Southern Rock / Auswahl 16 Tracks
Sep. 27, 2026 Streaming
Das Genre Southern Rock bietet unzählige tolle Classic Rock Tracks. In den 70iger bis in die 80iger hinein, hatte diese gitarrenlastige Stilrichtung seine Hochkonjunktur. Eine Empfehlung meinerseits sind diese 16 Tracks, die sich auf Streaming-Dienste problemlos zusammenstellen lassen! Typisch für diese Musik sind eine Mischung aus:
🛣️ Texte über den amerikanischen Süden, Freiheit, Straßen, Kleinstädte und das Leben dort
🎸 Blues-Rock – Grundlage vieler Riffs und Soli
🥁 Boogie & Southern Groove
🎵 Country-/Folk-Einflüsse
🎹 Soul, R&B und teilweise Funk
🎸 häufig zwei oder mehrere Gitarren
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- Lynyrd Skynyrd – Free Bird
- The Allman Brothers Band – Ramblin’ Man
- Marshall Tucker Band – Can’t You See
- ZZ Top – La Grange
- Molly Hatchet – Flirtin’ with Disaster
- Blackfoot – Highway Song
- 38 Special – Hold On Loosely
- Blackberry Smoke – Ain’t Got the Blues
- Gov’t Mule – Soulshine
- The Outlaws – Green Grass & High Tides
- Charlie Daniels Band – The South’s Gonna Do It Again
- Little Feat – Dixie Chicken
- Georgia Satellites – Keep Your Hands to Yourself
- Dr. John – Right Place, Wrong Time
- Atlanta Rhythmen Section – Spooky
- Gregg Allman – House Of Blues
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Es ist einfach tolle Musik, diese bis heute immer wieder gern gehört wird. Neue Bands kommen, die dieses Genre neu beleben und natürlich von den alten bekannten Songs sich verneigen. Southern Rock lebt!

Southern Rock, Unterstützung ChatGBT
Stichwörter: Southern Rok
In eigener Sache / Zitat
Sep. 24, 2026 In eigener Sache
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„Worte braucht man um die Welt zu verstehen. Musik braucht man, um in der Welt zu überleben!“
(Verfasser unbekannt)
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Ab und zu braucht es nur wenige Worte, um die Bedeutung der Musik darzustellen. Also, erfreut euch trotz allem dem Leben – mit toller Musik.

Zitat
Bob Seger / Face De Promise / 2006/2027
Sep. 20, 2026 Rezension, Vinyl

Vinyl 14 Songs. Time: 59:19
3 Top Songs Original Tonträger: Wreck This Heart, Face The Promise, Symplicity. Bonus: (Top) Time, Red Eye To Memphis
Bewertung:👍👍👍👍👍👍
Songs: Side One: Whrek This Heart, Wait For Me, Face To Promisse, No Matter Who You Are
Side Two: Are You, Simplycity, No More, Real Mean Bottle (Duett With Kid Rock), Won‘t Stop
Side Three: Between, The Answer‘s In The Question (Duett With Patty Loveless), The Long Goodbye
Side Four: Expanded Edition Bonus Track, Time, Little Jane, Red Eye To Memphis, Let Me Try
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Einleitung:
Bob Seger ist in den Staaten im Genre Heartland Rock eine Institution! Er besitzt ähnlich Kultststus wie Bruce Springsteen. Egal ob er seine Tonträger mit seiner The Silver Bullet Band aufgenommen hat oder unter seinen eigenen Namen ohne Zusatz. Auch da sind Paralellen zu Springsteen fest zu stellen. Erstmals ist nun sein 2006 Tonträger auf Vinyl erhältlich angereichert mit 4 Bonus Tracks. Die LP mit dem tollen Cover ist tadellos ausgestattet. Ein grosses Booklet führt alle Songs auf und das in einer Grösse, wo man keine Lupe zur Hand nehmen muss. Eine ganz feine Sache ist es geworden, diese Doppel Vinyl Ausgabe. Das Klangbild ist klar und erzeugt Freude. Auch die Pressung im traditionellen schwarz gehalten, hält den Qualitätsansprüchen stand – toll!
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Album:
Es ist ein Album geworden, wo alle bekannten Trademarks von Bob Seger zum Zuge kommen. Seine unverwechselbare Stimme steht jederzeit im Zentrum, egal ob härtere oder melancholische Töne angeschlagen werden. Das Album gefällt über alle 14 Songs, da es nie den Pfad des erwartenden Segers Sound verlässt. Wenn man ein Bob Seger Album erwartet, kauft und auflegt, dann will man es einfach spüren diese typische amerikanische, wo Prärie, Freiheit, Landschaften, Sehnsucht und Liebe uns beschallt. Wir machen die Augen zu und sind Trittbrettfahrer auf seiner Reise. Im übrigen gefällt bei einigen Songs der eingesetzte Chorus auf diesem Tonträger. Es gibt den Songs zusätzlich noch einen gehaltvollen Touch. Klar auch, an seine ganz grossen Alben, kommt dieser Tonträger nicht heran. Trotzdem, wo Bob Seger drauf steht, ist Bob Seger drin.
Als herausragende Songs kann sicher auch der Eröffner Wreck This Heart genannt werden. Ein treibender Rocksong. Wait For Me und Face To Promise sind zielsichere Nummern, diese die Anhängerschaft von dem Protagonisten wohlwollend abnicken. Symplicity ist ein knackiger Rocker. Die Duett Versionen mit Kid Rock und Patty Loveless sind nett, mehr aber auch nicht. Die restlichen Songs sind gehobener Durchschnitt. Bei den Bonus Tracks können Time und Red Eye To Memphis voll überzeugen. Themen wie Freiheit, Liebe und Sehnsucht sind bei Bob Seger immer ein beliebtes und gekonntes Songwriting.
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Besetzung: Bob Seger Gesang, Alle Instrumente von diversen Studiomusiker aus Nashville. Produktion Bob Seger and David Cole.
Autor: A.S.

Rezension, Classic Rock
Stichwörter: Classic Rock
Lynyrd Skynyrd / Tour 2027 / Stop Switzerland
Sep. 18, 2026 In eigener Sache, News

Location: The Hall / Dübendorf Zürich
Zeit: 19:00
Tickets: Ticketcorner
Da kann man nur eine Empfehlung aussprechen! Einmal sollte man schon Simple Man, Sweet Home Alabama und vor allem Free Bird live hören! Auch wenn mit der Originalband sehr wenig „damaliges“ heute an Board ist, garantieren Johnny Van Zant, Rick Medlocke, Michael Cartellone und Kollegen/innen ein einmaliges Southern Rock Erlebnis. Wenn eine Legenden Band mit ihrer Geschichte nach Zürich kommt, sollten wir die Band zahlreich willkommen heissen.

Bachman-Turner Overdrive / Not Fragile 1974 / die Geschichte dazu!
Sep. 16, 2026 Hinter den Kulissen

Bachman-Turner Overdrive Not Fragile 1974
Ich gebe es ja zu, ich bin da schon ein bisschen gefangen in meinen Jugenderinnerungen, wenn es um die 🇨🇦 Band Bachman-Turner Overdrive geht. Was für eine geile unbeschwerte Zeit waren die 70iger und ja, musikalisch im Genre Rock eh die Besten wie ich finde. In dieser Zeit, genau 1974 erspielte die Band BTO ein sagenhaftes Album ein. Not Fragile ist über alle Tracks ein Hit Album ohne wenn und aber! Alle Tracks hätte man als Single auskoppeln können! Ich weiss das tönt borniert und aus meiner „Fanbrille“ betrachtet. Jeder Track hat aber so einen hohen Wiedererkennungswert und steht für die hohe Qusltät des Albums. Die vorherigen Alben der Band waren schon gut aber dieses kapitulierte sie in eine Umlaufbahn, wo Giganten der Rockmusik bereits ihren Platz eingenommen hatten.
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Warum so gut?
Das Entscheidende ist die Besetzung mit Blair Thornton. Dadurch hat BTO plötzlich diesen zweiten Lead-Gitarren-Sound, und Randy Bachman plus Thornton geben den Songs wesentlich mehr Breite. Die Gitarren ziehen voll durch. Der Bass unterstützt die Lead-Gitarren fulminant. Not Fragile war zudem das Album, mit dem BTO in den USA und Kanada auf Platz 1 kam. Im übrigen Europa🔝Platzierungen.
Und die Platte hat eine fantastische Abfolge:
- Not Fragile – dieser fette, fast primitive Gitarrenhammer – haut voll rein!
- Rock Is My Life, and This Is My Song – unterschätzter toller Road Song
- Roll On Down the Highway – wahrscheinlich DER BTO-Roadsong
- You Ain’t Seen Nothing Yet – ihr Mega Hit, eingänig mit dem gewissen Etwas!
- Free Wheelin’ – tolles Instrumental. Könner am Werk
- Sledgehammer – brachial und hart
- Blue Moanin’ – Blues-Einschlag aber hart gespielt
- Second Hand – schnell gespielt auf den Punkt
- Givin’ It All Away – richtig geil
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Und gerade das Album als Ganzes funktioniert so gut. Keine überflüssigen Experimente, keine Balladenorgie, keine Synthesizer – einfach Gitarren, Bass, Schlagzeug und diese unglaubliche Direktheit. AllMusic bewertet und beschreibt genau diese Kombination aus Randy Bachmans Gitarrenarbeit, den knackigen Rhythmusgitarren und dem klaren, nicht überladenen Mix als eine der Stärken des Albums. Roh, Rauh und trotzdem irgendwie charmant rüberkommend. Im übrigen ist das Album erstklassig und druckvoll produziert! Der Sound is alles andere als zerbrechlich! Er kloppt aus den Boxen direkt in die Gehörgänge! Man hört die einzelnen Instrumente extrem differenziert aus den Boxen. Der Mix ist so was von gut. Die Augen geschlossen, meint man die Band spiele im eigenen Wohnzimmer.
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Ihr Mega Hit:
Was besonders interessant ist: „You Ain’t Seen Nothing Yet“ war ursprünglich gar nicht als großer Hit gedacht. Es war ein übriggebliebener Track bzw. eine Art Demo/Guide-Track. Erst das Label Mercury hörte darin die Single. Die Band sah wenig Potential bei diesem Song und musste überredet werden ihn in das Album aufzunehmen. Eine der wenigen Einschätzungen, wo mal die Plattenbosse den richtigen Riecher hatten…! Der Rest der über den Erfolg ist Geschichte!
Und Randy Bachman selbst bezeichnete Not Fragile später sinngemäß als den Moment, in dem bei BTO alles zusammenkam. Es war der musikalische und kommerzielle Höhepunkt der Band. Nachher konnte es eigentlich nur noch bergab gehen. Es folgten aber noch „anständige“ Alben, die aber immer an ihrem Nr.1 Album gemessen wurden. Not Fragile hatte unerreichte Maßstäbe gesetzt. Wie „ungerecht“ ist die Welt in der Musikbranche…! In ihrem Backkatalog ist ohne wenn und aber dieses 74er Album gegenüber ihren anderen tollen Tonträgern definitiv Konkurrenz los!
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Die Single 1974

Classic Rock, Unterstützung ChatGBT
In eigener Sache / Classic Rock Message an die Autobauer!
Sep. 15, 2026 In eigener Sache
Ab ins Fitnessstudio am Morgen mit Musik im Auto, die mich in die Flow Umlaufbahn befördern sollte. Die Betonung liegt bei sollte! Es lag nicht an der von mir gewählten Musik von Simon & Garfunkel! Das Streaming, respektive die Hörqualität war zum Teil grottenschlecht! Und he, meine Anlage in meinem Car ist ziemlich gut – Burmester High-End 3D-Surround-Soundsystem!
Da bereits schon seit Ewigkeiten die Autobauer keine CD Systeme mehr anbieten, muss auch ich im Auto streamen. Ich finde das Sch…..! Also meine Message an die Autobauer:
Ich und nicht wenige Musikfreunde, wollen wieder CD im Auto laufen lassen. Muss ich wieder ein neues, gemeint altes Auto mit CD Player kaufen?!

In eigener Sache
Ten Years After / Positive Vibrations / 1974
Sep. 12, 2026 CD-Rezension

CD 10 Songs. Time: 40.28
Songs: Nowhere To Run, Positive Vibrations, Stone Me, With You, Goin Back To Birmingham, It‘s Getting Harder, You‘re Driving Me Crazy, Look Into My Life, Look Me Straight Into The Eyes, I Wanted To Boogie
Bonus Tracks: (previously unreleased): Rock & Roll Music To The World (Live Franfurt), Once There Was A Time (live in Frankfurt), Spoonful (Live in Paris), I‘m Going Home (live in Paris), Standing At The Station (live in Amsterdam), Sweet Little Sixteen (live in Atlanta), Positive Vibrations Radio Advert (1974)
3 Top Songs: Positive Vibrations, It’s Getting Harder, Look Me Straight Into The Eyes
Bewertung:👍👍👍👍👍👍
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Einleitung:
Es war der letzte Tonträger-Akt von Ten Years After in der Originalformation. Das vorliegende Album war der Abschluss einer Epoche mit grossartigen Alben. Alvin Lee war es leid „nur“ immer auf den „schnellsten“ Gitarristen reduziert zu werden. Er wollte sich aus den Fesseln des Blues Rock entziehen und andere Wege gehen. In der Nachbetrachtung ist das 74er Album Positive Vibrations viel besser, als es damals schlecht geredet worden ist. Es ist definitiv kein schlechtes Album. Der Tonträger hat geschmeidige Tracks anzubieten, die zwar nicht mehr so hart und gitarrenlastig waren wie seine Vorgänger aber das Album besitzt Charme und Ausstrahlung. Es ist gut gealtert und man legt es immer wieder gerne auf. Es gib die Original Pressung in Vinyl und eine mit Bonus Tracks angereicherte CD zu erwerben.
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Album CD:
Der Eröffnungstrak Nowhere To Run ist unspektakulär ausgefallen und zeigt schon die Richtung vor. Der Song hat aber etwas, was hängen bleibt, trotz seiner unspektakulären Art. Der Namensgeber des Albums Positive Vibrations ist richtig stark. Der Song hat eine schöne Grundstruktur und feine Gitarrenklänge anzubieten. Dieser Track würde ich als eine „flüssig“ gespielte Ballade aufführen – toller Song. Nächster Halt ist Stone Me. Für mich der einzige Ausfall auf diesem Album. Alles ein bisschen verkrampft gespielt ohne flüssige Melodieführung. Der Song bleibt einfach im „Sumpf“ stecken, trotz eingesetzter Mundharmonika. Da ist dann dann Without You ein ganz anderes Kaliber. Tolle Ballade mit einer flüssigen Melodieführung. Nie langweilig, beseelt von einer eingängigen Struktur erzeugt der Song eine gute Stimmung. Mit Going Back To Birmingham geht es in Spur und dann Richtung Rock“n“ Roll. Das entspringt natürlich aus der DNA der „alten“ Zeiten. It‘s Getting Harder ist ein sehr spannender Rocksong. Eine fein gespielte Gitarre und ein toll eingesetztes Keyboard überzeugen. Toller Rhythmus mit einem Touch von Funk bereichern den Song nachhaltig. Mit You‘re Driving Me Crazy wird dann wieder die Rock“n“ Roll Schiene gefahren. Den Song würde ich als eher durchschnittlich einstufen. Das kann man von Look Into My Live nicht sagen, denn da wird toll gerockt mit einer mehr als soliden Grundstruktur. Da greifen die Zahnräder ineinander. Look Me Straight Into The Eyes ist definitiv der Höhepunkt auf diesem Tonträger. Getragen von der Gitarre des Meisters und den unglaublich tollen und langgezogenen Keyboard-Linien von Chick Churchwill. Der Song ist🔝. Wanted Boogie bildet dann einen guten Abschluss. Wie es der Name schon suggeriert, wird uns da ein Boogie Rock serviert. Solche Sachen konnten sie schon immer. Viel besser als sein Ruf ist dieses Album allemal, wenn man ein Fazit über alle Songs zieht.
Die Bonus CD ist für Fans und Sammler natürlich interessant. Die üblichen live „Verdächtigen“ mit dem selten gespielten Sahnestück Standing At The Station, bereichern den Tonträger. Kenner wissen natürlich, wenn es Ten Years After live Musik gibt, wird man nie enttäuscht! On Stage waren sie schon immer eine musikalische Macht, die nichts anbrennen liessen.!
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Besetzung: Alvin Lee Gitarre und Gesang. Leo Lyons. Bass Ric Lee Schlagzeug. Chick Churchill Tasteninstrument. Produziert TYA.
Autor: A.S

Stichwörter: Classic Rock
Deep Purple / Abandon 1998 / Die Geschichte um einen schwachen Tonträger.
Sep. 8, 2026 CD-Rezension, Hinter den Kulissen

Einleitung:
Abandon (1998) von Deep Purple ist für viele Anhänger und Kritker der Band ihr schwächstes Album – gerade wenn man es gegen die starken Alben der Mk-II-Ära oder auch gegen Purpendicular hält. Wenn man es deftig ausdrücken möchte, ist das Album ein „Griff in den Klo“…! Der Tonträger bietet sehr wenig harmonische Elemente. Der Sound ist gespickt mit zähem Spielfluss, wo feine Melodien gesucht werden müssen. Nicht einmal ein Jon Lord schafft es durch sein Keyboard Spiel Harmonien einfliessen zu lassen.
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Die Geschichte
Abandon erschien 1998 und war nach Purpendicular (1996) das zweite Studioalbum der damaligen Deep-Purple-Besetzung mit Ian Gillan, Ian Paice, Roger Glover, Jon Lord und Steve Morse. Der wichtigste Punkt: Abandon entstand nicht als großes musikalisches Statement, sondern eher als Fortsetzung dessen, was mit Purpendicular eigentlich vielversprechend begonnen hatte. Purpendicular war durch Steve Morses Einstieg überraschend frisch geworden. Auf Abandon wollte die Band diesen neuen Weg weitergehen, allerdings mit deutlich härterem und direkterem Material aber ohne tragenden Melodien!
Warum klingt es so anders?
Die Band war zu dieser Zeit wieder stark als Liveband unterwegs. Das beeinflusste das Songwriting: Viele Stücke sind rifforientiert und funktionierten ordentlich auf der Bühne, wirken auf Platte aber teilweise etwas unfertig oder uninspiriert. Man kann getrost das Wort sperrig oder unausgegoren in den Mund nehmen. Hinzu kam, dass Deep Purple Ende der 90er eben nicht mehr die junge, hungrige Band von Machine Head war. Die Musiker waren Musiker im mittleren Alter – mit sehr unterschiedlichen Vorstellungen davon, wie zeitgemäßer Hard Rock Ende der 90er klingen sollte. Besonders interessant ist Jon Lord: Seine Hammond-Orgel blieb natürlich ein Markenzeichen, aber Steve Morse hatte mittlerweile einen viel größeren Einfluss auf den Bandsound. Dadurch verschob sich das Gleichgewicht innerhalb der Gruppe. Da der Tastenspieler ein Teamplayer war, fügte er sich den Gegebenheiten und ordnete sich neu ein.
Der Titel „Abandon“
Der Titel ist übrigens ein kleines Wortspiel. Er bezieht sich auf die Idee von „abandoning“, also etwas hinter sich zu lassen bzw. aufzugeben. Gleichzeitig klingt „Abandon“ natürlich auch nach „a band on“ – passend zu einer Band, die trotz aller Jahre immer noch weitermachte. Und ja, man muss es dem neuen Gitarristen zu Gute halten, ohne ihn hätte sich vermutlich Deep Purple in den 90er endgültig aufgelöst!
Internationale Kritik Betreff Abandon
Das Album wurde von der Kritik eher gemischt aufgenommen. Kommerziell war es kein großes Ereignis. Trotzdem ging Deep Purple danach weiter auf Tour und blieb eine enorm starke Liveband. Wenn sie eines schon immer konnten, ja dann Live zu überzeugen. Nun ja, da dienten die alten superben Songs immer noch das zahlende Publikum zu begeistern. Die neuen Songs waren da „Beigemüse“ als Dekoration für die Filetstücke gedacht! Und genau darin liegt das Interessante an Abandon: Es dokumentiert eine Übergangsphase. Die klassische Deep-Purple-Identität war noch vorhanden, aber die Band hatte ihren endgültigen Platz in der Rockwelt der 90er noch nicht ganz gefunden. Ihren Status als eine der besten Hard Rock Band zu sein, konnte nicht mehr uneingeschränkt bejaht werden.
Wenn man die Entwicklung betrachtet, ist Abandon deshalb fast ein „Zwischenalbum“: Purpendicular (1996) → Abandon (1998) → Bananas (2003) Und zwischen Purpendicular dem ersten Album mit Steve Morse und Abandon dem zweiten liegen musikalisch Welten, obwohl es praktisch dieselbe Besetzung ist.
Was bei Abandon stört:
- Viele Songs wirken zäh und kommen nicht richtig auf den Punkt.
- Gillans Stimme klingt teilweise ziemlich angestrengt.
- Die Produktion hat diesen etwas matschigen, spät-90er-Hardrock-Sound.
- Es gibt zwar ansprechende Momente – etwa „Any Fule Kno That“ oder „Watching the Sky“ –, aber wenig, was wirklich hängen bleibt.
- Und vor allem fehlt mir dieses gewisse spielerische Feuer, das Purpendicular noch hatte.
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Streng genommen, hatte Steve Morses ab ca.1996 das Zepter an sich gerissen. Nicht im Sinne, dass er durch seine dominante Persönlichkeit einen neuen Weg vorzeichnete, nein der Gitarrist gilt eher als sanft und kameradschaftlich. Sein eingeleiteter Kurswechsel war basierend auf sein gitarrentechnisch komplexer Stil. Er bevorzugt bis heute eher das vertrackte und kopflastige Spiel. Sein Vorgänger Ritchie Blackmore stand zu Deep Purple Zeiten für innovative und mystische Gitarrenklänge. So veränderte sich der Sound der Band immer mehr. Vieles wirkte mit Steve Morse nicht mehr so flüssig und leichtfüssig. Einzug gehalten hatte nun eine gewisse Vertracktheit, die die Songs bestenfalls zwar interessant machten aber ihnen auch ihre Zugänglichkeit erschwerten. Wenn man es „spitz“ formulieren will, ist es nicht abwegig zu sagen, dass sich die Band der Gruppe Rush annäherte! Das mag zwar für viele Musik Fans als Kompliment klingen, bei genaueren Betrachtung ist es aber für DP eine Abkehr ihrer Identität!
Fazit:
Ja, Abandon war der Tiefpunkt im Backkatalog der Tonträger mit Beteiligung von Steve Morse. Da sollte es keine zwei Meinungen geben. Obwohl der Gitarrist unbestritten ein technisch hervorragender Könner ist, passte er für mein Empfinden musikalisch nicht zur Band. Dafür aber menschlich und als integrierender Teil zu seinen Kollegen, die sich von der Regentschaft von Ritchchie Blackmore langsam erholen mussten. Was lehrt uns das: Man kann nie alles haben!
Album: Abandon

Hard Rock, Unterstützung ChatGBT
Alvin Lee / Let It Rock 1978

Vinyl 10 Songs. Time: 43:50
Songs: Side One: Chemicals, Chemistry, Mystery & More, Love The Way You Rock Me, Ain‘t Nobody, Images Shifting, Little Boy. Side Two: Downhill Lady Racer, World Is Spinning Faster, Trough With Your Lovin‘, Time To Meditate, Let It Rock
3 Top Songs: Chemicals, Chemistry, Mystety & More, Little Boy, Trough With Your Lovin‘
Bewertung:👍👍👍👍
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Einleitung:
Nach dem Kapitel Ten Years After, konnte es für den Woodstock Gitarren-Helden eigentlich nur eine Solokarriere sein! Mit seinem dritten Soloalbum Let It Rock, suggeriert uns der Protagonist, dass ein ziemlich hartes Blues Rock Album zu erwarten ist. Der Titel des Album und die Covergestaltung täuscht! Das Album ist in der Schnittmenge ein würziges Gemisch aus Rock, eine Brise Country und Folk. Das Album verspürt ein angenehmes Gefühl. Als ein ganz entspanntes und unaufgeregtes Album kann man es bezeichnen. Trotzdem hat uns der Meister der schnellen🎸in die Irre geführt! Ziemlich sicher wollte sich Alvin Lee endgültig von seiner TYA DNA befreien. Er blieb also im Fahrwasser seines ersten Soloalbums. Was auf diesem Tonträger fehlt, sind die wirklich überragenden Songs. Alles hört sich ziemlich mittelmässig an, gemässen an dem Potential von Alvin Lee.
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Album:
Was hörbar auffällt, sind die fehlenden zündenden Songs. Solche die richtig „zupacken“ sind Mangelware. Es ist eher ein (zu) entspanntes Album, wo das Zuhören zwar als angenehm empfunden wird aber dem Faktor Langweiligkeit gefährlich nahe kommt. Der Gitarrist machte zu dieser Zeit einfach sein „Ding“. Hauptsache weit weg von seiner ehemaligen Band mit ihrem Blues Rock. Sein enormer Bekanntheitsgrad erlaubte es ihm natürlich, ein solches Album zu bewerkstelligen. Und ja, es ist ja nicht verboten, sich aus seinem zugelegten Image zu befreien. Bei einigen Tracks findet man durchaus Spuren seiner glorreichen Vergangenheit. Seine Gitarren-Linien sind immer ein Hörgenuss, auch wenn längere Solo-Passagen fehlen. Bei diesem Album erhöre ich ein suchender Gitarrist. Neuer Sound? Neues Image? Das Cover ist natürlich super gestaltet aber wie bereits erwähnt, assoziiert es eine „härtere“ musikalische Ausrichtung. Die Aufnahmen auf diesem 180g Remaster Vinyl, lässt keine Wünsche offen. Die Höhen und Tiefen sind gut und druckvoll finalisiert. Wer auf den Tonträger Compact Disc setzt, bekommt noch zusätzlich 2 Bonus Tracks geliefert. Diese Jam Versionen werten aber das Album nicht auf. Im Backkatalog des Protagonisten, würde ich dieses Album im hinteren Drittel seiner Tonträger einreihen!
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Besetzung: Alvin Lee Lead-Gitarre und Gesang. Bass Alan Spenner. Zoot Monay Tasteninstrument. Martin Suswell Schlagzeug. Produzent Alvin Lee.
Autor: A.S

Rezension
Stichwörter: Classic Rock
In Eigener Sache / Neues Bewertungssystem bei Rezensionen ab 1.9. 2026
Sep. 1, 2026 In eigener Sache
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Rezensionen Tonträger
Die Höchstzahl zu vergebenen Daumen sind neu ab 1.9.2026 10 👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍. Also von ganz schwach – bis für die einsame Insel. Die Kriterien:
. Musik (wichtigste)
. Aufnahme
. Cover
Mit dieser Erneuerung und der Auswahl zwischen 1-10 kann differenzierter bewertet werden. Viel Spass beim Lesen.
Autor: A.S
