Ten Years After / Recorded Live / 1973 / Eines der besten Live Alben aller Zeiten!

Eines der besten live Alben ist das 73er Werk von Ten Yesrs After „Recorded Live“! Es ist ein echtes Brett! 🔥. Die Band agiert auf höchsten Niveau in technischer Umsetzung und Zusammenspiel. Die Zahnräder greifen ineinander mit einer Präzision eines Schweizer Uhrwerks!

Dieses Album ist Ten Years After auf dem Höhepunkt ihrer Live-Power – roh, energetisch, keine Kompromisse. Alvin Lees Gitarrenspiel ist auf Wahnsinnsniveau, und die Band groovt so tight, als wären sie ein einziger Körper.

🎸 Warum „gnadenlos gut“ absolut zutrifft:

✅ Präzise, klar und voluminös!

Keine Overdubs

Das ist echtes Live Album, ohne Nachbearbeitung – sowas traut sich kaum eine Band. Du hörst jeden Schweißtropfen. Bei Good Morning Little Schoolgirl hört man ein „ganz leichtes und kurzes „verrutschen“ beim Gitarrensolo von Mister Alvin Lee! Die Tracks geben alles her, um Rock Enthusiasten glücklich zu machen.

🎙️ 

Alvin Lee 🎸= Ausnahmeerscheinung

  • Unglaublich schnelles und gleichzeitig melodisches Spiel
  • Seine Soli zersägen die Bühne – besonders in „Help Me“ und „I Can’t Keep from Crying Sometimes“
  • Sein technisches Können ist atemberaubend.
  • Seine Stimme grossartig

🥁 

Ric Lee + Leo Lyons + Chick Churchill

  • Die Rhythmussektion groovt mit brutaler Präzision – kein Takt zu viel, keine Spielerei zu wenig
  • Leo Lyons’ Bass ist eine Waffe – man spürt ihn mehr als man ihn hört
  • Churchill am Keyboard bringt diesen klassischen Bluesrock-Funk rein, der das Ganze nach vorne schiebt

🎧 Anspieltipps (falls man überhaupt springen 

  • “One of These Days” – Einstieg: atmosphärisch → dann plötzlich explodiert’s
  • “Help Me” – 10+ Minuten Blues-Wahnsinn, Impro pur
  • “I Can’t Keep from Crying Sometimes” – da spielt Alvin Lee in einer anderen Dimension

💬 Kleiner Funfact:

Das Album wurde häufig als eine der besten echten Live-Platten der 70er genannt – auf Augenhöhe mit „Made in Japan“ (Deep Purple) oder „Live at Leeds“ (The Who), Allman Brothers Band, Filmore East und Rory Gallagher Irish Tour.

Fazit:🏆Definitiv ein🔝live Album in den 70iger! Viele haben das Album nicht auf ihren Radar, obwohl es keine zwei Meinungen geben sollte, wieso die Band mit diesem Album immer im Gedächtnis gespeichert sein sollte, wenn man von den besten Alben der 70iger redet!

Rezession🖊️🗒️

Das Set beginnt mit einer selten geilen Vorstellung einer Band, »und jetzt, in der Festhalle in Frankfurt, Ten Years After« – tosender Applaus, ein Gemurmel von Alvin Lee und dann hinein ins geile „One Of These Days“. Treibender Bass, funktional eingesetztes Drumming, unterstützt vom Teppich-legenden Keyboard und der vorwärts treibender Gibson-Gitarre vom Meister Alvin! Puhhhh, Gänsehaut-Feeling pur. Es folgt das schon fast epische „You Give Me Loving“. Ebenfalls ein Knaller mit super Gitarrenparts, die sehr langezogen sind. Jetzt kommt das unvermeidliche „Good Morning Little Schoolgirl“ aus dem 1969er Album „Ssssh“. Wer kennt es nicht, diese einfache einprägsame Melodieführung mit dem gnadenlosen Gitarrensolo im Mitteilteil?
Bei „Hobbit“ kann sich Ric Lee dann so richtig seinem Drumming widmen. Das Solo ist eigentlich ’nur‘ der Übergang zum Knaller „Help Me“. Aufdrehen, die Anlage! Langsamer, zurückhaltender Beginn mit super Bassline, dezentem Keyboard-Klangfeld und Lees eindringlicher Stimme. Ja, und dann wird’s aus dem Nichts heraus wirklich laut, unverschämt laut! Die Pegel meiner Anlage schießen von 0 auf 100 in den roten Bereich. Gitarren, Bass, Drumming, Keyboard vereinen sich zum Infernoknaller mit einem Rhythmus, der dem Blues Rock alle Ehre erweist. Im Mittelteil wird dann wieder die gemächliche Gangart gefahren bis im Finale alle Instrumente dampfen, kochen und ‚gequält‘ werden. So muss man live den Blues Rock zelebrieren!

Mit dem beschaulichen „Classing Thing“, das die Fingerfertigkeit von Alvin Lee unterstreicht, können sich Artisten und Zuschauer wieder erholen. Jetzt zeigt die Band, was sie als Einheit so technisch alles drauf hat. Die ineinander geschachtelten Stücke, „Scat Thing“, „I Can’t Keep From Cryin‘ Sometimes Part1“, „Extension On Chord“, und „I Can’t … Part 2“ zeigen eindringlich, dass dieser Truppe 1973 nur ganz wenige das Wasser reichen konnten. So technisch brilliant, aufeinander abgestimmt und mit so volumösen Sound überzeugte man schlichtweg Mitbewerber und Fans gleichermaßen. Mit „Silly Thing“ kommt dann die Überleitung zum Bluesstück „Slow Blues In C'“.
Ja, das war dann so quasi die Quelle der Ruhefindung vor dem ganz großen Finale. Was dann kommen musste, ist nicht schwer zu erahnen…


Die Einleitung ist schon geil, Alvin Lee spielt bei der Ansage zu „I’m Going Home“ mit dem durchschwitzten Publikum! Ja, dann wird natürlich das Woodstock-Stück losgebrettert. Wer kennt es nicht!? Nachgeschoben wird als Zugabe der Brecher „Choo Choo Mama“. Schluss und fertig. Es ist ein wirklich eindrückliches Live-Zeitdokument, was uns TYA da überlassen haben. Ich habe mir inzwischen das BGO Records Mastering gegönnt, muss aber sagen, schon die normale Ausgabe ist so gut, dass ein Mastering eigentlich gar nicht nötig gewesen wäre! Das spricht doch Bände oder…?

Line-up:
Alvin Lee (guitars, vocals)
Chick Churchill (keyboards)
Leo Lyons (bass)
Ric Lee (drums)

Tracklist01:One Of These Days
02:You Give Me Loving
03:Good Morning Little Schoolgirl
04:Hobbit
05:Help Me 
06:Classing Thing
07:Scat Thing 
08:I Can’t Keep From Cryin’Somtimes (Part1), Extension On One Chord, I Can’t ..(Part2)
09:Silly Thing
10:Slow Blues In ‚C‘
11:I’m Going Home
12:Choo Choo Mama

Classic Rock, Unterstützung ChatGBT

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