Canada Rock / 12 ausgesuchte Bands / Musiker
Feb. 16, 2026 Hinter den Kulissen
Es muss wenn man nach Nordamerika schaut, nicht immer die USA sein, wenn wir von hervorragenden Classic Rock Bands / Musiker sprechen. wir haben da für jeden Geschmack etwas tolles im Angebot! Die Bandbreite ist geht von ➡️Hard Rock➡️Rock➡️ Soft Rock➡️bis zum Progessive Rock! Eine Auswahl von 12 Bands zeigen auf, dass man sich von „Oncle Sam“ nicht verstecken muss!
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- BTO– Der perfekte Mix aus Hard Rock, Rock und ein bisschen Blues Rock. Einige Songs konnten sich ich in den Charts ganz oben platzieren. International sehr erfolgreich und live eine Attraktion!
- The Guess Who – Mit Klassikern wie „American Woman“ und „These Eyes“ haben sie den Sound von Kanada mitgeprägt.
- April Wine – Toller melodischer Rock mit starken Songs und viel Charme.
- Triumph – Progressive und arena-taugliche Rock-Hymnen, technisch spitze und mit viel Power.
- Rush – Die Prog-Rock-Giganten mit einem unverwechselbaren Stil und enormem Einfluss auf die Rock- und Metalwelt.
- Saga – Melodiöser Arena Rock mit faszinierenden Song Strukturen. Der progressive Anteil hält sich in Grenzen.
- Coney Hatch – repräsentierten den modernen Hard Rock der 80iger. Nicht prägend aber durchaus auf gutem Niveau.
- Neil Young Crazy House stehen für erdigen Rock, dieser vor allem live seine volle Wirkung erzielen konnte.
- Brian Adams – ein kommerziell höchst erfolgreicher Musiker, der sich zwischen Soft Rock und Pop bis heute behauptet.
- Frank Marino – der🔝 Gitarrist bewegt sich im Rock, Blues und früher auch ein bisschen psychedelic.
- Lee Aron – Heavy Metal Queen der ersten Stunde. Tolle Alben machten sie auch in Europa bekannt.
- Alanna Myles- was für eine Rockröhre! Der Song Black Velvet machte sie weltbekannt.
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Eigentlich ist es ja völlig egal, woher die Band/Musiker/innen kommt! Es zählt schlussendlich nur die Musik. Weckt sie Emotionen und dringt sie in deine Seele ein – Ziel erreicht. Wenn ja, gibt es nur Gewinner. Und ja, schlussendlich ist alles eine reine Geschmacksache. Es muss einfach dir gefallen!
Bands/Künstler/innen: 🇨🇦
Genre: Rock, Hard Rock, Blues, Soft Rock, Progressive Rock

Stichwörter: Classic Rock
Hinter den Kulissen / Sphere Las Vegas / Ticketpreise / Eagles
Feb. 9, 2026 Hinter den Kulissen
Arena Spher 🏟️ Las Vegas
Bekanntlich ist die 70er Band Eagles auf Abschiedstour und gastieren in der Weltbesten Arena Sphere in Las Vegas. Was da an grossflächigen Videoclips geboten wird, ist sensationell! Die Band gehört live zu den technisch besten und macht so mit dem ganzen visuellen Paket das Konzert extrem erlebnisreich und unvergessen! 🎞️
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🎥Display-Technologie
- Innen-LED-Display („Immersive Screen“): ca. 160 000 sq ft (~14 860 m²) mit 16K-Auflösung Wrap-around-Bildschirm.
- Außen-LED-Display („Exosphere“): ca. 580 000 sq ft (~54 000 m²) programmierbare LED-Oberfläche.
- Außen-LEDs bestehen aus rund 1,2 Millionen LED-Modulen zur Darstellung von Bildern/Animationen.
Audio- & Sensortechnologien
- Lautsprechersystem: Mehrere hochwertige einzelne Speaker-Treiber mit HOLOPLOT-Beamforming-Technologie für immersive, gerichtete 3D-Audioeffekte.
- Haptische Sitze: ca. 10 000 Sitze mit Vibration/Effekt-Feedback.
- 4D-Effekte: Systeme zur Erzeugung von Wind, Temperatur, Duft etc., synchronisiert mit Shows.
Weitere technische Merkmale
- Interaktive Umgebung: Kombination aus Bild, Ton, Vibration und Umwelteffekten für ein „immersives Erlebnis“
- Verkehr & Zugang: Verbindung über Fußgängerbrücke zum Venetian Resort; Parkplätze vor Ort und in der nächsten Umgebung.
👉 Insgesamt ist die Arena Sphere Las Vegas ein technologisch bislang einmaliger und einzigartiger Veranstaltungsort, der visuelle, akustische und physische Sinneseindrücke auf höchstem Niveau kombiniert und damit neue Maßstäbe im Entertainment- und Architektur-Bereich setzt. Alles ist natürlich einmalig schön und gut aber der Preis ist für „normal Sterbliche“ unglaublich hoch und muss die Frage zulassen, ob man da wirklich noch die „echten“ Fans anlocken kann bei diesen Preisen‼️Siehe das Beispiel Eagles für den kommenden Februar.
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Arena: Sphere in Las Vegas
Baukosten: 2.3 Milliarden💰
Kapazität: 17‘600 Sitzplätze 💺

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Stichwörter: Classic Rock
Eagles / Chris Holt / Ersatz für Steuart Smith
Feb. 8, 2026 Hinter den Kulissen
Wer bei den Eagles spielt, muss richtig was können! Obwohl der Musiker Chris Holt kein offizielles Band Mitglied ist, ist eine neue Personalentscheidung bei den Eagles immer eine wichtige Angelegenheit für das Bandgefüge. Obwohl die Band in absehbarer Zeit kein neues Album aufnehmen wird, ist für ihre aufwendigen uns perfekten Shows, der Posten an der „2“ Gitarre neben Joe Walsh enorm wichtig! Bernie Leadon➡️Don Felder➡️Steurat Smith und jetzt➡️Chris Holt! Die zwei erst genannten waren feste Bandmitglieder. Ich teile die Meinung von vielen Eagels Fans und Kenner der Band, dass ihre Besetzung mit Don Felder die beste und (beliebteste) war. Warum der Gitarrist nicht mehr bei der Band ist, na das ist eine ganz andere Geschichte…!
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Chris Bolt der Neue:
- 🔥 Top-Niveau Profi – sonst wärst du nie bei den Eagles gelandet
- 🎯 Spielt extrem präzise, genau das, was bei Eagles-Songs Pflicht ist
- 🎶 Kann komplexe Harmonien & Soli (z. B. Hotel California) absolut sauber
- 🎤 Dazu noch Background-Gesang auf hohem Level
- 🧠 Und: Er ist ein🔝Musiker – jemand, dem große Namen vertrauen
Dass Don Henley ihn schon vorher in seiner Band hatte, ist quasi ein Qualitätssiegel. Und bei den Eagles gilt: kein Platz für Mittelmaß.Ein paar Gründe, warum das nicht nur Fan-Gerede ist:
• Die Eagles lassen niemanden ran, der nicht absolut top ist. Das Gitarrenspiel (Timing, Harmonien, ikonische Soli) ist heilig.
• Chris Holt kann alles: Lead, Rhythm, Slide, Pedal-Steel, Akustik und Backing Vocals. Das ist Oberliga.
• Er hat schon mit Bob Dylan, Ringo Starr, James Taylor, Stevie Nicks usw. gespielt – das sind Jobs, die nur Musiker bekommen, die extrem zuverlässig und musikalisch sind.
• Live muss er Sachen wie „Hotel California“ perfekt reproduzieren und gleichzeitig mit Joe Walsh harmonieren. Das ist kein Anfänger-Level, sondern Profi auf Weltklasse-Niveau.
Man kann sagen:
👉 Er ist kein „Gitarren-Held“ im Sinne von flashy Shredder und extravaganten Aussendarstellung.
👉 aber ein Meister der Kontrolle, des Tons und des Feelings. Und ja, er passt mit seiner Art zur Band.
👉 Fazit:
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Chris Holt ist kein „Aushilfs-Gitarrist“, sondern ein Elite-Gitarrist, der halt nicht im Rampenlicht stehen muss. Die Eagles sind bekanntlich live in den Staaten unterwegs. Ob es definitiv die Abschiedstournee sein wird ist offen, denn die Nachfrage nach ihrer Musik ist extrem hoch. Ihre Auftritte sind aus technischer Sicht ein Spektakel! Ihre Shows in der modernsten Arena der Welt famos – Sphere Las Vegas. Was da visuell (rundum) geboten wird, ist jeden💵wert!

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Stichwörter: Classic Rock
In eigener Sache zum neuen Jahr 2026 / Rockmusik lebt – am besten mit CD oder Vinyl
Feb. 1, 2026 Hinter den Kulissen, In eigener Sache
Editorial
Rockmusik lebt – und wie! Die „alten“ Fackelträger der Rockmusik gehen ihren Weg bis zum Ende und hoffentlich geht der Weg noch lange! Die Rolling Stones kommen im Frühling mit einem neuen Album. Auf Tour sind die Eagles, Yes und der Ableger Jon Anderson & The Band Geeks, Scorpions, ZZTop Metallica, Nazareth, Deep Purple, Foghat, Neil Young, Walter Trost, Aynsley Lister, Danny Bryant und viele mehr!
Da viele dieser Bands und ihre Protagonisten schon weit über 60ig und einige bereits gegen 80ig zusteuern, steht es uns zu den „Hut zu ziehen“ und Applaus zu geben. Es ist ja zum Glück nicht so, dass keine neue Bands nachkommen und so ein Vakuum schaffen! Die Zeiten und ihre Absatzmärkte haben sich einfach grundlegend verändert. Früher, bis in die 80iger war der fast schon „gesetzgebende“ Rhythmus für ein neuer Tonträger im Durchschnitt 2 Jahre. Anschliessend dann eine Tour Europa/Welt, je nach Bekanntheitsgrad und Erfolg der Platte! Nicht zu vergessen die wichtige Vorfinanzierung des Labels. Sie ermöglichten dieses gewinnbringende Geschäftsmodell! Nicht selten wurden aber Bands „über den Tisch gezogen“ vom Label oder dem Manager der Band! Heute verdienen nur noch die ganz grossen Namen richtig gut. Das ist eine sichere „Bank“ für die Labels/Vertriebe. Da kann man noch richtig gut verdienen! Alle anderen Bands müssen live auf sich aufmerksam machen und dort ihre grossen Kosten durch viele Auftritte selber zu finanzieren! Platte/Tour/Merchandise funktioniert nur noch für die ganz grossen der Branche.
Der „Wegfresser“ des damaligen (auch nicht immer fairen) Einnahmen, sind all die uns bekannten Streaming Dienste. Was da für die Künstler noch übrig bleibt (habe bereits darüber berichtet) ist lächerlich! Man kann nur appellieren Musik in Form von Compact Disc oder Vinyl sich anzueignen. Da hat es zwei Gewinner. Zum einen der Künstler, dieser da um ein vielfaches daran verdient und zum anderen alle Musikliebhaber! Es ist inzwischen unbestritten, dass der Genuss viel intensiver, spannender und technisch mehr für die „Ohren“ hergibt. Dazu kommt noch man hat physisch was „anzulangen“ und ein Booklet zum lesen. Und ja, es gibt noch ein Cover zu bestaunen. Lasst mich ein bisschen philosophisch werden. He, man wird ja bei Fast Food Verköstigung auch nur bedingt satt oder? Wir essen doch alle auch lieber ausgewogen und gut! Es ist auch für unsere Augen, Bauch und Seele viel ansprechender, gesünder und nachhaltiger.
Also fördern wir die tolle Rockmusik/Classic Rock in eigener Verantwortung, soll heissen, ganz wenig Fast Food sei uns gegönnt aber so viel wie möglich „richtiges“ Essen. Ich wünsche euch viele schöne Stunden mit Musik in Form von Compact Disc oder Vinyl. Ist ja kein Zufall, dass seit ca. 10 Jahren der Absatzmarkt Vinyl wieder boomt – gut so. Die junge Generation hat es für sich wieder entdeckt.
Autor: A.S

Ritchie Blackmore / Wie man es nicht machen sollte!
Jan. 23, 2026 Hinter den Kulissen
Es gibt ein gutes Sprichwort! „Die Hand die mich füttert, beisse ich nicht“. Bezogen auf Ritchie Blackmore, kann man das Zitat passend auf ihn adoptieren. Ohne all seinen Fans, die Tonträger von Deep Purple und Rainbow u.a auch wegen seinen grandiosen Gitarrenkünsten gekauft haben, wäre der Musiker nicht so weltbekannt und wohlhabend! Nur darum kann er seine neu ausgerichtete Burg und Mittelalter Musik durch seine finanzielle Unabhängigkeit ausleben. Erstaunlicherweise gibt es auch da, immer noch eine kleine aber treue Anhängerschaft, die ihm seit ca.1995 mit seiner Neuausrichtung folgen.
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Worin er den Fans gegenüber „mies“ war und sich nicht korrekt verhalten hat
🎸
Lustlosigkeit auf der Bühne
- Konzerte mit:
- kaum Blickkontakt
- Rücken zum Publikum
- kurze, lieblos gespielte Soli
- Ermahnung an das Publikum leiser zu sein
- Solos extra „schludrig“ spielen
- Keine Zugaben spielen
- Teilweise wirkte es, als würde er dem Publikum etwas „heimzahlen“.
❌
Keine Wertschätzung
- Kaum Ansagen
- Keine Dankesworte
- Zugaben verweigert – selbst bei jubelnden Hallen
➡️ Für Fans fühlt sich das wie Verachtung an. - Eigene Musiker durch „Blickkontakt“ degradieren
- Bandkollegen mit Becher bewerfen. (Gillan)
- Keine Autogramme geben
- Fans sind eher „lästige“ Störenfriede
🗣️
Abfällige Interviews
- Fans als „Idioten“ bezeichnen, die immer dieselben Songs hören wollen
- Abwertung von Hard Rock- und Metal Publikum
- Offenes Desinteresse an der eigenen Legacy
- Überheblich durch Aussagen gegenüber Musikkollegen
Warum er trotzdem so wurde (keine Entschuldigung, nur Erklärung)
1.
Hass auf das eigene Erbe
Blackmore wollte nie ein Nostalgie-Gitarrenheld sein. Für ihn war Smoke on the Water irgendwann eine Strafe, keine Errungenschaft. Die Fans wollten aber diesen Knaller-Song hören. Man zahlt Eintritt und erwartet zumindest Professionalität, wenn schon keine Leidenschaft zu spüren ist. Man kauft auch keine Kirschtorte ohne Kirsch…!
2.
Zwang statt Leidenschaft
Er spielte:
- weil (wenn überhaupt) es erwartet wurde
- nicht, weil er es wollte
- Vertragszwang (Tourneen), darum minimale Pflichterfüllung
3.
Soziale Defizite
Blackmore war nie ein „People Person“:
- konfliktscheu, aber aggressiv
- humorlos in der Öffentlichkeit
- unfähig, Dankbarkeit zu zeigen
- gibt nicht gern Interviews
- Unterhaltung mit Fans unerwünscht
- Wertschätzung ein Fremdwort
Der bittere Punkt aus Sicht der Fans
Fans haben ihm alles gegeben – Loyalität, Geld, Geduld. Er hat ihnen oft nichts zurückgegeben außer Pflichtauftritten. An guten Abenden ging die „Rechnung für beide Seiten auf“, bei schlechten verliess das zahlende Publikum das Konzert mit einem bitteren Nachgeschmack!
Und trotzdem…
Ohne Blackmore:
- kein Hard Rock in dieser Form
- Keine Alben wie Machine Head, Made in Japan und Rainbow Rising
- kein Smoke An The Water
- kein Ronnie James Dio bei Rainbow
- keine Gitarrensprache, die Generationen geprägt hat
- kein genialer Track wie Stargazer
- keine Symbiose Hard Rock➡️Klassik
- kein Legendenstatus für Deep Purple und Rainbow
- Das Rolling Stone listet ihn auf Rang 50 der grössten Gitarristen aller Zeiten
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Er war im Genre Hard Rock ein genialer Musiker, aber ein schlechter Gastgeber. Ein berechnender Protagonist, der nur des Geldes willen für wenige Konzerte 2016-2018 unter dem Namen Rainbow Konzerte mit einigen Deep Purple Tracks spielte! Die Band hatte keinen ehemaligen Rainbow Musiker auszuweisen, was schon sehr fragwürdig zu werten ist. Klar, die Konzerte (Freiluft) waren alle ziemlich ausverkauft und garantierten tolle Einnahmen. Für mich sehr unglaubwürdige Auftritte, die nur ein Ziel hatten, Geld zu generieren unter dem Namen Rainbow – meine Meinung! Man kann nicht jahrelang über seine alte Musik herziehen und dann einfach so, wieder grosse Lust versprühen, die alten Sachen zu spielen. Ich empfinde das als Betrug an den zahlenden Zuschauer! Ich habe mir einiges auf YouTube angeschaut und he, es war musikalisch zwar wider Erwarten recht gut aber „sein Personal“ war gewöhnungsbedürftig…!
Nun, schon seit wieder längere Zeit widmet er sich seiner „neuen“ Musik mit seiner Frau Candice Night. Wem es gefällt – mir definitiv nicht! Ich behalte den genialen aber menschlich unsympathischen Gitarristen in Erinnerung mit u.a Tracks wie Child In Time, Highway Star, Burn, Perfect Strangers, Stargazer und Light In Black! Alles ab ca.1995 ist für meinen Geschmack mit „billigen Wein“ zu vergleichen. Die Farbe ist zwar rot, schmeckt aber nach Zuckerwasser! In diesem Sinne sei ihm seine Musik gegönnt! Bitte einfach keine Zuschauer „Verarsche“ mehr, wenn der der Geldbeutel wieder gefüllt werden muss – danke!
Musiker: Ritchie Blackmore, Gitarrist, Songwriter
Band: Deep Purple, Rainbow, Blackmore’s Night
Welthit: Smoke On The Water

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Stichwörter: Hard Rock
Musikzeitschriften / Stellenwert / Finanzierung
Jan. 16, 2026 Hinter den Kulissen
Die Zeiten wo man seine Informationen in Form von gedruckten Papier einholt, sind schon lange passé. Das gilt für die uns bekannten klassischen Tageszeitungen und umso mehr für die von uns geliebten Musikzeitschriften. Der Abstieg begann eigentlich mit dem weltumspannenden Internet in den späten 90er Jahre. Die gedruckte Form von Informationen und Bilder im Bereich Musik hat inzwischen fast schon nostalgischen Wert, ähnlich dem Medium Schallplatte. Wobei diese seit über 10 Jahren einen grossen Aufschwung zu verzeichnen hat. Die Musikzeitschriften haben aber eine Berechtigung, weil aktuelle Interviews, Storys und Vorstellungen von Tonträgern einfach angenehmer und „lässig“ zu lesen sind. Im deutschsprachigen Raum gibt es immer noch eine Vielzahl von Genre bestimmten Musikzeitschriften. Hier ein Liste von wichtigen Ausgaben:
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Pop/Rock/Metal
- Rolling Stone (DE)
- Musikexpress
- Visions
- GoodTimes
- Stereo (musiklastig, HiFi-nah)
- Eclipsed (Classic Rock, Prog)
- Classic Rock (deutsche Ausgabe)
- Uncut (teilweise deutsch vertrieben, UK-Ursprung)
- Mtalhammer
- Rockhard
- Rocks
- Mint (spezialisiert Vinyl)
- Bass
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Lässt sich das noch finanzieren? Nehmen wir mal Deutschland als Benchmarkt in Europa!
Bei Musikmagazinen ist der Heftpreis zwar relativ hoch (z. B. 6–10 €), aber:
- Druck, Papier, Vertrieb und Handelsspanne fressen einen großen Teil davon auf
- Von einem verkauften Heft bleiben oft nur 1–2 € netto beim Verlag
- Damit lässt sich keine größere Redaktion finanzieren
Wie solche Magazine trotzdem überleben➡️Beispiel:
Titel wie Metal Hammer, Rolling Stone oder GoodTimes funktionieren meist so:
1.
Abos statt Kiosk
- Abos sind planbar, günstiger im Vertrieb
- Viele Titel haben 50–70 % Aboanteil
- Auflagen in Plattenladen
- Abo Aktionen
2.
Werbung & Spezialanzeigen
- Labels, Konzertveranstalter, Festivals
- Besonders wichtig: Themen-Sonderhefte und „Advertorials“
- Werbeträger bei Veranstaltungen
- Interviews bei verataltungen
- Vip Lounge etc.
3.
Marke statt Magazin
Erfolgreiche Titel sind heute Medienmarken:
- Events & Festivals (z. B. Metal Hammer Paradise)
- Sonderausgaben, Sammlerboxen
- Merchandise
- Online-Content, Videos, Podcasts
4.
Kleine, flexible Redaktionen
- Feste Redaktion oft nur 3–8 Personen
- Viele Autor:innen arbeiten frei
- Redaktionsräume oft minimal oder ganz remote
5.
Leidenschaft statt Reichtum
Realistisch gesagt:
- Redakteur:innen verdienen meist unter Branchendurchschnitt
- Hohe Idealismus-Quote
- Kaum jemand wird dort „reich“
- Nostalgie Faktor schwingt mit
Ein Musikmagazin stirbt meist, wenn:
- die Auflage unter ~15.000 fällt
- Anzeigenmarkt wegbricht
- keine Events / Zusatzgeschäfte existieren
- die Marke keine klare Zielgruppe mehr hat
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Fazit:
👉 Ja, Redaktionen können mit solchen Auflagen überleben – aber nur schlank, diversifiziert und mit starker Marke. Ein reines Printgeschäft wäre heute nicht mehr überlebensfähig. Auch bei Musikzeitschriften gilt anfassen und blättern. Bilder sehen weckt aber mehr Emotionen als das durchstöbern im Netz. Obwohl Infos/Bilder aus dem Netz schneller und jederzeit verfügbar sind, muss eine „Lanze für die Musikzeitschrift“ gebrochen werden! Auch der Sammelwert/Ablage darf nicht unterschätzt werden.

Print Medien, Unterstützung ChatGBT
Stichwörter: Rock
Fleetwood Mac / LA Forum 1982 / Emotionen, Schweiss und Tränen
Jan. 4, 2026 DVD-Rezension, Hinter den Kulissen, Rezension
Es gibt Konzerte die sind sagenhaft gut, präzise und perfekt! Bei Fleetwood Mac war es im Jahr 1982 in Los Angeles überhaupt nicht so. Das Setlist mit den grandiosen Songs Sisters Of The Moon und Rhiannon war wie gemacht für die grossen Emotionen! Das Konzert hatte so ein ganz spezielles Feeling an diesem Abend. Leidenschaft „siegte“ über einen perfekten Konzertabend. Emotionen, Schweiss und Tränen offenbarten sich schonungslos dem zahlenden Publikum. Wer dabei war, konnte sich glücklich schätzen so etwas zu erleben. Wer das Konzert heute auf DVD (nach) erlebt, kann nur erahnen, wie sich die Stimmung und alles drum herum im Jahr 1982 zugetragen hat. Die Qualität der Konzertaufnahme ist ziemlich schlecht und Bedarf zwingend eine Restaurierung! Bin mir da gar nicht so sicher, ob es überhaupt eine offizielle Veröffentlichung ist!
Bei dem Song Sisters Of The Moon ist Stevie Nicks in ihrem dunkelsten, intensivsten Live Modus. Sie wirkt fast schon beschwörend, ängstlich, manisch und völlig losgelöst. Man muss wissen, dass sie in dieser Zeit ihre beste Freundin aus Jugendzeiten durch eine lange schwere Krankheit verloren hat. Somit war während der Tour ihr „Nervenkostüm“ dünn und emotional höchst empfindsam. Wenn man sich das 82er Konzert und den Song Sisters Of The Moon anschaut/hört, spürt man ab den ersten Takt diesen herzzerreissenden Vibe! Das gilt im übrigen auch für den Song Rhiannon. Die ganze Band war an diesem Abend ganz speziell drauf. Wenn man sich das Konzert ansieht, kann man sich dem Eindruck nicht erwehren, dass auch der „weisse Schnee“ seinen Teil zu diesem hypnotischen Happening beigetragen hat.
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Warum genau diese Versionen von Sisters Of The Moon und Rhiannon so unfassbar hypnotisch ist:
- 🌑 Die Stimme: rau, gehetzt, manchmal fast schreiend – nicht „schön“, sondern brutal ehrlich.
- 🥁 Das Tempo: live deutlich aggressiver als im Studio, treibend, nervös, bedrohlich.
- 🕯️ Die Bühnenpräsenz: Stevie wie in Trance, wehende schwarze Tücher, Blickkontakt ins Nichts – halb Hexe, halb Rock-Göttin. Man sieht Tränen bei ihr. Sie leidet.
- ⚡ Band am Limit: Das Bandgefüge funktioniert zwar aber alles ist auf „Messers Schneide“und Lindsey Buckingham legt seine raumfüllenden Gitarrenflächen drüber – es fühlt sich gefährlich und bedrohlich an.
- Die Stimmung ist „kochend“ und verbindet so Publikum und Band.
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Viele Fans sagen völlig zu Recht:
Das ist der Moment, in dem Fleetwood Mac am nächsten am Abgrund klingt. Das Konzert ist rau und nicht so geschmeidig, wie man es sonst von der Band kennt. Mick Fleetwood ihr Drummer und Gründungsmitglied mit „wirren“ Augen, lässt tief blicken…! Christine McVie am Keyboard und Jon McVie am Bass halten den Sound zusammen so gut wie es eben geht. In der Nachbetrachtung ist es ein besonderes Konzerterlebnis. Schweiss, Tränen und Hingabe bis zum letzten Ton, so kann man es beschreiben. Kein „Feinschliff“ Konzert für Ästeten, nein ganz bestimmt nicht. Man fühlt unweigerlich mit dem Gebotenen mit und kann sich dieser hypnotischen Darbietung nicht entziehen. Es muss nicht immer ein perfektes Konzert sein, nein vielmals berühren andere Dinge viel mehr unser Herz! Und ja, dieses Konzert tut es definitiv, zumindest bei mir!
Konzert: Fleetwood Mac
Jahr: 1982
Ort: Los Angeles
Emotionale Songs: Sisters Of Th Moon, Rhiannon

Classic Rock, Unterstützung ChatGBT
Stichwörter: Classic Rock
Fleetwood Mac / Mirage / Original Master Recording 2024 / 2 unterschätzte Tracks
Jan. 1, 2026 Hinter den Kulissen, Rezension, Vinyl
Aufgepasst Suchtgefahr! Wie bereits bei dem Fleetwood Mac Album Tango in The Night ausführlich beschrieben. Das Klangerlebnis ist auch bei dieser nummerierte LP Mirage ein hochgradiger Ohrenschmaus. Auch da, eine hochwertige Verarbeitung. Das Cover ist wie ein Buch und „hart wie Stahl“. Klanglich ist der Tonträger in diesem Format eine Offenbarung und ein Sammelstück der besonderen Art!
Musikalisch habe ich dieses Album früher eher „stiefmütterlich“ behandelt, denn es war mir immer zu wenig Rock Anteil dabei ! Nun, inzwischen weiss ich dieses 82er Album zu schätzen. Die Hits wie Gipsy und Hold Me lassen wir mal aussen vor! Es sind 2 andere sagenhaft tolle Songs, die eine eigene Stahlkraft erzeugen! Diese sind:
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Straight Back
Unglaublich intensiv von Stevie Nicks gesungen. Fast schon dramatisch aber nie kitschig. Sie nimmt uns mit auf ihrer Achterbahn der Gefühle – grossartig! Intensiv, lasziv, mystisch hat einen Namen – Stevie Nicks! Ein „grausam“ unterschätzter Song!
Oh Diane
Was für ein Track von Lindsey Buckingham. Der „Nostalgie“ Song erinnert stark an die späten 50er Jahre. Der Song hat eine starke Melodie und geht sofort in die Gehörgange. Mister Buckingham singt vorzüglich. Der Song wurde später dann doch ein kleiner Single Hit!
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Alle Songs gehen gut ins Ohr. Man könnte auch noch gut Eye In The World als unterschätzter Song aufführen, denn auch dieser ist ausgezeichneter Stoff. Klar, Pop hat bei diesem Album die Überhand gegenüber dem Anteil Rock! Dieser Drahtseilakt der Stilvielfalt kann die Band hervorragend. Nach dem eher experimentellen aber genialen Album Tusk, musste Fleetwood Mac liefern. Das Label hatte immer noch die Dollarzeichen vom Multiseller Album Rumours in den Augen…! Man hat kommerziell geliefert! Die wichtigsten Absatzkanäle: US Billboard Platz 1 und UK Platz 4.
Album: Mirage
Unterschätzte Songs: Straight Back, Oh Diane, Eye Of The World
Veröffentlichung: 18.6.1982

Classic Rock
Stichwörter: Classic Rock
Keith Richards / 82 Jahre alt / Zitat
Dez. 19, 2025 Hinter den Kulissen, In eigener Sache
Gestern wurde Mister Rock „n“ Roll 82 Jahre alt. Herzliche Gratulation und noch viele Jahre mit🔝 Musik, auch wenn es live nicht mehr gehen sollte!
Zitat:

Fleetwood Mac / Tango In The Night / 1987 / 2024 Original Master Recording
Dez. 16, 2025 Hinter den Kulissen, Vinyl
Da diese Fleetwood Mac Rock/Pop Perle schon eingehend besprochen worden ist, kann ich mich dem Klang widmen. Ich habe mir die Ausgabe Original Master Recording gegönnt und bin fast sprachlos, was sich da für Klangwelten auftun. Die „normale“ Ausgabe ist schon klanglich sehr gut hörbar aber dieses famose Master Recording hört sich fantastisch an. Ich habe wirklich nur ein „durchschnittliches“ Equipment, um diesen Tonträger anzuspielen. Der Klangunterschied ist enorm. Alle Instrumente glasklar und wie ein Laserstrahl aus dem Lautsprecher kommend! Der Gesang ist so nah und präzise am Ohr! In der Gesamtheit ist der Sound raumfüllend, warm und voluminös.
Der Unterschied zu einer herkömmlichen Pressung
Original Master Recording (OMR)-Vinyl-Ausgabe ist eine besonders hochwertige Schallplattenpressung, die direkt vom originalen Masterband (Original Master Tape) hergestellt wurde – also von der bestmöglichen Klangquelle.
Kurz erklärt:
🎵 Was bedeutet „Original Master Recording“?
- Das Masterband ist die erste und unverfälschte Aufnahme, von der alle späteren Kopien abgeleitet werden.
- Bei OMR-Vinyl wird ohne zusätzliche Zwischenkopien gearbeitet.
- Dadurch bleibt das Signal dynamischer, detailreicher und natürlicher.
🏷 Wer stellt solche Platten her?
Am bekanntesten ist:
- Mobile Fidelity Sound Lab (MoFi / MFSL)
(erkennbar am goldenen oder silbernen „Original Master Recording“-Banner)
Andere Audiophile-Labels mit ähnlichem Anspruch:
- Analogue Productions
- Speakers Corner
- Classic Records
🔊 Klangliche Vorteile
- Sehr hohe Detailauflösung
- Bessere Räumlichkeit und Instrumententrennung
- Weniger Rauschen und Verzerrungen
- Oft breiterer Dynamikumfang
💿 Technische Merkmale
- Häufig 180g oder 200g Vinyl
- Hochwertiges Lack-Cutting und Pressung
- Oft limitierte Auflagen
- Meist deutlich teurer als Standardpressungen
Album Tango In The Night
Das Album ist stark produktionslastig (80er-typisch, viele Overdubs).
Die geschätzte MoFi-Mastering-Kette holt hier erstaunlich viel Textur und Feinzeichnung heraus, die bei normalen Pressungen oft etwas „glattgebügelt“ wirkt.
Fleetwood Mac Tango In The Night
💿 Pressdetails (typisch für diese Ausgabe)
- 180g Vinyl
- Sehr leises Presswerk (kaum Grundrauschen)
- Präzises Half-Speed-Mastering
- Hochwertige Innenhülle
🆚 Vergleich zu anderen Versionen
- Original UK/US Pressung: gut, aber flacher und weniger kontrolliert
- CD-Version: sauber, aber deutlich weniger Tiefe und Wärme
- MoFi OMR: mehr Körper, mehr Raum, mehr „Musik“
Es gibt eigentlich nur eine Hemmschwelle sich nicht dieser sensationellen Vinyl Klang-Perle zuzulegen – der Preis! Der liegt um die 90 Franken! Dafür bekommt man aber die „volle Ladung“🔝Musik. Bei Aktionen sollte man sofort zugreifen. Inzwischen gibt es von allen „gewichtigen“ Gruppen und Künstler/innen solche Exemplare.
Album: Tango In The Night
Technische Daten: Mofi/45, 1/2 30 IPS, DSD 256, Analog Console, Lathe, Mobile Fidelity, Sound Lab, 180 High Definition Vinyl
Special Edition: No 003882, Warner Records

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Stichwörter: Classic Rock