Ten Years After / Positive Vibrations / 1974
Sep. 12, 2026 CD-Rezension
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a.staeuble

CD 10 Songs. Time: 40.28
Songs: Nowhere To Run, Positive Vibrations, Stone Me, With You, Goin Back To Birmingham, It‘s Getting Harder, You‘re Driving Me Crazy, Look Into My Life, Look Me Straight Into The Eyes, I Wanted To Boogie
Bonus Tracks: (previously unreleased): Rock & Roll Music To The World (Live Franfurt), Once There Was A Time (live in Frankfurt), Spoonful (Live in Paris), I‘m Going Home (live in Paris), Standing At The Station (live in Amsterdam), Sweet Little Sixteen (live in Atlanta), Positive Vibrations Radio Advert (1974)
3 Top Songs: Positive Vibrations, It’s Getting Harder, Look Me Straight Into The Eyes
Bewertung:👍👍👍👍👍👍
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Einleitung:
Es war der letzte Tonträger-Akt von Ten Years After in der Originalformation. Das vorliegende Album war der Abschluss einer Epoche mit grossartigen Alben. Alvin Lee war es leid „nur“ immer auf den „schnellsten“ Gitarristen reduziert zu werden. Er wollte sich aus den Fesseln des Blues Rock entziehen und andere Wege gehen. In der Nachbetrachtung ist das 74er Album Positive Vibrations viel besser, als es damals schlecht geredet worden ist. Es ist definitiv kein schlechtes Album. Der Tonträger hat geschmeidige Tracks anzubieten, die zwar nicht mehr so hart und gitarrenlastig waren wie seine Vorgänger aber das Album besitzt Charme und Ausstrahlung. Es ist gut gealtert und man legt es immer wieder gerne auf. Es gib die Original Pressung in Vinyl und eine mit Bonus Tracks angereicherte CD zu erwerben.
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Album CD:
Der Eröffnungstrak Nowhere To Run ist unspektakulär ausgefallen und zeigt schon die Richtung vor. Der Song hat aber etwas, was hängen bleibt, trotz seiner unspektakulären Art. Der Namensgeber des Albums Positive Vibrations ist richtig stark. Der Song hat eine schöne Grundstruktur und feine Gitarrenklänge anzubieten. Dieser Track würde ich als eine „flüssig“ gespielte Ballade aufführen – toller Song. Nächster Halt ist Stone Me. Für mich der einzige Ausfall auf diesem Album. Alles ein bisschen verkrampft gespielt ohne flüssige Melodieführung. Der Song bleibt einfach im „Sumpf“ stecken, trotz eingesetzter Mundharmonika. Da ist dann dann Without You ein ganz anderes Kaliber. Tolle Ballade mit einer flüssigen Melodieführung. Nie langweilig, beseelt von einer eingängigen Struktur erzeugt der Song eine gute Stimmung. Mit Going Back To Birmingham geht es in Spur und dann Richtung Rock“n“ Roll. Das entspringt natürlich aus der DNA der „alten“ Zeiten. It‘s Getting Harder ist ein sehr spannender Rocksong. Eine fein gespielte Gitarre und ein toll eingesetztes Keyboard überzeugen. Toller Rhythmus mit einem Touch von Funk bereichern den Song nachhaltig. Mit You‘re Driving Me Crazy wird dann wieder die Rock“n“ Roll Schiene gefahren. Den Song würde ich als eher durchschnittlich einstufen. Das kann man von Look Into My Live nicht sagen, denn da wird toll gerockt mit einer mehr als soliden Grundstruktur. Da greifen die Zahnräder ineinander. Look Me Straight Into The Eyes ist definitiv der Höhepunkt auf diesem Tonträger. Getragen von der Gitarre des Meisters und den unglaublich tollen und langgezogenen Keyboard-Linien von Chick Churchwill. Der Song ist🔝. Wanted Boogie bildet dann einen guten Abschluss. Wie es der Name schon suggeriert, wird uns da ein Boogie Rock serviert. Solche Sachen konnten sie schon immer. Viel besser als sein Ruf ist dieses Album allemal, wenn man ein Fazit über alle Songs zieht.
Die Bonus CD ist für Fans und Sammler natürlich interessant. Die üblichen live „Verdächtigen“ mit dem selten gespielten Sahnestück Standing At The Station, bereichern den Tonträger. Kenner wissen natürlich, wenn es Ten Years After live Musik gibt, wird man nie enttäuscht! On Stage waren sie schon immer eine musikalische Macht, die nichts anbrennen liessen.!
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Besetzung: Alvin Lee Gitarre und Gesang. Leo Lyons. Bass Ric Lee Schlagzeug. Chick Churchill Tasteninstrument. Produziert TYA.
Autor: A.S

Tags: Classic Rock
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