Bachman-Turner Overdrive / Four Wheel Drive / 1975
März 9, 2026 CD-Rezension
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a.staeuble
Ihr Vorgängeralbum Not Fragile hat 1974 in den Charts wie „eine Bombe“ eingeschlagen! Nun war die Erwartungshaltung für das neue Album Four Wheel Drive riesengross. Man konnte die Erwartungen nicht erfüllen, trotz einigen starken Songs. Obwohl einige Songs dem Vorgänger ähneln, überzeugt der Tonträger nicht vollumfänglich. Ich denke die Band wollte eine „Kopie“ ihres Erfolgsalbum erstellen. Bekanntlich sind Originale meistens die bessere Variante! In dieser Angelegenheit muss man der Band attestieren, dass sie immer noch ein sehr gutes Album eingespielt haben. Der Bass von Fred Turner ist immer wieder ein Hörerlebnis. Randy Bachman der Mastermind der Band, steht wie ein Fels in der Brandung. Sein Gitarrenspiel ist exzellent und passend zu Blair Thornton, dieser ebenfalls für die Gitarrenlinien zuständig ist. Hinter der „Schiessbude“ hält Robbie Bachman (Bruder von Randy B.) alles zusammen.
Der Starter mit dem Namensgeber des Album Four Wheel Drive ist gelungen. Ein richtig knackiger Rock Song mit gutem Rhythmus und Gitarren, die so richtig ziehen – toll. Song Nr. 2 Sh‘s A Devil fängt langsam an und steigert sich vom Rhythmus her zu einem sehr harten Song.🔝Gitarren und ein Refrain der sitzen bleibt, so lässt sich der Song beschreiben. Der kommende Titel Hey You ist dann flockig gehalten mit einer guten Melodie, die in die Ohren geht. Die Single ging in🇨🇦auf Platz 1 und beim Nachbarn auf Platz 21. Somit ein grosser Erfolg mit Nachklang. Mit dem Kracher Flat Broken Love, legten die Kanadier einen richtig knackigen Song auf die Bretter. Das Gebotene erinnert stark an Not Fragile und das ist wahrlich eine fantastische Referenz! Ich muss sagen, diese ersten 4 Tracks hätten auch auf ihrem Vorgänger Album bestanden. She‘s Keepin‘ Time ist dann ebenfalls noch richtig gut. Wieder diese druckvollen Gitarren. Quik Change Artist ist ein mittelmässiger Song aber immer noch ziemlich druckvoll gespielt. Bei Lowland Fling überzeugt nur der Anfang, bis dann eine eher belanglose Songstruktur den Song definitiv ins Mittelmass absinken lässt. Da können auch die überzeugenden Gitarren nicht mehr viel retten! Der Abschluss mit Don‘t Let The Blues Get You Down zieht dann die Schraube wieder an, ohne aber das gewisse Etwas für sich in Anspruch zu nehmen. Die Songs nummerieren sich wie folgt auf der Disc:
Disc:
Four Wheel Drive, She‘s A Devil, Hey You, Flat Broken Love, She‘s Keepin‘ Time, Quik Change Artist Lowland Fling, Don‘t Let The Blues Get You Down
Es ist irgendwie schon „gemein“ dieses Album im direkten Vergleich mit Not Fragile zu bewerten. Wenn man aber so ein Hammer Album wie der Vorgänger eingespielt hat, muss man als Band mit solchen Vergleichen damit Leben. Betrachtet man Four Wheel Drive völlig „losgelöst“, ja dann kann es nur ein Fazit geben. Das vorliegende Album ist ein🔝Album. Mit dem nächsten Album Head On, waren sie noch einen Tick besser als das hiesige Album. Erst ab Freeyways wurden dann die Alben so richtig mittelmässig! Die ersten 5 Alben der Band sind Pflichtkauf, sofern man mit Classic Rock was anfangen kann.
Album: Four Wheel Drive
Music Expert:****
Beste Songs: Four Wheel Drive, She‘s A Devil, Hey You, Flat Broken Love, She‘s Keepin‘Time

Classic Rock
Tags: Classic Rock
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