America / Eine Band im Vergleich!
Juli 21, 2026 Hinter den Kulissen, Künstler-Portrait
Es gibt Bands, diese in den 70/80er sehr bekannt waren aber heute nur noch den etwas älteren Musikfreunde/innen geläufig sind. Obwohl die Band America bei fast jedem spektakulären Landschafts US-Video bei TikTok oder Instagram mit ihrem Song A Horse With No Name betont sind, kennt man sehr wohl den Track aber die Band nicht! Die Band ist stilistisch in einer Art Überschneidungsbereich der Bands CSNY, Eagles und Poco. Also schöne Musik, die mit tollen Bildern und Erinnerungen in Verbindung gebracht werden.. Die Band hat aber auch durchaus auch rockigere Songs auszuweisen! Nur eben diese stehen im Schatten von A Horse Withe No Name, Sister Golden Hair oder Ventura Highway. Vergleiche zu anderen Bands drängen sich da auf. Das sieht dann wie folgt aus:
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- America bringt die sanften, harmonischen Gesangslinien und den akustischen Folk-Einschlag, den man auch von Crosby, Stills, Nash & Young kennt.
- Gleichzeitig haben sie die entspannte, melodische Westcoast-Ästhetik, die später auch Eagles auszeichnete.
- Und sie teilen mit Poco die Wurzeln im Country Rock, allerdings meist ohne dessen ausgeprägte Pedal-Steel- und Honky-Tonk-Elemente.
Man könnte die Gewichtung ungefähr so sehen:
- CSNY → die Vokalharmonien und das akustische Songwriting.
- Poco → die Country-Rock-Grundierung.
- Eagles → die polierte Produktion und der zugängige, radiotaugliche Westcoast-Sound.
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Was America von allen dreien unterscheidet, ist ihre fast traumhafte, schwebende Atmosphäre. Songs wie A Horse with No Name, Ventura Highway oder Tin Man wirken oft luftiger und minimalistischer als die meist erdigeren Eagles oder Poco. Auch der Einfluss britischer Folk-Traditionen (die Bandmitglieder wuchsen teilweise in England auf) verleiht America einen eigenen Klang.
Wenn man ein stilistisches Koordinatensystem zeichnen würde, sähe das ungefähr so aus:Ich würde sogar ergänzen, dass America die fehlende Verbindung zwischen dem eher folkigen Laurel-Canyon-Sound von CSNY und dem kommerzielleren California-Rock der Eagles bildet. Das macht sie zu einer der charakteristischsten Westcoast-Bands der 1970er – obwohl sie stilistisch oft etwas unterschätzt werden.
| Jahr | Album | Kurzcharakteristik |
| 1972 | America | Das Debut mit A Horse with No Name, I Need You; folkig und akustisch. |
| 1972 | Homecoming | Enthält Ventura Highway und weitere Perlen. Alles ist etwas rockiger. |
| 1973 | Hat Trick | Anspruchsvoller, weniger kommerziell, heute von vielen Fans geschätzt. |
| 1974 | Holiday | Beginn der Zusammenarbeit mit George Martin; Tin Man, Lonely People. |
| 1975 | Hearts | Mit Sister Golden Hair und Daisy Jane; für viele eines ihrer stärksten Alben. |
| 1976 | Hideaway | Weicher Westcoast-Sound mit einigen rockigeren Momenten. |
| 1977 | Harbor | Letztes Album mit Dan Peek. |
| 1979 | Silent Letter | Übergang zur Duo-Besetzung; reifer, ruhiger Klang. |
| 1980 | Alibi | AOR- und Softrock-Einflüsse nehmen zu. |
| 1982 | View from the Ground | Comeback mit dem Hit You Can Do Magic. |
| 1983 | Your Move | Stilistisch ähnlich dem Vorgänger; melodischer 80er-Rock. |
| 1984 | Perspective | Synthesizer prägen den Sound stärker. |
| 1994 | Hourglass | Erstes neues Studioalbum nach zehn Jahren. |
| 1998 | Human Nature | Rückkehr zu den akustischen Wurzeln. |
| 2002 | Holiday Harmony | Weihnachtsalbum. |
| 2007 | Here & Now | Gastauftritte u. a. von Gerry Beckley, Dewey Bunnell und prominenten Musikerkollegen; moderner, aber klassischer America-Sound. |
| 2011 | Back Pages | Coverversionen von Songs ihrer musikalischen Vorbilder (Bob Dylan, Simon & Garfunkel, CSN u. a.). |
| 2015 | Lost & Found | Sammlung bislang unveröffentlichter Studioaufnahmen aus verschiedenen Phasen. |
Wer die Band kennenlernen will, fängt am besten mit einer sogenannten Best Of an, denn da kann man sich mal in der Vielfalt ihre Schaffenskraft anhören und für sich beurteilen, ob man noch weitere Tonträger von Ihnen antesten soll!
Band: America
Gründung: 1970
Gründungsmitglieder: Gerry Beckley (g,v), Dewey Bunnell (g,v), Dean Peek (v,g)

Classic Rock, Unterstützung ChatGBT
Stichwörter: Classic Rock
The Rolling Stones / Chart Platzierung / Foreign Tongues 2026
Juli 18, 2026 Hinter den Kulissen
Foreign Tongues“ ist international hervorragend gestartet. Nach der Veröffentlichung vom 10.7.2026, stürmt das Album die internationalen Charts. Es ist aber auch ein hervorragendes Album, dieses bei meinem Ranking aller Stones Alben den hervorragenden Platz 5 eingenommen hat.
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Aktueller Stand 18.7.2026:
- 🇬🇧 Platz 1 der britischen Official Albums Chart – das 15. Nummer-1-Album der Rolling Stones. Damit ziehen sie mit den Beatles gleich.
- 🇩🇪 Platz 1 der Offiziellen Deutschen Albumcharts. Gleichzeitig stellen die Stones einen Rekord auf: Zwischen ihrem ersten deutschen Nummer-1-Album (The Rolling Stones No. 2, 1965) und Foreign Tongues liegen 61 Jahre – so viel Zeit wie bei keinem internationalen Act zuvor. Außerdem ist es ihr 12. Nummer-1-Album in Deutschland.
- 🇫🇷 Frankreich: Platz 1
- 🇳🇱 Niederlande: Platz 1
- 🇦🇹 Österreich: Platz 1
- 🇧🇪 Belgien: Platz 1
- 🇺🇸Voraussichtlicher Einstieg auf Platz 7 der Billboard 200. Erwartet werden etwa 61.000 Alben Einheiten in der ersten Woche.
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Damit knüpft Foreign Tongues nahtlos an den Erfolg von Hackney Diamonds an und gehört zu den erfolgreichsten Albumstarts der Band seit vielen Jahren. Nur in den 🇺🇸 war das Vorgängeralbum Hackney Diamonds mit dem Einstieg auf Platz 3 erfolgreicher.
Nun, die Rolling Stones planen doch tatsächlich für das Jahr 2027 eine Tour. In welcher Form lassen sie noch offen. Mick Jagger würde gerne die grossen „Zeiger drehen“, Keith Richards eher die kleinen…! Schauen wir mal was kommt! Die zwei unten aufgeführten Alben Hackney Diamonds und Foreign Tongues sind absolut zu empfehlen. Erst genanntes konnte einen Grammy gewinnen!


Classic Rock, Alternativ Cover Hackney Diamonds, Daten aus dem Internet
Stichwörter: Classic Rock
Rolling Stones / 25 Studioalben / Ranking Top 10 / Flop 3
Juli 18, 2026 Hinter den Kulissen, Rezension
Die Rolling Stones haben einen umfangreichen Backkatalog. 25 Studioalben, wenn man bei den frühen Alben nur die UK Versionen bewertet. Für den US-Markt wurden die Alben mit anderen Tracks zusammengestellt! Da die „Grösste Rock And Roll Band der Welt“ seit ihrem ersten Sudioalbum 1964 weltweit präsent sind, sollte man eigentlich die jeweiligen Epochen abbilden, denn diese stehen für eine „andere“ musikalische Zeit. Ich werde aber trotzdem für das Ranking die🔝10 Alben aufführen, seit 1964. Ebenfalls die Flop 3👇werden gelistet. Alle anderen nicht erwähnten Alben sind ebenfalls gut bis sehr gut.
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Platz 10👍
Album: Tattoo You 1980 . Nicht nur wegen ihrem letzten grossen Hit Start Me Up, weiss das Album zu gefallen. Waiting On A Friend ist toll und ebenfalls sehr beliebt bei den Fans. Es ist ein sehr stimmiges Album und die zweite Hälfte der LP versprüht eine angenehme Melancholie. Auch das Frontcover ist gelungen.
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Platz 9👍👍
Album: Its Only Rock „n“ Roll 1974. Sehr solides Werk. Gute Mischung der Songs.It’s Only… Ain’t To Beg, Dance Sister Dance, Time Waits For One und Fingerprint File sind tolle Nummern. Die Balance zwischen rockigen Songs und Balladen überzeugt vollumfänglich. Leider war es das letzte Album mit Mick Taylor.
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Platz 8👍👍👍
Album: Goats Head Soup 1973. Ihre bekannteste Ballade Angie, natürlich! Doo, Doo, Doo, Doo (Heartbreaker), Silvertrain und Star Star ziehen voll durch. Der Rest ist ebenfalls guter Stoff. Ein abwechslungsreiches Rockalbum mit einem Übersong und einigen Tracks, die bis heute unterschätzt werden.
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Platz 7👍👍👍👍
Album: Some Girls 1978. Nicht nur wegen dem Hit Miss You ein überzeugender Tonträger. Das ganze Material überzeugt. When The Whip Comes Down, For Away Eyes und Beast Of Burden sind tolle Songs. Das Cover legendär und einfach eine Augenweide. Das Album war wie ein Befreiungsschlag, die Stones waren wieder voll im Geschäft und die ganze Musik Welt sprach von ihnen.
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Platz 6👍👍👍👍👍
Album: Black And Blue 1976. Das erste Album mit Ronnie Wood. Ein unterschätztes und definitiv ihr „schwärzestes“ Werk. Memory Motel, Fool To Cry, Melody und Hot Stuff sind einfach grosse Klasse. Top produziert und die Gäste mit Namen Harvey Mandel und Billy Preston sind erste Sahne. So funkig und heterogen waren sie noch nie. Das Album hat einen unglaublichen Groove. Man spürt es bei jedem Song.
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Platz 5👍👍 👍👍👍👍
Album: Foreign Tongues 2026. Ein Meisterwerk, vermutlich ihr Abschluss Album. Ein Song wie Rough And Twistet hätte bei jedem ihrer 4 Top Alben seinen Platz gefunden. In The Stars ist herrlich in der Nostalgie verankert. Divine Intervention und Ringing Hollow sind ganz stark. Es geht weiter: Some Of Us, Covered In You und Side Effects stehen im nichts nach. Back In Your Life ist einfach toll. Das Gitarrensolo von Ronnie Wood ist einfach gelungen. Grossartiges Album! Ihr vermutlich letztes Studioalbum, wer weiss das schon so genau….!
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Platz 4👍👍👍👍👍👍👍
Album: Beagers Banquet 1968. Nicht nur wegen dem Übersong For The Devil ein ganz starkes Album. Der Sound richtig „erwachsen“ und kompetent. Dear Doctor, Parachute Woman, Street Fighting Man und Prodigal Son und Factory Girl „sackstark„. Der Abschluss mit Salt Of The Earth „irrsinnig“ toll. Text und Melodie, da stimmt alles. Es war das letzte Album mit Brian Jones.
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Platz 3🥉👍👍👍👍👍👍👍👍
Album: Let It Bleed 1969. Das Album mit dem bekanntesten Stones Track. Gimme Shelter ist ein unglaublich intensiver Song. Bedrohlich im Aufbau und kongenial gespielt bis zum Schluss, bietet er so ziemlich alles, um unverkennbar eine Referenz zu setzen. So sollte sich Rock im besten Fall anhören. Midnight Ramber dieser „Kacher“ geizt mit seiner Intensivität ebenfalls nicht. Das sind keine „Zuckerschlecken“ Tracks, nein geballte musikalische Wucht wird da zelebriert. Love In Vain, herrlich dieser schwere Blues Song. You Can’t Always Set What You Want ein Song für die grosse Bühne. Der Rest ist ebenfalls vorzüglich.
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Platz 2🥈👍👍👍👍👍👍👍👍👍
Album: Exile On Main Street 1972. Das Album mit dem wunderbaren Stilmix aus Blues, Boogie, Rock, Gospel und Country. Heute sagt man zu diesem Sound Americano! Der Track Rip This Joint geht in Richtung Hard Rock! Shake Your Hip ist ein Boogie Rock Knaller erster Güte. Tumbeline Dice und und Happy die bekanntesten Tracks auf diesem Album. Sweet Virginia eine tolle Country Rock Nummer. Ventilator Blues, Sweet Black Angel, Let It Loose und Shine ALight sind 🔝 Nummern. Nie waren die Stones heterogener in ihrer Ausrichtung.
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Platz 1🥇🏆👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍
Album: Sticky Fingers 1971. Unangefochten ist dieses Album das Master Album der Band. Das Reißverschluss Cover ist legendär. Der Sound haut einem vom Hocker! Brown Sugar der Rausschmeisser. Wild Horses die zweitbeste Ballade der Stones. Can’t You Hear Me Knocking kann als🔝Track bezeichnet werden. Das Gitarrensolo von Mick Taylor ist Weltklasse und Bobby Keys am Saxophon hört sich fantastisch an. Der Song Bitch hat so viel Power – unglaublich! Sister Morphine wird so intensiv gespielt – Wahnsinn! Auf diesem Album ist einfach alles extrem gut, auch die nicht erwähnten Songs. Es ist definitiv ein Album für die einsame Insel.
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The Rolling Stones und ihre Flop Alben!
Album: Undercover 1983.👇👇👇Mag ja sein, dass dieses Album vielleicht dem schwierigen Zeitgeist der musikalischen 80er Jahren geschuldet ist, trotzdem mehr als 2-3 Tracks die gut sind, kann ich nicht ausmachen. Ich denke da an Undercover Of The Night, She Was Hot und Fell On Baby! Der Rest schweigen im grossen Wald.
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Album: Emotional Rescue 1980. 👇👇Auch da, 2-3 Tracks die genügen. Dance (Pt.1), Send It To Me und Down In The Hole. Emotional Rescue finde ich echt gruselig…Aber eben Geschmacksache! Das verrückte daran, auch dieses Albuhatte gute bis sehr gute Verkaufszahlen. Aber eben, da waren die Stones weit weg von ihrem tollen Sound, die so ihren Sound ausmachten.
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Album: Dirty Work 1986.👇Unter den 3 schlechtesten Alben der Stones noch ihr bestes! Der Song One Hit (To The Body) ist wirklich gut. Fight lassen wir auch noch durch. Harlem Shuffle geht auch gute ins Ohr. Der Rest vergessen wir es einfach…!
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Ranking Rolling Stones Alben
Stichwörter: Classic Rock
The Rolling Stones / Foreign Tongues / 2026
Juli 10, 2026 Rezension, Vinyl
Die Amerikaner haben ihre Freiheitsstatue, die Ägypter ihre Pyramiden, die Franzosen ihren Eiffelturm, die Inder ihr Tay Mahal und die Musikwelt die Rolling Stones! Wir gratulieren der Band zum 25igsten Studioalbum Foreign Tongues. Es ist eigentlich unglaublich, dass Mick Jagger (82), Keith Richards (82) und Ron Wood (79) in diesem Alter noch die Vitalität besitzen ein neues Werk zu erstellen! Ihre Liebe zur Musik ist der einzige erkennbare Grund für ihre bedingungslose Hingabe ein neues Album einzuspielen. Das Album entwickelt eine wuchtige narrative Kraft, wo musikalisch und textlich Geschichten erzählt werden, die über Vergänglichkeit, Liebe, Macht und Lebenserfahrung erzählt. Für uns Zuhörer ist es einfach schön, auf diese musikalische Reise mitzugehen. Es kommt einem alles so wohl vertraut vor. Wer die Band schon seit den 70iger begleitet, schwelgt natürlich auch in Nostalgie und hat einfach ein gutes Gefühl bei diesen Klängen. Gute Vibes nennt man das wohl. Ziemlich alles verändert sich in dieser verrückten Zeit, wo „Spinner“ die Geschicke der Weltlage fahrlässig und äusserst gefährlich lenken! Wir Erdenbürger sind besorgt und hinterfragen den Sinn des Lebens. Genau da tut uns das Vertraute und Beständige einfach richtig gut. Das hat einen Namen – The Rolling Stones. Nach dem letzten Erfolgsalbum (Grammy) Hackney Diamands (2023), ist die ganze Musikwelt gespannt, was die „Glimmer Twins“ uns nun auf dem Plattenteller servieren. Den Aussagen zur Folge, stammen wenige Songs noch aus der 2023 Session. Anfangs Jahr wurde ein Feinschliff vorgenommen, dieser nun erlaubt, diese Songs „herausgeputzt“ zu präsentieren. Im Vergleich zu ihrem Vorgänger Album ist Foreign Tongues griffiger und rauer produziert, was so den typischen und unverkennbaren Stones Sound noch mehr unterstreicht. Das Album hat einen tollen Mix, wo alle Instrumente ihren Platz am richtigen Ort haben. Der Gesang ihres Protagonisten steht natürlich im Zentrum aber so, dass alle Instrumente sich entfalten können. Das nennt man eine ausbalancierte Produktion.
Wieder ist „der Macher“ Andrew Watt als Produzent an Board. Er treibt an, hat ein wachsames Gespür, um den so typischen Stones Sound auch im Jahr 2026 allgegenwärtig frisch klingen zu lassen. Wer hofft die Band trumpfe so gross auf, wie zu ihren grandiosen Ende 60iger, bis tief hinein in die 70iger, ja der wird vielleicht enttäuscht sein. Ihr Vorgänger Album und ihr jetziges, sind aber um Welten besser, als ihre „unsäglichen“ 80er Alben – Ausnahme: Tatoo You! Aber, jetzt kommt es. Dieses 2026 Werk ist grandios und ihr bestes Werk seit Tatoo You! Die Zeiten haben sich verändert, die Stones sind geblieben, leider ohne Charlie Watts. Der Song Rough And Twistet eröffnet das Album fulminant. Es ist ein Blues Rock Kracher mit Gütesiegel. Der 🎸 Riff ist gewaltig und der Übergang famos. Die Mundharmonika wunderbar integriert. Ehrlich, dieser Song ist das Eintrittsgeld alleine wert. Definitiv ein Song, der sich in jedes ihrer grossen Alben problemlos einreihen könnte. In The Stars als zweiter Track, weiss ebenfalls zu gefallen. Eine Melodie die sitzt und einen guten Rocker abgibt. Mit Jealous Lover geht es in die nächste Runde. Mit „Falsett“ Stimme führt Mick Jagger durch diesen Beziehungssong. Ein Track mit dem gewissen Etwas und ziemlich modern gehalten. Dieser hätte auch zum 76er Album Black And Blue oder Emotional Rescue gepasst! Bei Mr Charme muss man unweigerlich an einen gewissen E.M denken. Die reichste Person der Welt. Natürlich kommt dieser kontroverse Mogul nicht besonders gut weg. Einen geilen Refrain und richtig treibende Linien hören wir da. Bei Divine Intervetion wird dann „rotzfrech“ nach vorne gespielt. Höre ich da am Anfang Punk Strukturen, ja! Man könnte meinen Jungspunde wären da am Werk und nicht Herren, die ihrer Alterspension trotzen. Mit dem Song Ringing Hollow, wird es dann textlich kritisch und bissig. Die USA werden da gesellschaftskritisch unter die Lupe genommen! Der in einem Country Gewand gespielter Song, ist herrlich anzuhören🔝. Eine feine Melodie und das Gespür einen Song einzigartig zu spielen, so können es nur die Stones. Dieser Song hätte locker seinen Platz auf dem 1969 Album Let It Bleed gefunden. Nächster Stop👉 Never Wanna Los You. Das ist dann ein Rocker mit hohem Wiedererkennungswert! Mit Hit Me In The Head lassen sie es ordentlich krachen. Ein Song für die grosse Bühne. Im Know I’m So Good der Cover Song ist eine tolle Homage an Amy Winehouse! Mick Jagger singt einfach unglaublich gut. Ohne diesen grossartigen Song zu „verhunzen“, adoptiert er diesen Song zu einem typischen Trademark Stones Song – grossartig! Some Of Us mit Keith Richards am Mikrofon ist ein easy Song und man glaubt es kaum, wirklich schön gesungen. Am Schluss des Songs übernimmt die andere Hälfte der Glimmer Twins den Gesang. Klasse Song mit viel Feeling. Covered In You ist ein ganz starker Track. Der Refrain bohrt sich unweigerlich im Kopf fest. Was für eine Melodie! Side Effects ist ebenfalls grossartig in der Tonspur. Toller Rocker mit allem was dazu gehört und wieder ein Refrain/Chorus der sitzt. Geschätzte Leser, ich weiss jetzt wird es langsam langweilig gell, bei so vielen grossartigen Songs. Die Hitdichte ist einfach unglaublich bei diesem Album. Mit Back In Your Live kommt die obligate Ballade und was für eine! Was für eine Stimme/Stimmung und einem Gitarrensolo von Ronnie Wood am Schluss – muss man hören! Beautiful Deliah ein weiter Cover, diesmal von Chuck Berry, beendet dieses fantastische Album. Ein toll auf „alt“ getrimmter Song. Minimalistisch gespielt, beendet der 14 Song dieses fantastische Album. Die Songs verteilt auf 2 LP:
Side One: Rough And Twisted, in The Stars, Jealous Lover, Mr.Charm
Side Two: Divine Intervention, Ringing Hollow, Never Wanna lose You
Side Three: Hit Me In The Head, You Know I’m No God, Some Of Us
Side Four: Side Effects, Back In Your Life, Beautiful Delilah
Es ist ein tolles Werk geworden. Ein Album mit vielen Höhepunkten und ohne Lückenfüller. Die 14 Songs sind stark und verteilen sich auf 4 Seiten. Herausragend wie Mick Jagger noch bei Stimme ist. Die Gästeliste ist beachtlich. Stevie Winwood, Paul MacGartney, Chad Smith und Bruno Mars werden namentlich erwähnt. Die Aufmachung des Tonträgers Vinyl ist wertig. Aufklappbares Cover und in der Innenseite Fotos von den Studioarbeiten. Das Frontfoto ist speziell. Alle drei Gesichter der Protagonisten in einem Gesicht zusammengeführt. Die einen halten es für gelungen, für die anderen ist es zu skurril. Sollte es wirklich das letzte Album der Band sein, dann wäre es ein toller Abschluss einer einmaligen Karriere der „grössten Rock ’n‘ Roll Band der Welt“. Wer weiss das so genau, das noch kommt…! Eine Welttournee wird für 2027 erwähnt, so Mick Jagger bei seinen vielen Interviews. Dies ist eine Ansage! Ob es dann so kommen wird, da habe ich so meine Zweifel, denn Keith Richards war bei diesem Thema eher defensiv. Das Album durch eine Tour bewerben müssen sie nicht, denn das Album ist so überragend, dass es sich auch ohne Tour extrem gut verkauft. Nur eben, man will die Band sehen – ich wäre dabei!
Album: Foreign Tongues
Music Expert:******
Beste Songs: Rough And Twistet, In The Stars, Mr. Charme, Ringing Hollow, Never Wanna Lose You, You Know I’m No Good, Coverd In You, Back In Your Life

Classic Rock
Stichwörter: Classic Rock
Hinter den Kulissen / Alles live oder was?
Juni 22, 2026 Hinter den Kulissen
Live Konzerte auf Tonträger, ist ein unverzichtbares Statement von jeder Rockband, ab einem gewissen Bekanntheitsgrad. Angefangen hatte alles in den 60iger und erlebte in den 70iger seine Höhepunkte. Die besten live Aufnahmen stammen aus dieser Zeit, weil in den 80er es fast schon Standard wurde mit sogenannten Overdubs zu arbeiten. Was sind eigentlich Overdubs?
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Overdubs sind nachträglich aufgenommene oder korrigierte Tonspuren, die einer bereits vorhandenen Aufnahme hinzugefügt werden.
Bei einem Livealbum kann das bedeuten:
- Der Sänger singt im Studio eine Passage neu ein, weil der Gesang beim Konzert schlecht war.
- Der Gitarrist spielt ein Solo noch einmal ein, um Fehler zu korrigieren.
- Chöre, Percussion oder sogar Publikumsgeräusche werden später ergänzt.
- Einzelne Instrumente werden lauter oder sauberer neu aufgenommen.
Das Ergebnis klingt oft perfekter, ist aber nicht mehr zu 100 % das, was das Publikum an dem Abend gehört hat. Also ein verfälschtes Hörerlebnis!
Berühmte Beispiele:
- Kiss/Alive! wurde Berichten zufolge umfangreich nachbearbeitet.
- Auch bei Thin Lizzy Live and Dangerous wird seit Jahrzehnten diskutiert, wie viel im Studio nachgebessert wurde. Es wurde ziemlich alles nachgebessert…!
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Es gibt aber Beispiele, wo man praktisch keine Veränderungen an dem mitgeschnittenen Konzert vorgenommen hat. Die unten aufgeführten Bands / Konzerte sind extrem gut anzuhören und vermitteln tatsächlich das Gebotene an diesem besagten Konzertabend. Ohne doppelten Boden wird da der Hörerschaft aufgezeigt, was eine Band kann oder eben nicht kann!
| Album | Overdubs? | Charakter |
| Recorded Live 73 (Ten Years After) | Nein | sehr voluminös und direkt, klarer Sound |
| Irish Tour’74 (Rory Gallagher) | nein | extrem authentisch |
| At Fillmore East 71 (Allman Brothers Band) | minimal | Live-Sound erster Güte |
| Made in Japan 72 (Deep Purple) | minimal | extrem druckvoll, knallt aus den Boxen |
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Es gibt noch andere zu erwähnenden Konzerte, wo man die Authentizität ohne wesentliche Nachbearbeitung auf Tonträger festgehalten hat. Foghat, 1977 Foghat Live, Bob Seger, Live Bullet 1976, Lynyrd Skynyrd, One More From The Road 1976. Eagles, Hell Freezes Over 1994. Fleetwood Mac, The Dance 1997. Es sind alles Alben der Extraklasse, die für mein Empfinden ebenfalls in die Liste Top 10“ Live Of All Time“ gehören. Und alle haben nur geringfügige Verbesserungen nachträglich erhalten! Die Frage die sich stellt ist natürlich, wieso werden live Aufnahmen überhaupt verbessert? Zum einen weil es klangtechnisch einfach nicht stimmt und weil „Verspieler“ oder „unsaubere“ Passagen ausgebügelt werden können. So kann man dem Endverbraucher ein tolles Produkt anbieten, wo dieser dann ein uneingeschränktes Hörerlebnis hat. Nun, ist das gut oder sagen wir noch echt? Ich denke es kommt auf die Verbesserungen an. Ganze Passagen neu einspielen finde ich doch sehr fragwürdig. Bei kleineren Sachen ist es ganz okay. Ich bevorzuge für mich aber definitiv Alben mit keinen oder ganz wenigen Korrekturen.
Wenn ich mich für die 3 besten live Alben aller Zeiten entscheiden müsste, ist das Ranking wie folgt:
(Kriterien: Keine oder nur geringfügige Overdubs, Klangbild, Spielfreude und Dramaturgie!
Platz🥉Allmann Brothers Band, At Filmore East 1971
Platz🥈Rory Gallagher, Iris Tour‘74
Platz🥇Ten Years After Recorded Live 73
Alle anderen 8 Alben im Fotofinish zu den 3 Podest Alben!

Live Alben, Unterstützung ChatGBT
Stichwörter: Classic Rock
Great White / Sail Away / 1994
Apr. 10, 2026 CD-Rezension
Das Album von Great White kam zur falschen Zeit auf den Markt! Die 90er waren schwierige Jahre für Hard Rock Bands. Great White mussten sich mit der musikalischen Grunge Bewegung messen lassen. Fast alle wollten nur noch diesen Sound hören. Die Band kam aber mit einem eher ruhigen und bluesigen Rock Album „um die Ecke“ und alle dachten sich was soll das? Sie hatten ihren Sound vom reinen Hard Rock in Richtung Blues Rock verschoben. Sie taten das aber ausgezeichnet und in einer hohen Qualtät! Ihr Vorgänger Album Psycho City war richtig knackig und ihr bis dahin härtestes Album, was sich mit Sail Away nicht wiederholen lies und somit kommerziell ebenfalls ein Flop wurde. Zu Unrecht wie ich finde, denn das Album strotzt vor Tiefe und feinen Melodien! Man sollte das Album 2-3 mal durchhören, um so die tollen Songs zu mögen. Die gespielte Abgeklärtheit/Lockerheit und die rhythmischen Strukturen sind zeitlos. Kritiker würden vielleicht den Tonträger Handzahm nennen- nicht ganz zu Unrecht! Ich entgegne nein, denn Gehaltvoll darf auch weniger spektakulär ausfallen!
Der Starter beginnt mit A Short Aveture und ist ein ganz kurz gehaltenes Instrumental, um den Übergang zu Moter‘s Eyes zu gewährleisten. Eine schöne Ballade, die mit der akustischen Gitarre begleitet wird. Sehr gefühlvoll gesungen von Jack Russell. Cryin‘ geht in die selbe Richtung und könnte Teil 2 sein. Mark Kendall zaubert eine schöne Gitarrenlinie zu diesem atmosphärische Song. Mama Don‘t Stop ist dann ein cooler Rocker. Guter Rhythmus und ein Refrain der zu gefallen weiss. Mit Alone geht es in Richtung Ballade. Eine schönen Melodie mit einer schönen Grundstimmung hören wir da. Auch da ein passender Refrain. All Right ist dann ein Klasse Song. Atmosphärisch und mit einem Touch Folk Einschlag – toller Song! Sail Away der Titelgeber des Albums ist grossartig! Jack Russell singt sich fantastisch durch diesen Song. Ein Lied zum aufsaugen. Midetempo mässig ausgerichtet und überzeugend auf der ganzen Linie. Mit Gone With The Wind zelebrieren die Herren eine durchdringende Ballade. Wahnsinnig schön anzuhören, auch weil mit dezenten Saxophon Passagen unterlegt! Mit Livin’ In The U. S. A geht es flockig weiter. Ein leichtes Country Feeling bezirzt den Song. Der Abschluss bildet dann If I Ever Saw A Good Thing. Nicht spektakulär, ziemlich ruhig gehalten und passend zu diesem Album für einen würdigen Abschluss. Die Doppel-CD beglückt die Zuhörer mit einem Live Konzert erster Güte. Verteilt auf dem CD Tonträger nummerieren sich die Songs wie folgt:
CD 1
A Short Overture, Mothers‘s Eyes, Cryin‘, Momma Don‘t Stop, Alone, All Right, Sail Away, Gona With The Wind, Livin‘ In The U. S. A, If I Ever Saw A Good Thing
Disc 2
Call It Rock N‘ Roll, All Over Now, Love Is A Lie, Old Rose Motel, Babe (Im Gonna Leave You), Rock Me, Once Bitten Twice Shy
Es ist ein Album zum geniessen. Obwohl es ziemlich ruhig ist, im direkten Vergleich zum sensationellen Album Psycho City. Auch dieses ging in der Grunge Zeit ziemlich unter! Ich finde es bewundernswert, dass die Band nicht auf den damaligen „Grunge-Train“ aufgesprungen ist! Sie haben ihr Ding einfach durchgezogen – gut so.
Album: Sail Away
Music Expert:****1/2
Beste Songs: Mother‘s Eyes, Momma Don’t Stop, Alone, All Right, Sail Away, Gone With The Wind

Classic Rock
Stichwörter: Classic Rock
Slade / Slayed ? / 1973
Slade waren eine der erfolgreichsten britischen Band der 70er. 21 Top-Twenty-Hits, davon 6 UK Platz 1 Platzierungen, sagen alles aus über die Band aus Wolferhampton. Ihr drittes Werk mit Namen Slayed? ist ein richtiger Knaller. Die Songs taugen für eine gelungene Rock Party. Die raue Stimme von Noddy Holder verleiht den Songs einen unverkennbaren Touch. Da kommt richtig Partystimmung auf. Die Songs sind relativ kurz gehalten und gefallen auch dadurch, dass sie ziemlich einprägsam sind. Böse Zungen würden den Songs eine zu grosse „Einfachheit“ attestieren. Aber He, die musikalische Kunst ist auch so, dass es relativ schnell „Klick“ machen muss!
Der Starter dieses Tonträger beginnt mit How D‘You Ride. Laut, roh und fast schon Punk! The Whole World‘s Goin‘ Crazee fährt da weiter und ist nicht minder schriller. Die Gitarre von Dave Hill zieht toll durch den Song. Mit Look At Last Nite geht es in die nächste Runde. Die Handbremse wird da merklich angezogen. Eine feine Melodie unterstützt den Rhythmus – toller Song. I‘Wont Let It‘Appen Agen ist ein schriller 70er Rocker der gut in die Gehörgänge einfährt. Mit Move Over wird dann die erste Seite des Tonträger beendet. Der Janis Joplin Cover haut voll rein. Das haben die Jungs toll gemacht. Tolle Bassline von Jim Lea hören wir da. Seite 2 beginnt mit dem Hit Gudbuy Jane. Da muss man einfach mitsingen bei diesem Refrain. Gudbuy Gudbuy hat dann diesen typische 70er London Flair. Mit Mama Weer All Crazy Now hören wir ihren nächsten Hit. Ein knalliger Rocker, dieser alle Register der genialen „Einfachheit“ zieht und wiedergibt. Ja, auch da ist der „Mitgröl“ Effekt ziemlich präsent! I Don‘Mind ist dann eher ruhig gehalten im Vergleich zum vorherigen Song. Ruhig ist aber bei Slade in ihrer Frühphase relativ…! Auf jeden Fall ein starker Song. Der Abschluss bildet dann Let The Good Times Roll. Ein simpler Rocker, nichts bewegendes. Die Songs verteilen sich wie folgt auf der LP:
Side One
How D‘You Ride, The Whole World‘s Goin‘ Crazee, Look At Last Nite, I Won‘t Let It Happen Agen, Move Over
Side Two
Gudbuy T‘Jane, Gudbuy Gudbuy, Mama Weer All Crazee Now, I Don‘ Mind, Let The Good Times Roll
Wahrlich ein schrilles Album von Slade. Es ist keine Aufnahme für Feinschmecker des audiophilen Geschmacks! Man hat den Sound nicht „glatt gebügelt“, nein man wollte die Rauheit behalten und den ursprünglichen Sound direkt dem Zuhörer um „die Birne“ knallen – Vorhaben gelungen! Später, sehr viel später dann wurden ihre Alben moderater und auch Pop lastiger. Auch das beherrschten die Jungs aus Wolferhampton bestens. Ich muss es betonen! Slade waren damals eine „grausam“ unterschätzte Band, trotz ihren vielen Hits! Und man glaubt es kaum, auch Balladen fanden in ihrer Karriere Platz auf vielen Tonträger. Auch da konnten sie voll überzeugen!
Band: Noddy Holder Lead Vocals/Guitar, Dave Hill Lead Guitar / Backing Vocals, James Whild Lea Bass Guitar/Keyboards/Backing Vocals, Don Powell Drums
Album: Slayed
Music Expert:****
Beste Songs: Now D‘You Ride, Look At Last Nite, Move Over, Gudbuy T‘Jane, Mama Weer All Crazy Now, I‘ Dont Mind

Glam Rock, Classic Rock
Stichwörter: Classic Rock
In eigener Sache / Alben die damals kommerziell floppten / Eagles und Fleetwood Mac und ihre Nachfolgealben The Long Run und Tusk
Apr. 3, 2026 In eigener Sache
Es war einmal, so beginnen viele Märchen! In dieser Geschichte handelt es sich um 2 Bands, die fast zur gleichen Zeit ein Jahrhundert-Album erstellt haben und dann an ihrem Nachfolgealbum fast zerbrochen sind, obwohl diese aus künstlerischer Sicht extrem gut sind! Die Rede ist von den Eagles und Fleetwood Mac. Das sind definitiv die erfolgreichsten Bands in den USA. Die Erwartungshaltung nach Hotel California/Eagles und Rumours/Fleetwood Mac war unermesslich hoch für die Protagonisten der beiden Bands. Wenn man die verkauften Einheiten der Nachfolgealben in Betracht zieht, ist es aus heutiger Sich zynisch von einem Flop zu sprechen. So war es damals eben, in den glorreichen 70iger! Ich behaupte mal und bestehe darauf hinzuweisen, dass beide Nachfolgealben ebenfalls in der🔝Liga spielen und sich vor ihren übergrossen Jahrhundert-Alben keinesfalls verstecken müssen!
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Direkter Vergleich The Long Run🫵Hotel California
Band: Eagles. Album: The Long Run. Datum: 24.9.1979. Verkaufte Einheiten ca. 8 Mio. Beste Songs: The Long Run, I Can’t Tell You Why, In The City, King Of Hollywood, Heartache Tonight, Those Shoes. Besonderheiten: Neuer Bassist mit Namen Timothy B. Schmitt, kam von der Band Poco und ersetzte Randy Meisner.

Band: Eagles. Album: Hotel California. Datum: 8.12.1976: Verkaufte Einheiten ca. 26 Mio. Beste Songs: Hotel California, New Kid In Town, Life In The Fast Line, Wasted Time, Victim Of Love. Besonderheit: Der Titel Track Hotel California überstrahlt alles und ist ein Jahrhundert-Song! Der Rest geht neben diesen Song „gnadenlos“ unter, obwohl alle anderen Songs zwischen Rock und Soft Rock ebenfalls bestens überzeugen können. Und ja, ein gewisser Joe Walsh gab sein Debüt! Ein Weltklasse Gitarrist!

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Direkter Vergleich Tusk🫵Rumours
Fleetwood Band: Mac Tusk (Doppelalbum). Datum: 12.10.1979. Verkaufte Einheiten ca. 5 Mio. Beste Songs: Over & Over, Sara, Storms, Sisters Of The Moon, Brown Eyes, Beautiful Child, Tusk. Besonderheit: Lindsey Buckingham experimentiert zum Teil mit „neuartigen“ Klängen und es ist ein Doppelalbum! Sara, Tusk und Sisters Of Th Moon sind einfach grandios!

Band: Fleetwood Mac. Album: Rumours. Datum: 4.2.1977. Verkaufte Einheiten ca. 42 Mio. Beste Songs: Dreams, Never Going Back Again, Don’t Stop, Go Your Own Way, Songbird, The Chain, Oh Daddy, Gold Dust Woman. Was soll man da noch sagen…! Eines der 3 meist verkauften Alben aller Zeiten! Praktisch jeder Song ein Juwel. Man traf den damaligen Zeitgeist. Das junge Publikum liebt auch im Jahr 2026 das Album!

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Insgesamt 4🔝Alben, die man einfach sein Eigen nennen sollte! Songwriting, technisches Können und fantastische Songs für die einsame Insel. Die 70iger war die fruchtbarste Zeit im Genre Rock. Es gab so viele tolle Bands und nicht minder grossartige Alben – es lebe der Classic Rock!
Zeit: 1976/1977
Bands: Eagles / Fleetwood Mac
Alben: Tusk, The Long Run,

Tusk, The Long Run
Stichwörter: Classic Rock
Mick Jagger / Wandering Spirit / 1993
März 18, 2026 CD-Rezension
Sein Solo-Studioalbum Nr.3 Wandering Spirit, ist das erfolgreichste von Mick Jagger. In künstlerischer Hinsicht ist dem Frontmann von den Rolling Stones ein hervorragendes Rockalbum gelungen, wo verschiedene Stilarten ihren Platz finden. Der Sänger ist bis heute bekannt dafür, sich den modernen und zeitgenössischen Trends nicht zu verschliessen. Wo sein Kumpel Keith Richards bei seinen Solo Ausflügen auf den traditionellen Blues und Rock setzt, ist bei Sir Mick Jagger die musikalische Vielfalt ein wichtiger Bestandteil im „Ausleben“ seiner musikalischen Ideen. So gesehen sind die 14 Titel auf dem Tonträger Compact Disc abwechslungsreich, ohne aber den berühmten roten Faden zu verlieren!
Der Starter mit Wired All Night ist ein starker Rocksong. Dieser bei jedem Stones Album ab den 90er, seinen Platz gefunden hätte. Sweet Thing ist dann phantastisch anzuhören. Der Song ist ein musikalisch süffiger Cocktail aus Funk und Rock. Der Song hat alles, um die Tanzflächen richtig voll zu machen. Toller Rhythmus und sein famoser Gesang veredeln mit dem eingeschobenen Saxophon diesen Song vollends – grandios! Out Of Focus hat dann Gospel Feeling auszuweisen. Ein sehr stimmiger Song. Mit Don‘t Tear Me Up geht es in die nächste Runde. Der Song geht in Richtung Ballade. Langsamer stimmiger Aufbau, bis dann eine Steigerung erfolgt, die dem Song so einen Spannungsbogen gibt. Es ist ein harmonischer Song mit gut eingesetzter Gitarre. Put Me In The Trasch ist ein moderner Song, dieser ordentlich rockt. Der Chorus ist aber ein bisschen banal ausgefallen. Use Me beginnt mit einprägsamen Jazz Linien. Ein raffinierter Song, wo wieder das Saxophon toll eingesetzt wird. Es ist ein ganz starker Song.
Evening Gown ist eine lockere Country Nummer im modernen Gewand. Mit Mother Of A Men rockt es dann gehörig nach vorne. Gitarren die richtig „kratzen“ und der eingesetzten Mundharmonika des Protagonisten, die diesen tollen Song veredeln. Mit Think geht es „flott“ weiter. Da ist das Gebotene dann wieder eher durchschnittlich. Wir hören da wieder viel Saxophon. Der Titelgeber des Tonträgers Wandering Spirit ist ein toller Song mit Südstaaten Flair. Hang On To The Night ist eine typische Jagger Ballade. Das konnte er schon besser, ohne aber den Song schlecht reden zu wollen. Das „zwingende“ fehlt irgendwie, trotz der eingesetzten Mundharmonika. I‘ve Been Lonley For So Long bleibt irgendwie im Startloch stecken! Ein bescheidener Song, mehr definitiv nicht. Da hat dann Angel In My Heart ein anderes Kaliber auszuweisen. Tolle Ballade mit dramatischen Touch, unterstützt von Streichern – toller Song. Der Abschluss bildet dann Handsome Molly. Ein traditionelles US-Volkslied mit Geige. Textlich geht es um einen Mann in Wehmut, da seine Geliebte in verlassen hat. Mick Jagger singt das eindrucksvoll. Es ist der einzige Song auf diesem Tonträger, der ein bisschen wie ein Fremdkörper wirkt. Die Songs nummerieren sich wie folgt auf diesem Tonträger:
CD
Wired All Night, Sweet Thing, Out Of Focus, Don’t Tear Me Up, Put Me In The Trash, Use Me, Evening Gown, Mother Of A Man, Think, Wandering Spirit, Hang On To Me Tonight, I’ve Been Lonley For So Long, Angel In My Heart, Handsome Molly
Hätte man sich auf max. 10-12 Songs beschränkt, ja dann wäre es ein aussergewöhnliches🔝Album geworden. So mit dieser Überlänge, ist es aber immer noch ein sehr gutes Album mit einigen ganz starken Songs. Hervorragende Studiomusiker unterstützten den Aufnahmeprozess. Die gespielte Mundharmonika ist dem Stones Sänger vorbehalten. Was sagte schon Keith Richards, viele wissen gar nicht wie hervorragend dieser das Blasinstrument beherrscht! Das Album produziert hat im übrigen kein geringerer als Rick Rubin mit der Unterstützung von Mick Jagger. Ja, da kann natürlich wenig schief gehen, bei so viel Kompetenz an den Regeln. Der Klang der CD ist hervorragend und tut gut für die Ohren. Der tolle Tonträger ist schwer im Format Vinyl zu bekommen. Wenn ja, dann zum „unverschämt“ hohen Preis!
Album: Wandering Spirit
Music Expert:****
Beste Songs: Wird All Night, Sweet Thing, Don’t Tear Me Up, Use Me, Mother Of A Men, Wandering Spirit, Angel In My Heart

Classic Rock
Stichwörter: Classic Rock
Fleetwood Mac / Top Song / The Chain / 1977
März 12, 2026 Hinter den Kulissen, Rezension
Es gibt so viele geniale Songs, die einfach das gewisse Etwas haben. Einer davon ist The Chain von Fleetwood Mac vom Album Rumours aus dem Jahr 1977. Der Song ist einfach unglaublich spannend anzuhören. Es ist wie ein Puzzle🧩das zusammengesetzt werden muss. Eine Eröffnung, ein Mittelteil und ein finales Ende fügen sich so zusammen, dass die 4:28, schlussendlich wie aus einem Guss kommen. Das ikonische Rock-Bass Solo von Jon McVie verleiht der Songstruktur den speziellen „Kick“ und gibt den Weg frei für das treibende Gitarrensolo im Schlussteil von Lindsey Buckingham.
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Was den Song von Fleetwood Mac so stark macht:
🌫️ Der Anfang – Verletzlich & distanziert
Der Song beginnt fast schwebend. Stevie Nicks singt die ersten Zeilen sehr ruhig, fast brüchig.Ihre Stimme klingt nicht wütend – eher resigniert. Das ist keine Explosion, das ist Nachwirkung.👉 Emotional fühlt sich das an wie: „Wir wissen beide, dass es vorbei ist – aber es tut noch weh.“
🎙Der Dialog – Stevie & Lindsey–Songstruktur Jon & Mick & Christine
Wenn Lindsey Buckingham einsetzt, entsteht etwas fast Unangenehmes – ein musikalischer Dialog zwischen Ex-Partnern. Live sieht man sich an. Es wirkt fast schon bedrohlich. Die Rhythmusabteilung Jon McVie (b) und Mick Fleetwood (d) bilden ein Fundament mit einer Dichte, die kein durchdringen erlaubt. Christine McVie (k) ergänzt mit ihrem Tasteninstrument die Songstruktur vorzüglich.
👂Erlebnis
• Struktur des Songs – 3 Phasen
• Spannungsufbau – fühlbar
• Textlich Vorwürfe/verletzter Stolz
• Melodie bleibt „haften“
Besonders die Zeile:„And if you don’t love me now…“klingt weniger wie Bitte– mehr wie endgültige Feststellung. Das ist nicht „kämpf um mich“. Ist „dann ist es jetzt wirklich vorbei“. Im übrigen ist auf dem Album Rumours The Chain der einzige Song, wo alle Band Protagonisten als Songschreiber aufgeführt sind!
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Zusammengefasst, was The Chain“ so einzigartig macht:
- 🌫️ Dieses schwebende Intro – fast zerbrechlich, sehr intim
- 🫶Stimmung
- 🎸Basslinie im Mittelteil – famos
- 💔 Die Stimmen von Stevie Nicks & Lindsey Buckingham – man hört förmlich das echte Beziehungsdrama
- 🥁 Der langsame Spannungsaufbau – nichts wird überstürzt
- ⚡ Der Umschwung in den treibenden Teil – wie ein emotionaler Ausbruch
- 🎸Der finale Teil mit dem Gitarrensolo von Lindsey Buckingham
Es ist einer dieser Song, einmal gehört und abgespeichert. Wenn man bedenkt, dass The Chain nicht als Single auf den Markt kam, erstaunt die grosse Bewunderung für diesen genialen Song um so mehr! Bei über 40 Millionen verkauften Rumours Tonträger, hätte man vermutlich alle Songs als Singles herausgeben können. Es gibt nur ganz wenige Alben mit dieser Hitdichte!
Song: The Chain
Album: Rumours
Time: 4:28 Studioversion (Live bis gegen 6:00)

Stichwörter: Classic Rock