Dolly Parton / Hommage an eine Ikone
Aug. 27, 2026 Hinter den Kulissen, In eigener Sache

Einleitung:
Dolly Parton ist leider am 25.8 2026 verstorben. Sie wird ihren Status als Ikone noch weitere Generationen beibehalten. Eine Persönlichkeit, deren man einfach grossen Respekt zollen muss. Man muss nicht unbedingt ein Country Fan sein, um ihr aussergewöhnliches Talent zu würdigen. Von Country👉Pop👉Bluegrass bis hin zu👉Rock, zeigte die zierliche, auffällig geschminkte und schillernde Persönlichkeit ihr Wesen ohne Scham der Öffentlichkeit. Dolly war so, schon seit anfangs ihrer Karriere. Sie war ehrlich und konnte über sich selber lachen. Sie war eine begnadete Songwriterin und hat gegen 3000 Songs geschrieben. Ihr zweit letztes Studioalbum Rockstar mit 30 Titeln aus dem Jahr 2023 ist ganz grosses Kino. Ein Rockalbum mit vielen Duetten und grossartig vorgetragenen Tracks, die bis in die 60iger zurückgehen. Kein Wunder kamen alle grossen Künstler/innen, wenn es ihnen möglich war! Eine beeindruckende Doku auf ARTE über Dolly hat mich persönlich tief berührt. Auch diese Strahlefrau hatte nicht nur Höhen in ihrem Leben! Und ja, für mich ist ihr Song Jolene mein ganz persönlicher Favorit! Die Melodie und das Songwriting – was für die Seele!
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Dolly Parton wurde genreübergreifend so geschätzt, weil sie weit mehr als nur eine Country-Sängerin war. Sie verband mehrere Dinge, die selten gemeinsam vorkommen:
- Außergewöhnliches Songwriting: Sie schrieb Stücke, die musikalisch aus der Country-Tradition kamen, aber universelle Themen behandelten – Liebe, Verlust, Armut, Sehnsucht, Würde und Neuanfang. Songs wie „Jolene“, „I Will Always Love You“ oder „9 to 5“ funktionieren deshalb auch außerhalb des Country-Kontexts.
- Eine sehr erkennbare Stimme: Ihr heller, hoher, leicht nasaler Klang ist sofort identifizierbar. Gleichzeitig konnte sie damit sowohl verletzlich als auch kraftvoll wirken. Das machte sie für Country, Pop, Folk und sogar Rockpublikum interessant.
- Sie konnte Genres bedienen, ohne ihre Identität zu verlieren. Ihre Musik bewegte sich zwischen Country, Bluegrass, Folk, Pop und Gospel. Bemerkenswert ist, dass sie bei Crossover-Projekten selten so wirkte, als würde sie sich einer anderen Szene anbiedern.
- Andere Künstler machten ihre Songs zu ihren eigenen Hits. Das ist ein wichtiger Teil ihres Einflusses. Whitney Houstons Version von „I Will Always Love You“ machte einen ursprünglich sehr persönlichen Country-Song zu einem weltweiten Pop-Klassiker. Auch Künstler aus völlig unterschiedlichen musikalischen Welten haben ihre Stücke aufgenommen.
- Sie wurde als außergewöhnlich gute Musikerin und Autorin respektiert – nicht nur als Entertainerin. Hinter dem glamourösen Image steckt eine sehr präzise Beobachterin menschlicher Situationen. Ihre besten Songs erzählen in wenigen Minuten kleine Geschichten mit klaren Figuren und starken emotionalen Wendepunkten.
- Ihr Humor und ihre Selbstironie entwaffneten. Parton spielte bewusst mit ihrem Image – blond, stark geschminkt, auffällige Kleidung, große Persönlichkeit – und machte daraus eine Form von Selbstbestimmung. Sie ließ andere nicht entscheiden, ob dieses Image „seriös“ genug war.
- Sie war ungewöhnlich großzügig gegenüber anderen Künstlern. Sie konnte anerkennen, wenn jemand einen ihrer Songs anders oder sogar erfolgreicher interpretierte. Dadurch wurde sie nicht als jemand wahrgenommen, der sein musikalisches Erbe eifersüchtig verteidigt.
- Sie überschritt auch kulturelle und soziale Grenzen. Ihre öffentliche Persönlichkeit war warmherzig, humorvoll und zugänglich. Menschen, die mit Country eigentlich wenig anfangen konnten, konnten Dolly Parton trotzdem als Persönlichkeit schätzen.
Und vielleicht der entscheidende Punkt: Bei Dolly Parton fallen Kunstfigur und Mensch nicht einfach auseinander. Das extravagante Äußere, der Humor, die Geschäftstüchtigkeit, die emotionale Offenheit und das handwerkliche Können gehören alle zu derselben Persönlichkeit. Sie konnte gleichzeitig camp, kommerziell, sentimental, intelligent und musikalisch anspruchsvoll sein.
Deshalb konnte man sie als Country-Fan wegen ihrer Musik lieben, als Popfan wegen ihrer Songs kennen, als Songwriter wegen ihres Handwerks bewundern und als Nicht-Musikfan einfach Dolly Parton mögen. Das ist eine seltene Form von genreübergreifender kultureller Anerkennung. Nun, Dolly Parton gehört in den USA in einer Reihe mit den musikalischen Ikonen Elvis Presley, Frank Sinatra und Johnny Cash.
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Dolly Parton 19.1.1946 – 25.8.2026
Aug. 26, 2026 In eigener Sache

Dolly Rebecca Parton war eine amerikanische Country Legende. Sie ist am 25.8.2026 nach kurzer Krankheit gestorben. Sie war die weibliche Ikone im Musikgeschäft und viel mehr war als nur ein Country Star. Genre übergreifend war sie auch im Pop und Rock (letztes Album) tätig. Sie konnte extrem grosse Erfolge feiern. Hits wie Jolene, 9 To 5 und I Will Always Love You etc. sind unverzichtbares Liedergut. Sämtlich relevanten Musikpreise und Ehrungen bereicherten ihr Karriere. In jeder war Hinsicht war sie eine tolle Frau, die wir in Zukunft schmerzlich vermissen werden.
Autor: A.S

Country, Pop, Rock
In eigener Sache / Anpassungen Rezensionen ab 1.September 2026 / Neues Layout ab sofort!
Aug. 23, 2026 In eigener Sache
Ab September werden meine Rezensionen von Tonträgern mit einem neuem neuen Layout gestaltet! Das Ziel:
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. Übersichtlicher / Strukturierter
. Knackiger
. Lesbarer
. Neues Bewertungssystem mit der Skala 1 – 10!
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Lasst euch überraschen! Ich bin daran Verbesserungen umzusetzen! Ab 1. September ist es soweit. Ich freue mich!

Musikalische Grüsse
Autor: A.S
Johnny Hallyday / schon gewusst?
Aug. 21, 2026 Hinter den Kulissen, In eigener Sache
Vorwort:
Praktisch jedes Land hat seine Musikhelden. In Frankreich ist es Johnny Hallyday. Dieser mit seiner Musik, die am Anfang seiner Karriere ganz dem amerikanischen Rock „n“ Roll geschuldet, war so quasi ihr Elvis Presley. Später in seiner Ausrichtung immer mehr in der Tradition der 🇫🇷Musik ausgerichtet, waren seine Konzerte grosse Ereignisse. Die Fans liebten ihren Johnny, dieser ein freies, rebellische und leidenschaftliche Statement verkörperte. Da waren seine Fans voll dabei, denn sie liebten diesen wilden, unangepassten und leidenschaftlichen Musiker. Er war ihr Rockstar, dieser das Gegenteil des gesellschaftlichen Spiessertum verkörperte! Sein Tod im Jahr 2017 war für ganz Frankreich ein schlimmes Ereignis. Zu seinen Ehren gab es ein Staatsbegräbnis. Man schätzte, dass gegen. 1 Million Menschen Abschied von ihrem Idol nahmen.
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Warum blieb Johnny Hallyday international relativ unbekannt?
1. Er sang fast ausschließlich Französisch.
Das war wahrscheinlich der wichtigste Grund. In Frankreich war das überhaupt kein Hindernis – im Gegenteil. Aber in den USA und Großbritannien, wo Rockmusik besonders stark von englischsprachigen Künstlern geprägt wurde, war es sehr schwer, mit französischen Liedern ein Massenpublikum zu erreichen.
2. Sein Stil war für Frankreich revolutionär, international aber nicht völlig neu.
Johnny brachte Rock’n’Roll, Elvis, amerikanischen Blues und Country nach Frankreich. Für das französische Publikum war das Anfang der 1960er etwas Neues und Aufregendes. Für das amerikanische Publikum war er dagegen ein französischer Sänger, der Musik machte, die sie bereits von amerikanischen Künstlern kannten.
3. Er wurde in Frankreich zu groß, um seine Karriere komplett neu aufzubauen.
In Frankreich war Johnny bereits ein Superstar. Er konnte dort riesige Stadien füllen und Millionen Platten verkaufen. Es gab deshalb weniger wirtschaftlichen Druck, jahrelang in den USA oder Großbritannien Fuß zu fassen.
4. Es gab durchaus Versuche.
Johnny arbeitete mit amerikanischen Musikern und Produzenten und trat mehrfach in den USA auf. Besonders interessant ist seine Zusammenarbeit mit Jimi Hendrix’ Umfeld und amerikanischen Rockmusikern sowie seine Aufnahmen in Nashville. Er wollte durchaus zeigen, dass er musikalisch international mithalten konnte.
5. Seine Persönlichkeit war sehr französisch geprägt.
Das klingt banal, ist aber wichtig: Johnny war nicht nur Sänger. Er war in Frankreich eine kulturelle Figur – seine Stimme, sein Auftreten, seine Motorrad-/Western-Ästhetik, seine Filme und sein Privatleben gehörten zum Mythos „Johnny“. Dieser Mythos ließ sich nicht einfach in ein anderes Land exportieren.
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Und trotzdem: Er war kein „unbekannter“ Sänger im Ausland. Das sollte man nicht unterschätzen. In Belgien, der Schweiz und Teilen Kanadas war er ein großer Star. Und auch in anderen Ländern gab es Menschen, die ihn kannten – insbesondere frankophone Rockfans. Sein Problem war eher: Er wurde nie zu einem globalen Superstar. Man könnte es ungefähr so zusammenfassen:
In Frankreich war Johnny Hallyday ein Phänomen und ihr Superstar. Im französischsprachigen Ausland war er eingroßer Star. Im Rest der Welt war er vor allem ein Geheimtipp. Und das Kuriose daran: Er war wahrscheinlich einer der erfolgreichsten Rockstars der Welt, von denen außerhalb des eigenen Sprachraumsvergleichsweise wenige Menschen gehört hatten. Klar. Johnny Hallyday hatte über Jahrzehnte sehr viele Hits. Zu seinen größten und bekanntesten Liedern gehören vor allem:
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Gabrielle (1976) – gehört unbedingt zu den Liedern, die man mit Johnny verbindet.
Que je t’aime (1969) – wahrscheinlich einer seiner ikonischsten Songs überhaupt.
Allumer le feu (1998) – ein riesiger späterer Hit und besonders berühmt für seine Live-Auftritte.
Je te promets (1986) – eine seiner bekanntesten Balladen.
L’envie (1986) – sehr kraftvoll, ebenfalls ein Klassiker.
Quelque chose de Tennessee (1985) – Hommage an Tennessee Williams.
Gabrielle (1976) – einer seiner großen 1970er-Jahre-Hits.
Le pénitencier (1964) – seine französische Version von The House of the Rising Sun.
Retiens la nuit (1961) – einer seiner frühen großen Erfolge.
Souvenirs, souvenirs (1960) – ein früher Klassiker.
Ma gueule (1979) – besonders charakteristisch für Johnnys Image und Persönlichkeit.
Marie (2002) – großer Erfolg aus seiner späteren Karriere.
Je suis né dans la rue (1969) – ein wichtiger Rock-Klassiker von ihm.
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Mick Jagger anerkannte ebenfalls die Vormachtstellung des Musikers in Frankreich. In Frankreich kommt immer zuerst ihr Johnny, da müssen alle internationalen Stars hinten anstehen, da ist nichts mehr anzufügen.

Hinter den Kulissen, Unterstützung ChatGBT
Frank Beard 11.6.1949 – 17.8. 2026
Aug. 19, 2026 Hinter den Kulissen, In eigener Sache
Traurig! Leider ist der Langzeit-Drummer von ZZtop Frank Beard in Folge Krankheit am 17.8.2026 verstorben. Er war ein top Schlagzeuger und der Fels in der Brandung der Band und an allen Alben beteiligt! Neben seinem musikalischen Vermächtnis, bleibt er uns stets in Erinnerung, als einziger der Band nie den „langen Bart“ seiner Kumpels (mit) getragen zu haben.

Frank Beard
The Rolling Stones / Gimme Shelter / 1969
Aug. 18, 2026 Hinter den Kulissen, Rezension
Einleitung:
Die Rolling Stones haben unglaublich viele prägende Songs geschrieben. Wenn ich ihr bester auserkoren müsste, dann wäre die Wahl Gimme Shelter aus dem Jahr 1969. Der Song hat einfach alles, um auch im Jahr 2026 bestehen zu können. Da passt einfach alles zusammen. Songwriting und Atmosphäre bilden eine feste Einheit. Die Eröffnung mit dem düsteren Gitarrenriff, bis hin zum vorwärts treibenden Rhythmus, dieser von Mary Clayton im Chorus kongenial begleitet wird. Der Song erzeugt eine faszinierende Atmosphäre, die einem beim Zuhören einfach packt…! Es ist wie ein „erotischer“ Würgegriff, dieser erst beim letzten Ton ein durchatmen erlaubt!
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Die Entstehung
Gimme Shelter erschien 1969 auf dem Album Let It Bleed. Geschrieben wurde er von Mick Jagger und Keith Richards. Die Geschichte beginnt mit Richards, der in London war und auf seine damalige Freundin Anita Pallenberg wartete. Draußen zog ein Gewitter auf. Richards saß am Fenster und beobachtete den Regen und die Menschen, die Schutz suchten. Daraus entstand die Gitarrenfigur, die den Song praktisch sofort erkennbar macht. Doch während Richards an der Musik arbeitete, veränderte sich die Welt um ihn herum dramatisch. Der Vietnamkrieg eskalierte, die Protestbewegung nahm zu, und die Stones selbst bewegten sich in einer immer düstereren Atmosphäre. Jagger schrieb den Text dazu.
„War, children, it’s just a shot away.“ Der Satz bringt die ganze Stimmung auf den Punkt: Gewalt ist nicht irgendwo weit entfernt – sie ist unmittelbar da. Und dann kam Merry Clayton. Der vielleicht berühmteste Moment des Songs stammt allerdings nicht von den „Glimmer Twins“. Für die weibliche Stimme wurde Merry Clayton, eine damals 20-jährige Soulsängerin aus Los Angeles, ins Studio geholt. Es war mitten in der Nacht. Clayton war schwanger und eigentlich bereits im Bett, als sie angerufen wurde. Trotzdem machte sie sich auf den Weg ins Studio. Dann sollte sie die Zeile „Rape, murder!“ singen. Und sie sang sie nicht einfach. Sie explodierte geradezu. Besonders bei der Wiederholung von „Rape, murder!“ bricht ihre Stimme fast auseinander. Man hört körperliche Anstrengung, Wut und Verzweiflung gleichzeitig. Genau das macht den Song so intensiv. Die eine berühmte Geschichte besagt außerdem, dass Clayton während der Aufnahme so stark sang, dass ihre Stimme anschließend angeschlagen war. Sie soll sich dabei sogar übergeben haben. Die Details dieser Erzählung sind im Laufe der Jahre teilweise widersprüchlich überliefert – aber dass ihre Aufnahme außergewöhnlich körperlich und anstrengend war, steht außer Frage.
Warum der Song so besonders ist
Das Geniale an Gimme Shelter ist für die Kombination aus drei Dingen: Keith Richards Gitarre – dieses unruhige, ständig kreisende Riff klingt wie eine Bedrohung, die niemals verschwindet. Es sind atemberaubende Gitarren-Linien, die den Song ins Finish führen. Mick Jaggers Gesang – er singt nicht wie ein klassischer Protestmusiker. Er klingt eher wie jemand, der mitten im Chaos steht. Er performt intensiv, fast schon Angst einflössend! Merry Clayton – sie macht aus dem Song eine Katastrophe, die gerade passiert. Sie geht ans Limit, nein darüber! Und dann kommt dieser unglaubliche Gegensatz: „Love, sister, it’s just a kiss away.“ Nach Krieg, Mord und Vergewaltigung plötzlich Liebe – nur einen Kuss entfernt. Das ist der Kern des Songs: Die Welt ist kurz davor, auseinanderzufliegen, aber irgendwo existiert noch die Möglichkeit von Schutz und Liebe. Deshalb wird „Gimme Shelter“ bis heute häufig als einer der besten, wenn nicht der beste Stones-Song, bezeichnet. Und vielleicht ist das Faszinierendste: Er handelt nicht wirklich vom Vietnamkrieg. Er handelt von einer Welt, in der das Gefühl von Sicherheit verschwindet. Genau deshalb funktioniert er auch mehr als 50 Jahre später noch.
Besonderes: Der Song wurde nur in🇺🇸als Single auf den Markt gebracht. Auf der B Side von Brown Sugar! Live gehört der Song zum Pflichtprogramm und ist in der Spiellänge gegen 6:00. Lisa Fisher und später Sasha Allen waren bei den Live Auftritten zuständig für den berühmten Gesang neben Mick Jagger. Beiden Sängerinnen kann attestiert werden, dass sie es auf den Tourneen mit ihren Stimmen den Song toll interpretierten. In New York, im Jahr 2012 war Lady Gaga zu Gast auf der Bühne mit den Stones und kam ebenfalls zu Ehren den Song Gimme Shelter zu begleiten! Die tolle Sängerin war emotional extrem „aufgekratzt“, was man unweigerlich auf dem filmisch festgehaltenen Track unschwer erkennen kann!
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Einige der bekanntesten Coverversionen
- Grand Funk Railroad – 1971
Eine deutlich härtere, bluesrockige Version. Sie war kommerziell erfolgreich und machte den Song einem noch größeren Rockpublikum bekannt. - The Sisters of Mercy – 1983
Sehr düster und atmosphärisch. Ihre Version passt hervorragend zum Gothic-/Post-Punk-Sound der Band. - Patti Smith – hat den Song ebenfalls live gespielt und ihm eine sehr eigene, raue Interpretation gegeben.
- Sheryl Crow – eine der bekannteren späteren Versionen. Sie hat „Gimme Shelter“ mehrfach live aufgeführt und auch mit den Stones selbst gesungen.
- U2 – haben den Song ebenfalls live interpretiert, teilweise gemeinsam mit Mick Jagger bzw. in Stones-bezogenen Auftritten.
- The Hellacopters – rockigere Interpretation, passend zu ihrem Garage-Rock-Stil.
- Stone Sour – eine wesentlich härtere Rock-/Metal-Version.
- Merry Clayton selbst – natürlich besonders interessant: Sie hat den Song später auch in ihren eigenen Liveauftritten gesungen. Damit interpretierte sie ihr eigenes legendäres Original neu.
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Song: Gimme Shelter
Time: 4:31
Classic Rock, Unterstützung ChatGBT
Stichwörter: Classic Rock
Ryan McGarvey / Up From The Ashes / 2026
Aug. 15, 2026 CD-Rezension
Nun ist der neue Tonträger endlich da! Ryan McGarvey mit seinem 5 Studiowerk Up From The Ashes. Der Titel es Album lässt tief blicken. Zuerst die Pandemie, die allen Künstler/innen geschadet hat und dann noch eine schwerwiegende Krankheit, verhinderten ein präsent sein des Gitarristen. Der Blues Rock Gitarrist aus Albuquerque ist zum Glück wieder gesund und hat mit diesem Album top geliefert! Es ist ein reifes und hammerhartes Blues Rock Album geworden. Man kann auch Vergleiche zu den Anfangszeiten von der damaligen UK Band Free herbeiziehen. Ryan McGarvey ist ein absoluter Könner an seinem Arbeitsgerät, was man über die 11 Songs nur unschwer erkennen kann. Er variiert gekonnt zwischen Blues-Linien und harten Rock Attitüden. Der Themenbereich ist sehr persönlich und lässt bei ihm tief in die Seele blicken. Back To Life mit dem Thema zurück zum Leben. Es ist ein fetter Starter und in der Grundstruktur voll auf den harten Rock ausgerichtet. In The Graveyard beschreibt der Protagonist Tod, Vergänglichkeit und das zu sich selber finden. Der Song besticht durch eine feine Grundstruktur, wo seine Gitarren-Passagen wunderbar Platz finden sich zu entfalten. Der Song ist düster, passt aber zum Thema. Der Gitarrist rundet mit seiner tollen Stimme den Song richtig gut ab. Edge Of Eternety mit dem Thema Leben, Ewigkeit und Endlichkeit. Der Song besitzt einen sitzenden Rhythmus. Er gibt seiner Gitarre Zeit, um sich zu entfalten – stark umgesetzt.
Mit Gone Come Morning und dem Text über Dunkelheit, Hoffnung und Zukunft, wird ein treibender Blues Rocker geboten. Die Gitarre galoppiert bis in die Zielrunde! Searching For You geht als Ballade durch. Bevor der Track zu einer Durchschnittsnummer mutiert, übernimmt die vorzüglich gespielte Gitarre den Lead und macht den Song richtig aufregend. Textlich geht es da um Verbundenheit und Nähe. All‘lve Got ist dann wieder ziemlich hart gespielt. Der Saitenzauberer legt das fast schon ein Metal Riff in das Song-Gefüge. Es ist ein knackiger Song mit textlichem Inhalt, Willenskraft und nie aufgeben. Nothin’Worth Living For besticht dann wieder durch seinen coolen Aufbau, bis dann ein durchdachtes und effektives Gitarrensolo den Song prägt. Es macht einfach Spass seinen Songs zu lauschen, obwohl der Text Verzweiflung und Leere zum Ausdruck bringt und somit kein fröhlicher ist. Hey Mercy ist ein knackiger Song! Flehen und Gnade erbitten, geben einen religiösen Anstrich. Bei Cold Prison Cell wird mit Metapher gearbeitet. Gefangen sein ist nie eine Option, in welcher Lage auch immer. Der Song ist richtig catchy gespielt und „haut voll rein“. Ein Lied für jede staubigen Spelunke in Utah über New Mexiko und Arizona. So sollte es aus den Boxen dröhnen bei einem oder mehreren Bieren…! Der zweitletzte Song Filthy Lies, bewegt sich im Thema Täuschungen, Verletzungen und Lügen. Der Abschluss ist der Kracher When The Levees Breaks. Da lässt er nichts mehr anbrennen. Ein richtiges„Brett“ ist dieser Song geworden. Led Zeppelin lassen grüssen! Das hohe Niveau wird also bis zum letzen Song aufrecht erhalten. Der Tonträger im Format Compact Disc:
CD
Back To Life, In The Graveyard, Edge Of Eternity, Gone Come Morning, Searching For You, All I’ve Got, Nothinn‘ Worth Living For, Have Mercy, Cold Prison Cell, Filthy Lies, When The Levee Breaks
Es ist jammerschade! Dieser tolle und tiefsinnige Tonträger wird leider viel zu wenig Beachtung bekommen, was einfach zu bedauern ist – unbegreiflich ist. Es ist ein ausgezeichnetes Werk, dieses sich im Genre Blues Rock bewegt und im übrigen richtig „fett“ produziert worden ist. Da wird einem was geboten! Im übrigen besticht der Gitarrist durch ein sehr persönliches Songwriting. Ebenfalls ist seine schon gute Stimme noch besser geworden! Ich würde mal sagen er und Aynsley Lister, besitzen von den „Neuzeit Blues Rockern“ die beste Stimme, Gut vielleicht noch Joe Bonamasso! Die Band von Ryan McGarvey muss unbedingt erwähnt werden, denn diese leisten da ihren tollen Beitrag. Die Musiker neben Ryan McGarvey sind:
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Tony Franklin – Bass als Gastmusiker auf drei Stücken (Tracks 1, 7 und 11).
Logan Miles Nix – Schlagzeug und Percussion
Artha Meadors – Bass
Brant Leeper – Keyboards
Ken Riley – zusätzliche Backing Vocals
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Album: From The Ashes
Music Expert:*****
Beste Songs: Back To Life, Edge Of Eternity, Searching For You, All l’ve Got, Nothin‘ Worth Living For, When The Levee Breaks

Blues Rock
Ritchie Blackmore / Deep Purple / 2026
Aug. 14, 2026 Hinter den Kulissen
Einer Sensation gleich kommt der Kurzauftritt von Ritchie Blackmore beim Konzert von Deep Purple in Wantagh, New York. Für den ikonischen Track Smoke One The Water liess er die gute alte Nostalgie aufleben! 33 Jahre später also, nachdem er Deep Purple während einer Tournee verliess, kam es zu diesem einmaligen Erlebnis. Natürlich wurde das Ereignis filmisch festgehalten und ist in unzähligen Versionen auf YouTube abrufbar. Klar kann er es noch, wobei dieser Riff so mancher Hobby Gitarrist ebenfalls zum Besten geben kann.
Nun, die Band hat es gefreut und war gerührt. Man spürte in diesen Minuten eine Verbundenheit, trotz all den verbalen Verletzungen und Anfeindungen vor und nach 1993! Als Musiker war Ritchie Blackmore bei Deep Purple und Rainbow natürlich genial. Als Erdenbürger ein ziemlicher Egomane und Eigenbrötler – so ist der Tenor bei Wegbegleiter und Fans. Was soll‘s, schön wenn Altersmilde für einige Minuten über dem Ego steht!
Spekulationen sind fehl am Platz! Es war ein einmaliges Erlebnis. Und ja, die zwei (ehemaligen) Streithähne Gillan und Blackmore sind im 81igsten und 82igsten Altersjahr angekommen. Also vergesst es einfach…..!

Hard Rock
CD-Boom / 2026 / Schon gewusst?
Aug. 13, 2026 In eigener Sache
Einleitung:
Ich kann den Trend Betreff CD-Boom verstehen! Bei mir ist es so, dass ich dreigleisig fahre! Im Auto das Streaming, für zu Hause Vinyl, wenn ich mir richtig Zeit nehmen kann. Die Compact Disc dann für das schnellere Handling. Zusammengefasst:
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. Vinyl für das gediegene geniessen-Cover anguckten, Texte etc!
. Compact Disc für das „unkomplizierte“ geniessen.
. Streaming fürs Auto – da notgedrungen, weil neue Autos leider keine CD-Players mehr anbieten.
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Die qualitativ „schlechteste“ Variante ist im „Normalfall“ das Streaming, da die Qualität in der Schnittmenge zur CD und Vinyl die am wenigsten gut ist. Unten sind alle Vorteile der Compact Disc gegenüber Vinyl und Streaming aufgeführt. Der Boom der CD hat mehrere Gründe – ähnlich wie zuvor bei der Schallplatte, aber mit einigen entscheidenden Unterschieden.
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📀 1. Nostalgie
Viele Menschen, die in den 1990er- und 2000er-Jahren aufgewachsen sind, verbinden CDs mit ihrer Jugend. Musik physisch in der Hand zu halten, Booklets zu lesen und ein Album bewusst zu hören, spricht viele wieder an.
💿 2. Günstiger als Vinyl
Während neue Schallplatten oft 30–50 Fr. kosten, bekommt man:
- neue CDs häufig für 10–20 Fr.
- gebrauchte CDs oft schon für 1–5 Fr.
Dadurch ist das Sammeln deutlich erschwinglicher.
🎵 3. Bessere Klangqualität als Streaming (je nach Dienst)
Eine Audio-CD speichert Musik unkomprimiert (16 Bit/44,1 kHz). Viele Streaming-Dienste nutzen zwar inzwischen ebenfalls verlustfreie Formate, aber:
- nicht jeder Dienst bietet Lossless an,
- CDs funktionieren ohne Internet,
- es gibt keine Änderungen im Katalog oder Lizenzverluste.
📦 4. Man besitzt die Musik wirklich
Beim Streaming “mietet” man den Zugriff. Alben können verschwinden oder geändert werden. Eine CD bleibt dauerhaft im eigenen Besitz.
🎤 5. Künstler veröffentlichen wieder CDs
Vor allem Pop-, K-Pop-, Metal- und Indie-Künstler bringen weiterhin CDs heraus – oft mit:
- exklusiven Booklets,
- Fotokarten,
- Bonus-Tracks,
- Sammlereditionen.
Gerade jüngere Fans kaufen sie als Merchandise.
📉 6. Vinyl ist unpraktisch
Vinyl ist groß, empfindlich und teuer. CDs sind:
- klein,
- robust,
- leicht zu transportieren,
- sofort abspielbar,
- langlebig, wenn sie gut gelagert werden.
- Japan Pressungen.
📈 7. Tatsächlich wieder steigende Verkäufe
In mehreren Ländern sind die CD-Verkäufe nach jahrelangem Rückgang wieder leicht gestiegen. Das Niveau liegt zwar weit unter dem der 1990er- und frühen 2000er-Jahre, aber der Trend zeigt, dass physische Medien wieder mehr Aufmerksamkeit bekommen.
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Wird die CD wieder so groß wie früher?
Wahrscheinlich nicht. Streaming bleibt mit großem Abstand die wichtigste Art, Musik zu hören. Die CD entwickelt sich eher zu einem Nischenprodukt – ähnlich wie Vinyl –, allerdings mit dem Vorteil, dass sie günstiger und alltagstauglicher ist.
Kurz gesagt: Der aktuelle CD-Boom wird vor allem von einer Mischung aus Nostalgie, Sammlerinteresse, günstigen Preisen und dem Wunsch nach echtem Besitz statt reinem Streaming getragen.

CD, Hinter den Kulissen, Unterstützung ChatGBT
Doobie Brothers / Walk This Road / 2025 / Nachtrag Rezension
Aug. 10, 2026 Rezension
Irren ist menschlich! Ich muss meine Rezension vom letzten Doobie Brothers Album korrigieren. Ich habe für das Album Walk This Road **** gegeben! Ich habe das Album wieder 2-3 Mal aufgelegt. Nun, wenn ich die „Fanbrille“ ablege und unaufgeregt mich an das Album“anzapfe“, komme ich auf ein anderes Ergebnis! Das Album ist in der Schnittmenge langweilig und ohne Höhepunkte! Gut hörbar, nicht wirklich schlecht aber irgendwie tröge. Mit dem „Rückkehrer“ Michael McDonald, hat sich die musikalische Statik der Doobies verändert! Meine neue Bewertung wäre bei **1/2, was als knapp unter dem Durchschnitt liegt. Das einzige was Weltklasse ist – das Cover! Das Problem sehe ich wie unten beschrieben!
Aus dem Netz
„Auf dem Vorgänger Album Liberté durften Johnston und Simmons einfach Doobie Brothers sein. Bei Walk This Road habe ich dagegen teilweise das Gefühl, dass man unbedingt alle drei Welten gleichberechtigt unter einen Hut bringen wollte. Und dadurch wird das Ganze etwas weichgespült. Das Verrückte ist: McDonald hätte gar nicht so viel Raum gebraucht. Ein paar wirklich starke McDonald-Songs, dazu seine charakteristischen Backing Vocals und vielleicht ein, zwei große Duette – fertig. Stattdessen wirkt manches so, als hätte man beim Arrangement ständig darauf geachtet, niemanden vor den Kopf zu stoßen. Und genau dadurch fehlt dieser „Fuck it, wir rocken jetzt einfach“-Moment, den Liberté (Vorgängeralbum) immer wieder hat. Und auch klar, an die 70iger Grosstaten-Alben kommen die Doobies nicht mehr heran“.
Album: Walk This Road
Neue Bewertung:**1/2

Classic Rock