine ausbalancierte Produktion.
Wieder ist „der Macher“ Andrew Watt als Produzent an Board. Er treibt an, hat ein wachsames Gespür, um den so typischen Stones Sound auch im Jahr 2026 allgegenwärtig frisch klingen zu lassen. Wer hofft die Band trumpfe so gross auf, wie zu ihren grandiosen Ende 60iger, bis tief hinein in die 70iger, ja der wird vielleicht enttäuscht sein. Ihr Vorgänger Album und ihr jetziges, sind aber um Welten besser, als ihre „unsäglichen“ 80er Alben – Ausnahme: Tatoo You! Aber, jetzt kommt es. Dieses 2026 Werk ist grandios und ihr bestes Werk seit Tatoo You! Die Zeiten haben sich verändert, die Stones sind geblieben, leider ohne Charlie Watts. Der Song Rough And Twistet eröffnet das Album fulminant. Es ist ein Blues Rock Kracher mit Gütesiegel. Der 🎸 Riff ist gewaltig und der Übergang famos. Die Mundharmonika wunderbar integriert. Ehrlich, dieser Song ist das Eintrittsgeld alleine wert. Definitiv ein Song, der sich in jedes ihrer grossen Alben problemlos einreihen könnte. In The Stars als zweiter Track, weiss ebenfalls zu gefallen. Eine Melodie die sitzt und einen guten Rocker abgibt. Mit Jealous Lover geht es in die nächste Runde. Mit „Falsett“ Stimme führt Mick Jagger durch diesen Beziehungssong. Ein Track mit dem gewissen Etwas und ziemlich modern gehalten. Dieser hätte auch zum 76er Album Black And Blue oder Emotional Rescue gepasst! Bei Mr Charme muss man unweigerlich an einen gewissen E.M denken. Die reichste Person der Welt. Natürlich kommt dieser kontroverse Mogul nicht besonders gut weg. Einen geilen Refrain und richtig treibende Linien hören wir da. Bei Divine Intervetion wird dann „rotzfrech“ nach vorne gespielt. Höre ich da am Anfang Punk Strukturen, ja! Man könnte meinen Jungspunde wären da am Werk und nicht Herren, die ihrer Alterspension trotzen. Mit dem Song Ringing Hollow, wird es dann textlich kritisch und bissig. Die USA werden da gesellschaftskritisch unter die Lupe genommen! Der in einem Country Gewand gespielter Song, ist herrlich anzuhören🔝. Eine feine Melodie und das Gespür einen Song einzigartig zu spielen, so können es nur die Stones. Dieser Song hätte locker seinen Platz auf dem 1969 Album Let It Bleed gefunden. Nächster Stop👉 Never Wanna Los You. Das ist dann ein Rocker mit hohem Wiedererkennungswert! Mit Hit Me In The Head lassen sie es ordentlich krachen. Ein Song für die grosse Bühne. Im Know I’m So Good der Cover Song ist eine tolle Homage an Amy Winehouse! Mick Jagger singt einfach unglaublich gut. Ohne diesen grossartigen Song zu „verhunzen“, adoptiert er diesen Song zu einem typischen Trademark Stones Song – grossartig! Some Of Us mit Keith Richards am Mikrofon ist ein easy Song und man glaubt es kaum, wirklich schön gesungen. Am Schluss des Songs übernimmt die andere Hälfte der Glimmer Twins den Gesang. Klasse Song mit viel Feeling. Covered In You ist ein ganz starker Track. Der Refrain bohrt sich unweigerlich im Kopf fest. Was für eine Melodie! Side Effects ist ebenfalls grossartig in der Tonspur. Toller Rocker mit allem was dazu gehört und wieder ein Refrain/Chorus der sitzt. Geschätzte Leser, ich weiss jetzt wird es langsam langweilig gell, bei so vielen grossartigen Songs. Die Hitdichte ist einfach unglaublich bei diesem Album. Mit Back In Your Live kommt die obligate Ballade und was für eine! Was für eine Stimme/Stimmung und einem Gitarrensolo von Ronnie Wood am Schluss – muss man hören! Beautiful Deliah ein weiter Cover, diesmal von Chuck Berry, beendet dieses fantastische Album. Ein toll auf „alt“ getrimmter Song. Minimalistisch gespielt, beendet der 14 Song dieses fantastische Album. Die Songs verteilt auf 2 LP:
Side One: Rough And Twisted, in The Stars, Jealous Lover, Mr.Charm
Side Two: Divine Intervention, Ringing Hollow, Never Wanna lose You
Side Three: Hit Me In The Head, You Know I’m No God, Some Of Us
Side Four: Side Effects, Back In Your Life, Beautiful Delilah
Es ist ein tolles Werk geworden. Ein Album mit vielen Höhepunkten und ohne Lückenfüller. Die 14 Songs sind stark und verteilen sich auf 4 Seiten. Herausragend wie Mick Jagger noch bei Stimme ist. Die Gästeliste ist beachtlich. Stevie Winwood, Paul MacGartney, Chad Smith und Bruno Mars werden namentlich erwähnt. Die Aufmachung des Tonträgers Vinyl ist wertig. Aufklappbares Cover und in der Innenseite Fotos von den Studioarbeiten. Das Frontfoto ist speziell. Alle drei Gesichter der Protagonisten in einem Gesicht zusammengeführt. Die einen halten es für gelungen, für die anderen ist es zu skurril. Sollte es wirklich das letzte Album der Band sein, dann wäre es ein toller Abschluss einer einmaligen Karriere der „grössten Rock ’n‘ Roll Band der Welt“. Wer weiss das so genau, das noch kommt…! Eine Welttournee wird für 2027 erwähnt, so Mick Jagger bei seinen vielen Interviews. Dies ist eine Ansage! Ob es dann so kommen wird, da habe ich so meine Zweifel, denn Keith Richards war bei diesem Thema eher defensiv. Das Album durch eine Tour bewerben müssen sie nicht, denn das Album ist so überragend, dass es sich auch ohne Tour extrem gut verkauft. Nur eben, man will die Band sehen – ich wäre dabei!
Album: Foreign Tongues
Music Expert:******
Beste Songs: Rough And Twistet, In The Stars, Mr. Charme, Ringing Hollow, Never Wanna Lose You, You Know I’m No Good, Coverd In You, Back In Your Life

Classic Rock
Stichwörter: Classic Rock
Hinter den Kulissen / Alles live oder was?
Juni 22, 2026 Hinter den Kulissen
Live Konzerte auf Tonträger, ist ein unverzichtbares Statement von jeder Rockband, ab einem gewissen Bekanntheitsgrad. Angefangen hatte alles in den 60iger und erlebte in den 70iger seine Höhepunkte. Die besten live Aufnahmen stammen aus dieser Zeit, weil in den 80er es fast schon Standard wurde mit sogenannten Overdubs zu arbeiten. Was sind eigentlich Overdubs?
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Overdubs sind nachträglich aufgenommene oder korrigierte Tonspuren, die einer bereits vorhandenen Aufnahme hinzugefügt werden.
Bei einem Livealbum kann das bedeuten:
- Der Sänger singt im Studio eine Passage neu ein, weil der Gesang beim Konzert schlecht war.
- Der Gitarrist spielt ein Solo noch einmal ein, um Fehler zu korrigieren.
- Chöre, Percussion oder sogar Publikumsgeräusche werden später ergänzt.
- Einzelne Instrumente werden lauter oder sauberer neu aufgenommen.
Das Ergebnis klingt oft perfekter, ist aber nicht mehr zu 100 % das, was das Publikum an dem Abend gehört hat. Also ein verfälschtes Hörerlebnis!
Berühmte Beispiele:
- Kiss/Alive! wurde Berichten zufolge umfangreich nachbearbeitet.
- Auch bei Thin Lizzy Live and Dangerous wird seit Jahrzehnten diskutiert, wie viel im Studio nachgebessert wurde. Es wurde ziemlich alles nachgebessert…!
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Es gibt aber Beispiele, wo man praktisch keine Veränderungen an dem mitgeschnittenen Konzert vorgenommen hat. Die unten aufgeführten Bands / Konzerte sind extrem gut anzuhören und vermitteln tatsächlich das Gebotene an diesem besagten Konzertabend. Ohne doppelten Boden wird da der Hörerschaft aufgezeigt, was eine Band kann oder eben nicht kann!
| Album | Overdubs? | Charakter |
| Recorded Live 73 (Ten Years After) | Nein | sehr voluminös und direkt, klarer Sound |
| Irish Tour’74 (Rory Gallagher) | nein | extrem authentisch |
| At Fillmore East 71 (Allman Brothers Band) | minimal | Live-Sound erster Güte |
| Made in Japan 72 (Deep Purple) | minimal | extrem druckvoll, knallt aus den Boxen |
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Es gibt noch andere zu erwähnenden Konzerte, wo man die Authentizität ohne wesentliche Nachbearbeitung auf Tonträger festgehalten hat. Foghat, 1977 Foghat Live, Bob Seger, Live Bullet 1976, Lynyrd Skynyrd, One More From The Road 1976. Eagles, Hell Freezes Over 1994. Fleetwood Mac, The Dance 1997. Es sind alles Alben der Extraklasse, die für mein Empfinden ebenfalls in die Liste Top 10“ Live Of All Time“ gehören. Und alle haben nur geringfügige Verbesserungen nachträglich erhalten! Die Frage die sich stellt ist natürlich, wieso werden live Aufnahmen überhaupt verbessert? Zum einen weil es klangtechnisch einfach nicht stimmt und weil „Verspieler“ oder „unsaubere“ Passagen ausgebügelt werden können. So kann man dem Endverbraucher ein tolles Produkt anbieten, wo dieser dann ein uneingeschränktes Hörerlebnis hat. Nun, ist das gut oder sagen wir noch echt? Ich denke es kommt auf die Verbesserungen an. Ganze Passagen neu einspielen finde ich doch sehr fragwürdig. Bei kleineren Sachen ist es ganz okay. Ich bevorzuge für mich aber definitiv Alben mit keinen oder ganz wenigen Korrekturen.
Wenn ich mich für die 3 besten live Alben aller Zeiten entscheiden müsste, ist das Ranking wie folgt:
(Kriterien: Keine oder nur geringfügige Overdubs, Klangbild, Spielfreude und Dramaturgie!
Platz🥉Allmann Brothers Band, At Filmore East 1971
Platz🥈Rory Gallagher, Iris Tour‘74
Platz🥇Ten Years After Recorded Live 73
Alle anderen 8 Alben im Fotofinish zu den 3 Podest Alben!

Live Alben, Unterstützung ChatGBT
Stichwörter: Classic Rock
Great White / Sail Away / 1994
Apr. 10, 2026 CD-Rezension
Das Album von Great White kam zur falschen Zeit auf den Markt! Die 90er waren schwierige Jahre für Hard Rock Bands. Great White mussten sich mit der musikalischen Grunge Bewegung messen lassen. Fast alle wollten nur noch diesen Sound hören. Die Band kam aber mit einem eher ruhigen und bluesigen Rock Album „um die Ecke“ und alle dachten sich was soll das? Sie hatten ihren Sound vom reinen Hard Rock in Richtung Blues Rock verschoben. Sie taten das aber ausgezeichnet und in einer hohen Qualtät! Ihr Vorgänger Album Psycho City war richtig knackig und ihr bis dahin härtestes Album, was sich mit Sail Away nicht wiederholen lies und somit kommerziell ebenfalls ein Flop wurde. Zu Unrecht wie ich finde, denn das Album strotzt vor Tiefe und feinen Melodien! Man sollte das Album 2-3 mal durchhören, um so die tollen Songs zu mögen. Die gespielte Abgeklärtheit/Lockerheit und die rhythmischen Strukturen sind zeitlos. Kritiker würden vielleicht den Tonträger Handzahm nennen- nicht ganz zu Unrecht! Ich entgegne nein, denn Gehaltvoll darf auch weniger spektakulär ausfallen!
Der Starter beginnt mit A Short Aveture und ist ein ganz kurz gehaltenes Instrumental, um den Übergang zu Moter‘s Eyes zu gewährleisten. Eine schöne Ballade, die mit der akustischen Gitarre begleitet wird. Sehr gefühlvoll gesungen von Jack Russell. Cryin‘ geht in die selbe Richtung und könnte Teil 2 sein. Mark Kendall zaubert eine schöne Gitarrenlinie zu diesem atmosphärische Song. Mama Don‘t Stop ist dann ein cooler Rocker. Guter Rhythmus und ein Refrain der zu gefallen weiss. Mit Alone geht es in Richtung Ballade. Eine schönen Melodie mit einer schönen Grundstimmung hören wir da. Auch da ein passender Refrain. All Right ist dann ein Klasse Song. Atmosphärisch und mit einem Touch Folk Einschlag – toller Song! Sail Away der Titelgeber des Albums ist grossartig! Jack Russell singt sich fantastisch durch diesen Song. Ein Lied zum aufsaugen. Midetempo mässig ausgerichtet und überzeugend auf der ganzen Linie. Mit Gone With The Wind zelebrieren die Herren eine durchdringende Ballade. Wahnsinnig schön anzuhören, auch weil mit dezenten Saxophon Passagen unterlegt! Mit Livin’ In The U. S. A geht es flockig weiter. Ein leichtes Country Feeling bezirzt den Song. Der Abschluss bildet dann If I Ever Saw A Good Thing. Nicht spektakulär, ziemlich ruhig gehalten und passend zu diesem Album für einen würdigen Abschluss. Die Doppel-CD beglückt die Zuhörer mit einem Live Konzert erster Güte. Verteilt auf dem CD Tonträger nummerieren sich die Songs wie folgt:
CD 1
A Short Overture, Mothers‘s Eyes, Cryin‘, Momma Don‘t Stop, Alone, All Right, Sail Away, Gona With The Wind, Livin‘ In The U. S. A, If I Ever Saw A Good Thing
Disc 2
Call It Rock N‘ Roll, All Over Now, Love Is A Lie, Old Rose Motel, Babe (Im Gonna Leave You), Rock Me, Once Bitten Twice Shy
Es ist ein Album zum geniessen. Obwohl es ziemlich ruhig ist, im direkten Vergleich zum sensationellen Album Psycho City. Auch dieses ging in der Grunge Zeit ziemlich unter! Ich finde es bewundernswert, dass die Band nicht auf den damaligen „Grunge-Train“ aufgesprungen ist! Sie haben ihr Ding einfach durchgezogen – gut so.
Album: Sail Away
Music Expert:****1/2
Beste Songs: Mother‘s Eyes, Momma Don’t Stop, Alone, All Right, Sail Away, Gone With The Wind

Classic Rock
Stichwörter: Classic Rock
Slade / Slayed ? / 1973
Slade waren eine der erfolgreichsten britischen Band der 70er. 21 Top-Twenty-Hits, davon 6 UK Platz 1 Platzierungen, sagen alles aus über die Band aus Wolferhampton. Ihr drittes Werk mit Namen Slayed? ist ein richtiger Knaller. Die Songs taugen für eine gelungene Rock Party. Die raue Stimme von Noddy Holder verleiht den Songs einen unverkennbaren Touch. Da kommt richtig Partystimmung auf. Die Songs sind relativ kurz gehalten und gefallen auch dadurch, dass sie ziemlich einprägsam sind. Böse Zungen würden den Songs eine zu grosse „Einfachheit“ attestieren. Aber He, die musikalische Kunst ist auch so, dass es relativ schnell „Klick“ machen muss!
Der Starter dieses Tonträger beginnt mit How D‘You Ride. Laut, roh und fast schon Punk! The Whole World‘s Goin‘ Crazee fährt da weiter und ist nicht minder schriller. Die Gitarre von Dave Hill zieht toll durch den Song. Mit Look At Last Nite geht es in die nächste Runde. Die Handbremse wird da merklich angezogen. Eine feine Melodie unterstützt den Rhythmus – toller Song. I‘Wont Let It‘Appen Agen ist ein schriller 70er Rocker der gut in die Gehörgänge einfährt. Mit Move Over wird dann die erste Seite des Tonträger beendet. Der Janis Joplin Cover haut voll rein. Das haben die Jungs toll gemacht. Tolle Bassline von Jim Lea hören wir da. Seite 2 beginnt mit dem Hit Gudbuy Jane. Da muss man einfach mitsingen bei diesem Refrain. Gudbuy Gudbuy hat dann diesen typische 70er London Flair. Mit Mama Weer All Crazy Now hören wir ihren nächsten Hit. Ein knalliger Rocker, dieser alle Register der genialen „Einfachheit“ zieht und wiedergibt. Ja, auch da ist der „Mitgröl“ Effekt ziemlich präsent! I Don‘Mind ist dann eher ruhig gehalten im Vergleich zum vorherigen Song. Ruhig ist aber bei Slade in ihrer Frühphase relativ…! Auf jeden Fall ein starker Song. Der Abschluss bildet dann Let The Good Times Roll. Ein simpler Rocker, nichts bewegendes. Die Songs verteilen sich wie folgt auf der LP:
Side One
How D‘You Ride, The Whole World‘s Goin‘ Crazee, Look At Last Nite, I Won‘t Let It Happen Agen, Move Over
Side Two
Gudbuy T‘Jane, Gudbuy Gudbuy, Mama Weer All Crazee Now, I Don‘ Mind, Let The Good Times Roll
Wahrlich ein schrilles Album von Slade. Es ist keine Aufnahme für Feinschmecker des audiophilen Geschmacks! Man hat den Sound nicht „glatt gebügelt“, nein man wollte die Rauheit behalten und den ursprünglichen Sound direkt dem Zuhörer um „die Birne“ knallen – Vorhaben gelungen! Später, sehr viel später dann wurden ihre Alben moderater und auch Pop lastiger. Auch das beherrschten die Jungs aus Wolferhampton bestens. Ich muss es betonen! Slade waren damals eine „grausam“ unterschätzte Band, trotz ihren vielen Hits! Und man glaubt es kaum, auch Balladen fanden in ihrer Karriere Platz auf vielen Tonträger. Auch da konnten sie voll überzeugen!
Band: Noddy Holder Lead Vocals/Guitar, Dave Hill Lead Guitar / Backing Vocals, James Whild Lea Bass Guitar/Keyboards/Backing Vocals, Don Powell Drums
Album: Slayed
Music Expert:****
Beste Songs: Now D‘You Ride, Look At Last Nite, Move Over, Gudbuy T‘Jane, Mama Weer All Crazy Now, I‘ Dont Mind

Glam Rock, Classic Rock
Stichwörter: Classic Rock
In eigener Sache / Alben die damals kommerziell floppten / Eagles und Fleetwood Mac und ihre Nachfolgealben The Long Run und Tusk
Apr. 3, 2026 In eigener Sache
Es war einmal, so beginnen viele Märchen! In dieser Geschichte handelt es sich um 2 Bands, die fast zur gleichen Zeit ein Jahrhundert-Album erstellt haben und dann an ihrem Nachfolgealbum fast zerbrochen sind, obwohl diese aus künstlerischer Sicht extrem gut sind! Die Rede ist von den Eagles und Fleetwood Mac. Das sind definitiv die erfolgreichsten Bands in den USA. Die Erwartungshaltung nach Hotel California/Eagles und Rumours/Fleetwood Mac war unermesslich hoch für die Protagonisten der beiden Bands. Wenn man die verkauften Einheiten der Nachfolgealben in Betracht zieht, ist es aus heutiger Sich zynisch von einem Flop zu sprechen. So war es damals eben, in den glorreichen 70iger! Ich behaupte mal und bestehe darauf hinzuweisen, dass beide Nachfolgealben ebenfalls in der🔝Liga spielen und sich vor ihren übergrossen Jahrhundert-Alben keinesfalls verstecken müssen!
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Direkter Vergleich The Long Run🫵Hotel California
Band: Eagles. Album: The Long Run. Datum: 24.9.1979. Verkaufte Einheiten ca. 8 Mio. Beste Songs: The Long Run, I Can’t Tell You Why, In The City, King Of Hollywood, Heartache Tonight, Those Shoes. Besonderheiten: Neuer Bassist mit Namen Timothy B. Schmitt, kam von der Band Poco und ersetzte Randy Meisner.

Band: Eagles. Album: Hotel California. Datum: 8.12.1976: Verkaufte Einheiten ca. 26 Mio. Beste Songs: Hotel California, New Kid In Town, Life In The Fast Line, Wasted Time, Victim Of Love. Besonderheit: Der Titel Track Hotel California überstrahlt alles und ist ein Jahrhundert-Song! Der Rest geht neben diesen Song „gnadenlos“ unter, obwohl alle anderen Songs zwischen Rock und Soft Rock ebenfalls bestens überzeugen können. Und ja, ein gewisser Joe Walsh gab sein Debüt! Ein Weltklasse Gitarrist!

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Direkter Vergleich Tusk🫵Rumours
Fleetwood Band: Mac Tusk (Doppelalbum). Datum: 12.10.1979. Verkaufte Einheiten ca. 5 Mio. Beste Songs: Over & Over, Sara, Storms, Sisters Of The Moon, Brown Eyes, Beautiful Child, Tusk. Besonderheit: Lindsey Buckingham experimentiert zum Teil mit „neuartigen“ Klängen und es ist ein Doppelalbum! Sara, Tusk und Sisters Of Th Moon sind einfach grandios!

Band: Fleetwood Mac. Album: Rumours. Datum: 4.2.1977. Verkaufte Einheiten ca. 42 Mio. Beste Songs: Dreams, Never Going Back Again, Don’t Stop, Go Your Own Way, Songbird, The Chain, Oh Daddy, Gold Dust Woman. Was soll man da noch sagen…! Eines der 3 meist verkauften Alben aller Zeiten! Praktisch jeder Song ein Juwel. Man traf den damaligen Zeitgeist. Das junge Publikum liebt auch im Jahr 2026 das Album!

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Insgesamt 4🔝Alben, die man einfach sein Eigen nennen sollte! Songwriting, technisches Können und fantastische Songs für die einsame Insel. Die 70iger war die fruchtbarste Zeit im Genre Rock. Es gab so viele tolle Bands und nicht minder grossartige Alben – es lebe der Classic Rock!
Zeit: 1976/1977
Bands: Eagles / Fleetwood Mac
Alben: Tusk, The Long Run,

Tusk, The Long Run
Stichwörter: Classic Rock
Mick Jagger / Wandering Spirit / 1993
März 18, 2026 CD-Rezension
Sein Solo-Studioalbum Nr.3 Wandering Spirit, ist das erfolgreichste von Mick Jagger. In künstlerischer Hinsicht ist dem Frontmann von den Rolling Stones ein hervorragendes Rockalbum gelungen, wo verschiedene Stilarten ihren Platz finden. Der Sänger ist bis heute bekannt dafür, sich den modernen und zeitgenössischen Trends nicht zu verschliessen. Wo sein Kumpel Keith Richards bei seinen Solo Ausflügen auf den traditionellen Blues und Rock setzt, ist bei Sir Mick Jagger die musikalische Vielfalt ein wichtiger Bestandteil im „Ausleben“ seiner musikalischen Ideen. So gesehen sind die 14 Titel auf dem Tonträger Compact Disc abwechslungsreich, ohne aber den berühmten roten Faden zu verlieren!
Der Starter mit Wired All Night ist ein starker Rocksong. Dieser bei jedem Stones Album ab den 90er, seinen Platz gefunden hätte. Sweet Thing ist dann phantastisch anzuhören. Der Song ist ein musikalisch süffiger Cocktail aus Funk und Rock. Der Song hat alles, um die Tanzflächen richtig voll zu machen. Toller Rhythmus und sein famoser Gesang veredeln mit dem eingeschobenen Saxophon diesen Song vollends – grandios! Out Of Focus hat dann Gospel Feeling auszuweisen. Ein sehr stimmiger Song. Mit Don‘t Tear Me Up geht es in die nächste Runde. Der Song geht in Richtung Ballade. Langsamer stimmiger Aufbau, bis dann eine Steigerung erfolgt, die dem Song so einen Spannungsbogen gibt. Es ist ein harmonischer Song mit gut eingesetzter Gitarre. Put Me In The Trasch ist ein moderner Song, dieser ordentlich rockt. Der Chorus ist aber ein bisschen banal ausgefallen. Use Me beginnt mit einprägsamen Jazz Linien. Ein raffinierter Song, wo wieder das Saxophon toll eingesetzt wird. Es ist ein ganz starker Song.
Evening Gown ist eine lockere Country Nummer im modernen Gewand. Mit Mother Of A Men rockt es dann gehörig nach vorne. Gitarren die richtig „kratzen“ und der eingesetzten Mundharmonika des Protagonisten, die diesen tollen Song veredeln. Mit Think geht es „flott“ weiter. Da ist das Gebotene dann wieder eher durchschnittlich. Wir hören da wieder viel Saxophon. Der Titelgeber des Tonträgers Wandering Spirit ist ein toller Song mit Südstaaten Flair. Hang On To The Night ist eine typische Jagger Ballade. Das konnte er schon besser, ohne aber den Song schlecht reden zu wollen. Das „zwingende“ fehlt irgendwie, trotz der eingesetzten Mundharmonika. I‘ve Been Lonley For So Long bleibt irgendwie im Startloch stecken! Ein bescheidener Song, mehr definitiv nicht. Da hat dann Angel In My Heart ein anderes Kaliber auszuweisen. Tolle Ballade mit dramatischen Touch, unterstützt von Streichern – toller Song. Der Abschluss bildet dann Handsome Molly. Ein traditionelles US-Volkslied mit Geige. Textlich geht es um einen Mann in Wehmut, da seine Geliebte in verlassen hat. Mick Jagger singt das eindrucksvoll. Es ist der einzige Song auf diesem Tonträger, der ein bisschen wie ein Fremdkörper wirkt. Die Songs nummerieren sich wie folgt auf diesem Tonträger:
CD
Wired All Night, Sweet Thing, Out Of Focus, Don’t Tear Me Up, Put Me In The Trash, Use Me, Evening Gown, Mother Of A Man, Think, Wandering Spirit, Hang On To Me Tonight, I’ve Been Lonley For So Long, Angel In My Heart, Handsome Molly
Hätte man sich auf max. 10-12 Songs beschränkt, ja dann wäre es ein aussergewöhnliches🔝Album geworden. So mit dieser Überlänge, ist es aber immer noch ein sehr gutes Album mit einigen ganz starken Songs. Hervorragende Studiomusiker unterstützten den Aufnahmeprozess. Die gespielte Mundharmonika ist dem Stones Sänger vorbehalten. Was sagte schon Keith Richards, viele wissen gar nicht wie hervorragend dieser das Blasinstrument beherrscht! Das Album produziert hat im übrigen kein geringerer als Rick Rubin mit der Unterstützung von Mick Jagger. Ja, da kann natürlich wenig schief gehen, bei so viel Kompetenz an den Regeln. Der Klang der CD ist hervorragend und tut gut für die Ohren. Der tolle Tonträger ist schwer im Format Vinyl zu bekommen. Wenn ja, dann zum „unverschämt“ hohen Preis!
Album: Wandering Spirit
Music Expert:****
Beste Songs: Wird All Night, Sweet Thing, Don’t Tear Me Up, Use Me, Mother Of A Men, Wandering Spirit, Angel In My Heart

Classic Rock
Stichwörter: Classic Rock
Fleetwood Mac / Top Song / The Chain / 1977
März 12, 2026 Hinter den Kulissen, Rezension
Es gibt so viele geniale Songs, die einfach das gewisse Etwas haben. Einer davon ist The Chain von Fleetwood Mac vom Album Rumours aus dem Jahr 1977. Der Song ist einfach unglaublich spannend anzuhören. Es ist wie ein Puzzle🧩das zusammengesetzt werden muss. Eine Eröffnung, ein Mittelteil und ein finales Ende fügen sich so zusammen, dass die 4:28, schlussendlich wie aus einem Guss kommen. Das ikonische Rock-Bass Solo von Jon McVie verleiht der Songstruktur den speziellen „Kick“ und gibt den Weg frei für das treibende Gitarrensolo im Schlussteil von Lindsey Buckingham.
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Was den Song von Fleetwood Mac so stark macht:
🌫️ Der Anfang – Verletzlich & distanziert
Der Song beginnt fast schwebend. Stevie Nicks singt die ersten Zeilen sehr ruhig, fast brüchig.Ihre Stimme klingt nicht wütend – eher resigniert. Das ist keine Explosion, das ist Nachwirkung.👉 Emotional fühlt sich das an wie: „Wir wissen beide, dass es vorbei ist – aber es tut noch weh.“
🎙Der Dialog – Stevie & Lindsey–Songstruktur Jon & Mick & Christine
Wenn Lindsey Buckingham einsetzt, entsteht etwas fast Unangenehmes – ein musikalischer Dialog zwischen Ex-Partnern. Live sieht man sich an. Es wirkt fast schon bedrohlich. Die Rhythmusabteilung Jon McVie (b) und Mick Fleetwood (d) bilden ein Fundament mit einer Dichte, die kein durchdringen erlaubt. Christine McVie (k) ergänzt mit ihrem Tasteninstrument die Songstruktur vorzüglich.
👂Erlebnis
• Struktur des Songs – 3 Phasen
• Spannungsufbau – fühlbar
• Textlich Vorwürfe/verletzter Stolz
• Melodie bleibt „haften“
Besonders die Zeile:„And if you don’t love me now…“klingt weniger wie Bitte– mehr wie endgültige Feststellung. Das ist nicht „kämpf um mich“. Ist „dann ist es jetzt wirklich vorbei“. Im übrigen ist auf dem Album Rumours The Chain der einzige Song, wo alle Band Protagonisten als Songschreiber aufgeführt sind!
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Zusammengefasst, was The Chain“ so einzigartig macht:
- 🌫️ Dieses schwebende Intro – fast zerbrechlich, sehr intim
- 🫶Stimmung
- 🎸Basslinie im Mittelteil – famos
- 💔 Die Stimmen von Stevie Nicks & Lindsey Buckingham – man hört förmlich das echte Beziehungsdrama
- 🥁 Der langsame Spannungsaufbau – nichts wird überstürzt
- ⚡ Der Umschwung in den treibenden Teil – wie ein emotionaler Ausbruch
- 🎸Der finale Teil mit dem Gitarrensolo von Lindsey Buckingham
Es ist einer dieser Song, einmal gehört und abgespeichert. Wenn man bedenkt, dass The Chain nicht als Single auf den Markt kam, erstaunt die grosse Bewunderung für diesen genialen Song um so mehr! Bei über 40 Millionen verkauften Rumours Tonträger, hätte man vermutlich alle Songs als Singles herausgeben können. Es gibt nur ganz wenige Alben mit dieser Hitdichte!
Song: The Chain
Album: Rumours
Time: 4:28 Studioversion (Live bis gegen 6:00)

Stichwörter: Classic Rock
Bachman-Turner Overdrive / 60 Years A Go / 2025
März 10, 2026 Streaming
Einen neuen Song von der Band BTO sind schöne Neuigkeiten. Ist zwar auch schon fast wieder ein Jahr her! Sie sind eine der erfolgreichsten Classic Rock Bands in 🇨🇦. Dieser neue Song ist vorerst leider nur über die bekannten Streaming-Dienste erhältlich. Die noch Originalmitglieder der Band Randy Bachman (g,v) und Fred Turner (b,v) werden dabei von Neil Young unterstützt. Ebenfalls bei den Aufnahmen dabei sein Sohn Tal Bachman (g) und dessen Ehefrau KoKo Bachman an den (d). Der Song ist eine Hommage an ihre Heimatstadt Winnipeg mit ihrer musikalische Geschichte – toll!
Der Song ist eine fröhliche Nummer im Stil von Bob Seger’s Hammer Song Old Time Rock & Roll. Natürlich nicht so gut aber mit einem tollen Gitarrensolo von Neil Young versehen. Der richtige Song in einer Bar zur späten Stunde, natürlich in Winnipeg. Da ist dann mitsingen nicht nur erlaubt, nein Pflicht!

Band: Bachman-Turner Overdrive
Single: 60 Years A Go
Time: 3:59

Stichwörter: Classic Rock
Bachman-Turner Overdrive / Four Wheel Drive / 1975
März 9, 2026 CD-Rezension
Ihr Vorgängeralbum Not Fragile hat 1974 in den Charts wie „eine Bombe“ eingeschlagen! Nun war die Erwartungshaltung für das neue Album Four Wheel Drive riesengross. Man konnte die Erwartungen nicht erfüllen, trotz einigen starken Songs. Obwohl einige Songs dem Vorgänger ähneln, überzeugt der Tonträger nicht vollumfänglich. Ich denke die Band wollte eine „Kopie“ ihres Erfolgsalbum erstellen. Bekanntlich sind Originale meistens die bessere Variante! In dieser Angelegenheit muss man der Band attestieren, dass sie immer noch ein sehr gutes Album eingespielt haben. Der Bass von Fred Turner ist immer wieder ein Hörerlebnis. Randy Bachman der Mastermind der Band, steht wie ein Fels in der Brandung. Sein Gitarrenspiel ist exzellent und passend zu Blair Thornton, dieser ebenfalls für die Gitarrenlinien zuständig ist. Hinter der „Schiessbude“ hält Robbie Bachman (Bruder von Randy B.) alles zusammen.
Der Starter mit dem Namensgeber des Album Four Wheel Drive ist gelungen. Ein richtig knackiger Rock Song mit gutem Rhythmus und Gitarren, die so richtig ziehen – toll. Song Nr. 2 Sh‘s A Devil fängt langsam an und steigert sich vom Rhythmus her zu einem sehr harten Song.🔝Gitarren und ein Refrain der sitzen bleibt, so lässt sich der Song beschreiben. Der kommende Titel Hey You ist dann flockig gehalten mit einer guten Melodie, die in die Ohren geht. Die Single ging in🇨🇦auf Platz 1 und beim Nachbarn auf Platz 21. Somit ein grosser Erfolg mit Nachklang. Mit dem Kracher Flat Broken Love, legten die Kanadier einen richtig knackigen Song auf die Bretter. Das Gebotene erinnert stark an Not Fragile und das ist wahrlich eine fantastische Referenz! Ich muss sagen, diese ersten 4 Tracks hätten auch auf ihrem Vorgänger Album bestanden. She‘s Keepin‘ Time ist dann ebenfalls noch richtig gut. Wieder diese druckvollen Gitarren. Quik Change Artist ist ein mittelmässiger Song aber immer noch ziemlich druckvoll gespielt. Bei Lowland Fling überzeugt nur der Anfang, bis dann eine eher belanglose Songstruktur den Song definitiv ins Mittelmass absinken lässt. Da können auch die überzeugenden Gitarren nicht mehr viel retten! Der Abschluss mit Don‘t Let The Blues Get You Down zieht dann die Schraube wieder an, ohne aber das gewisse Etwas für sich in Anspruch zu nehmen. Die Songs nummerieren sich wie folgt auf der Disc:
Disc:
Four Wheel Drive, She‘s A Devil, Hey You, Flat Broken Love, She‘s Keepin‘ Time, Quik Change Artist Lowland Fling, Don‘t Let The Blues Get You Down
Es ist irgendwie schon „gemein“ dieses Album im direkten Vergleich mit Not Fragile zu bewerten. Wenn man aber so ein Hammer Album wie der Vorgänger eingespielt hat, muss man als Band mit solchen Vergleichen damit Leben. Betrachtet man Four Wheel Drive völlig „losgelöst“, ja dann kann es nur ein Fazit geben. Das vorliegende Album ist ein🔝Album. Mit dem nächsten Album Head On, waren sie noch einen Tick besser als das hiesige Album. Erst ab Freeyways wurden dann die Alben so richtig mittelmässig! Die ersten 5 Alben der Band sind Pflichtkauf, sofern man mit Classic Rock was anfangen kann.
Album: Four Wheel Drive
Music Expert:****
Beste Songs: Four Wheel Drive, She‘s A Devil, Hey You, Flat Broken Love, She‘s Keepin‘Time

Classic Rock
Stichwörter: Classic Rock
Nazareth / Sound Elixier/ 1983
Feb. 22, 2026 Rezension, Vinyl
Die 80er waren schwierige Jahre für Bands, die in den 70iger den traditionellen Hard Rock zelebrierten. So hatte auch die schottische Band Nazareth mit ihrer Identität zu kämpfen. Das vorliegende Album ist ein abwechslungsreiches geworden. Insgesamt ist der Tonträger dem Genre Rock mit Pop Anleihen zuzuordnen. Man schaffte den Spagat zwischen der vergangenen musikalischen 70er und der Zeit, wo sich viele Bands neu ausrichteten. Das vorliegende Album ist nach meinem Empfinden ein richtig starkes Rockalbum geworden! Die ersten 4 Songs auf der ersten Seite sind richtig toll. Einprägsam und mit tollen Melodien versehen. All Nith Radio ist ein richtig guter Rocksong. Ebenfalls ist Milk & Honey gelungen. Der Rhythmuswechsel ist ganz stark. Whippin‘ Boy glänzt ebenfalls. Es ist der härteste Song auf diesem Album, dieser sofort ins Ohr geht. Er ist in alter Tradition der Band gehalten. Backroom Boys ist ebenfalls ein guter Track. Seite zwei ist nicht mehr so stark, hat aber immer noch Tracks, die dem Mittelmass trotzen. Why Don’t You Read The Book kommt ganz gefällig aus den Boxen. Rags To Riches geht richtig gut ins Ohr. Ja, da haben wir eben den typischen Sound der 80er Jahre. Local Still ist ein veritabler Boogie Rocker. States Quo lassen grüssen! Der Song macht ordentlich Dampf. Eine tolle Ballade gefällig? Mit Where Are You Now hat die Band einen tollen Song an Board. Es ist eines ihrer besten Romantik Songs und auf jeden Fall die bessere Option als ihr Hit Dream On vom letzten Album. Auf 2 LP Seiten verteilen sich die Songs wie folgt:
Side One
All Nite Radio, milk & Honey, Whippin‘ Boy, Rain On The Window, Backroom Boys
Side Two
Why Don‘t You Read The Book, I Ran, Rags To Riches, Local Still, Where Are You Now
Die Band Nazareth aus Dunferlmine spielten da nach meiner Einschätzung nach ein beachtliches Album ein. Der zusätzliche 2 Gitarrist Billy Rankin hat dem damaligen Sound gut getan. Es ist ein kompaktes Album, ohne Schwächen mit einigen tollen Songs. Kommerziell enttäuschte das Album – leider! Den meisten Songs kann man eine gute Melodie attestieren und das spricht definitiv für das vorliegende Album. Die Aufnahme: Glasklarer Sound, der keine Wünsche offen lässt. Das Remaster ist hervorragend und die orange Pressung gelungen. So macht es Spass dem gebotenen zu lauschen. In meinem persönlichen Ranking gehört das Album in die🔝10 des Backkatalog der Band.
Album: Sound Elixir
Music Expert:****
Beste Songs: All Nite Radio, Milk & Honey, Wippin’Boy, Why Don’t You Read The Book, Rages To Riches, Local Still, Where Are You Now

Classic Rock
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