Ritchie Blackmore / Wie man es nicht machen sollte!
Jan. 23, 2026 Hinter den Kulissen
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a.staeuble
Es gibt ein gutes Sprichwort! „Die Hand die mich füttert, beisse ich nicht“. Bezogen auf Ritchie Blackmore, kann man das Zitat passend auf ihn adoptieren. Ohne all seinen Fans, die Tonträger von Deep Purple und Rainbow u.a auch wegen seinen grandiosen Gitarrenkünsten gekauft haben, wäre der Musiker nicht so weltbekannt und wohlhabend! Nur darum kann er seine neu ausgerichtete Burg und Mittelalter Musik durch seine finanzielle Unabhängigkeit ausleben. Erstaunlicherweise gibt es auch da, immer noch eine kleine aber treue Anhängerschaft, die ihm seit ca.1995 mit seiner Neuausrichtung folgen.
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Worin er den Fans gegenüber „mies“ war und sich nicht korrekt verhalten hat
🎸
Lustlosigkeit auf der Bühne
- Konzerte mit:
- kaum Blickkontakt
- Rücken zum Publikum
- kurze, lieblos gespielte Soli
- Ermahnung an das Publikum leiser zu sein
- Solos extra „schludrig“ spielen
- Keine Zugaben spielen
- Teilweise wirkte es, als würde er dem Publikum etwas „heimzahlen“.
❌
Keine Wertschätzung
- Kaum Ansagen
- Keine Dankesworte
- Zugaben verweigert – selbst bei jubelnden Hallen
➡️ Für Fans fühlt sich das wie Verachtung an. - Eigene Musiker durch „Blickkontakt“ degradieren
- Bandkollegen mit Becher bewerfen. (Gillan)
- Keine Autogramme geben
- Fans sind eher „lästige“ Störenfriede
🗣️
Abfällige Interviews
- Fans als „Idioten“ bezeichnen, die immer dieselben Songs hören wollen
- Abwertung von Hard Rock- und Metal Publikum
- Offenes Desinteresse an der eigenen Legacy
- Überheblich durch Aussagen gegenüber Musikkollegen
Warum er trotzdem so wurde (keine Entschuldigung, nur Erklärung)
1.
Hass auf das eigene Erbe
Blackmore wollte nie ein Nostalgie-Gitarrenheld sein. Für ihn war Smoke on the Water irgendwann eine Strafe, keine Errungenschaft. Die Fans wollten aber diesen Knaller-Song hören. Man zahlt Eintritt und erwartet zumindest Professionalität, wenn schon keine Leidenschaft zu spüren ist. Man kauft auch keine Kirschtorte ohne Kirsch…!
2.
Zwang statt Leidenschaft
Er spielte:
- weil (wenn überhaupt) es erwartet wurde
- nicht, weil er es wollte
- Vertragszwang (Tourneen), darum minimale Pflichterfüllung
3.
Soziale Defizite
Blackmore war nie ein „People Person“:
- konfliktscheu, aber aggressiv
- humorlos in der Öffentlichkeit
- unfähig, Dankbarkeit zu zeigen
- gibt nicht gern Interviews
- Unterhaltung mit Fans unerwünscht
- Wertschätzung ein Fremdwort
Der bittere Punkt aus Sicht der Fans
Fans haben ihm alles gegeben – Loyalität, Geld, Geduld. Er hat ihnen oft nichts zurückgegeben außer Pflichtauftritten. An guten Abenden ging die „Rechnung für beide Seiten auf“, bei schlechten verliess das zahlende Publikum das Konzert mit einem bitteren Nachgeschmack!
Und trotzdem…
Ohne Blackmore:
- kein Hard Rock in dieser Form
- Keine Alben wie Machine Head, Made in Japan und Rainbow Rising
- kein Smoke An The Water
- kein Ronnie James Dio bei Rainbow
- keine Gitarrensprache, die Generationen geprägt hat
- kein genialer Track wie Stargazer
- keine Symbiose Hard Rock➡️Klassik
- kein Legendenstatus für Deep Purple und Rainbow
- Das Rolling Stone listet ihn auf Rang 50 der grössten Gitarristen aller Zeiten
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Er war im Genre Hard Rock ein genialer Musiker, aber ein schlechter Gastgeber. Ein berechnender Protagonist, der nur des Geldes willen für wenige Konzerte 2016-2018 unter dem Namen Rainbow Konzerte mit einigen Deep Purple Tracks spielte! Die Band hatte keinen ehemaligen Rainbow Musiker auszuweisen, was schon sehr fragwürdig zu werten ist. Klar, die Konzerte (Freiluft) waren alle ziemlich ausverkauft und garantierten tolle Einnahmen. Für mich sehr unglaubwürdige Auftritte, die nur ein Ziel hatten, Geld zu generieren unter dem Namen Rainbow – meine Meinung! Man kann nicht jahrelang über seine alte Musik herziehen und dann einfach so, wieder grosse Lust versprühen, die alten Sachen zu spielen. Ich empfinde das als Betrug an den zahlenden Zuschauer! Ich habe mir einiges auf YouTube angeschaut und he, es war musikalisch zwar wider Erwarten recht gut aber „sein Personal“ war gewöhnungsbedürftig…!
Nun, schon seit wieder längere Zeit widmet er sich seiner „neuen“ Musik mit seiner Frau Candice Night. Wem es gefällt – mir definitiv nicht! Ich behalte den genialen aber menschlich unsympathischen Gitarristen in Erinnerung mit u.a Tracks wie Child In Time, Highway Star, Burn, Perfect Strangers, Stargazer und Light In Black! Alles ab ca.1995 ist für meinen Geschmack mit „billigen Wein“ zu vergleichen. Die Farbe ist zwar rot, schmeckt aber nach Zuckerwasser! In diesem Sinne sei ihm seine Musik gegönnt! Bitte einfach keine Zuschauer „Verarsche“ mehr, wenn der der Geldbeutel wieder gefüllt werden muss – danke!
Musiker: Ritchie Blackmore, Gitarrist, Songwriter
Band: Deep Purple, Rainbow, Blackmore’s Night
Welthit: Smoke On The Water

Classic Rock, Unterstützung ChatGBT
Tags: Hard Rock
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